Mac OS X 10.5.6

Max OS X 10.5.6

Das erste mal das ich über einen in soup.io geposteten Screenshot entdeckt habe, das es ein Update für OS X gibt – Sachen gibts…

Mehr Infos zum eigentlichen Update gibt es hier und Infos zu den beinhalteten Security-Updates hier.

Werde es jetzt mal installieren – wird hoffe ich mal wie immer ohne Probleme klappen.

Nachtrag: Hat wie nicht anders zu erwarten war ohne Probleme funktioniert.

Frikadellen- und Schinkenbrötchen [15.12.2008]

Heute können wirs wieder mal kurz machen: Ich holte mir zwei belegte Brötchen bei der hiesigen Oebels-Bäckerei im Rewe. Eines davon mit gekochtem Schinken und das andere mit Frikadelle, aber beide mit Salat, Ei und Butter zum Preis von 3,88 €uronen.

Frikadellen- und Schinkenbrötchen

Heute gab es keinerlei Probleme bei der Zubereitung wie beim letzten Mal, man berücksichtigte meine Sonderwünsche beim Frikadellenbrötchen ohne weitere Rückfragen – das Schinkenbrötchen lag bereits fertig in der Auslage. Beide waren schön knusprig und haben wie nicht anders erwartet einwandfrei geschmeckt wie ich es nicht anders erwartet hatte.

Mobilfunktechnisches Knockout

Eigentlich wollte ich ja nur bei der T-Mobile Service-Hotline anrufen und mich erkundigen warum ich keine SMS mehr schicken und empfangen konnte. Bereits vor über einem Monat hatte ich mir eine Multi-Sim bestellt und bisher nichts erhalten – blauäugig dachte ich das dies damit zusammenhängt. Die Dame am anderen Ende war auch recht freundlich und sagte mir ich müsse den Servicecode *222# eingeben und den grünen Hörer drücken. Gleichzeitig wollte sie mich um die Zusendung besagter Multi Sim kümmern.

Hätte ich bloß nicht den Hörer in die Hand genommen !!!!!!!!!!!!!11elf eeek

Nachdem ich den o.g. Servicecode eingegeben hatte und probieren wollte ob ich nun SMS schicken konnte, ging erst mal gar nichts mehr und nach einem Neustart des Mobiltelefons kam die Meldung “SIM-Karten-Registrierung fehlgeschlagen”. Nach einem Versuch in einem anderen Mobiltelefon und zwei weiteren anrufen stellte sich heraus das sie von meinen zwei Twin-Card SIMs genau jene deaktiviert hatten, die sich in meinem N95 befindet. Die andere Karte liegt in Jena wo ich dieses Wochenende nicht bin. Jeglicher Versuch den Mitarbeiter am anderen Ende der Hotline dazu zu bewegen meine SIM wieder zu reaktivieren wurden mit einem stoischen “nicht möglich” quittiert. Ich habe am Ende etwas getan, war ich noch nie zuvor getan habe: einfach mit einem “Schönen Dank daß sie mir mein Wochenende versaut haben.” stinksauer aufgelegt – die Vorstellung den Rest des Wochenendes ohne Mobiltelefon sein zu müssen ist einfach zu ärgerlich. Die neue MultiSIM-Karte kommt dann auch erst in einigen Tagen per Post. Und ich bin in Köln. Bleibt nur zu hoffen das T-Mobile wenigstens mit der Deutschen Post schickt und nicht mit irgend einem Drittanbieter wie es z.B. mein Zahnarzt oder das Finanzamt in Jena tut. Dann sollte mein Nachsendeantrag anschlagen und ich sollte – wenn ich Glück habe – am Mittwoch die neue Karte und wieder Mobiltelefonempfang haben. Bis dahin bin ich erst mal mobiltelefontechnisch Offline.
Natürlich auch eine Verkettung unglücklicher Umstände und man kann T-Mobile hier nicht die ganze Schuld in die Schuhe schieben – aber diese Unflexibilität eine vor 15 Minuten deaktivierte Karte wieder reaktivieren und den Kunden damit im Regen oder besser gesagt vollkommen Verbindungslos stehen zu lassen hat mich doch ziemlich verärgert.

Nach einem Anrufes bei der Servicehotline mobilfunktechnisch ausgeknockt zu werden – so was kann auch echt nur mir passieren.

