Archive for July, 2006

Indische Süßigkeiten

Monday, July 31st, 2006

Eine Kollegin kam heute aus Indien zurück und verteilte von dort mitgebrachte Süßigkeiten. Sah aus kleine Kuchenstücke, jedoch überzogen mit irgendwelcher Silberfarbe und gefüllt mit einer weder geruchlich noch geschmacklich definierbaren bzw. identifizierbaren grünen, supersüßen Paste. Auf der Schachtel keinerlei Hinweise auf die Zutaten. Ich habs verdrückt, trotz des leichten Zuckerschocks – möchte aber lieber nicht wissen was drin war. Die Inder sind zwar keine Chinesen, die alles mit vier Beinen (außer Stühlen) verspeisen, aber wer weiß. Ich erinnere mich da nur an Indiana Jones und der Tempel des Todes…. 😉

Status [31.07.2006]

Monday, July 31st, 2006

Wetter:

Nachdem es sich bereits am Wochenende leicht abgekühlt hatte, sorgte heute eine starke Bewölkung dafür, daß man sich draußen bewegen konnte ohne gleich in Schweiß auszubrechen. Wenn die Sonne von den Wolken verdeckt war, hielten sich die Temperaturen auch auf diesem angenehmen Niveau. Nur wenn die Wolkendecke zwischendurch mal aufbrach und ein paar ungebremste Sonnenstrahlen zum Boden durchließ, merkte man sofort, daß sie nichts an ihrer Wärmekraft eingebüßt hatte. Während ich dies schreibe, hat es nun sogar begonnen kurz zu regnen.

Die Vorhersage kündet auch davon, daß wir mit einer kräftigen Abkühlung zu rechnen haben. Als Hitzgeplagter begrüße ich diese Entwicklung natürlich. 🙂 Ob es aber so bleibt möchte ich bezweifeln – der August wird uns wohl noch mit ein bis zwei kleinen Hitzewellen plagen, bevor endlich der Herbst anbricht.

Mittag:
Grobrichtung für den heutigen Tag war wieder der Marktplatz. Das R2 konnte uns jedoch mit einem Olivengericht auf Raviolenudeln nicht wirklich überzeugen. Zuerst stand wieder das Kartoffelhaus zur Diskussion, dann aber schwenkten wir kurzentschlossen ein Stück nach Rechts und ließen uns an den Tischen des Hanfrieds nieder.

Der Name Hanfried ist im übrigen – nur für jene die nicht aus Jena stammen oder dies bisher nicht wußten, der Jenaer “Kosename” für den Kurfürsten Johann Friedrich I von Sachsen, dem Jena seine Universität verdankt und dessen Statue hierr auf dem Marktplatz zu bewundern ist.

Das aber nur am Rande erwähnt. 😉
Nach kurzem Studium der Karte entschied ich mich dazu, das sogenannte Marktrad zu versuchen, welches sich als riesiges, mit verschiedenen Gemüsen bedecktes Schnitzel herausstellte. oO

War seine 7,50 Euronen aber dann auch wert – ich war mehr als satt hinterher.
Zu unserem Unmut mußten wir dann leider fast 45 Minuten auf unser Essen warten, das gibt leider Abzüge in der B-Note 😉 – aber dafür sind “große” Getränke hier wirklich groß – also 0,5 Liter und nicht nur die 0,4 wie sonst üblich. Aufgrund der langen Wartezeit und da einige meiner Mit-Mittagsesser-Kollegen dann auch noch Termine hatten, verzichteten wir heute komplett auf Kaffee und begaben uns sofort nach dem Bezahlen zurück.

Blockierungen

Monday, July 31st, 2006

Mal wieder eine sehr tolle Baumaßnahme: Am heutigen Montag morgen sperrte man die Straßenbahnschienen in Richtung Innenstadt zwischen Grietgasse und Holzmarkt. Ob die Zeit, in dem der Berufsverkehr und die Pendler in die Stadt strömen der idealste Zeitpunkt ist, möchte ich mal eben bezweifeln. Gerade für die Pendler, die die von Lobeda kommenden Linien 4 und 5 nutzen eine unschöne Behinderung. Könnte mir egal sein, ich laufe ja lieber, aber echauffieren kann ich mich ja trotzdem 😉
Mal schauen wie lange sie brauchen – da sie aber rumgegraben haben, befürchte ich daß es sich hier um etwas langwierigeres handelt.

Seitenlage

Sunday, July 30th, 2006

Gesehen am Sonntag, 30.01.2006 gegen Mittag vor der Stadtkirche.

