Archive for Oktober, 2008

Jägerschnitzel mit Pommes [31.10.2008]

Freitag, Oktober 31st, 2008

Ohne etwas dazu tun zu müssen schlug einer meiner Kollegen heute vor, doch mal wieder in Pütz zu gehen. Innerlich frohlockte ich natürlich, denn obwohl nicht gerade günstig gehört diese kleine Kneipe eindeutig zu den besseren Lokationen im Kölner Stadtteil Braunsfeld.
Neben dem Standardangebot, das ich ja schon umfangreich in meinen vorherigen Posts aus dieser Restauration vorgestellt habe gab es heute dort Salat mit Scampis für 6,50 €uronen. Ich jedoch entschied mich für eines der regulären Angebote aus der Speisekarte: Das Jägerschnitzel mit Pommes inklusive des dazugehörigen Salattellers – das alles zum Preis von 6,20 €uronen.
Zuerst wurde der Salat serviert, bestehend aus Tomaten- und Salatgurkenscheiben, einer Pepperoni, Krautsalat, Möhrensalat, Mais und Feldsalat – garniert mit Rahmdressing und etwas Balsamico-Essig.

Eine kleine Episode am Rande sei an dieser Stelle noch erwähnt: Mein Begleiter stellte die These auf, daß das, was ich als Balsamico identifiziert hatte, nach Schokolade schmecken würde. Ein kurzer Geschmackstest meinerseits führte jedoch nicht zu einem solchen Ergebnis.
Der Salat erwies sich dann als lecker wie immer – bestehend aus durchgehend als frisch einzustufenden Komponenten, die mit einem leckeren Dressing versehen waren.
Noch während wir am Salat waren, wurde auch schon das Schnitzel serviert. Ich orderte mir noch eine kleine Schale Ketchup dazu – zum üblichen (meiner Meinung nach überhöhten) Preis von dreißig Eurocent – im Bild unten oben rechts zu erkennen.

Das Schnitzel war wie üblich von guter Qualität und mit einer leckeren Rahmsauce mit Pilzen garniert. Die Pommes Frites waren heute meiner Meinung nach nicht ganz so gut gelungen – weniger wegen ihrer Knusprigkeit sonderen eher wegen einiger kleinster Kartoffelstäbchen, die beim frittieren für meinen Geschmack etwas zu hart geworden waren. Aber von dieser eigentlich zu vernachlässigenden Kleinigkeit abgesehen war das ganze mal wieder ein wirklich lohnendes Mittagsmahl im Pütz in der Widdersdorfer Straße hier in Köln

Mein Abschlußurteil:
Salat: ++
Schnitzel: +
Pilz-Rahm-Sauce: +
Pommes Frites: +

Putengeschnetzeltes „Gyroß Art“ [30.10.2008]

Donnerstag, Oktober 30th, 2008

Nach 2 Tagen Abstinenz begaben wir uns heute wieder mal in die Maarweg Kantine, denn das heutige Angebot an Speisen klang recht einladend. Eine „Kräuterfrikadelle mit Kräuter-Rahm-Sauce, dazu Fingermöhrchen und Butterkartoffeln“ klang schon recht gut, ebenso wie die Bratwurstschnecke mit Wirsinggemüse in Rahm mit Speck und Zwiebeln“ – am reizvollsten waren aber von allen der „Wildgulasch in Wacholderrahmsauce mit Rosenkohl und Butterspätzle“ sowie das „Putengeschnetzelte Gyroß Art mit Tzatziki, Krausalat und Pommes“. Lange überlegte ich hin und her welches der beiden Gerichte ich nehmen sollte – und schließlich fiel meine Wahl auf das mit 5,50 €uronen günstigere Putengeschnetzelte.