Der Baader Meinhof Komplex

Der Baader Meinhof Komplex

Am Donnerstag kam ich – verspätet – endlich mal dazu, mir den Film “Der Baader Meinhof Komplex” nach dem 1985 erschienenen, gleichnamigen Buch des Spiegel-Redakteurs Stefan Aust anzusehen. Dazu begab ich mich ins Rex Kino am Hohenzollerring in Köln.
Ich selbst habe die ganzen Geschehnisse damals ja nur bruchstückhaft mitbekommen und kann mich zwar noch an die allgegenwärtigen Terroristen-Fahndungsplakate erinnern, die ich als Kind gesehen habe – aber dieser Teil der deutschen Geschichte wurde nie wirklich aufgearbeitet. Bernd Eichinger als Produzent und Uli Edel als Regisseur hatten sich diesem schwierigen Thema angenommen. Was sie dabei auf die Leinwand gebracht haben spaltet natürlich die Gemüter und Meinungen. In einhundertfünfzig Minuten wird versucht die gesamte Geschichte der RAF samt ihrer Ursprünge aus den Studentenrevolten von 1967/1968, der Demonstration gegen den Schahbesuch samt der Ermordung des Studenten Benno Ohnesorg, der Außerparlamanentarischen Opposition, des Anschlages auf Rudi Dutschke und der linksextremistische RAF bzw, ihre erste Generation entstand. Was z.B. vollkommen Untergeht ist die Rolle des V-Manns Peter Urbach, der ja angeblich in Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz damals einen gewissen Einfluß auf eines den Anwalt Horst Mahler, ebenfalls ein Gründungsmitglied der RAF, gehabt haben soll. Ebenso habe ich erst im Rahmen der Recherchen zu diesem Post herausbekommen das der spätere SPD Innenminister und Stasi 2.0 Wegbereiter Otto Schily oder der Grünenpolitiker Hans-Christian Ströbele zu den juristischen Verteidigern der RAF vor Gericht gehörten.
Ich fand auch die unterschiedliche Dichte der einzelnen Rollen sehr auffallend. Während Andreas Baader (gespielt von Moritz Bleibtreu), Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek) und Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) ziemlich detailliert eingeführt werden, kommen andere Protagonisten wie Jan-Carl Raspe (Niels-Bruno Schmidt) oder Christian Klar (Daniel Lommatzsch) etwas kurz. Auch der mit seinen Mitarbeitern an einem Konferenztisch Suppe essende und die Rasterfahndung beschließende BKA Chef Horst Herold (gespielt von Bruno Ganz) hätte etwas mehr Farbe vertragen können. Dennoch kann ich mich vernichtenden Kritiken wie z.B. hier in der Zeit nicht ganz anschließen. Das Thema ist schwierig und lässt sich nur unvollständig selbst in einer Länge von 150 Minuten hineinpressen. Der Film ist natürlich weniger eine Aufarbeitung als eine Aneinanderreihung von Fakten und die unverblümten Darstellung der Taten der RAF – aber dem war ich mir bereits vor dem Film bewußt und das spielte für mich auch keine Rolle. Ich fand ihn recht gut, auch wenn die teilweise dargestellte extreme Gewalt gerade während der Anschläge auf Buback und Schleyer natürlich Geschmackssache ist. Aber warum sollte man hier etwas anderes als die unverblümte Tatsachen zeigen?
Mit Sicherheit also kein Popcornkino, aber eine durchaus sehenswerte schauspielerische Dokumentation der Geschehnisse, die schließlich zum Deutschen Herbst und dem Tod der ersten RAF Generation in der JVA Stammheim führte – auch wenn sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit stellen darf. Also mir hats dennoch gefallen.

Cheeseburger und Magen [12.12.2008]

Auch heute spielte mein Magen zu Beginn erst einmal nicht so ganz mit und ich entschied mich dazu, den Tag mit dem Rest meiner Clementinen von gestern hinter mich zu bringen. Ich lehnte sogar die Frage meiner Projektleiterin ab, mit ihr und anderen Kollegen in die Kantine zu gehen – mit Hinweis auf meinen Magen. Daran kann man glaube ich erkennen, dass es sich hierbei um keinen hypochondrischen Anfall meinerseits sondern um schon etwas ernsthafteres handelt. In der Firma geht auch Gerüchteweise aktuell eine Magen-Darm-Grippe um – ich hoffe ich bleibe davon verschont.
Als ich am Abend schließlich am Kölner Bahnhof Messe/Deutz ankam ging es mir schließlich aber schon besser und ich entschied mich dazu – wider jeder Vernunft eigentlich – beim dort ansässigen Burgerbrater mit dem M mir zwei Cheeseburger zum Preis von jeweils einem €uro zu holen.

Cheeseburger in Messe/Deutz

Ich gebe zu das es nicht die klügste Wahl war, aber bisher – ich sitze aktuell im ICE von Köln nach Frankfurter Hautpbahnhof – habe ich es ganz gut vertragen. Drückt mir die Daumen das es so bleibt. Eigentlich halte ich mich für den Besitzer eines recht robusten Verdauungsorgans und ich habe in meinem Leben noch nie an einer echten Magen-Darm-Grippe gelitten. Also kann ich wohl hoffen… 😉