Bloggerstammtisch 28.06.2007


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Am 28.06.2007 fand in der Wartuburg der zweite Bloggerstammtisch statt – mit Gonzo, Strudel, Herr Schmidt, Titania, Jojo, Markus von Happy Arts und mir. Wie bereits Strudel und Gonzo kurz berichteten drehte sich neben ein wenig Socializing die Hauptdiskussion um ein neues Blogzentrale-Projekt, daß meinem Verständnis nach jedoch nicht als Konkurrenzprojekt zur bestehenden TBZ sehen möchte, sondern neue Wege gehen will. Es bewegt sich also mal wieder etwas in der Szene. Natürlich seien alle anderen Blogbetreiber aus Jena und Umgebung hiermit ein weiteres Mal herzlich eingeladen, an diesen Veranstaltungen in Zukunft teilzunehmen.

Lamm-Gemüse-Curry

Ich bin wieder in Jena. Über Dresden werden im Laufe des Wochenendes zwar noch ein bis zwei Posts folgen, aber um diesem Blog wieder einen etwas aktuelleren Anstrich zu geben gibt es heute mal wieder einen lunchtime Post. Da das Wetter heute ja nicht so berühmt war – der Himmel war bewölkt und die Temperaturen hätten ein im Freien sitzen auch nicht gerade angenehm gemacht – entschlossen wir uns zu einem Besuch im Restaurant “Zum Loewen” – allerdings ohne vorher die aktuelle Mittagskarte geprüft zu haben. Das rächte sich, denn das aktuelle Angebot war dann doch nicht ganz so gut. Der indische Linseneintopf war leider bereits aus, auf Veggi-Kartoffelpuffer mit Kräutercreme hatte ich nicht besonders Lust, das Thüringer Zwiebelfleisch mit Bratkartoffeln wie es mein Begleiter wählte

war mir zu mächtig und die Kräuter-Garnelen-Spieße an Oliven-Soße etwas zu teuer – außerdem bin ich kein großer Fan von Oliven. Also entschied ich mich letztlich für das “Lamm-Gemüse-Curry im Reisrand” für 6,70 €uronen.

War zwar nicht schlecht – aber ihm fehlte irgendwie der Pepp. Nicht daß das Curry nicht scharf gewesen wäre oder so – das Thema hatten wir ja schon einmal und dabei festgestellt daß nicht alle Currysorten automatisch scharf sein müssen – aber geschmackstechnisch hätte meiner Meinung nach etwas mehr drin sein können.

Wer sich übrigens fragt, warum aus Dresden keine Lunch-Posts kamen, dem sei hier noch kurz angemerkt, daß die Möglichkeiten dort eher eingeschränkt waren und ich ja auch ohne entsprechende Begleitung ungern in Restaurants gehe – daher sah mein Mittag dort meist so aus:

Kann man mal machen – aber ich ziehe wenn möglich natürlich die warme Mittagsspeise vor. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">

Unverhältnismässig

Eine weitere Mahnende Stimme (Golem berichtet) erhebt sich (wie schon sie viele vor ihr) gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung. Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig Holstein hält die Vorratsdatenspeicherung für unverhältnismässig und verfassungswidrig – wie ich das ja auch bereits etwas ausführlicher hier dargestellt habe. Besonders interessant finde ich hier den zusätzlichen Hinweis auf das in Art. 8 EMRK europaweit garantierte Brief- und Fernmeldegeheimnis sowie auf BVerfGE 65, 1, 47, wo “nicht anonymisierter Daten auf Vorrat zu unbestimmten oder noch nicht bestimmbaren Zwecken” explizit das Speichern pauschaler Standort- und Verbindungsdaten untersagt.
Aber was will man von Leuten erwarten, die so tief in die Grundrechte jedes einzelnen Bürger eingreifende ja eher einfach durchwinken – wohl auch weil (zum Teil aufgrund ihrer eigenen Inkompetent das Thema Internet und Kommunikation im digitalen Zeitalter betreffend) wohl auch gar nicht erfassen, was sie dort eigentlich tun. Ein gutes Beispiel dafür ist das von mir hier entdeckte Video:

Man sollte solche tief in Grundrechte eingreifende Entscheidungen nun mal nicht ohne weiteres Leuten überlassen, die von der eigentlichen Materie kaum Ahnung haben. ;-)
Das ULD jedenfalls warnt auch davor, was es für die Kommunikation in einer Gesellschaft bedeuten könnte, wenn sich die Kommunizierenden der ständigen Präsenz einer solchen Überwachung bewußt sind. Besonders der zivilrechtliche Auskunftsausspruch und die daraus resultierenden Gefahren werden hervorgehoben. Den kompletten Bericht gibt es für Interessierte hier zu lesen.

