Archive for October, 2006

Cast der Woche: “Bier und Tech”

Tuesday, October 31st, 2006

Mein Cast der Woche:


Der Bier und Tech Videocast

Nette Arbeit, Jungs – langsam komme ich auf den Geschmack mit diesen Videocasts.

Am Anfang (der Woche) war der Loewe [30.10.2006]

Monday, October 30th, 2006

Am Anfang dieser zugegebenermaßen verkürzten Woche stand wie meist der Loewe als Ziel unseres Lunchausfluges. Die aktuelle Wochenkarte (die wie immer hier zu finden ist) fand ich persönlich nicht so erquickend. Wobei ich dazu sagen muß, daß ich kein großer Fan von Sauerkraut (auf der Karte Bayrischkraut genannt) bin und auch Sülze nicht gerade zu meinen Favoriten zählt. Die “Butterfischmedaillons mit Limettensoße, Oliven und Reistimbale” wären noch eine Alternative gewesen, aber Oliven sind leider auch nicht so mein Ding. Daher entschied ich mich schließlich für den Erbseneintopf in großer Ausführung, welcher mit drei Scheiben Baguettebrot serviert wurde.

Bereut habe ich meine Wahl nicht, war sehr lecker. Etwas mehr Baguettebrot hätte dabei sein können, aber das war wohl bei 3 Euronen wohl nicht mehr drin um in der Gewinnzone zu bleiben.

Beim “Schotten” – McDonalds Leutragraben [29.10.2006]

Sunday, October 29th, 2006

Ich weiß nicht was mich geritten hatte, aber es lag wohl daran daß ich gestern ja bereits bei Subways war und sonst an einem Sonntag relativ wenige Imbissmöglichkeiten in der Innenstadt geöffnet haben – auf jeden Fall begab ich mich heute nach langer Abstinenz mal wieder zu McDonalds hier im alten Zeiss-Gebäude am Leutragraben.

Mein kleines Menu welches ich mit dort zusammenstellte bestand aus einem McRib, einem Cheeseburger und einer 9er Packung Chicken McNuggets mit Curry-Sauce.

Besonders toll war es nicht muß ich sagen. Beim McRib übertünchte die Barbeque-Sauce beinahe den Geschmack des Restes, der Cheeseburger schmeckte nach fast gar nichts und die Chicken McNuggets – nun – konnte man mit Hilfe der Currysauce mehr oder weniger genießen. Ich bin zwar leicht erkältet, aber so viel vom Geschmack nimmt so etwas dann doch nicht weg. Bin wirklich der Meinung daß sie schlechter geworden sind als früher – evtl. (und das ist reine Mutmaßung) lassen sie neuerdings gewisse Geschmacksverstärker weg. (?)
Gut, die Erwartungshaltung ist nicht allzu hoch wenn man in einen Schnellimbiss geht, aber ich hatte sie halt doch etwas besser in Erinnerung. Das nächste mal dann vielleicht doch wieder ein Döner, das dürfte sich Kalorientechnisch nichts geben im Vergleich zu McDonalds.

Second Life

Sunday, October 29th, 2006

Habe mir gestern Abend mal Second Life angeschaut.