Serienfieber (Part 2) und The 4400

Saturday, July 29th, 2006

Die Serie “The 4400 – Die Rückkehrer” lief und läuft wohl im TV auf Pro7 – aber da ich zum einen den Anfang dort verpasst und außerdem auch keine Lust auf zwei oder drei Werbeunterbrechungen habe, hole ich mir das ganze dann lieber auf DVD
Kurze Zusammenfassung des Inhaltes:
4400 Menschen, die im Verlauf der vergangenen 60 Jahre verschwunden sind, tauchen auf einmal an einem See im Norden der USA wieder auf. Keiner von ihnen kann sich erinnern, was mit ihm passiert ist, sie sind seit dem Tag ihrer Entführung sind sie jedoch nicht gealtert – und wie sich bald herausstellt besitzen einige seit ihrer Rückkehr übersinnliche Fähigkeiten. Viele der Menschen haben jedoch nach ihrer langen Abwesenheit von der Erde keine Familie mehr, andere müssen damit zurechtkommen, dass ihre Angehörigen ohne sie weitergelebt haben. Dabei geraten sogar einige in Konflikt mit dem Gesetz. Ein Teil schließt sich unter Anleitung eines charismatischen Anführers zu einer Art Sekte zusammen (das ganze erinnerte mich etwas an Scientology). Die Homeland Security Behörde will untersuchen, was mit den 4400 passiert ist, und versucht zugleich, den Rückkehrern bei ihrer Wiedereingliederung zu helfen.
Nette Serie mit einem Hauch von Akte X (X-Files). Schade ist nur, daß ein Teil des Geheimnisses bereits am Ende der ersten Staffel aufgelöst wurde. Aber trotzdem bin ich gespannt wie es in der dritten Staffel weitergeht – werde ich mir wohl kaufen oder bei Amazon ausleihen sobald sie draußen ist. Nicht ganz so gut wie Lost – aber trotzdem sehenswert.
Ich gebe ihr mal:

Status [28.07.2006]

Friday, July 28th, 2006

Wetter:

Bereits gestern hatte es ab dem Nachmittag immer wieder mal kleine Sommerschauer gegeben, die aber leider kaum Abkühlung brachten. Heute Morgen hielt sich aber dann die Temperatur in Grenzen – ich konnte einige Restpfützen an den Straßenrändern sehen, was mich zum dem Schluß verleitete daß in der Nacht wohl ein größerer Wolkenbruch niedergegangen sein mußte. Zu Beginn der Mittagspause war dank der Bewölkung die Temperatur dann auch noch erträglich und stieg erst wirklich wieder zu merklich heißeren Temperaturen an, als die Wolkendecke dauerhaft aufbrach und die Sonne wieder mit voller Wucht auf die Stadt hernieder brannte. Alles in allem blieb es aber erträglich.
Ich hatte es ja bereits vermutet, aber jetzt ist es sogar “amtlich”: Juli 2006 ist der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Ob das nun normale langfristige Klimaschwankungen oder aber Zeichen der globalen Erwärmung sind, sei mal so dahin gestellt. Ich hoffe das es ersteres ist, befürchte aber eher zweiteres :c\
Mittag:
Zum Freitag verschlug es uns mal wieder ins Cheers am Johannisplatz, wo wir uns für einen Außentisch entschieden. Trotz des recht starken Verkehrs der von der Bachstraße her über den Johannisplatz auf den Leutragraben fließt, ist es immer noch eträglich dort zu sitzen. Als Stadtmensch gewöhnt man sich auch mit der Zeit an die vorbeifahrenden Autos und ignoriert sie unbewußt einfach bzw. nimmt sie nicht mehr wirklich wahr.

Wir mußten zu Beginn recht lange warten bis die Bedienung uns bemerkte, konnten die Zeit dann aber wieder gut machen, da wir auf Menukarten verzichteten und alle bereits wußten was wir wollten. Ich nahm natürlich wieder mein Standardgericht hier: Die Chicken Quesedilla.

Darüber gibt es nicht viel zu sagen oder weitergehend zu berichten. War schmackhaft und sättigend wie immer – hatte ich auch nicht anders erwartet. *g*
Anschließend rang ich mich, obwohl ich erst überlegte es nicht zu tun, dann doch noch zur Einnahme koffeinhaltiger Flüssigkeit in Form eines Eiskaffees im Absolut Café durch. Am letzten Tag der Arbeitswoche kann man sich das ruhig mal gönnen, oder ? 🙂