Und ich schien einen wirklich guten Riecher gehabt zu haben – denn was man mir da servierte stellte sich als wirklich gute Wahl heraus. Nicht nur daß es noch wirklich heiß war – was in der Kantine ja nicht unbedingt selbstverständlich ist. Nein. Es schmeckte auch noch wirklich gut. Am gut gewürzten Putengeschnetzelten fanden sich wenig fettige oder sehnige Stellen – das Fleisch war zart und saftig wie man es sich vorstellt. Die Pommes Frites waren schön kross und knusprig und der Krautsalat schmeckte angenehm frisch und leicht säuerlich wie man es sich wünscht. Am Tzatziki hätte etwas mehr Knoblauch seien können, aber das ist eine persönliche Vorliebe. Obwohl ich satt geworden bin hätte ein Nachtisch das ganze natürlich noch abgerundet – aber da es keinen Inklusivnachtisch und weder Kirschkompott noch Mousse gab, habe ich darauf verzichtet. Ist vielleicht auch besser für meine schlanke Linie… 😉

Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes: ++
Tzatziki; +
Pommes Frites: +
Krautsalat: ++

Brötchen mit Hindernissen [29.10.2008]

Mittwoch, Oktober 29th, 2008

Eigentlich wollte ich mir ja nur mal schnell zwei Brötchen in der Oebels-Bäckerei im Rewe hier in Köln holen. Doch das war nicht so einfach wie ich es mir vorstellte. Denn die Bäckereifachverkäuferin mußte mir nicht nur mitteilen dass es heute keine Frikadellen gab, was alleine schon schlimm genug war, sondern hatte auch etwas Probleme meine Spezialanfertigungsbestellung richtig auszuführen. Dabei wollte ich nichts besonderes, sondern nur je ein Brötchen mit Schinken und Salami, dabei beide mit Ei und Salat sowie etwas Butter auf den aufgeschnittenen Brötchenhälften. Doch sie hatte etwas Probleme meine Bestellung korrekt auszuführen und fragte noch mehrmals nach bis die beiden Brötchen zu meiner Zufriedenheit zusammengebaut waren. Und hätte ich nicht beim einpacken noch einmal nachgefragt, hätten auf dem Salamibrötchen auch noch die Eischeiben gefehlt. War wohl heute nicht ihr Tag…

War zwar lecker, aber die Brötchen waren für meinen Geschmack etwas zu dunkel geraten. So etwas passiert aber und soll kein Vorwurf an die Bäckerei sein, die ja bisher sonst immer wirklich gute belegte Brötchen fabriziert hat. Für 3,78 €uronen ein aktzeptabler Mittagessen-Ersatz – ich bin wirklich satt geworden. Und wie ich ja schon oft sagte, ist das ja einer der wichtigsten Punkte beim Essen…

Happy Win Service

Mittwoch, Oktober 29th, 2008

Lange Zeit war ja Ruhe gewesen – ich hatte schon gehofft endlich aus den Datenbanken verschwunden oder als „keine Abzocke möglich“ 😉 markiert worden zu sein (nach Anrufen wie z.B. hier, hier oder hier). Der letzte Cold Call war immerhin über 2 Monate her.
Doch gerade war es wieder soweit. Mein Mobiltelefon klingelte und die Anzeige zeigte „Teilnehmer unbekannt“ an. Entweder also meine Großmutter (die als einzige die meines Kenntnisstandes nach noch ein Analogtelefon ohne Rufnummernweitergabe hat) oder ein Kaltanrufer. Da ich meine Großmutter aber wohl ausschließen konnte, dachte ich mir schon was mir jetzt wieder blühte. Und meine Befürchtungen waren nicht unbegründet, denn am anderen Ende melde sich eine Frau Bechmann (oder so ähnlich) vom Happy Win Service, die mich fragte ob ich mich daran erinnere daß ich vor 5 Wochen mit einer ihrer Kolleginnen gesprochen habe. Sie wollte sich noch einmal bestätigen lassen dass ich richtig für die Kategorien Geld- und Autogewinne eingetragen sei. Und sie könne mich jetzt auch noch in die Kategorien Fernseher und Computer herein“schmuggeln“. Ich blieb diesmal sachlich und teilte ihr mit, daß ich mit einhundertprozentig sicher sei, mich an einem solchen Gewinnservice niemals teilgenommen zu haben. Und ich habe auch kein Interesse an so etwas teilzunehmen. Sie warf mir darauf hin vor, das in Zukunft doch gleich zu sagen, dann würde ich denen den Aufwand des „Rückrufes“ ersparen. Als ich sie noch einmal darauf hinwies, dass ich nicht und niemals an so etwas teilgenommen habe, fragte sie woher sie denn dann meine ganzen Personalien und Kontaktdaten hätte? „Na die haben Sie, oder besser die Leute in deren Auftrag sie handeln, doch bestimmt irgendwo gekauft.“, gab ich zurück. Darauf hin erwiderte sie nur noch etwas genervt: „Na sie sollten nicht alle in einen Topf werfen! Schönen Tag noch!“ und legte auf.
Hoffe daß ich diesmal wieder drum rum gekommen bin – ich werde dennoch immer schön weiter die Kontoauszüge kontrollieren und unrechtmäßige Abbuchungen zurück buchen lassen – man weiß ja nie…

