Archive for March 26th, 2007

Bad Superblock

Monday, March 26th, 2007

So ein Mist.
Wenn man erfolglos versucht eine Ext2-Partition nach einem Serverabsturz unter (SuSE-)Linux zu mounten

und

fsck

mir wiederholt sagt:

und dann auch noch

dmesg

welches verkündet

bleibt mir wohl nur noch

dd-rescue

auf einen FTP, Daumen drücken und hoffen. Die Platte hat wohl ihre MTBF überschritten. Verd…..
Für Ideen jeglicher Art bin ich natürlich dankbar… 🙁

Mal wieder Sauerbraten [26.03.2007]

Monday, March 26th, 2007

Wie die Woche endete, so fängt sie auch wieder an: Mit einem Besuch in der Mensa. Diese ist, wie auch ihre Schwester im Philosophenweg, nun übrigens auch über das bereits erwähnte Webprojekt Meine Mahlzeit abrufbar – die Alternative zu dem Uni-Speiseplänen im Netz, die ja aus unerfindlichen Gründen seit kurzem auf PDF umgestellt wurden und daher nur noch über einen entsprechenden Viewer eingesehen werden können.
Die beiden heutigen von mir in Betracht gezogenen Gerichte waren zum einen “Feuriges Hüttengulasch mit Klößen und Desser” und zum anderen “Sauerbraten mit Rotkohl und Kartoffeln“. Richtig großer Andrang war heute nirgendwo – einige liefen sogar unschlüssig zwischen den Ausgabestellen hin und her – aber ich hatte meine Wahl schnell getroffen: Der Sauerbraten sollte es heute sein.

Zusätzlich gibt es weiterhin diesen überaus leckeren Bratapfelquark an der Dessert-Theke – da konnte ich natürlich nicht widerstehen.
Der Braten war wirklich sehr gut gelungen – das Fleisch war zart und mit wenig fett oder sonstigen Einschlüssen. Stellenweise war es etwas faserig, aber nur geringfügig. Das Rotkraut… nun ja, ich hatte ja schon mal berichtet daß es nicht so berühmt ist … aber ich gewöhne mich wohl langsam dran. Kartoffeln sind halt Kartoffeln – über die brauche ich mich hier glaube ich hier nicht großartig auszulassen, oder ?
Alles in allem mal wieder ein durchaus lohnender Besuch auf dem Abbe-Platz.

Abgebaut

Monday, March 26th, 2007

Heute Mittag auf dem Abbe-Platz gesehen und schnell dokumentiert: Die Steinlaterne ist abgebaut worden. Das Projekt “Kunst im öffentlichen Raum” ist wohl beendet…

Kurztest – Meica Ragout Fin

Monday, March 26th, 2007

Von meiner Expedition in die Tiefen meines Kühlschrankes förderte ich heute eine Packung Ragout Fin der Firma Meica zu Tage – ein Produkt aus der dortigen “Schlemmerländer Produktreihe”. Notiz an mich selbst: Die “Echten Mockturtle” sollte ich auch noch mal testen.

Nach dem Eintrag bei Wikipedia bezeichnet der Begriff Ragout Fin nicht mehr unbedingt das, als was ursprünglich einmal in der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde. Damals galt es als aufwendige Vorspeise. Es wurde aus Kalbfleisch, Kalbsbries, -hirn, -zunge und -rückenmark, Hühnerbrust und/oder Fisch gefertigt, das in leichtem Essigwasser gegart oder in Butter gedünstet wird und mit einer hellen Soße, die aus heller Mehlschwitze, Brühe, Weißwein, Sardellen, Zitronensaft, Sahne und gedünsteten Champignons gefertigt wird, die mit Eigelb legiert wird. Soviel zur Theorie – ein Rezept für “echtes” Ragout Fin gibts u.a. hier bei Chefkoch.de.
Die heutigen Fertigwaren sind meist aus püriertem Hühnerfleisch hergestellt, die mit Eiweiß gebunden werden. Ob das Meica so viel anders ist? Nach Angaben des Herstellers handelt es sich hier um (ich zitiere) “feinstes Putenfleisch und Champignons in einer hellen, cremigen Sauce, fein abgestimmt mit Weißwein, Zitronensaft und edlen Gewürzen und serviert mit locker-zartem Reis” – klingt für mich nach etwas überzogenes Marketinggeschwätz, denn immerhin handelt es sich hier um ein Fertiggericht. Wir werden das im Rahmen dieses Tests versuchen zu klären.
Als kleine Zugabe gibt es zum Ragout Fin von Meica ein kleines Päckchen mit Zitronensaft.

Die Zubereitung ähnelt dem wieder der Vorgehensweise, die wir bereits vom Curry King oder dem Kohl König her kennen. Erster Schritt war das Einstechen der Abdeckfolie mit einer Gabel.

Anschließend kam das ganze in die Mikrowelle. Vorgegeben waren 4 Minuten bei 750 Watt, da ich jedoch bis heute nicht genau weiß wie viel Watt meine bereits in die Jahre gekommene Mikrowelle besitzt, entschied ich mich dafür, das Gericht 4:30 Minuten in die Mikrowelle zu wählen. Nach besagter Zeit bot sich mir folgendes Bild:

Jetzt fehlte nur noch der Zitronensaft, den ich mit einer Schere öffnen mußte, da eine Einrißkante nicht zu finden war öffnete, da ich die Einrißkante im Eifer des Gefechtes wohl übersehen hatte. 😉

Natürlich dürfen hier nicht die Nährwert fehlen, hier hochgerechnet auf die Menge der Gesamtportion von 400g:

Nährwerte für 400g
Brennwert: 2168 kj
516 kcal
Eiweiß: 30g
Kohlehydrate: 54g
Fett: 20g

Kommen wir zum Geschmackstest. Ich vermischte das eigentliche Ragout Fin mit dem beigefügtem Reis-Erbsen-Gemisch. Von dem Zitronensaft schmeckte ich leider recht wenig, hier wäre etwas mehr von Vorteil gewesen – dennoch war der Gesamteindruck durchaus positiv. Der Hauptaugenmerk lag natürlich auf den Geflügelwürfeln. Diese waren vom Geschmack her recht gut. Sie waren zart und mit wenig Fett wie man es von Geflügel auch erwarten darf. Sehr lecker – ich bin jedoch nicht wirklich sicher wie “echtes” Ragout Fin schmeckt. Es mag 8 bis 10 Jahre her sein, daß ich wahrscheinlich originales Ragout Fin gegessen habe. Von daher würde ich dazu neigen, dem ganzen für ein Schnellgericht eine gute Bewertung zu geben. Widerholungsfaktor ist hier ziemlich hoch.
Meine Wertung: