Senseo presso getestet

Beim samstäglichen Einkauf stieß ich im hiesigen teGut auf ein neues Produkt der Senseo-Reihe von Phillips: dem Senseo presso – einer Espressozubereitung die mit Hilfe einer Senseo Kaffemaschine vorgenommen werden kann. Wie ich ja bereits vor längerem berichtete befinde ich mich im stolzen Besitz einer solchen Maschine und das Produkt weckte durchaus mein Interesse. Da das sogenannte “Starterkit” gerade mal 4,99 €uronen kosten sollte, legte ich es gleich einmal in meinen Einkaufskorb (auch wenn es im ersten Eindruck ein wenig wie ein Haarfärbeset aussah).

Wieder zu Hause angekommen mußte ich das ganze natürlich gleich testen. In der Verpackung fanden sich neben einer Packung mit 16 der Senseo presso Pads auch ein spezieller neuer Padhalter für die Maschine.

Den Padhalter unterzog ich sogleich einer näheren Untersuchung. Von oben glich er dem normalen Ein-Tassen-Halter (rechts) für Standard-Pads.

Das Geheimnis fand sich dann auf der Unterseite – hier befindet sich eine Vorrichtung die (nach Auskunft des Herstellers) einen größeren Druck erzeugt und eine kleinere Wassermenge (nämlich 80ml = doppelter Espresso) durchlässt.

Wenden wir uns nun den Pads zu. Zum Vergleich habe ich die Presso-Pads (links) mit normalen Standard-Pads (rechts) verglichen.


Pads – Draufsicht (Links: Presso Pads – Rechts: Standard-Pads)


Pads – Schrägsicht (Links: Presso Pads – Rechts: Standard-Pads)

Subjektiv verglichen erschienen mir die Presso-Pads etwas weniger stark gefüllt, ansonsten war kein großer Unterschied zu erkennen.
Finaler und letzter Punkt war nun die Zubereitung einer Tasse Espresso. Also füllte ich den Wasserbehälter bis zum Rand, setze den neuen Einsatz mit einem presso-Pad bestückt ein und ließ die Maschine aufheizen. Nachdem sie Betriebstemperatur erreicht hatte, drückte ich den Knopf für eine Tasse wie es gemäß der Bedienungsanleitung vorgeschrieben war und konnte schließlich beobachten, wie sich die heiße, bräunliche Flüssigkeit in die bereitgestellte Tasse ergoß.

Da ich der Bemessung der Flüssigkeitsmenge seitens des Herstellers nicht ganz traute, verwendete ich eine Standard-Tasse und kein Espresso-Tässchen, welches wohl auch übergelaufen wäre. Das Endergebnis war eine etwa zu einem Drittel gefüllte Tasse mit kräftigem Espresso.

Vom Geschmack her kam er dann auch nahe an einen normal aufgebrühten Espresso heran, auch wenn er sich doch nicht ganz mit der Referenztasse Espresso aus meiner richtigen Espressomaschine messen konnte – diese war deutlich kräftiger. Dennoch eine trinkbare Alternative, die vom befüllen und anschließenden Reinigen des Espressofilters entbindet, da man die benutzten Pads nach Gebrauch einfach wegwerfen kann.
Fazit:
Zwar erwies sich der Senseo (Es)presso als geschmacklich nicht ganz so kräftig im Vergleich zu einer auf dem klassischen Wege zubereiteten Tasse, dennoch erscheint mir das ganze als durchaus tauglich und bietet eine interessante und vor allem schnellere Alternative für einen Espresso zwischendurch. Ich denke ich werde diese Pads in mein Standardsortiment aufnehmen.

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2 Responses to “Senseo presso getestet”

  1. Olli5 says:

    Nach wie vor bin ich kein großer Freund von diesen kleinen Miniaturfäßchen die man in ein Witzkühlschränkchen stellen kann und sich dann über ein überteuertes Pils am Abend freuen darf.

    Ebenso gehört für mich dieses oben erwähnte unsägliche Produkt in die gleiche Kategorie Kundenverarschung- erst ein Hype auslösen und dann schön abzocken.
    111 gr. Kaffee für 4.90 ist doch etwas happig.

  2. JaBB says:

    Die 4,90 waren für den Kaffee UND den Padhalter. Für den Kaffee alleine hätte ich nicht so viel gelöhnt.

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