Putengulasch mit Nudeln [28.10.2008]

Dienstag, Oktober 28th, 2008

Heute schloß ich mich mal einem anderen meiner Kollegen an und wir machten uns auf den Weg zur Aachner Straße. Eine Mittagpause soll ja nicht zum Essen herhalten, sondern hat auch gerade beim Essen mit Kollegen einen sozialen Faktor. Als wir an der Aachner Straße ankamen, landeten wir schließlich im bereits hier vorgestellten Schnellimbiss hermes landeten.

Das Mittagsangebot bestand dort heute aus Puten Gulasch mit Nudeln und Salat für 6,50 €uronen. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber ich entschied mich dafür. Nachdem wir an der Theke bestellt hatten, ließen wir uns an einem der freien Tische nieder. Im Gegensatz zum letzten Mal waren zur Zeit unserer Ankunft nur zwei weitere Tische besetzt, so daß wir eine recht große Auswahl hatten. Während wir auf unsere Gerichte warteten, füllte sich der Gastraum recht schnell. Scheint so daß wir gerade eine kurze Phase mit wenig Betrieb erwischt hatten.
Zuerst wurde uns der Salat gereicht – wobei gereicht wohl im wahrsten Sinne des Wortes gemeint ist, denn man stellte ihn uns einfach auf die Theke, wo wir ihn uns abholen konnten.

Der Salat bestand aus großen weißen Bohnen, Salatgurken, Tomaten und Feldsalat mit Sahne-Kräuter-Dressing. War soweit in Ordnung – auch wenn ich kein großer Fan von Salatgurken bin – vor allem wenn die in großen Stücken und nicht in dünnen Scheiben im Salat liegen. Ebenso hätte man die Tomaten etwas kleiner schneiden können.
Während wir noch unsere Salate verzehrten, kam auch schon der Putengulasch – der erste Teller, der an mich ging, war mit Spaghetti und der zweite (im Bild unten oben am Rand zu sehen) schließlich mit Spirelli-Nudeln.

Ich hätte den Gulasch ja lieber ebenfalls Spirellis bekommen – denn da sich keine Löffel im Restaurant fanden und ich ein helles Hemd trug, war etwas vorsicht beim Verzehr angesagt.
Der mit ein paar Champignonscheibchen versehenen Gulasch erwies sich als wirklich gut gelungen – nur die Fleischstücke waren wie man sieht etwas sehr groß geraten. Dafür war das Fleisch selbst angenehm zart und wirklich schmackhaft. Alles in allem sehr sättigend und lecker – wenn auch kulinarisch gesehen wirklich keine Höchstleistung. Die Menge mag den Preis zwar teilweise rechtfertigen, aber dennoch wirklich kein Schnäppchen. Und mein Hemd blieb dank meiner Vorsicht auch sauber. 😉

Mein Abschlußurteil:
Puten Gulasch mit Nudeln: +
Salat: +/-

Ich bin drin :)

Dienstag, Oktober 28th, 2008

Wie ich gerade eben erfreut feststellen durfte, hat mich Benedikt Köhler in den Blogosphären-Zeitstrahl (den ich ja hier bereits einmal erwähnt hatte) aufgenommen. Vielen vielen Dank dafür – this makes my day

Nasi Goreng mit scharfer Asiasauce [27.10.2008]

Montag, Oktober 27th, 2008

Zum Wochenbeginn landeten wir heute mal wieder in der „berühmt-berüchtigten“ Maarweg Kantine. Dort gab es heute Fetakäse und Spinat im Blätterteig mit Kartoffelecken, Schweineschnitzel mit Pfifferling-Rahmsauce, Currywurst mit Pommes, gebratenes Zanderfilet und schließlich Nasi Goreng wie es bereits hier oder hier auch der Fall gewesen war. Dazu gab es wahlweise einen Salat oder einen Nachtisch – ich entschied mich nach kurzer Überprüfung der angebotenen Schälchen für Kirschpudding mit ganzen Früchten und Vanillesauce.

