Cafe Quirinus [18.10.2006]

Für uns bot sich heute mal wieder die Gelegenheit etwas neues zu probieren. Auf Empfehlung von Bekannten und Kollegen hin begaben wir uns zur Mittagszeit ins Cafe Quirinus über das ich vor einiger Zeit bereits schon mal im Rahmen eines abendlichen Besuches berichtet hatte. Das Quirinus ist in der Jenergasse, einer Seitengasse der Johannisstraße zu finden – eine Karte ist im alten Beitrag zu finden.

Die Speisenauswahl dort ist eher klein – eine Karte scheint es nicht zu geben, aber die aktuellen Speisen sind auf einer Tafel neben der Tür ausgeschrieben. Die Gerichte sind etwas ab vom Mainstream was sich sonst so hier in der Innenstadt findet. So las ich unter anderem von “Überbackenen Auberginen mit Salzkartoffeln” oder “Zimthähnchen mit Thymianreis“. Wir hatten uns aufgrund des guten Wetters nach draußen gesetzt, die Bedienung brauchte leider einige Zeit um uns sozusagen zu “bemerken”. Aufgrund einer außen angeschriebenen Mitteilung daß auf der Freifläche nur Selbstbedienung gilt befürchteten wir schon, daß wir uns hier unser Essen selbst abholen müssen, jedoch stellte sich recht schnell heraus daß dies nur für den Abend zu gelten schien. Ich entschied mich nach einiger Überlegung dann für das Zimthähnchen, das mit 4,50 Euronen zu Buche schlagen sollte. Ein durchaus aktzeptabler Preis.

Die Speisen wurden dann auch recht schnell serviert, jedoch geschah es dabei, daß man mit anstatt eines Messers und einer Gabel zwei Gabeln brachte. Ich monierte dies zwar bei der Bedienung, aber bis zum Ende unseres Mittagsmahles brachte er mir leider kein neues Messer. Nun ja, es gelang mir trotz dieses kleinen “Handicaps” mein Gericht zu mir zu nehmen.
Der Reis war wirklich gut und al-dente, jedoch war der Hähnchenschenkel bereits etwas abgekühlt. Trotzdem war es alles in allem wirklich lecker. Als kleines Schmankerl gab es nach dem eigentlichen Essen noch einen kostenlosen Nachtisch in Form von Apfelbrei mit einem Schuß Vanillecreme. Dies hatte jedoch nichts mit dem Besteckfehler zu tun, sondern scheint im Quirinus zu jedem Mittagessen dazu zu gehören.

Auch wenn es keine große Portion war, doch eine nette Geste die mich den Fauxpas mit dem Messer fast vergessen ließ. Aber halt nur fast. 😉
Das Cafe Quirinus eignet sich als Fazit (trotz dieses kleinen Besteckproblems) durchaus für ein Mittagessen in Jena und ich denke daß es auf Dauer Einzug in unsere Liste von Mittags-Locations halten wird.

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One Response to “Cafe Quirinus [18.10.2006]”

  1. […] Oliven, die zusätzlich mit Zimt gewürzt war. Ich hatte ja eher so etwas wie damals hier im Café Quirinus erwartet, aber auch diese Zusammenstellung erwies sich als recht gelungen. Gut, schwarze Oliven […]

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