Café Quirinus – Jena

In einer Seitengasse der Johannisstraße, der Jenergasse, befindet sich das Café Quirinus, benannt nach Quirinus Kuhlmann, einem mir persönlich bisher unbekannten deutschen Poeten.

Café Quirinus - Außen

Im Rahmen eines kleinen lokalen Bloggertreffen nutzen Herr Gonzo und ich die Möglichkeit, dieses recht neue Etablisment hier in Jena zu testen. In gemütlicher, hauptsächlich studentisch-akademisch geprägter Atmosphäre fanden wir einen sehr gemütlichen Schankraum mit einigen Tischen und Sitzecken mit Sofa vor, in dem wir uns sogleich heimisch fühlen konnten. Ähnlich wie im bereits beschriebenen Markt 11 ist auch im Quirinus offiziell Selbstbedienung angesagt, aber nach erfolgter Bestellung ist der Barmann und Wirt gerne bereit, die bestellten Getränke an den Tisch zu bringen. Bezahlen konnten wir am Ende unseres Besuches, nicht bei jedem Getränk, was meiner Meinung nach dem ganzen noch ein Zusatz an entspannter Atmosphäre gab. Die Preise bewegen sich im normalen Rahmen, im Angebot sind verschiedene Biere (das lokale Rosenpilz, Köstritzer sowie das weimarer Ehringsdorfer Pils vom Faß und Becks aus der Flasche), Weiß- und Rotweine sowie die üblichen Softgetränke, Kaffee und Tee. Außerdem werden kleinere Speisen und Snacks angeboten. Der Barmann war den ganzen Abend über freundlich, sehr aufmerksam und stets darin erfolgreich beflissen, die Bestellungen schnell zu erfüllen. Alles in allem also ein Erlebnis, das durchaus einer Wiederholung nicht unbedingt entbehren dürfte. 😉 Das Café Quirinus ist trotz seines eher unscheinbaren äußeren eine sehr empfehlenswerte Lokation um einen netten und angenehmen Abend zu verbringen.

Nachtrag: Eine besondere Überraschung findet sich im Sanitärbereich, wo man hinter einer Plexiglasscheibe ein historisches Stück Mauer inkl. Torbogen bewundern kann. Gerüchteweise hörte ich, daß es sich um eine Zufallsentdeckung während der Renovierung handelt:

Standort:

Größere Kartenansicht

Natürlich gibt es (wie gewohnt) auch ein paar visuelle Eindrücke:

Café Quirinus ICafé Quirinus II

Candlelight Café Quirinus III

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8 Responses to “Café Quirinus – Jena”

  1. […] Podcasts: Trotz meines gestrigen Ausflug ins Café Quirinus hatte ich vorher noch Zeit gefunden, die aktuellen Folgen von Schlaflos in Muenchen, Nachtzug nach Hamburg und die Wochenausgabe von Filme und so zu hören. Für mehr war gestern jedoch keine Zeit und heute früh war ich ebenfalls anderweitig beschäftigt. Mal sehen was Nachmittag und Abend bringen?! von JaBBa um 14:26 Uhr   [PermaLink]  [Translate] […]

  2. Ich finde, das Quirinus mit seinen grünen Holz(?)fenstern mutet irgendwie britisch an – süß

  3. Davinelulinvega says:

    Angenehme Atmosphäre, nette Bedienung, gute Musik (außer wenn Jens mal wieder ABBA oder bayrische Folklore auflegt) …der Kaffee ist gut. Mittlerweile ist das Quirinus zu meinem zweiten Wohnzimmer geworden.

  4. […] Am Samstag, dem 21. April findet im Café Quirinus hier in Jena ab 20:00 Uhr die Erste Thüringer Bloglesung statt. Für die Vorträge haben sich Lesof, Gonzo, Theodor, Marcus, Textspeier, pulsiv und Michael angekündigt – für die musikalische Unterhaltung wird die sapere aude memorial band sorgen und visuell aufgepeppt wird das ganze durch Werke von lokalen Künstlergrößen wie Jojo und el egoiste. Ein Termin, den man sich auf jeden Fall im Kalender anstreichen sollte – nicht verpassen!!! von JaBB um 14:20 Uhr tags: Blog bloglesung Erinnerung Quirinus   [TrackBack URI]  [PermaLink]  [Translate] […]