Doch heute hatte man sich offensichtlich entschlossen, mal nicht das ganze in dieser Standard-Asiasauce zu ertränken sondern eine neue Sauce erdacht, die mit kleinen roten Pepperonistücken versehen war und sich als wirklich annehmbar scharf erwies. Das Nasi Goreng selbst war ebenfalls in Ordnung und erfreulicherweise noch wirklich extrem heiß. Von der Machart her glich es zwar den vorherigen Gerichten gleichen Namens, die ich in dieser Kantine bereits getestet hatte – allerdings fanden sich heute mal keine harten Bambusstreifen oder große Stücke matschige Pilze darin. Die Zusammenstellung erwies sich als für Kantinenverhältnisse heute einmal als gut gelungen.
Die Krönung war dann noch das Dessert. Unter der dicken Schicht Vanillesauce fand sich eine geleeartige Masse, die mit extrem vielen enkernten Kirschen durchsetzt war. Sehr lecker und ein gute Abschluß dieses Menus. War heute mal wirklich ganz zufrieden mit dem Angebot in der Kantine.

Mein Abschlußurteil:
Nasi Goreng: +
Kirschpudding mit Vanillesauce: ++

„Das ist ja wie in Afrika!“

Sonntag, Oktober 26th, 2008

Ich hatte gehofft daß ich davon verschont bleibe – doch eigentlich hätte mit bewußt sein sollen, daß es auch mich jederzeit treffen konnte. Und heute war es schließlich soweit: Als ich in Fulda auf dem Gleis 3 ankam, um dort meinen ICE nach Frankfurt Flughafen zu besteigen, mußte ich auf der Anzeigetafel lesen, daß mein Zug aufgrund der aktuell laufenden Radreifenüberprüfung ausfiel und die Reisenden doch den Intercity Ersatzzug nutzen sollten, der mit ca. 10 Minuten Verspätung vom selben Gleis abfahren sollte.

