Archive for May, 2006

Front Row Cat

Wednesday, May 31st, 2006

Ein wirklich ziemlich teures Katzenspielzeug.
Ich persönlich hätte, um ehrlich zu sein, Angst daß das Tierchen mir die Displayoberfläche hoffnungslos zerkratzt.
(via metamac.de)

Ami-Schlitten X – Pontiac Firebird

Wednesday, May 31st, 2006
Firebird Firebird
Firebird

So etwas würde mir auch gefallen – ein Pontiac Firebird. Wenn da nur nicht die hohen Spritkosten wären….

Hawaii – Besuch auf Kauai [20.-23.05.2006] (Updated)

Wednesday, May 31st, 2006

Gegen 11:45 Uhr checkte ich aus dem Hotel in Waikiki aus. Da ich ja wußte daß die Sicherheitschecks am Flughafen einige Zeit in Anspruch nehmen konnten bestellte ich mir gleich einen Shuttle-Bus, der dann kurz nach 12:00 Uhr auch am Hotel eintraf. Das Auflesen einiger anderer Fahrgäste und die eigentlich Fahrt nahmen dann auch noch einige Zeit in Anspruch, ich war aber mehr als rechzeitig am Eincheck-Schalter von Aloha-Airlines.

Aloha Airlines - Checkin Honululu Airport
Aloha Airlines Checkin – Honululu Airport

Nach dem üblichen Einchecken via Kreditkarte bekam ich einen ziemlich schlabberigen Ausdruck als Boarding Ticket (ein E-Ticket) und machte mich auf den Weg durch die Kontrollen.

Aloha Airlines E-Ticket
Flugtickets von Aloha Airlines

Doch diesmal durfte ich sogar die Schuhe anbehalten und die Überprüfung zog sich relativ schnell hin. Als ich im inneren Bereich des Flughafens angekommen war, überprüfte ich die Abflugzeit auf einer der Anzeigemonitore und mußte mit erschrecken feststellen: 30 Minuten Verspätung. Da ich am Flughafen in Lihue auf Kauai abgeholt werden sollte, war dies natürlich nicht sehr schön – jedoch muß man damit wohl leben, nicht immer läuft alles wie geplant. Im Wartebereich schließlich existierte zwar WiFi (WLAN), dieses war aber kostenpflichtig und die Webseite zum anmelden ließ dies so erscheinen, als ob man sich langfristig an den Provider Shakanet binden müsste – daher verzichtete ich auf Internetzugang hier. Die Wartezeit zog sich einigermaßen hin. Hätte mir ein Buch mitnehmen sollen ๐Ÿ˜‰
Einzig erwähnenswertes Ereignis waren einige Vögel, die sich in die Wartehalle veirrt hatten und dort aufgregt durch die Menschen flatterten. Ein paar Kinder machten sich einen Spaß die Tiere zu jagen. Was mit ihnen geschah bekam ich allerdings nicht mit, ich nehme an sie sind tiefer ins Flughafengebäude hineingeflogen. Wenn ich richtig gesehen habe handelte es sich dabei um Zebra Doves, eine auf Hawaii häufig vorkommende Taubenart.

Zebra Dove - Honululu Airport Zebra Dove - Flying
Zebra Doves im Honululu Airport

Schließlich ging es endlich los mit dem Einsteigen in die bereitstehende Boeing 737. Das Ungewöhnliche bei Aloha Airlines war, daß es keine Sitzzuordnung gab. Wie man an dem Ticket oben erkennen kann war die Zuteilung “Open”, d.h. jeder konnte sich hinsetzen wo er wollte. Da ich relativ weit vorne in der Schlange stand konnte ich so einen der von der von mir sehr beliebten Fensterplätze ergattern. Wenige Minuten später hoben wir dann endlich ab und verließen Oahu in Richtung Nord-Nordwest.

Takeoff from Honululu Airport Ouahu South Coast
Oahu South West Coast Oahu West Coast
Abschied von O’ahu

Der Flug selber dauerte keine 30 Minuten – der ganze Check-In Prozess am Flughafen – auch ohne Warterei, hatte letztenendes fast länger gedauert als der eigentliche Flug. Eine Fähre hätte es hier wohl auch getan.
Wie ich zu einem späteren Zeitpunkt erfuhr, sind die Gewässer zwischen Oahu und Kauai aber sehr ungestüm und schwer zu beschiffen – daher wird das Flugzeug als Reisemittel vorgezogen.
Im Landeanflug konnte ich einige erste Eindrücke der “Garteninsel” Kauai einfangen.

Landing in Lihue / Kauai Lihue Bay / Kauai
Landeanflug auf Lihue auf Kauai

Am Flughafen wurde ich dann bereits erwartet. Ein amerikanisches Ehepaar, zu dem meine Familie bereits seit Ende des zweiten Weltkrieges – der Mann war als junger Soldat in Deutschland – Kontakt pflegt, hatte sich bereiterklärt mich während meines Aufenthalts hier aufzunehmen.