  5. […] Für uns bot sich heute mal wieder die Gelegenheit etwas neues zu probieren. Auf Empfehlung von Bekannten und Kollegen hin begaben wir uns zur Mittagszeit ins Cafe Quirinus über das ich vor einiger Zeit bereits schon mal im Rahmen eines abendlichen Besuches berichtet hatte. Das Quirinus ist in der Jenergasse, einer Seitengasse der Johannisstraße zu finden – eine Karte ist im alten Beitrag zu finden. […]

  6. Michael Gruner says:

    Als Feinschmecker und als Kenner der Kleinkunstszene Thüringens kann ich das Quirinus nur empfehlen. Michael Gruner

  7. […] Nicht nur für den Besuch am Abend hat sich das Café Quirinus hier in Jena etabliert, sondern auch der Mittagstisch dort ist ja inzwischen nicht zu verachten. Neben einem regulären Angebot an Standardspeisen, darunter Rostbrätel mit Bratkartoffeln oder einem Bauernfrühstück aus Rührei, Schinken und Bratkartoffeln gibt es dort auch ein sich täglich änderndes Mittagsangebot, das wirklich erwähnenswert ist. Wir erinnern uns an meinen letzten Besuch am 07. Dezember, an dem dort Ente mit Rotkohl und Klößen serviert wurde. Und auch heute sollten wir nicht enttäuscht werden, als wir uns spontan für einen weiteren Ausflug in diese Lokalität entschlossen, sollten wir nicht enttäuscht werden. Für gerade einmal 5,50 €uronen wurde eine Portion Wildschweingulasch mit Preiselbeeren an Rotkohl und Spätzle angeboten. Wir waren aber offensichtlich nicht die einzigen, welche die Vorzüge dieser Location erkannt haben – es war bis auf den letzten Platz gefüllt als wir eintraten – aber wir hatten Glück, denn eine Gruppe von Gästen zahlte gerade und ihr Tisch wurde frei, so daß diesen gleich wieder besetzen konnten. Trotz der starken Besetzung, kümmerte man sich sofort um uns und nahm die Bestellung auf. Wir brauchten auch nicht mehr als 15 Minuten zu warten, bis wir die georderten Speisen serviert bekamen. […]

  8. […] Gestern ging das erste Barcamp Mitteldeutschland hier in Jena zu Ende. Man hat ja schon viel über Barcamps, oder auch “Unkonferenzen”, gelesen und gehört – aber ich persönlich hatte noch nie an einem solchen teilgenommen – daher war ich um so gespannter was die Veranstalter Lars Zapf und Holger Weser in der 27ten Etage des JenTowers aufgezogen hatten. Aber die eigentliche Veranstaltung begann ja eigentlich schon viel früher – nämlich am Freitag Abend mit der Launchparty im Rossini in der Wagnergasse. Da ich wie ich ja bereits erwähnt hatte beruflich in Köln zu tun hatte und erst ziemlich spät am Freitag zurück in die Stadt kam. Ein kurzes Telefonat mit einem der lokalen Teilnehmer brachte mich erst einmal ins Café Quirinus, wo man sich im kleineren Kreis getroffen hatte, um später dann in die Kellergeschoß des Rossini zu avancieren. Alles in allem ein sehr schöner Abend, den wir bereits fleißig dazu nutzten um alte Kontakte aufzufrischen und neue zu knüpfen. Die eigentliche Veranstaltung startete dann am nächsten Tag um etwas später als die ursprünglich anberaumten 10.00 Uhr. Da die Teilnehmer beim einchecken der (im übrigen kostenlosen) Veranstaltung nur ihren Namen und die MAC-Adressen ihrer Geräte, die sie im Barcamp-WLAN zu benutzen beabsichtigten angeben – was aber dennoch zu einem kleinen Stau am Eingang führte, da die wenigsten diese Auswendig kannten (;)) und daher ihre Notebooks und PDAs hervorkramen mußten. Schließlich aber konnte es endlich los gehen. Nach einigen Einleitenden Wortens seitens der Veranstalter und dem Vertreter des Sponsors Intershop mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Wie bereits von den letzten hiesigen Webmontagen bekannt, wurde dies in Web2.0-konformer Kurzform durchgezogen, wobei jeder sich kurz vom jeweiligen Platz aus mit Namen und drei ihn beschreibenden Tags präsentierte. Anschließend ging man dazu über, dass jene Teilnehmer die Sessions halten wollten ihre Themen kurz vorstellten. Anhand der sich meldenden Interessente konnte sie so das allgemeine Interesse an ihren Themen abschätzen und sich in einem der fünf zur Verfügung stehenden Konferenzräume einen Zeitslot sichern. […]