Fandorin – Boris Akunin

Mit Boris Akunins Fandorin habe ich seit langem wieder mal einen Kriminalroman gelesen. Der Roman Fandorin ist der erste aus einer ganzen Romanreihe um den russischen Ermittler Erast Petrowitsch Fandorin.
Der Roman spielt im zaristischen Russland Ende des 19. Jahrhunderts – um genau zu sein im Jahre 1876. Der gerade 19jährige Kriminalbeamte Fandorin ist zwar eigentlich nur im Bürodienst eingesetzt, aber als sich ein junger Student und Lebemann scheinbar grundlos im Alexandergarten erschießt und seine Vorgesetzten den Fall allzu schnell als Selbstmord zu den Akten legen wollen, kann der junge Fandorin zumindest durchsetzen, weitergehende Ermittlungen anstellen zu dürfen. Dabei stößt er auf einige weitere seltsame Vorfälle. Als ein Zeuge, ein anderer wohlhabender Student, mit dem Fandorin in Kontakt getreten ist vor seinen Augen ermordert wird und auch er Verletzungen davonträgt, hört er das erste Mal den Begriff Asasel und für ihn beginnt eine umfangreiche Ermittlung, die ihn durch einen Teil des Europa des 19. Jahrhunderts führt. Dabei stößt er auf die Spuren einer weltweiten Verschwörung…
Mir persönlich hat der Roman ziemlich gut gefallen – auch wenn ich normalerweise kein so großer Krimi-Fan bin – aber der Held Fandorin ist tatsächlich mehr eine Mischung aus dem kombinatrisch excellenten Sherlock Holmes und einem jungen James Bond. Vor allem die Ansiedlung im dekadent-zaristischen Russland und die vielen Lorbeeren, die Akunin mit diesem Roman geerntet hatte haben mich wohl dazu bewogen ihn zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Über das einige Dinge im letzten Kapitel kann man zwar geteilter Meinung sein – aber meine Entscheidung auch die Folgebücher zu konsumieren steht schon so ziemlich fest
Meine Wertung: 3 Sterne

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2 Kommentare to “Fandorin – Boris Akunin”

  1. Johnny meinte am 12.02.2006 um 23:47 Uhr :

    Hat die winzige Schrift einen besonderen Grund oder macht Opera nur gerade diese News in wesentlich kleinerer Schrift?!


  2. JaBBa meinte am 13.02.2006 um 08:11 Uhr :

    Eigentlich sagt die Stylesheet-Definition daß die Schrift 8pt groß sein soll – kurioserweise meint Opera (im Gegensatz zu Safari oder Firefox) daß er sie kleiner Darstellen muß. Grund hat es keinen – mal schauen ob ich das berichtigen kann. Ich mal mal einen zusätzlichen span drumrum ­čśë


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