‘Opeaka’a Falls / Wailua River
Bereits auf der Fahrt vom Flughafen hielten wir an einem jener Naturschauspiele, von denen es wie ich bald erfahren sollte auf Kauai unzählige gibt: Dem ‘Opeaka’a Wasserfall.

Opeakaa Falls Opeakaa Falls II
Opeakaa Falls – Kauai

Ein weiteres kleines Highlight der Insel ist auf diesem Teil der Insel auch der Wailua Fluß – meines Wissens her der größte auf auf allen Insel der Hawaii Gruppe. Er bietet u.a. Möglichkeiten für Kajak-Rundfahrten und Bootsauflüge alles Art. Zu jener Zeit die ich mich dort aufhielt war er jedoch wegen eines Erdrutsches teilweise gesperrt – wohl in Höhe der Fem Grotto, eines Höhlensystems unterhalb des hier gezeigten Flußlaufes. Gleich neben dem Fluß existiert auch ein historisches Dorf im hawaiianischen Stil.

Wailua River Wailua River & Historic Village
Wailua River – Kauai

Kilauea Light Station
Den Abend verbrachten wir mit Grillen – ich lasse die Details hier einfach mal weg, sie tuen nichts zur Sache. Am nächsten Tag zeigte man mir dann eine der eher unbekannten Sehenswürdigkeit der Insel. Auf einer kleinen Halbinsel befindet sich ein Leuchtturm – dessen Lichtschein zu jenen Zeiten als er noch in Betrieb war bis zu 60 Meilen auf See hatte sehen können. Das Geheimnis ist die vier Tonnen Schwere Linse, die nach Aussage einer Informationstafel vor Ort (und auch vorher meines Gastgebers) die größte Linse dieser Art in der Welt sei. Schon ein sehr imposantes Teil – aber der Leuchtturm alleine war nicht der Hauptgrund für unseren Besuch hier. Abgesehen von der schönen Felsenküste, die sich rechts und links der Halbinsel erstreckt ist das gesamte Areal auch ein Vogelschutzgebiet. Neben höhlenbrütenden Vögeln die in den Felswänden und an den Abhängen ihre Nester haben gibt es dort (ist man zur richtigen Zeit dort) auch eine riesige Pelikan-Kolonie und man kann sogar Buckelwale vor der Küste beobachten. Bis auf die ersten auf die Höhlenbrüter, die angeblich den Rest des Jahres auf offener See leben sollen, war es mir jedoch nicht vergönnt, eines dieser Dinge live zu erleben – denn leider war ich zu früh auf die Insel gekommen. Ich erwähne es trotzdem – denn alleine die Küstenlinie ist den Besuch wert.

Kilauca Light Station - Coastline Kilauca Light Station -Coastline II
Kilauca Light Station -Coastline III Kilauca Light Station -Bay
Kilauca Light Station Kilauca Light Station
Kilauca Light Station - Sign Kilauca Light Station - Lens Sign
Kilauca Light Station - Small Island Kilauca Light Station - Bird breeding

Bevor ich weiter mit der kleinen Rundreise auf Kauai fortfahre, muß ich erwähnen daß Kauai die Lieblingsinsel der Filmemacher auf Hollywood ist. Für viele Filme wurde die Szenerie dieses Ortes verwendet, was ich im folgenden soweit ich mich noch entsinnen kann erwähnen werde.

Kauai Flachland
Das Flachland Osten und Nordosten von Kauai wir normalerweise zum Anbau von Poi verwendet, ein lokale Speise. Wenn man sich diese Felder aber so ansieht erinnern diese natürlich an: Genau, Vietnam. Und man mag es kaum glauben – viele Vietnam-Filme der USA sind auch zum Teil hier auf Kauai gedreht worden – so berichtete man mir. Man brauchte die Felder nur neu mit Reis bepflanzen und ein paar Statisten einstellen – Asiaten gibt es auf Hawaii ja genug. ๐Ÿ˜‰

One Lane Bridge - North Coast Poi Fields
Poi Fields Kauai Farming
Kauai Farming Kauai Mountains
Kauai Farming Fields

Hanalei Bay
An der Hanalei Bay wurde der (hier offensichtlich sehr bekannte) Musicalfilm South Pacific gedreht. Ich kannte ihn bisher nicht – das muß aber nichts heißen.
Am gegenüberliegenden Ufer der Bucht liegt im übrigen Princeville – ein Hochsicherheitswohnkomplex für Reiche, die nichts mit der übrigen Bevölkerung zu tun haben wollen. Ich bin daran vorbeigefahren und habe die Zäune und Wachposten an den Grenzen der Anlage gesehen. Na ja, wem so etwas gefällt – ich persönlich finde so etwas eher affig. Aber so etwas kennt man ja bereits aus Südafrika und einigen Südamerikanischen Staaten.