ausfall ice

Prinzipiell wäre das alles kein Problem gewesen, hätte ich nicht bei der Ankunft dieses ICs erkennen müssen, daß er brechend voll war. Und mit brechend voll meine ich hier nicht nur, daß alle Sitzplätze besetzt waren – nein – ebenfalls die Gänge waren mit Personen so angefüllt, daß man sich nur mit Mühe einen Weg zwischen den Menschen hindurch hätte bahnen können. So entschied ich mich also gezwungenermaßen, mir gleich beim Einstieg einen Stehplatz zu suchen. Einer der Mitreisenden traf es mit seiner leicht überzogenen Aussage dann doch recht gut: „Das ist ja wie in Afrika.„.
Ich weiß nicht ob ich es nicht bereits als Vorwarnung hätte nehmen sollen, als sich im Regionalzug auf die Anfahrt nach Fulde sich dieses Mädel neben mich setzte und dabei einen so extrem starken Parfumgeruch ausströmte, daß mich nach einigen Minuten ein leichtes Übelkeitsgefühl überkam. So etwas ist mir auch noch nie passiert und schlechte Dinge kommen ja bekanntlichermaßen selten alleine. Aber ich hatte diese Vorzeichen geflissentlich ignoriert – aber was hätte ich auch machen sollen?
Ist man lange Zeit ausschließlich mit dem ICE gefahren, hat man wohl verdrängt daß so ein regulärer Zug bei hohen Geschwindigkeiten bei seinem Weg über die Gleise unter ständigen Rattern und knarzenden Geräuschen, die teilweise an das stöhnen der Verstrebungen eines zu tief getauchtes U-Bootes erinnern, recht häufig unvorhersehbar hin und her schwenkt. Wenn man sitzt ist das kein Problem – aber für das Reisen im Stehen ist so dies ältere Wagonmodell eindeutig nur eingeschränkt geeignet. Und wenn man die letzten zwei Tage bei einem Umzug mit angepackt hat, jede Faser seines durch Büroarbeit ungestählten Körpers spürt und sich eigentlich auf eine geruhsame Zugreise gefreut hatte, bei der man auch mal die Augen für ein paar Minuten schließen kann, ist ein solch unbequemes Reisen – für das man im übrigen noch vollen ICE-Preis zahlt – doch sehr unangenehm.
Glücklicherweise kam trotz der Menschenmassen auf den Gängen des Zuges irgendwann dann doch eine Schaffnerin vorbei, die jedoch keinerlei Anstände machte irgendwelche Fahrkarten zu kontrollieren. erst als ich sie Ansprach und mich erkundigte, ob dieser Zug bis Frankfurt Flughafen Fernbahnhof fahren würde, wo ich hoffte einen Anschlußzug zu erwischen, bat sie mich ihr mein Ticket zu zeigen, daß sie dann auch gleich kontrollierte und „lochte“, bevor sie mir dann mit Hilfe ihres elektronischen Umhängsels eine Alternativverbindung nach Köln heraussuchte. „Da müssen Sie den ICE 120 in Richtung Amsterdam nehmen – der fährt um 19.28 Uhr von Gleis 18 vom Hauptbahnhof.„, sagte sie schließlich und ich notierte mir diese Angaben bevor die junge Bahnbedienstete schließlich ihren Weg fortsetzte.
Als wir schließlich den Frankfurter Hauptbahnhof erreichten, zeigte die Uhr gerade einmal 18:55 Uhr – das bedeutete daß ich noch einiges an Zeit hatte. Zwar stand der Zug bereits am Gleis, war aber noch verschlossen. Also besuchte ich das in der Bahnhofshalle ansässige Schnellrestaurant mit dem goldenen M, um mich für die Weiterreise zu stärken. Mein Plan die dort aktuell angebotenen Mexican Specials zu probieren verwarf ich dann aber doch schnell wieder – denn 3,79 €uronen für so einen Hot Chicken Jalapeno erschien mir dann doch etwas überzogen. So wurde es nur ein Cheeseburger und als ich dann zurück zum Zug kam, hatte man sich entschlossen diesen zu öffnen und ich konnte mir einen Platz suchen. Glücklicherweise war er relativ leer und sollte es auch bleiben, so daß ich endlich meine ersehnten Ruheminuten bekam.
Nach all dem Troubel konnte ich die Fahrt vom Frankfurter Hauptbahnhof über Frankfurt Flughafen bis nach Köln Hauptbahnhof wirklich genießen. Somit hatte ich auch genügend Energie geschöpft, um die beiden noch deutlich minderjährigen Jungs mit Migrationshintergrund, die sich um nach 21.00 Uhr ohne Rücksicht auf die anderen Fahrgäste lautstark in der Straßenbahn herumbalgten geflissentlich ignorieren zu können. Dennoch bin ich wirklich froh endlich angekommen zu sein. Hoffentlich hat die Deutsche Bahn es bis nächstes Wochenende geschafft, alle Radreifen zu prüfen und kann wieder einen regulären Zugbetrieb anbieten. Ich zahle doch nicht diese saftigen ICE-Preise und noch den Aufpreis für einen reservierten Sitzplatz, wenn ich dann doch nur Stehend im Gang reise. Ich bin aktuell wirklich am überlegen, ob ich nicht eine teilweise Fahrpreiserstattung verlange.
Aber letztlich kann man dem ganzen auch etwas positives abgewinnen, denn ich habe durch meine Verspätung von insgesamt „nur“ 40 Minuten ein Zeitfenster in Köln erreicht, in dem es mal einige Zeit nicht regnete und ich so meinen Heimweg trockenen Hauptes antreten konnte. 😉 Inzwischen während ich dies schreibe gießt es bereits wieder in Strömen und die Nässe auf den Straßen ließen den Schluß zu, dass es auch vorher nicht viel besser war.