Jetzt stellt sich mir aber die Frage nach dem Sinn des ganzen. Es existieren weder zu bekämpfenden Gegner noch Quests wie man es aus MMORPG Spielen wie z.B. World of Warcraft oder Dark Ages of Camelot kennt. Für einen riesigen Chatraum erscheint es mir dann doch etwas zu aufwendig. Sehe ich aktuell keinen großen Sinn drin, verstehe beim besten Willen nicht warum das so als Hype gehandelt wird. Ich gucks mir noch ein paar mal an, aber wenn ich keinen tieferen Sinn entdecke, werde ich mich wohl wieder verabschieden aus meinem Second Life.
Nachtrag [29.10.2006 22:00 Uhr]: Es scheint wie ich später auf deren Webseite las, gibt es in Second Life offensichtlich doch Funktionen um Kampfspiele oder ähnliches zu veranstalten. Dabei definiert es sich jedoch eindeutig nicht als MMORPG. Die Performance ist außerdem ziemlich übel, aber das liegt wohl daran daß die Server (noch) nur in den USA lokalisiert sind.
Ein großer Aspekt des Spieles scheint mir jedenfalls virtueller Kommerz zu sein. Sehr vieles kostet virtuelles Geld und viele Spieler versuchen auf irgend eine Art Geld zu verdienen – meist mit dem Herstellen und verkaufen irgend welcher mehr oder weniger kurioser Artikel oder von Skripten. Im normalen Leben ist Handel Basis einer funktionierenden Wirtschaft, aber in einer virtuellen Welt, in der man echtes Geld gegen virtuelles umtauschen kann (wenn auch mit Umtauschrate von zwischen 240 und 280 virtueller Linden-Dollars zu einem US-Dollar) um in der virtuelle Gegenstände zu kaufen, die nicht real existieren. Es hatte schon seine Gründe, warum Blizzard in WoW es untersagt, das dortige Gold gegen echtes Geld zu verkaufen. Fangen bald wieder Jugendliche in China an, Second Life zu spielen um damit einige wenige windige Geschäftemacher reicher zu machen? Die Möglichkeiten hier sind ja noch einfacher, man muß das erwirtschaftete Geld nur wieder in echtes umtauschen. Na ja, ich weiß nicht. Wie man hier lesen kann inverstieren heute die die US-amerikanischen Spieler bereits ca. 450.000 Dollar am Tag – bei einer Umtauschrate von 240:1 sind das zwar “nur” 1.875 Dollar aber schon mal ganz gut für den Anfang. Immerhin soll das Spiel auch noch in anderen Ländern lokalisiert ausgerollt werden (sh. z.B. hier), dadurch sollte sich diese Summe noch vervielfachen. In Verbindung mit bezahlter Werbung, den kostenpflichtigen Premium Accounts (die zum Besitz von virtuellem Land notwendig sind) sowie einigen anderen Einnahmequellen eine wahre Gelddruckmaschine. Für den Betreiber schön, aber ich habe wirklich Befürchtungen daß es genutzt werden könnte um Unbedarfte abzuziehen. Vielleicht unbegründet, aber sie sind da.

Kostenlos im Subway :) [28.10.2006]

Saturday, October 28th, 2006

Wie ich bereits vor einigen Tagen beim “ausmisten” meines Portmonaies feststellte, verfügte ich inzwischen über 2 volle “SubClub“-Karten, den Bonuskarten des Subways. Im Rahmen meines Wochenenddienstes an diesem Wochenende bot sich daher die Gelegenheit, dies einmal in Anspruch zu nehmen.

SubClub Bonuskarten

Also begab ich mich zur Mittagszeit runter ins Subway, wo wie es eigentlich zu erwarten war ziemlich reger Betrieb herrschte. Trotzdem gelang es den Mitarbeitern dort, die Kunden schnell und professionell abzuarbeiten. Kleines Lob an dieser Stelle.

Nach nur kurzem Überlegen entschied ich mich für ein “Steak & Cheese” Sandwich auf der bereits im vorherigen Subway-Post erwähnten “verschärften” Brotsorte. Um den die Schärfe diesmal aber etwas genauer zu testen wählte ich nicht meinen ebenfalls scharf gewürzten Saucen-Favorit “Mexican Southwest”, sondern eine einfache Barbeque-Sauce. Was ich am Ende bekam entsprach natürlich visuell nicht dem, was die Werber da auf der Subway-Seite präsentieren – Nahrungsmittelfotografie ist glaube ich gerade in der Werbebranche eine Kunst für sich 😉 – aber lecker war es trotzdem.

Die leichte “Verschärfung” des Sandwiches trat beim anschließenden Geschmackstest / Verzehr sehr viel deutlicher zu Tage als bei dem vorherigen Male. Nicht sehr kräftig wie ich ja bereits schrieb, aber trotzdem ganz nett.
Mal schauen wie lange diese Aktion noch läuft. Wie mir auffiel, ist diese Art von Brot im “Sandwich-Konfigurator” auf der deutschen Webseite des Franchise-Gebers nicht verfügbar, auch wenn es dort beworben wird. Nun – um ganz ehrlich zu sein halte ich diese Funktion dort sowieso für nicht mehr als eine Art Werbegag.

Jütro – Asia Curry Huhn

Saturday, October 28th, 2006

Im Tiefkühlregal des hiesigen teGut entdeckte ich vor einigen Tagen ein Fertiggericht, das mir wert schien mal getestet zu werden – “Jütro – Asia Curry Huhn“. Gestern Abend war es nun endlich so weit.

In der Pappumverpackung findet sich mit einer Folie abgedeckte Kunststoff-Dose. Diese soll lt. Anleitung für 8 bis 12 Minuten bei voller Leistung in der Mikrowelle aufgewärmt werden. Dabei soll es wie in der Beschreibung heißt “schonend dampfgegart” werden. Um Überdruck zu verhindern verfügt die Abdeckfolie dabei über eine kleines Ventil, durch welches überschüssiger Dampf entweichen soll.

