US Präsidentenwahl – Der Ausgang

Die Wahl ist nun so ausgegangen, wie es von vielen erhofft wurde: Barack Obama ist neuer Präsident der USA und erster Farbiger an der Spitze des immer noch mächtigsten Landes der Welt.


[Quelle: soup.io]

Nach dem längsten und teuersten Wahlkampf der US-Geschichte und einer Rekordwahlbeteiligung von über 130 Millionen US-Bürgern hat er mit einer überwältigenden Mehrheit von 338 zu 163 Wahlmännerstimmen den Kampf um das höchste Amt für sich entschieden.
Was ihn erwartet wird nicht einfach werden, denn vor der schillernden Figur des Barack Hussein Obama liegt die Aufgabe, das von der Immobilien- und Bankenkrise gebeutelte und noch immer im Krieg liegende Land zu stabilisieren und zu verhindern dass die USA zu tief in eine Rezession gleitet.
Ich hoffe zumindest dass der Trend zum faschistoid angehauchten Überwachungsstaat (unter dem Deckmantel der angeblichen Terrorbekämpfung), der sich meiner Meinung nach immer mehr unter dem aktuellen Präsidenten George W. Bush abgezeichnet hat, unter Obama etwas zurückgebaut wird. Es ist schon ein Unterschied während des Wahlkampfs Änderungen zu versprechen und diese Versprechen dann später auch einzuhalten – denn gewählte Volksvertreter zeichnen sich ja, zumindest meiner Erfahrung nach, nicht gerade dadurch aus, sich nach der Wahl noch an solche gegebene Zusagen zu erinnern. Es bleibt also abzuwarten ob sich die Hoffnung, welche die Welt in diesen neuen Präsidenten gesetzt hat bewahrheiten. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlichermaßen zuletzt…

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2 Responses to “US Präsidentenwahl – Der Ausgang”

  1. Johnny says:

    Soweit mir bekannt, ist “Schwarzer Präsident” der richtige Ausdruck. Farbiger ersetzte das fremdenfeindliche “Neger” und wird auch von Schwarzen nicht gerne gehört, da dies wohl zeigt, daß es weiße Menschen gibt (welches “normal” ist) und “Farbige”.
    (Dieses gesunde Halbwissen stammt von heute Morgen aus dem Radio…)

  2. JaBB says:

    Da habe ich ja glücklicherweise gleich den richtigen Ausdruck gewählt.
    Das amüsante dabei ist, daß sich viele Farbige in den USA selbst als Nigga bzw. Nigger bezeichnen, das aber von weißen nicht hören wollen. Aber von Obama werden wir das wohl jemals hören.

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