China Imbiss Döner

Gesehen in Dresden. War einmal kurz drin, aber ohne etwas zu kaufen. Das Ladengeschäft ist klein und dunkel und am hintersten Tisch saßen einige bereits leicht angetrunkene Gäste. Vom Wirt keine Spur, der Dönerspieß leer. Ich solle an der auf dem Tresen stehenden Klingel läuten, dann würde der Wirt kommen und mir schnell etwas machen sagten mir bereits genannte Gäste. Ich lehnte aber dankend ab und versuchte es doch lieber in einer anderen Lokation. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">

Verkehrsbetriebe

'Verkehrsbetriebe' von JaBB

Gesehen am Carolaplatz in Dresden. Steht soweit ich das gesehen habe leer – aber wäre schade es abzureißen.

Hoppes Welt – ein Nachruf

Als ich bemerkte daß mein iTunes Probleme beim lesen des Podcast-Feeds von Hoppes Welt hatte, schaute ich auf die Webseite und erlebte einen kurzen Schock.

Wirklich sehr schade, denn dieser Podcast gehörte zu meinen Favoriten. Auf wenn noch die Hoffnung bleibt daß Marco Sascha Sven Hoppe es sich noch einmal überlegt, vergieße ich an dieser Stelle doch eine stille Träne der Trauer. Durch so ein Mißgeschick sich die Lust am Podcasten vermießen zu lassen. Also so was. Wie dem auch sei – ich erhalte die Hoffnung daß Hoppe vielleicht noch zurückkehrt und wünsche ihm bis dahin viel Erfolg in seinem weitern Leben. Farewell…

utrace.de

Die Webseite utrace.de bietet unter Einbindung von Google Maps eine einfache Möglichkeit den Standort einer URL bzw. IP zu lokalisieren. Bei Einwahlleitungen wird es in der Regel natürlich der Standort des Providers sein. Und natürlich ist die Bestimmung auch nicht sehr genau, aber für eine erste ungefähre Orientierung reicht es. Wünschenswert wäre an der Stelle noch eine API, damit man diesen Service ggf. auch von außen Ansprechen und so z.B. aktuelle Besucher einer Webseite anzeigen kann.
Etwas ähnliches bietet ja schon sitemeter.com mit einer eigenen Mapping-Lösung – aber die Zielgruppe ist da auch eher der Webseitenbetreiber. Die Frage wäre natürlich auch, ob es Datenschutzrechtlich unbedenklich wäre. Wäre auf jeden Fall ein nettes Gimmick.

50 greatest muppets

The 50 Greatest Muppets
von Progressive Boink.

Einige sind hier in Deutschland meine ich nie gezeigt worden – zum Beispiel an Elmo kann ich mich gar nicht erinnern. Zuerst dachte ich es gibt ihn nur in der US-Version der Sesame Street und Grobi wäre sein hiesiges Replacement. Aber eine kleine Recherche brachte zu Tage, daß Elmo in der deutschen Version zum weiblichen Monster Elma wurde und bei uns einfach nicht eine so große Bedeutung erlangt hat wie es in den USA der Fall ist. Und Grobi gibts auch in der “Originalversion”. Aber eigentlich bin ich ja schon etwas zu alt für so etwas… <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">

clouds

'clouds' von JaBB

Ich als meteorologischer Laie tippe auf Cumulus-Wolken… ;-)

T-Hotspot Flatrate

Wie ich bereits letzte Woche kurz erwähnte, verfügt mein Hotel hier in Dresden über einen Internetzugang via T-Online WLAN Accesspoint – kurz “T-HotSpot” genannt.

Diese Zugangspunkte der deutschen Telekom-Tochter T-Online haben sich in den letzten Jahren ja wie ein mehr oder weniger gutartiges Geschwür nicht nur hier in Deutschland explosionsartig ausgebreitet. Nicht nur bei z.B. bei McDonalds in ganz Deutschland findet man solche Zugänge, selbst auf der anderen Seite der Erdkugel in Hawaii bin ich letztes Jahr im Starbucks in Honululu auf der Insel O’ahu auf einen T-HotSpot gestoßen. Wäre alles schön und gut, wenn da nicht die etwas “abenteuerliche” Preisgestaltung wäre.