Ich führte die Zubereitung so durch wie es beschrieben war und ließ es zwölf Minuten lang auf maximaler Stufe in der Mikrowelle. Dort blähte sich die Abdeckfolie auf und der Dampf entwich mit einem deutlich hörbaren Pfeifen durch besagtes Folienventil. Das mit dem Dampfgaren schien also soweit zu stimmen. 😉

Die Portion stellte sich beim umpacken auf einen Teller dann als erheblich größer heraus als es zuerst aussah. Genau richtig für den durchschnittlichen Hunger dachte ich bei mir. Wenn man sich 650g Beutel mit Tiefkühlgerichten von z.B. Frosta kauft steht man oft vor dem Problem, daß die Menge zu klein ist, um (nach meiner persönlichen Auffassung!) zwei anständige Portionen daraus zu machen. Entweder man hat zwei zu kleine Teller oder macht sich den ganzen Beutel warm und hat eine bisschen zu viel für eine gute Mahlzeit. Hier hatte Jütro mit 450 Gramm genau die richtige Menge erwischt. Aber dies nur am Rande erwähnt, denn nun ging es darum, das Gericht geschmacklich zu bewerten.

Heiß war es geworden, das Konzept der Dampfgarung in der Mikrowelle schien also tatsächlich zu funktionieren. Im Geschmack enttäuschte es mich dann aber doch etwas. Es war zwar pikant wie auf der Pappumverpackung beschrieben, aber den etwas chemischen Beigeschmack konnte dies nicht übertünchen. So deutlich wie hier war es mir bisher noch nie aufgefallen daß etwas leicht nach irgendwelchen Zusatzstoffen schmeckte – das weckte Erinnerung an Ollis Kommentare zum Test der Knorr Express Burger.
Fazit: Kann man essen und macht satt, aber der leicht chemische Beigeschmack eröffnet deutlich noch Raum für Verbesserungen dieses Fertiggerichtes seitens von Jütro.
Meine Wertung: 2,5 GMs

Jena von oben

Friday, October 27th, 2006

Aufgenommen vom Landgraf…

Mittag im Hanfrieds [26.10.2006]

Thursday, October 26th, 2006

Mal wieder führte uns unser heutiger Weg in Richtung des Markplatzes – bei einem wirklich wundervollen Herbstwetter mit viel Sonnenschein. Unser ursprünglicher Plan war ins R2 zu gehen, jedoch gab es dort keine freien Sitzplätze draußen und wir hatten es uns in den Kopf gesetzt draußen zu essen, daher schwenkten wir um und landeten letztendlich im Hanfrieds, wo sich noch ein letzter freier Tisch für uns fand.

Als die Bedienung schließlich zu uns kam um die Bestellung aufzunehmen, sagte ich ihr daß wir noch keine Speisekarte haben. Darauf hin bemerkte sie mit etwas genervtem Unterton so etwas wie “… da muß man sich die halt mal vom Nachbartisch holen…” und nahm zwei Karten von einem der angrenzenden Tische, um sie uns auf den Tisch zu legen. Klang für uns so, als wäre es die Pflicht der Gäste, sich gefälligst selbst um die Speisekarten zu kümmen. Ich schiebe es aber mal auf den Streß den sie hatte – es war wirklich extrem viel los.
Während der Durchsicht der Karte überlegte ich ob ich wieder das “Marktrad” (sh. auch hier) nahme, aber so riesigen Hunger hatte ich dann doch nicht und entschied mich schließlich für die “Reispfanne mit Putenstreifen und Gemüse” für 5,50 Euronen.

Irgendwie hatten wir wohl vergessen oder verdrängt wie lange es das letzte mal von der Bestellung bis zum servieren der Speisen im Hanfrieds gedauert hatte – und dieses mal war es leider nicht besser. Aber irgendwann stand unser Mittagessen dann doch vor uns. Die bestellte Reispfanne war dann nicht so “der Renner” – Reis, Gemüse und Fleisch waren zwar gut, aber dem ganzen fehlte meiner Meinung nach irgendwie der würztechnische Pepp und die Zutaten schwammen regelrecht in einer Art Gemüsebrühe. Das nächste Mal werde ich wohl die Spätzlepfanne nehmen, für die sich meine Kollegen entschieden hatten. 🙂