Musikindustrie am Ende?

Sehr schöner Videobeitrag vom Polyblog zum Thema Musikindustrie und warum die alten Musiklabels in der neuen digitalen Welt nicht mehr überleben können.
Eine Industriezweig, welche die Politik dahingehend beeinflusst, das Kopieren von Musik mit Straftaten wie Totschlag oder Menschenhandel strafrechtlich auf eine Ebene zu stellen, sollte man auch jegliches Existenzrecht aberkennen. Und von den Politikern die so etwas ernsthaft durch das Parlament winken ohne darüber mal nachzudenken was sie tun möchte ich gar nicht reden. Vollkommene soziale Inkompetenz, möglichst große Ferne vom Bürger sowie die starke Beeinflussbarkeit durch Lobbyisten sind ja scheinbar zur Zeit die wichtigsten Voraussetzung, um in Industrieländern z.B. wie Deutschland, Frankreich oder den USA in die Politik zu gehen ­čśë – natürlich von einigen wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Aber die können das Ruder ja auch nicht mehr herumreißen. ­čÖü

[via]

3 thoughts on “Musikindustrie am Ende?

  1. Solang es Portale wie den (iTunes) Music Store gibt, die legale Downloads zu attraktiven Preisen ermöglichen, sehe ich (zumindest für mich)keine Veranlassung, Musik illegal zu downloaden oder im regulären Handel zu erwerben.

  2. Ich lade auch keine illegale Musik – es geht mehr darum dass die Verantwortlichen deutlich über die Strenge schlagen was das Strafmaß für solche Vergehen angeht. Es kann nicht sein, dass man den Kopierer eines Musikstückes auf die selbe Stufe wie einen Totschläger stellt. Beim Kopieren geht es um ein paar ÔéČuro, die den Geldgierhälsen der Musikindustrie und der GEMA durch die Lappen gehen – der Künstler selbst kriegt ja meistens kaum etwas vom Gewinn – bei dem anderen geht es um Menschenleben. Das Strafmaß ist einfach vollkommen überzogen für das begangene Delikt.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *