Gebackene Gänsestreifen [09.04.2008]

Nachdem wir uns heute zuerst unentschlossen einfach nur in Richtung des Marktplatzes und diskutierten zuerst über einen Besuch im Alt Jena oder Kartoffelhaus, auf meinen Vorschlag hin in Richtung des Restaurant und Hotels zur Noll in der Oberlauengasse. Nachdem wir im Eingangsbereich einen freien Tisch gefunden hatten, mußten wir leider erst einmal warten. Man hatte uns scheinbar irgendwie vergessen oder übersehen. Erst auf Nachfrage brachte man uns schließlich die Karte, von der uns jedoch primär die reduzierte Mittagskarte interessierte. Interessant darauf klangen vor allem das gedünstete Seelachsfilet und die Gebackenen Gänsestreien mit asiatischem Gemüse und Reis – die wir samt kleinem Getränk zum Stammgastkarteninhaber-Preis von 6 €uronen erhielten. Nur einer meiner Begleiter entschied sich für die Rippchen aus dem Stammtisch-Standardangebot mit Majo, schafer Jalapa-Sauce und Senf sowie Graubrot – eine Speise, die ich den Lesern hier natürlich nicht vorenthalten möchte – vor allem aufgrund ihrer Massighaftigkeit.

Ich und mein anderer Begleiter erhielten schließlich etwa zur selben Zeit, die Warteperiode betrug maximal 15 Minuten, unsere Gänsestreifen. Leider ist das Bild heute etwas unscharf geworden, aber dennoch möchte ich die Abbildung nicht vorenthalten – zumindest um eine Vorstellung von dem Gericht bekommen zu können.

Obwohl die Einzelkomponenten durchaus von guter Qualität waren, stimmte das Verhältnis meiner Ansicht nach nicht so recht. Verglichen mit der großen Portion Reis und der ebenfalls ansehnlichen Portion an dunkel gebackenen Gänsefleisch-Streien samt Haut, war die Menge von scharfer Sauce und Gemüse, darunter hauptsächlich Karotten und Zuchini, aus unserer Sicht einfach zu klein gewählt. Sie reichte nicht ganz aus, um das von Haus aus sowieso etwas trockene Gänsefleisch und den Reis zu kompensieren. Zum satt werden reichte es aber alle mal – vor allem die Menge an Gänsefleisch zeichnete das Gericht aus. Von meiner Seite aus sei nur noch zu erwähnen, daß ich – natürlich – mal wieder den schwarzen Peter gezogen hatte und die Portion mit vielen Knorpeln erwischt hatte, während mein Begleiter mit dem gleichen Gericht vollkommen Knorpelfrei aus unserem Mittagsmahl heraus ging. Aber was solls – abgesehen von den oben genannten kleineren Unschönheiten hat sich der Besuch in der Noll durchaus mal wieder gelohnt.

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