Hanalei Bay Hanalaei Bay
Hanalei Bay - Princeville View

Kauai Rundflug via Helikopter
Das größte Problem von Kauai ist, daß man die interessantesten Teile der Insel nur über lange Wanderungen, Fahrten mit einem Boot um die Insel oder per Helikopter besichtigen kann. Aufgrund meiner beschränkten Zeit entschloß ich mich für die dritte Methode: Den Rundflug mit einem Hubschrauber. Es gibt mehrere Anbieter solcher Rundflüge – ich wählte mit Hilfe meiner Gastgeber Jack Harter Helicopters, die älteste dieser Flugfirmen. Sie ist im übrigen die einzige Firma die neben Eurocoptern auch einen Hughes500 einsetzt, der dann ohne Türen fliegt, was einen sehr viel besseren Blick bietet. Leider stand mir die Option nicht offen – das Wetter war noch zu unbeständig.
Vor Beginn der Fluges wurden die Gäste mit Kleidung gewogen um sie für eine stabile Fluglage optimal im Gefährt verteilen zu können, dann brachte man uns mit einem Shuttlebus vom Office, welches direkt an einer der Hauptstraßen liegt, zum Hubschrauberflugplatz direkt neben dem kleinen Flughafen der Insel.

Jack Harter Helicopters - Office Jack Harter Heliport

Nach kurzer Wartezeit kehrte einer der Helikopter zurück, wurde betankt und die anderen Fluggäste, zwei Ehepaare, ein neuer Pilot der die Strecke kennenlernen sollte und schließlich ich übernahmen einen Gürtel mit einer zusammengefalteten Schwimmweste von den vorhergehenden Fluggästen,

dann stiegen wir einer nach dem anderen nach einem vorgefertigten Plan in den Hubschrauber. Ich bekam den Platz hinter dem Piloten – nicht gerade der beste Sitzplatz, aber zumindest saß ich am Fenster. Wäre es anders gewesen hätte ich auch gestreikt
Endlich hoben wir ab – und flogen erst einmal ein paar Kilometer ins Inland, an einer niedrigen Bergkette vorbei und dann in Richtung Küste. Wir passierten einen Teil der Insel auf der in den 1960er Jahren die Serie Gilligans Island und jenen Fluß an dem die Szene mit den Kopfjägern vom Anfang des ersten Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes gedreht wurde.

Mountains Kauai South Coast

Wir überflogen einige der an der Küste üblichen Felder wie bereits oben beschrieben. Hier um Westen der Insel liegen auch die einzigen Kaffeefelder der gesamten Insel – so zumindest die Aussage des Piloten.

Kauai Farming & Fields Kauai Coffee Plantation
Kauai Coast Skyline

Bald erreichten wir eine kleinere Schlucht. Das Gelände hier sowie große Teile der übrigen Insel gehören einer Familie mit Namen Robinson – den größten Landeigentümern auf ganz Kauai. Der Hubschrauber flog die Schlucht etwas nach hinten und flog einen Wasserfall an. Ich bin mir nicht sicher ob es der erste oder der Zweite hier auf den Bildern war. Den ursprünglichen Namen habe ich mir leider nicht gemerkt, wohl aber daß er jetzt Jurrassic Fall genannt wird, da hier die Helikopter-Landeszene vom Anfang des ersten Teil von Jurrassic Park gedreht wurde.

Small Canyon Small Waterfall
Jurassic Falls Jurassic Falls

Außerdem sahen wir in der selben Schlucht noch weitere solcher Wasserfälle, der imposanteste von allen war wohl dieser welcher über mehrere Ebenen in die Tiefen stürzte.

Cascade Waterfall Waterfalls

Weiter ging es nun in einer Schleife zum Waimea Canyon – den Mark Twain (wieder nach Aussage unseres Piloten) einmal als den “Grand Canyon des Pazific” bezeichnet haben soll. Auch wenn der bei weitem nicht so groß ist und stärker begrünt als sein Pedant in Arizona und Nevada, so lassen sich doch gewisse Ähnlichkeiten zwischen Waimea und Grand Canyon entdecken. Und natürlich, wie sollte es anders sein, gab es auch hier wieder Wasserfälle.

Waimea Canyon Waimea Canyon
Waimea Canyon Waimea Canyon - Waterfall
Waimea Canyon - small Waterfall Waimea Canyon
Waimea Canyon - Big Waterfall

Nach verlassen des Canyons flogen wir über hügeliges Waldland im Norden der Insel und erreichten bald den imposantesten Teil der ganzen Insel: Die Nordwestküste, deren bewaldete Hügel steil zum Meer hin abfallen. An der Stelle möchte ich noch erwähnen, daß Kauai nicht nur die erste Insel war die besiedelt wurde, sondern auch die einzige die niemals erobert wurde. Die Könige von Oahau hatte im 18. und 19. Jahrhundert alle anderen Inseln unterworfen, nur Kauai nicht. Mehrere Invasionsversuche scheiterten aufgrund der schwierigen See und des unübersichtlichen Geländes, bis der König schließlich seinen Gegenspieler schließlich einen Pakt anbot und ihn nach Oahau einlud. Worum es bei dem Pakt ging weiß ich nicht mehr, aber es gefiel dem König so gut auf Oahau daß er für den Rest seines Lebens dort blieb und Kauai seinem Gastgeber überließ – so die Legende.
Aber zurück zur Küste: Wir flogen zuerst über einige Bergrücken, der letzte mit einer Radarstation bestückt, dann erreichten wir den wirklich unzugänglichen Teil. An einer der vielen Buchten und Strände wurden unter anderen 6 Tage, 7 Nächte (1998) mit Harrison Ford gedreht.

