“Garden of tranquility” & Mongolische Speisen

Garden of tranquility

Heute verschlug es uns zum Mittagessen mal in ein chinesisch-mongolisches Restaurant mit dem poetischen Namen “Garden of tranquility” (Garten der Gelassenheit) an der Ecke 17th Street / Kansas Street [Position]
Ein einem kleinen geschmackvoll eingerichteten Gastraum und mit stilechten Figuren und Wandschmuck wurden wir schnell bedient. Es gibt eine spezielle Mittagskarte mit einer Auswahl chinesischer und mongolischer Gerichte im Bereich zwischen 4 und 7 Dollar. Ich entschied mich für Mongolisches Beef (Rindfleisch). Als Vorspeise gab es (kostenlos) wie bereits bei Henry’s Hunan Restaurant eine Suppe, diesmal etwas mit schwarzen Pfeffer und etwas Gemüse – gut scharf, aber lecker. Außerdem wurde ein Glas eisgekühltes Wasser serviert.

Das ganze besteht aus einer scharfen, aber süßlich schmeckenden Soße, Zwiebeln, verschiedenen Gemüsen und natürlich Rindfleisch. Der Geschmack war etwas anders als bei chinesischen Gerichten, eine kräftige, aber angenehme Schärfe, die sich gut mit der Süße verband. Alles in allem ein durchaus interessantes Geschmackserlebnis und meine erste Berührung mit monglischer Zubereitung. Da die Restaurants hier in der Regel authentischer kochen als es z.B. in Deutschland der Fall ist, gehe ich davon aus daß so oder so ähnlich auch im nordwestlichen Nachbarland Chinas gekocht wird. Kann ich nur empfehlen – ist etwas anders als chinesisch und schmeckt auf seine Art sehr lecker – vorrausgesetzt natürlich man mag scharfes Essen.

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7 Kommentare to ““Garden of tranquility” & Mongolische Speisen”

  1. wolf10215 meinte am 28.04.2006 um 10:50 Uhr :

    Sieht lecker und scharf aus und schmeckt sicher auch so … aber gibt’s in D auch —- in großen Städten , wo das Angebot internationaler Küche größer ist. Was ist denn unter dem “braunen” Gericht? Reisnudeln oder Sprossen oder..?
    “Garten der Gelassenheit” …. so sollte man auch essen – leider essen wir in D zu schnell.


  2. JaBBa meinte am 28.04.2006 um 15:44 Uhr :

    Es handelt sich wohl um Reisnudeln – waren zwar trocken, aber die söße weichte sie schnell durch.
    Bezgl. des schnellen essens: Ist hier nicht anders – lass dich von dem Namen nicht täuschen..
    Aber seit ich hier bin habe ich festgestellt wie angepasst die meisten ausländischen Küchen doch der Europa kochen – d.h. nicht das volle potential ihrer Kochkunst ausschöpfen, was hier weniger so ist. Wenn du mal ein richtiges Hunan-Gericht probierst und Schärfe nicht gewöhnt bist kommst du schnell ins Schwitzen
    Aber die Restaurantbetreiber in Deutschland wollen ja was verkaufen und nicht durch ihre authentiztät bestechen.


  3. Olli5 meinte am 02.05.2006 um 09:33 Uhr :

    Schaut gut aus, etwas undefinierbar, war aber wohl lecker…

    Bezüglich der klassischen Chinaman Restaurants in Deutschland:
    Durchaus stimme ich da zu, dem deutschen angepassten Gaumen wäre wohl kaum ein originales Gericht der Thai oder China Küche vorzusetzen, da würde so mancher Landsmann schlichtweg implodieren und die nächste Pferdetränke leersaufen. 🙂
    In meiner Nachbarstadt mit dem D im Kennzeichen, gibt es ein paar gute Nudelküchen, da sieht man nur selten eine Langnase.


  4. JaBBa meinte am 02.05.2006 um 19:11 Uhr :

    Ganz ausschließen kann man nicht daß es auch in Deutschland Asiaten gibt, die mehr landestypisch kochen – nur leider muß man sie im Gegensatz zu hier in den USA lange suchen.
    Ich erinnere mich an einen sehr gutes Indisches Restaurant in Hamburg der auf Anfrage die Speisen “Original gewürzt” zubereitete – und das kam von der Schärfe her nah an das heran was man hier unter Spicy versteht.


  5. Olli5 meinte am 02.05.2006 um 21:54 Uhr :

    Bevor ich die Bekanntschaft mit Chili, Ingwer, Soja und Co gemacht habe, waren wir mit Freunden im Sawadi, einem recht authentischen Thailaden in DU. Einer aus unserer Mitte, eigenem Wortlaut nach recht erfahren mit äusserst scharfen Essen, bestellte das Schärfste von der Karte mit den Worten: das wird wohl nicht so scharf sein wie in Thailand ( wo er natürlich schon war und dort die richtig scharfe Küche blablabla… ). Selbst die freundliche Warnung der netten Kellnerin wurden sträflichst mißachtet. Hehe.
    Ich habe noch nie zuvor einen Menschen beim Essen gesehen, der wie in einem Tom&Jerry Film rot anlief und dem das Wasser von der Stirn lief.

    By the way, selbst wenn das Würzen daneben ging und das Essen vermeintlich daneben ging, dann kann man das mit Kokospaste noch retten. Dann ist das Essen im ersten Moment zwar nicht ganz so scharf, aber doch noch entschlackend.


  6. Hirschgarten bis Isartor – Photowalk 2012-08-01 | Subnetmask meinte am 10.08.2012 um 21:34 Uhr :

    […] auf der Liste der zu besuchenden Restaurants – denn ich hatte zwar schon indisch, japanisch, mongolisch, chinesisch in verschiedenen Varianten und vieles andere probiert, aber nepalesisch bzw. […]


  7. Mongolisches Rindfleisch im Slow Cooker – das Rezept | Subnetmask meinte am 22.04.2018 um 12:18 Uhr :

    […] Rinfleisch-Curry, das mir sehr gut gemundet hat. Das letzte Mal hatte ich vor 12 Jahren mongolisch gegessen, damal im Garden of Tranquility in San Francisco. Geschmacklich kam mein mongolisches Rindfleisch […]


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