Status [06.09.2006]

Wetter:

Als ich am Morgen zur Arbeit ging sah es ja noch nicht wirklich danach aus daß es schön wird, aber wie bereits die Tage zuvor klarte es bis zum Mittag schnell auf und inzwischen ist es richtig schön sonnig und warm geworden. Auch wenn die Tagesvorhersage nur 22 Grad ansagt, so ist die gefühlte Temperatur doch deutlich höher. Dabei ist es jedoch nicht zu heiß – genau richtig.

Auch die Vorhersage für die nächste Woche ist inzwischen nach oben korregiert worden – es verspricht also einen recht hübschen Restsommer zu geben. ­čÖé

Mittag:
Bei dem schönen Wetter mußten wir uns natürlich irgendwo draußen hin setzen. Da bot sich erst einmal die grobrichtung Marktplatz an – und als wir diesen aus Richtung Stadtkirche betraten, lud uns das Mittagsangebot im R2 Bistro auch gleich zum dortigen Verweilen ein.

Das heutige R2 Business-Lunch™ bestand dort aus einem Schweinesteak, gefüllt mit Spinat mit einer ganzen Pellkartoffel auf einer Paprika-Sauce (Letscho?).

Bei Pellkartoffeln teilt sich die Menschheit ja, wie ich heute feststellen mußte, in zwei Parteien:
Den Schalenmitesser und den Kartoffelausweider. Die erste Gruppe, zu denen auch ich mich zähle, verzehrt die Pellkartoffel samt der Schale. Immerhin sagte ja schon meine Großmutter, daß sich die Vitamine alle in der Schale verstecken und man sie daher mitessen sollte. Oder war das nur bei Obst? ­čśë
Die andere Gruppe nimmt eine Pellkartoffel auseinander und klaubt sich das Fruchtfleisch (oder wie man dies auch immer bei Kartoffeln nennt) aus der Schale heraus. Sie berufen sich dabei darauf, daß man es ja Pellkartoffel nennt und man sie daher Pellen müsse. Ich glaube aber eher daß sie deswegen Pellkartoffel heißt, weil die Schale sich beim Kochen abpellt.
Ein kurzer Blick in Wikipedia belehrte mich dann jedoch eines besseren. Aber sterben tut man auch nicht, wenn man die Schale mitisst – ich bin wohl ein lebender Beweis dafür. Passe ich mich nun an oder bleibe ich ein rebellischer Pellkartoffelesser, der sich gegen die gesellschaftliche Norm des vorherigen Schälens auflehnt, um damit gegen das sich ausbreitende Kleinbürgertum zu protestieren? Eine Frage, dich mich wohl noch einige Zeit beschäftigen wird.
Auf jeden Fall war es wieder sehr lecker – inkl. Getränk für sechs Euronen auch ein nicht besonders teurer Spaß. Anschließend genossen wir noch ein kleines Heißgetränk mit Koffein im Markt 11, bevor wir uns wieder zurück in den Turm begaben.

USA erklärt

Heute wies mich ein Kollege auf ein Blog hin, in dem ein in Deutschland lebender Amerikaner (mit Namen Scot W. Stevenson – aber das tut hier nichts zur Sache) Sachverhalte aus seinem Geburstland erklärt und sachlich darstellt: USA erklärt.
Nachdem ich die ersten Artikel gelesen habe, war ich wirklich begeistert. Keine Schönfärberei und keine Verteufelung, sondern einfach nur Fakten, Fakten, Fakten. ­čśë Natürlich kann im Rahmen eines Blogs nicht die ganze Tiefe einer Staates und seiner Bewohner beschrieben werden, ohne dabei in seitenlange Monologe auszuarten, aber mit Hilfe von Scots unterhaltsam geschriebenen Artikel erlangt man doch einen etwas besseren Einblick in das politische System und die gesellschaftlichen “Andersheiten” der Vereinigten Staaten von Amerika.
Sehr lesenswert!

Status [05.09.2006]

Wetter:

Kein großer Unterschied zu gestern – morgens eher bewölkt und auflockerung der Wolken mit viel Sonne um die Mittagszeit herum.

Für morgen und übermorgen soll es dann richtig warm werden – obwohl ich es noch nicht so richtig glauben kann. Sicherheitshalber aber dann für morgen doch kurze Hosen rauslegen. ­čśë

Mittag:
Heute holten wir den wöchentlichen Loewebesuch (wie bereits gestern vorhergesagt) nach.
Die Karte dieser Woche offierierte neben Hackfleischbraten mit Kartoffeln und Letscho und Fettucini mit Käse-Sahne Sauce auch ein “Gegrilltes Putensteak mit Kaisergemüse und Reis“, für welches wir uns alle gemeinsam dann entschieden. Und ich glaube keiner von uns bereute seine Entscheidung.

Das Fleisch war extrem zart und sehr lecker – auch wenn die Scheiben ziemlich massig waren. Die sieben Euronen die wir dafür bezahlen mußten haben sich auf jeden Fall gelohnt.
Anschließend genossen wir noch ein Käffchen im absolut kaffee. Dabei kam die Frage auf, warum sich unser lokaler Irish Pub “Fiddlers Green” von “Original Irish Pub” in “Traditional Irish Pub” umbenannt hat.

Die Theorie die sich bei uns durchsetzte war, daß es “Original Irish Pubs” nur in Irland geben kann und alle anderen daher Traditional wären. Wenn jemand mehr weiß oder abweichende Theorien hat, würde ich mich über Kommentare freuen.

Needs more cowbell

Normalerweise mag ich diese Sitcoms mit vom Band eingespielten Lachern nicht – aber dieser Ausschnitt ist so abstrus, daß ich es hier einfach mal posten muß.

Hier der Link

Beautiful Subways

Nein, es geht nicht um die schönsten Sandwiches des bereits hier öfters erwähnten Sandwichfabrikanten, sondern diesmal tatsächlich um besonders sehenswerte U-Bahnstationen in aller Welt.

Sehr sehenswerte Sammlung – auch wenn einige der Bilder wohl aus kommerziellen Sammlungen zu stammen scheinen. (aufgrund von Links im Bild meine ich). Hoffentlich kriegt der Betreiber da keinen Ärger, wäre schade um seine Kollektion.