Hotspot Pass
Preise
15 Minuten 2,-EUR
1 Stunde 8,-EUR
3 Stunden 14,-EUR
24 Stunden 18,-EUR

Prinzipiell unterscheiden wir nach aktuellem Stand drei Arten des Zugangs zu einem T-Hotspot. Die erste und wohl teurste Variante ist der sogenannte T Hotspot-Pass. Hier kann man via Kreditkarte oder T-Pay für ein bestimmtes Zeitfenster einen Zugang buchen. Aber wer zahlt schon gerne acht Euronen pro Stunde Internetzugang. Schauen wir uns also nach Alternativen um. Als weitere Variante wird ein HotSpot by-call Tarif angeboten. Hier entstehen zwar keinerlei Grundgebühren und man zahlt 0,12 € pro angefangene Minute, aber überlegen wir mal kurz und rechnen nach: 0,12 * 60 (Minuten) ergibt 7,20 pro Stunde. Und man muß T-Online Kunde sein um sich für diesen Dienst anmelden zu können. Das bin ich zwar, aber 7 Euro und 20 Cent pro Stunde ist keine wirkliche Alternative zu acht Euronen für den HotSpot Pass. Bleibt also noch die dritte Variante, die sogenannte T-Hotspot Flatrate. Diese soll 14,95 €uronen pro Monat kosten, verfügt aber weder über eine Zeit, noch eine Volumenbegrenzung. So traurig es ist, muß man dies ja bei vielen der heutigen sogenannten Flatrate-Angebote dazu sagen. Wer etwas recherchiert findet noch eine Subvariante dieses Flatrate-Angebotes: Ist man Inhaber des Telefon-DSL-Tarifes “Call & Surf Comfort Plus“, ist diese Flatrate inklusive. Welchen Tarif ich bei der Telekom habe war mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht ganz bewußt – ich konnte mich aber an einen Cold-Call Bestandskundenbetreuungsanruf durch eine Telekom Mitarbeiterin vor einigen Wochen erinnern, bei dem ich meine wirklich uralten Tarifmodelle auf moderneren habe umstellen lassen. Jetzt mußte ich nur noch schauen, welchen Tarif ich habe. Um mich ins Kundencenter der Deutschen Telekom einloggen zu können, benötigte ich jedoch neben meiner Telefonnummer inkl. Vorwahl auch noch meine Kundennummer, die ich leider vergessen hatte mit nach Dresden zu nehmen. ;-)
Also mußte all dies bis letzten Wochenende warten.
In Jena angekommen suchte ich mir also meine T-Kundennummer heraus, loggte mich in das T-Kundencenter ein und suchte und fand dort meinen aktuellen Telekom-Tarif. “Call & Surf Comfort Plus” las ich da – und jubelte innerlich. Mein nächster Klick und Blick fiel innerhalb des Kundencenters auf den Navigationspunkt “Dienste & Abos” und dort auf den Unternavigationspunkt “HotSpot“.

Zwar war der Punkt für die Hotspot-Flatrate noch nicht aktiviert, ein Blick in den Navigationspunk “Service Status” und einer kurzen Telefon-Odysee durch die verschiedenen (zum Glück kostenlosen) Hotlines der Telekom förderte zu Tage, daß der vereinbarte Tarifwechsel samt der Freischaltung zur HotSpot Flatrate am Montag dem 25.06.2007 abgeschlossen werden sollte.
Als ich am gestrigen Montag Abend im Hotel eingecheckt und meinen Koffer ausgepack hatte, kam also die große Frage, ob ich mich nun mit meiner T-Online email und dem dazugehörigen Passwort würde einloggen können. Und siehe da – es funktionierte auf Anhieb. Das Bild oben stammt von heute und zeigt die bereits aktivierte Flatrate. Endlich wieder Internet ohne auf die Zeit schauen zu müssen. Für Personen die zwar Kunde sind, nicht über das Plus Paket der deutschen Telekom verfügen wäre noch denkbar, die Flatrate für 14,95 dazu zu buchen. Ist auf jeden Fall günstiger als die hohen Preise für Zeitverbindungen zu zahlen. Und soweit ich es gesehen habe, ist diese auch monatlich wieder im Kundencenter kündbar.

PS: Wenn man nicht weiß ob sich ein T-Hotspot in der Nähe befindet, kann man den T-Hotspot Finder verwenden.