Sommerregen, Fluch der Karibik 2, Unterbrechung und die rote Ampel

Friday, July 28th, 2006

Sommerregen
Gestern Abend entschlossen wir uns noch spontan, in die Spätvorstellung des zweiten Teiles von Fluch der Karibik im hiesigen Cinestar zu gehen. Als ich kurz nach 21:00 Uhr die Wohnung verließ tröpfelte es doch tatsächlich, ich also zurück und noch (sicherheitshalber) den Knirps eingepackt. Bereits am späten Nachmittag hatte es leicht geregnet, ohne allerdings wirklich viel Erfrischung zu bringen. Das dumme war nur: Als ich einige Minuten unterwegs war hörte es spontan auf und da stand ich nun mit dem Schirm. mir selbst etwas zu übervorsichtig vorkommend. Er sollte mir aber trotzdem noch gute Dienste erweisen, wie ich aber erst etwas später feststellte. Als Treffpunkt war das Markt 11 ausgemacht. Während wir uns vor dem Markt 11 also dort noch die Wartezeit bis zum Beginn der Kinovorstellung um 22:00 Uhr mit Getränken versüßten, kam der Regen zurück. Während sich die anderen im spärlichen Platz unter die Sonnenschirme drängten, konnte ich mich mit meinem nun doch nützlichen Mitbringsel schützen. War also nicht ganz nutzlos. Aber das nur mal so am Rande erwähnt.
Fluch der Karibik 2
In der Regel laufen ja fast 30 Minuten Werbung vor dem eigentlichen Hauptfilm, daher ist eine kleine Verspätung durchaus sinnvoll.
Daher kamen wir erst kurz nach 22:00 Uhr an die Kasse im Cinestar, wo allerdings noch immer eine nicht unerhebliche Schlange anstand. Aufgrund des Andrangs bekamen wir dann auch nur Karten für die 4te Reihe – weiter hinten wäre uns lieber gewesen, aber es sollte heute nicht sein. Aber das Timing war perfekt, denn kurz nachdem wir uns gesetzt hatten begann auch schon der Hauptfilm.
Normalerweise – so meine Erfahrung – sind zweite Teile von erfolgreichen Filmen einfach nur schlecht oder zumindest erheblich schlechter als ihre ersten Teile. Nicht so hier. Jerry Bruckheimer hat mit Pirates of the Caribbean II wirklich eine nette Fortsetzung vorgelegt. Besonderen Tiefgang darf man von der Geschichte nicht erwarten, aber schönes Actioncomedy-Popcornkino. Ich möchte für hier nicht zu viel von der Geschichte verraten, aber soviel sei gesagt: Es wird mit Sicherheit noch einen dritten Teil geben.
Unterbrechung
Was für mich (als eher seltenen Kinogänger) neu war, war die 10minütige Pause mitten im Film – zudem an einer eher unpassenden Stelle. Wie mir schien diente diese Unterbrechung vor allem dazu, um die Leute zu motivieren noch einmal Popcorn-, Cola- oder Biernachschub zu kaufen, was dann auch viele taten. Wenn ich ins Kino gehe möchte ich einen Film eigentlich schon durchgehend ansehen. Bei extremer Überlänge lasse ich mir eine Unterbrechung ja noch gefallen – aber in diesem Fall schien sie mir eher der Gewinnmaximierung zu dienen.
Rote Ampel
Es war dann schon recht spät als ich mich auf den Weg nach Hause machte. An der doppelten Fußgängerampel zwischen Busbahnhof und Paradiesbahnhof war so gut wie kein Verkehr. Ich überquerte die erste Ampel trotz roten Signals, da weit und breit keinerlei Autos zu sehen waren, wartete aber an der zweiten, da dort gerade ein einzelnes Fahrzeug heranfuhr, daß dabei auch noch langsamer wurde und genau vor mir stoppte. Es handelte sich dabei wie ich nun erkannte um einen Streifenwagen der Polizei. “Warum überqueren sie die Ampel bei Rot?”, fragte mich die junge Polizisten am Steuer mit vorwurfsvollem Ton. Ich war etwas vedutzt, antwortete aber freundlich. “… weil weit und breit kein Auto zu sehen war…” Sie brummte daraufhin etwas unverständliches und meinte abschließend: ” Das ist aber gefährlich!!”, um dann weiterzufahren. Urban Legends behaupten ja daß man seinen Führerschein durch so etwas verlieren kann (woran ich nicht wirklich glaube) – aber seien wir doch einmal ehrlich: Als Fußgänger an einer gut einsehbaren Straße mitten in der Nacht vor einer roten Ampel warten, wenn man doch deutlich sieht daß man ungefährdet rübergehen kann ist doch unsinnig. Bei Autofahrern ist das Halten an roten Ampel natürlich Pflicht, aber doch nicht bei Fußgängern.
Oder ? Kenne die Rechtslage da nicht.

Innovativ

Thursday, July 27th, 2006

Na das nenne ich mal eine wirklich Innovation – mein bevorzugter Obsalat-Dealer, der Asia-Gemüseladen in der Oberlauengasse ist endlich mal auf die Idee gekommen, dem ganzen eine kleine Plastikgabel beizulegen. Eine kleine, aber feine Geste.
Wollte ich nur mal erwähnt haben…