Northeast Coast Northeast Coast Canyon
Coast Radar Station Coast Canyon

Hier gibt es kaum Wanderwege oder ähnliches. Man kann einige Küstenstreifen und vor allem die Täler, die von Land her nicht zugänglich sind, ausschließlich per Kayak oder Boot ansteuern – einige davon allerdings nur mit Genehmigung der Behörden. Die Täler wirken wirklich sehr idyllisch und urtümlich zugleich.

Northeast Coast Valley
Coast Valley Rock Face
Coast Cliffs

Einige der Buchten hier waren wirklich extrem malerisch anzusehen. An jener Bucht auf dem Bild links wurde im übrigen das King Kong Remake von 1976 gedreht.

Kauai Bay - Northeast coast Kauai Coast Bay / Boats

Ein größeres Tal wurde vom Piloten als jenes bezeichnet, wo die ersten Siedler von Westen her landeten – lange bevor die Europäer hier eintrafen. Von den ersten Siedlungen sieht man nichts mehr, aber für eine einfache Gesellschaft die Fischfang betreibt scheint dieses durchaus alles zu bieten, was man zum leben braucht.

Kauai Coast Valley Valley
Valley Cliff

Nach einem kleinen Rundflug durch dieses weite Tal flogen wir weiter entlang der Küste. Einige malerische Strände und sehr schmale Täler zogen an uns vorbei – leider für mich auf der “falschen” Seite, so daß ich nur wenige Fotos machen konnte.

Kauai Coastline Coastline Coastline

Schließlich erreichten wir den Teil an dem die Küste wieder flacher wurde. Ein langer Sandstrand zog sich hier am Ufer entlang, wie der Pilot berichtete nutzten diesen einige um ein Stück an der Küste entlangzuwandern. Allerdings soll es wilde Schweine und gefährliche Abhänge geben, sobald man diesen sicheren Strand in Richtung des Landesinneren verlässt. In einigen Fällen sollen sogar Leute ganz verschwunden sein – man hat sie nie wiedergefunden. oO

North Coast Beach

Schließlich erreichten wir wieder flacheres Land etwa in Höhe der bereits erwähnten Hanalei Bay und wandten uns ins Landesinnere, natürlich wieder an einigen Wässerfällen vorbei.

Princeville at Hanalai Beach Hanalei Bay
North Coastlands Mountains
Waterfall Another Waterfall

Schließlich flogen wir in eine Schlucht direkt am Fuße des höchsten Berges der Insel, dem 5148 ft (1569 Meter) hohen Waieleale. Die Spitze dieses Berges liegt fast das ganze Jahr in Neben und Wolken, weswegen die Ureinwohner glaubten daß hier oben ihre höchsten Götter wohnte. Sehenswert innerhalb dieser Schlucht waren vor allem die Wasserfälle, die von weit oben des Berges heraus in die Tiefe stürzten. Leider lag auch eine Regenfront vor dem Berg, wodurch nur einige wenige Fotos verwendbar sind – ich hoffe daß sie zumindest einen ungefähren Eindruck dieser imposanten Szenerie vermitteln können.

Waieleale Waterfalls Waieleale Waterfalls

Damit endete der etwas über eine Stunde dauernde Rundflug bereits fast. Wir flogen über die das flache Land der östlichen Insel zurück in Richtung Flughafen. In diesem grünen Gebieten, so wieder die Aussage unseres Piloten, sind einige der Verfolgungsszenen aus Jurassic Park gefilmt worden. Beim Rückflug passierten wir auch die Wailua Waterfalls, die einigen noch aus dem Vorspann der Serie Fantasy Island bekannt sein dürfte. Dazu aber gleich noch mehr.

East Coast Land Wailua Falls
Coast Village Hanamaulu Bay

Zum Abschluß noch einige weitere bekannte Filme und Serien die auf Kauai gedreht wurden (eine komplette Liste findet sich hier oder hier ) :

Wailua Falls
Nach diesem erlebnisreichen AusFlug fuhren meine Gastgeber und ich noch ein Stück über die Insel und ich bekam die Gelegenheit die bereits erwähnten Wailua Wasserfälle aus nächster Nähe zu betrachten. Der direkte Zugang ist aufgrund der Absturzgefahr leider nicht gestattet, aber auch von oben konnte man einen guten Blick auf die Wassermassen erreichen. Bevor die Europäer kamen sollen sich die einheimischen jungen Männer vom der Spitze des Fälle in das darunterliegende Becken gesprungen sein um ihre Männlichkeit zu beweisen. Ein mit Sicherheit nicht ungefährliches Unterfangen. Wie man mir berichtete hatte ein Mann einige Monate vor der entgültigen Sperrung des Zugangs zum Fluß oberhalb des Wasserfalls einen solchen Sprung versucht und ist afgrund der schweren inneren Verletzungen wenig später im Krankenhaus verstorben.

Wailua Falls Wailua Falls
Wailua Falls Wailua Falls

Was gibt es noch so über Kauai zu berichten ? Ach ja:

Wilde Hühner
Im gesamten Flachland der Insel laufen wilde Hühner auf den Straßen und in den Gärten herum. Die Einheimischen stören sich kaum daran und man sieht auch hin und wieder mal die Reste ein überfahrenes Tier bzw. die Reste davon auf den Straßen kleben. Angeblich sind diese Tiere mal von Einwandereren aus Portugal (so erzählte man mir zumindest) mitgebracht worden und teilweise verwildert.

kauai wild chicken Kauai Wild Chicken

Hawaiianisches Essen
Ich bekam auf Kauai die Gelegenheit einmal etwas typisch Hawaiianisches zu testen. Den genauen Namen des Gerichtes konnte ich mir nicht merken, sehr wohl aber die Bestandteile. das Innere besteht aus Schweinefleisch und einer Füllung von sogenannten Ti Blättern. Durch die Klangverwandschaft hatte ich zuerst angenommen daß es sich um Teeblätter handelt, jedoch ist es eine hawaiianische Pflanze die im Geschmack dem Spinat sehr ähnlich schmeckt. Dazu gab natürlich Poi, jenes rosafarbene hawaiianische ‘Gemüse‘ (kann man das so sagen. Die Shrimps und der Reis waren nicht landestypisch, aber passten gut. Normalerweise werden solche “Essenspakete” fast einen Tag lang in einer mit heißen Steinen gefüllten Erdgrube gegart – meine Gastgeber behalfen sich hier allerdings moderneren Hilfsmitteln. Der Geschmack der Ti-Blätter mit dem aus den umgebenden Bananenblättern abgesonderten Extrakten ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr lecker. Einziger Punkt der mir an diesem landestypischen Gericht nicht gefallen hat war der Klumpen fett, der mit darin gekocht wird. Normalerweise isst man diesen mit, ich jedoch verzichtete dankend ๐Ÿ˜‰

Mehr fällt mir jetzt erstmal nicht ein.

Damit schließe ich diesen Bericht einmal ab – ist wieder länger geworden als ich wollte und später veröffentlicht als beabsichtigt – ich hoffe es gibt aber trotzdem einen kleinen Einblick über die Insel Kauai.

Rumsfailed

Tuesday, May 30th, 2006

Gesehen heute, 29. Mai 2006 (Memorial Day), an der Powell Street.

SFO Taxi VII – SF Taxicab Co.

Saturday, May 27th, 2006

Sind recht selten – habe erst dieses eine hier gesehen – und zwar am Fishermens Wharf

Walzwerk San Francisco

Friday, May 26th, 2006

Heute waren wir, ein Kollege aus Jena und ich, im Walzwerk in der South Van Ness Street 381 hier in San Francisco [Position]. Ein Flecken (Ost-)Deutschland auf amerikanischen Boden. Für jemanden der nun schon fast 3 Monate weg aus Deutschland ist, auch ein kleines Stück Heimat.

Walzwerk

Die Essenkarte bot Dinge wie “Grilled Thüringer Rostbratwurst” oder “Jäger Schnitzel with Spätzle and creamy mushroom sauce“. Außerdem fanden sich auf der Getränkekarte Dinge die “Köstritzer Schwarzbier“, “Weltenburger“, “Franzikaner Hefeweizen” oder “Radeberger Pilsner“. Auch wenn ich nicht wirklich unter Heimweh leide, doch mal schön wieder so etwas genießen zu können.

Walzwerk Menu

An den Wänden hingen neben einem Bild von Erich Honecker, einer “Tafel der Besten” sowie einem Plakat über “Qualitätsstahl aus Maxhütte” auch Platten von Amiga und einige andere “Utensilien” aus dem Osten Deutschlands.

East Products - Walzwerk East Products - Walzwerk
Walzwerk - Maxhütte Plakat Walzwerk - Innenraum
Walzwerk - Amiga Records

Die Betreiber waren natürlich auch Deutsche, sie mit Namen wenn ich es richtig verstanden habe Kristina oder Christina, seinen habe ich nicht erfahren. Mein Kollege und ich haben beide unseren Aufenthalt dort sehr genossen. Die Platzverhältnisse sind etwas beengt, gegen Ende zogen wir auf eine Couch um, damit unser Tisch für andere Gäste frei wurde, aber alles im allem ein sehr zu empfehlendes Restaurant. Da die Amerikaner ja immer so von deutschem Bier schwärmen: Hier gibt es für sie die Möglichkeit dies zu genießen ohne daß man die USA verlassen muss.
Wir wählten beiden den Schweinbraten mit Kartoffeln und Gemüse (mit etwas Knoblauch) vom Menu. Wirklich ein Genuß – natürlich in Verbindung mit einem frisch gezapften Radeberger Pils vom Faß. Deutsches Bier schmeckt – so muß ich zugeben – wirklich am besten. Da kann keines von dem was ich bisher hier getrunken habe auch nur ansatzweise mithalten.
Auch wenn das Restaurant etwas abseits liegt, kann ich es jedem der sich in San Francisco aufhält nur nahe legen. Nicht nur weil man in deutscher Sprache bestellen kann und es wirklich gutes Essen und deutsches Bier gibt – auch die Atmosphäre lässt nicht zu wünschen übrig. Nichts um die amerikanische Kultur zu erleben, aber doch eine Möglichkeit mal eben kurz für ein bis zwei Stunden nach Deutschland zurückzukehren, ohne gleich fast einen Tag im Flugzeug zu sitzen.

