Danke, Heimatschutzbehörde

Sehr schön 😀 :

Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein und alt und schwach. Sein Sohn studiert in Paris. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn.

“Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig, weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du hier wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben.
Ich liebe Dich. Dein Vater.”

Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail:
“Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich ‘die Sache’ versteckt.
Ich liebe Dich auch. Ahmed.”

Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab.

Am selben Tag erhält der alte Mann noch eine E-Mail von seinem Sohn:
“Lieber Vater, sicherlich ist jetzt der Garten komplett umgegraben, und du kannst die Kartoffeln pflanzen. Mehr konnte ich nicht für Dich tun.
Ich liebe Dich. Ahmed”.

(gelesen bei Pantoffelpunk und original von hier)

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3 Kommentare to “Danke, Heimatschutzbehörde”

  1. Frank meinte am 06.03.2006 um 08:35 Uhr :

    Wenn es nicht die traurige Realität wäre…


  2. NohmalFrank meinte am 06.03.2006 um 08:42 Uhr :

    Eine Delegation eines Berliner Fußballvereins reist in den Irak, um neue Talente zu suchen. Dort verpflichten sie einen vielversprechenden jungen Mann.
    Einige Monate später schreibt dieser einen Brief an seine Eltern:
    Liebe Mutter, mir geht es hier sehr gut, ich habe bereits viele Tore geschossen. Darauf schreibt die Mutter zurück: Das ist schön, dass es dir gut geht; bei uns herrscht Chaos auf den Straßen, wir wurden überfallen dein Vater wurde verschleppt, deine Schwester vergewaltigt und dein Bruder ist in einer Straßengang – Er schreibt zurück: Es tut mir leid, dass es euch so schlecht ergangen ist.
    Antwort der Mutter: Schön, dass es dir leid tut – aber du bist doch Schuld, dass wir jetzt in Berlin leben…


  3. JaBBa meinte am 06.03.2006 um 20:51 Uhr :

    Ja, muß man wirklich mit einem lächelnden und einem weinenden Auge sehen – schon Mist daß wir uns in Richtung von Stasi/Gestapo-Staaten entwickeln und nichts machen können weil alles unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung gemacht wird und aller damit ein scheinbar legaler rechtlicher Rahmen gegeben wird. Und die Einstellung des Mannes oder der Frau von der Straße ist: Sollen die doch ruhig machen, mir gehts gut und ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen. Ich glaube das war hier ab 1933 schon mal sehr populär… 🙁


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