Spammer entdecken flickr.com

Thursday, May 25th, 2006

Na toll.
Die Plage des Web, die Pest des digitalen Zeitalters, hat nun auch den Bilderdienst flickr erreicht.
Gestern fügte mich dort ein User mit dem unmöglichen Namen *PurifyLotusSutraBenevolenceCureReviveWholeCosmos* zu seinen Kontakten dort hinzu und heute hat er fast alle Fotos die ich gestern zu meinem Artikel dort hochlud als “Favorit” hinzugefügt und zu einigen einen Link zu einem MP3 File hinzugefügt.

Ich schaue mir das noch einen Tag an, dann kommt dieser Benutzer auf meine Liste von gebannten Benutzern.

O’ahu-Tour – Teil 2 [18./19.05.2006]

Thursday, May 25th, 2006

Kommen wir zum zweiten Teil meiner Rundreise über die Insel Oahu. Nach meinem Besuch auf dem Diamond Head wandte ich mich in Richtung Osten und folgte der Interstate H-1 aus Honululu hinaus. Als erster Punkt zum Anhalten bot sich eine kleine Bucht am Rande der Küstenlinie an. Daß es hier Eintritt kostete bemerkte ich erst als ich die Seitenstraße bis zum Ende fuhr. Aber den einen Dollar konnte ich verschmerzen. Wenn ich Badesachen dabei gehabt hätte und nicht noch etwas unter meinem Sonnenbrand vom Grand Canyon und aus Vegas gelitten hätte, wäre dies ein angenehmer Ort für einen Tag am Strand gewesen – so begnügte ich mich aber mit ein paar Fotos und fuhr dann weiter.

Beach & Bay Bay and Pacific Ocean
Backland Mountain

Zurück auf der H-1 folgte ich dieser wieder ein Stück und erreichte bald eien Teil der Küste, an der eine Felsplatte aus Lavagestein raus ins Meer reichte. Offiziell war der Zutritt zu diesem Teil zwar untersagt, aber auch alle anderen anwesenden kletterten darauf herum, daher überwandt auch ich schließlich die Mauer und sah mich ein wenig um.

Warning Signs Hawaii Coast
Cliffs Hawaiian Cliff Beach
Coast Coastline

Eine wirklich sehenswerte Küste – sogar mit einem kleinen Sandstrand in einer winzigen Bucht.

Small Beach Small Beach and Bay

Das Stück Sandstrand, welches man bereits vom vorherigen Haltepunkt aus hatte sehen können, etwas weiter entlang der Straße war zu einem Ferien-Resort zugehörig und hätte wieder die Zahlung von Eintritt erfordert – daher ließ ich diesen aus und folgte der Straße weiter. Der nächste interessante Punkt war ein flacheres Stück Küste mit zwei vorgelagerten kleinen Inseln.

Small island Rough coast
Hawaii East Coast mountain Beach

Von nun an verlief die Küste flach. Ich erreichte nach einigen Meilen einen im Ozean liegenden Hangar – auf der anderen Seite der Straße lag das hiesige Ozeanische Institut. Die Küste stellte sich hier als ziemlich flach heraus – ein Paradies für Schnorchler und Taucher, von denen ich hier auch einige sehen konnte.

Hangar Diving Beach

Hinter diesem Bereich geriet ich ich die Stadt Waimanalo, wo der Highway erst einmal endete. In der Stadt selber gab es mehrere Baustellen und damit verbundene gesperrte Straßen, wodurch ein weiterkommen erst einmal nicht möglich war. Daher mußte ich erst einmal zurück in Richtung Honululu. Dabei sah ich unterwegs ein Schild und bog noch einmal vom Highway ab. Mein Ziel war der

Nuuanu Pali State Park
Eine lange, schmale Straße führte mich zu einem kleinen Parkplatz, auf dem ein Schild den Beginn jenes Nuuani Pali State Parks anzeigte. Ich folget einesm Weg einige hundert Meter und gelangte zu einer Plattform, die einen sehr schönes Panorama über den östlichen Teil der Insel gab. Zwar hatten sich über diesem Teil der Insel einige Regenwolken gesammelt, so daß es nicht gerade ideales Wetter zum fotografieren war – aber ich machte trotzdem ein paar Schnappschüsse. Es sei noch erwähnt, daß das Gebirge im Osten von Oahu wie eine Art Wolkensperre wirkt – während es hier bedeckt ist und regnet scheint in Honululu und dem dahinter liegenden Tal meist die Sonne, wohl auch ein Grund warum sich gerade dort die größte Stadt der Insel befindet.

Nuuanu Pali State Park - Sign Nuuanu Pali State Park - Panorama I
Nuuanu Pali State Park - Panorama II Nuuanu Pali State Park - Panorama III
Nuuanu Pali State Park - Mountain & Clouds

Schließlich in Honululu angekommen fuhr ich wieder auf die Interstate H-1, diesmal in Richtung Westen gewandt. Mein nächstes Ziel war das wohl allgemein bekannte

Pearl Harbor
Die Verkehrsführung in Richtung Pearl Harbor und der zugehörigen Pearl City fand ich extrem chaotisch. Zum Glück wiesen sporadisch einige Schilder die richtige Richtung, so daß ich schließlich die Einfahrt zum Arizona Memorial fand. Auch hier ließ natürlich mal wieder 9/11 grüßen – denn es war weder gestattet Taschen oder Rücksäcke, noch kleine Kamerataschen oder Plastiktüten mit in die Gedankstätte zu nehmen. Ein Militärzelt, daß direkt am Parkplatz aufgebaut war, bot jedoch die Möglichkeit alles zu deponieren. Denn bei einem Jeep mit Plastikverdeck lässt man ungerne Wertsachen zurück – auch wenn es nur ein Rucksack mit ein paar Memorysticks für die Kamera, einer Ersatzbatterie und einer Flasche Wasser ist. Daher zahlte ich dann auch die drei Dollar für die Aufbewahrung. Das Zelt bot aber auch noch anderes: Neben Arizona Memorial Souvenirs und einem Verkaufsstand mit Perlenschmuck gab es hier auch verschiedene Nahrungsmittel. Nun hatte ich den ganzen Tag noch nichts gegessen, daher bestellte ich mir hier einen Burger mit Fries (Pommes Frites). War nichts besonderes, machte aber zumindest satt.

Arizona Memorial - Tent Arizona Memorial - Inside the Tent

So gesättigt machte ich mich dann daran mir mal das eigentliche Arizona Memorial anzusehen. Dies besteht aus zwei Teilen, einem größeren offenen Gebäude an Land und der eigentlichen Gedenkstätte über dem Wrack der Schiffes draußen in der Bucht.

Arizona Memorial - Sign Arizona Memorial - Entry

Zuerst sah es danach aus daß es auch hier wieder Eintritt kostet, dem war jedoch nicht so. Es wurden jedoch trotzdem Karten ausgeteilt. Welchen Hintergrund das hatte erfuhr ich recht schnell. Es gab zwei Vorführräume, in denen ein Film über Pearl Harbor vorgeführt wurden bevor man mit einem Boot rüber zum eigentlichen Denkmal gefahren wurde. Auf den ausgeteilten Karten waren Nummer aufgedruckt welche die Besucher gleichmässig in die beiden Vorführräume verteilen sollten. Ein Betreten der Fähre ohne sich vorher den Film anzusehen erschien nicht möglich. Er stellte sich dann auch als gar nicht mal so schlecht heraus – nachdem sie uns erst einmal im falschen der beiden Kinos hatten Platz nehmen lassen und alle dann noch einmal in den angrenzenden Saal hatten wechseln müssen. Der Film beschrieb, natürlich gewürzt mit einer guten Portion Patriotismus, die Geschichte des Angriffs auf Pearl Harbor durch die japanische Flotte unter Admiral Yamamoto und den Untergang des Arizona, deren Munitionsdepot bei dem Angriff explodierte und 1177 Besatzungmitglieder in den Tod riss. Von den Opfern konnten die meisten nicht geborgen werden, weswegen der Wrack dieses Schlachtschiffes auch heute noch als Heldenfriedhof verehrt wird. Nach Abschluß des Filmes verließen wir das Kino durch eine andere Tür weiter unten im Saal und konnten gleich in die Fähre einsteigen, die im übrigen von der US-Marine gestellt und von Soldaten der US-Marine (in weißer Ausgeh-Uniform) gesteuert wird. Die Fahrt selber dauerte nur einige Minuten – jedoch boten sich einige nette Ausblicke auf die Orte der anderen gesunken Schiffe sowie das noch funktionstüchtige Schlachtschiff Missouri, das einige hundert Meter entfernt vor Anker lag.

Arizona Memorial - USS Vestal Arizona Memorial - USS Missouri

Dann erreichten wir das eigentliche Memorial – eigentlich nur eine breite Brücke direkt über dem gesunkenen Wrack des Schlachtschiffes. Das vordere Geschütz ist (wenn auch verrostet) noch komplett unter Wasser erhalten, vom hinteren großen Turm ist nur noch der Sockel vorhanden. Der größte Teil der Aufbauten fehlt natürlich. Die “Gedenkbrücke” besteht aus insgesamt drei Räumen – ein Vorraum mit Fahnen der Corps und Staaten an den Wänden, dem eigentlichen Gedenkraum in der Mitte sowie zuletzt einen kleineren Raum mit einer die ganze Wand füllenden Gedenktafel mit allen Namen der gefallenen Soldaten.

Arizona Memorial Arizona Memorial - Entry
Arizona Memorial - Flag Room Arizona Memorial III
Arizona Memorial II

Vom mittleren Raum aus, in dem auch Tafeln über das Schiff informieren, hat man einen sehr guten Überblick über die weniger als einen Meter unter der Wasseroberfläche liegenden Überreste des Schlachtschiffes.

Arizona Memorial - The Arizona today I Arizona Memorial - Turret
Arizona Memorial - Arizona
Arizona Memorial Arizona Memorial

Die maximale Aufenthaltszeit war auf etwa 20 Minuten beschränkt, nach dieser Zeit riefen die Park-Ranger, die hier Aufsicht führten sowie und Marine-Angehörigen zum Aufbruch und wir kehrten zurück zum Festland.
Ich verließ dann die Gegend um Pearl Harbor. Leider bekam ich zu spät mit daß es auch möglich gewesen wäre das Schlachtschiff Missouri zu besuchen – vielleicht das nächste mal.

Ost-Oahu
Anschließend wollte ich meinen Weg in Richtung Westen fortsetzen, jedoch gab es einen Stau auf der Interstate und es war kein vorankommen. Wenn ich es richtig mitbekommen habe machten die US Marines eine Übung im Westgebiet der Insel und einige Teile dort waren gesperrt. Daher entschloß ich mich kurzfristig über den Highway 99 in der Mitte der Insel in Richtung Norden zu fahren. Über den Weg gibt es wenig zu berichten – ich kam an einigen Farmen vorbei und erreichte schließlich die nördliche Küste.

Kawailoa Ranch Reaching Oahu North Coast

Der Osten der Insel erwies sich dann aber als relativ unspektakulär. Der einzige Punkt an dem es sich gelohnt hätte zu halten wäre das Polynesian Cultural Center gewesen – jedoch finden die meisten Veranstaltungen dort wohl erst spät am Abend statt und ich ließ es daher. Aus diesem Grund hier nur ein paar Schnappschüssen von meiner Rundfahrt dort.

Old Mill Oahu - East Coast
Siren Ocean
Coast II East Coast Mountains
East Coast Beach

Es wurde inzwischen langsam dunkel und ich fuhr zurück nach Waikiki, wozu ich allerdings die “Abkürzung” quer über die Insel nahm. Schließlich gab ich den Mietwagen nach einigen Irrfahrten durch Honululu bei Hertz zurück und machte mir noch einen schönen Abend an der Strandpromenade.

Waikiki / Kuhio Beach
Am folgenden Tag, dem 20.05.2006 verbrachte ich den Tag in Waikiki – sowohl am Strand als auch bei einigen weiteren Rundgängen durch die Stadt. Dabei enstanden natürlich noch ein Fotos von dort.

Colonial Hotel Honululu Police - Waikiki Beach
Kuhio Beach Beach I
Kuhio Beach - Trolley Kuhio Beach - Beachball
International Market Place Lonesome Island Beauty

Am Abend fand dann sogar an der Kuhio Beach eine Kulturveranstaltung statt – mit Musik und Tanz nach Art der Hawaiianer.
Normalerweise bin ich ja nicht so der Kulturinteressierte, aber wenn man schon mal da ist und wenns sowieso kostenlos ist, schaut man es sich natürlich auch mal an. Endlich bekam ich auch mit wie die Fackeln, die überall am Strand aufgestellt waren, angezündet werden. Zwei Einheimische in tradtionellem Lendenschutz laufen den Strand entlang, einer bläst an allen Haltepunkten ein Muschelhorn in alle vier Windrichtungen, während der andere die (heutzutage mit Gas betriebenen) Fackeln entzündet. Ein feines Schauspiel. Ich habe auch ein paar Videos davon und von den folgenden Tänzen gedreht – aber da ich noch keine Zeit hatte mein iMovie Problem (Sound verschwindet) zu lösen, reiche ich die ggf. dann mal nach.
Gegen Ende der Veranstaltung wurden jene Aufgerufen die das erste mal auf Hawaii waren auf die Bühne zu kommen, wo ihnen dann einige Grundschritte des hawaiianischen Tanzes beigebracht wurden. Theoretisch hätte auch ich dort mitmachen sollen, ich war ja auch das erste mal dort, aber ich mußte ja Fotos machen. *rausred* ๐Ÿ˜‰

Kuhio Beach - Blowing the Shell Kuhio Beach - Dancers
Kuhio Beach - Dancing II Kuhio Beach - Dancing III
Kuhio Beach - Dancing IV Kuhio Beach - Dancing V

Und als kleiner Höhepunkt war es mir schließlich auch noch vergönnt, den Sonnenuntergang an Waikiki Beach mitzuerleben.

Kuhio Beach - Sunset I Kuhio Beach - Sunset
Kuhio Beach - Sunset Kuhio Beach - Sunset

Damit schließe ich den Oahu-Bericht dann einmal ab. Im nächsten Post werde ich dann über Kauai berichten, natürlich wieder mit vielen Bildern.

PS: Was mich (besonders während der Fahrt mit dem Mietwagen) ziemlich genervt hat waren die extrem schwer einprägsam Namen der einzelnen Straßen. Wer kann sich dann bitte solche Straßennamen merken (von den Hawaiianern mal abgesehen) ? ๐Ÿ˜‰

PPS: Natürlich gibts auch wieder eine Karte des Ganzen: