Hähnchennuggets mit Buttermais [03.12.2008]

Auch heute machten wir uns mal wieder auf den Weg in die Kantine. Dort gab es heute vegetarische Frühlingsrollen, Hähnchennuggets mit Buttermais, ein mit Tomate und Mozarelle überbackenes Steak und eine ausgenommene Forelle mit Kopf. Außerdem gab es das Putengeschnetzelte mit Reis von gestern als Sonderangebot. Ich überlegte erst das Sonderangebot zu nehmen, entschied mich dann aber (dummerweise muß ich im Nachhinein sagen) für die Hähnchennuggets, die mit Tomatensauce, Buttermais und Pommes serviert wurden und mit 5 €uronen zu Buche schlug.

Ich mußte feststellen, das auch Buttermais zu den Gemüsen gehörte, die man fast kalt nicht mehr essen kann. Und auch die Hähnchennuggets waren leider nicht mehr die wärmsten und heute auch nicht so besonders. Nur die Pommes Frites waren einigermaßen in Ordnung und noch heiß und knusprig. Ich sollte in Zukunft wirklich meinem ersten Impuls folgen und nicht lange überlegen. Ich denke ich fahre da wirklich besser

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenuggets: +/-
Buttermais: – (weil fast kalt)
Pommes Frites: +

Ausflug nach Prag [28. – 30.11.2008] – Teil 2

Fortsetzung von Teil 1.

Nach dem durchzechten Abend und eigentlich viel zu wenig Schlaf trafen wir uns am Morgen alle beim amerikanischen Frühstück in einem der Restaurants des Hotels wieder. Nach einem ausgiebigen Frühstück trafen wir uns dann in der Lobby mit einem lokalen Guide um uns die Stadt zeigen zu lassen. Wie am Abend zuvor begaben wir uns mit der U-Bahn zum Wenzelsplatz und kamen dort direkt neben dem berühmten Reiterstandbild des böhmischen Nationalheiligen Wenzel zurück unterhalb der Nationalmuseums an die Oberfläche.

Reiterstandbild des heiligen Wenzel Wenzelsdenkmal und Nationalmuseum

Das 1912 von dem tschechischen Künstler Josef V. Myslbek geschaffene Denkmal ist wie man oben sieht von den vier Schutzheiligen Ludmilla und Prokop (vorn) und Anezka (Agnes) und Vojtech (Adalbert) (hinten) flankiert und ist wohl das bekannteste Denkmal der tschechischen Hauptstadt. Wir bekamen einiges über die Geschichte des Václavské námestí (Wenzelsplatz) zu hören, der übrigens bereits im Mittelalter im Zentrum der Neustadt von Prag erschlossen wurde und lange Zeit als Rossmarkt diente.

Blick in Richtung Nationalmuseum Wenzelsplatz

Auf der Treppe des oberhalb dieses Platzes gelegenen Nationalmuseum setzte sich übrigens der tschechische Student Jan Palach am 16ten Januar 1968 zur Zeit des Prager Frühlings selbst in Brand um damit gegen den Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes und der Niederschlagung des Prager Frühlings zu demonstrieren. Neben dem ihm geweihten Gedenkstein direkt am Nationalmuseum, den wir leider nicht besuchten, findet für diese Person noch eine weitere Gedenktafel am Jan-Palach-Platz an der Prager Universität.

Jan Palach Tafel - Jan-Palach-Platz Jan Palach Tafel - Jan-Palach-Platz

Wir wanderten nun den Wenzelsplatz hinunter, vorbei am architektonisch sehr schönen Jugendstilgebäude des Grand Hotel Europa

Grand Hotel EuropaGrand Hotel Europa

und bogen dann in die Lucerna-Passage ab, wo uns unserer Fremdenführer zum einem weiteren Wenzelstandbild führte, eine Persiflage des Skandalkünstlers David Cerný bei dem der Nationalheilige ein umgedrehtes totes Pferd reitet.

David Äerný - Totes Pferd und Wenzel David Äerný - Wenzel und totes Pferd
Totes Pferd und Wenzel

tesla-radio - lucerna passage
Tesla Radio – Werbeglasfenster – Lucerna-Passage

Durch einen kleinen Park eines ehemaligen Klosters erreichten wir einen Platz an der Ecke Jungmannova und Narodni, wo sich das Palac Adria befindet – das einzige jemals im rondo-kubistischen Baustil errichteten Gebäude befindet. Es wurde 1923 bis 1924 für eine Versicherungsgesellschaft errichtet und ist heute nach einer Renovierung 1996 bis 97 eine teure und moderne Adresse für private Wohnungen und Büroräume

Palac Adria - Prague Palac Adria - Prague

Über den Wenzelsplatz ging es über die Na Priskope in Richtung Nordosten bis hin zum Pulverturm und dem daran angrenzenden im Jugendtil errichteten Prager Stadthaus, in dem sich heute Geschäfte und Konzertsäle befinden. Der im 15. Jahrhundert errichtete 65m hohe Pulverturm ist eines der imposantesten ehemaligen Eingangstore in die Stadt Prag und diente bis ins 17. Jahrhundert tatsächlich als Lagerort für Schwarzpulver.

pulverturm prag Eingangsbereich Stadthaus
Links: Pulverturm – Rechts: Eingang zum Prager Stadthaus

Stadthaus Prag Gemeindehaus und Pulverturm
Links: Stadthaus Prag – Rechts: Gemeindehaus und Pulverturm

Detail am Stadthaus Prag
Verspielte Details am Stadthaus

Aber nicht nur das äußere des Stadthauses machte einiges her, auch das Interior ist äußerst sehenswert. Mit viel Stuck und Holzelementen sowie weiteren verspielten Jugendstilelementen ist das innere des Gebäudes ebenfalls sehr sehenswert.

prag stadthaus eingangsbereich prag stadthaus Jugendstillampen
Links: Stadthaus Eingangsbereich – Rechts: Jugenstildekoration Stadthaus

prag stadthaus brunnen prag stadthaus brunnen nahaufnahme
Jugenstilbrunnen im Untergeschoss

Im oberen Bereich befindet sich des weiteren noch das Café Kavarna, ein wunderschön eingerichtetes Kaffeehaus, das mich von der Einrichtung her ein wenig an das Mastanka Besada im tschechischen Pilsen, das ich vor einiger Zeit besucht hatte.

Café Kavarna - Stadthaus Prag Café Kavarna - Stadthaus Prag
Café Kavarna im Prager Stadthaus

Durch den Torbogen des Pulverturms hindurch bewegten wir uns nun wieder in Stadt, vorbei an einem weiteren bekannten Gebäude in kubistischen Baustil, dem Haus der schwarzen Madonna

House of the black Madonna

bis hin zu Altstädter Ring, einem zentralen Marktplatz der gleich von mehreren sehenswürdigen Gebäuden flankiert wird. Da ist zum einen die Tenykirche im Westen, das Altstädter Rathaus mit der berühmten Astronomischen Uhr im Südosten und die Nikolauskirche im Nordosten. Im Zentrum des Platzes befindet sich des weiteren ein Denkmal des Reformaters Jan Hus, das ich jedoch wegen des gerade stattfindenden Weihnachtsmarktes nicht richtig fotografieren konnte. Vor der astronischen Uhr hatte sich eine riesige Traube von Menschen gebildet, die fotografierten und Videoaufnahmen machten. Obwohl ich Massentourismus ja eigentlich ablehne, reihte ich mich in diese Traube ein und machte ebenfalls meine Fotos.

Teynkirche Altstaedter Rathaus
Links: Teynkirche – Rechts: Altstädter Rathaus

Nikolauskirche Astronomische Uhr am Altstädter Rathaus
Links: Nikolauskirche – Rechts: Astronomische Uhr am Altstädter Rathaus

Jan Hus Statue
Jan Hus Statue

An dieser zentralen Stelle unterbreche ich meinen Bericht mal wieder und fahre morgen fort – ansonsten wird es beileibe zu spät wie ich bei einem kurzen Blick auf die Uhr feststellen muss. Ich wünsche allen Lesern eine gute Nacht für heute. Morgen gehts dann weiter – wahrscheinlich wird der Bericht letztlich dann doch drei bis vier Teile haben. Wir werden sehen.

Biffteki mit Djuvetschreis [02.12.2008]

Nachdem ich gestern aus Zeitgründen das Mittagessen leider hatte ausfallen lassen müssen begaben wir uns heute mal wieder in die Kantine am Maarweg hier in Köln-Braunsfeld. Auf der Menukarte für heute konnten wir zwischen “Rahmspinat mit Eieromlette und Salzkartoffeln“, “Biffteki (Rind) – kleine Frikadellen mit Paprika und Fetakäse gefüllt, dazu Tzatziki und Djuvetschreis sowie einen Krautsalat“, “Schweineschnitzel mit Pfeffer-Rahm-Sauce, grünen Speck-Bohnen und Kartoffelpüree” und “Putengeschnetzeltes Korfu mit Gemüse in Tomatensauce mit Schafskäse überbacken, dazu Langkornreis und kleiner Salat” wählen. Ich entschied mich für das Biffteki, das wohl eher Bifteki war, (ein griechisches Frikadellengericht und eine Verballhornung vom englischen Beefsteak), das mit Tzatziki und Djuvetschreis serviert wurde. Leider war der gerade Krautsalat aus, so das ich mir stattdessen einen Fruchtquark aus der kombinierten Salat/Nachtisch-Theke mitnahm. Für alles zahlte ich 5 €uronen.

Die Bifkteki-Frikadellen waren zwar mal wieder nur noch lauwarm, aber prinzipiell recht schmackhaft. Im Fleisch fanden sich neben verschiedenen Paprikawürfeln auch einige Maiskörner – von Fetakäsefüllung aber keine Spur. Ob der Käse nun im Fleisch zerlaufen oder schlicht vergessen worden war kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Das Tzatziki war zwar recht lecker, aber hätte für mich auch gerne mit etwas weniger Gurken versetzt sein können. Betrachten wir zuletzt den Djuvetschreis – eine Zubereitung mit ebenfalls viel Paprikastücken, Erbsen und Mais, der sich als wirklich gut und als einzige Komponente noch richtig heiß herausstellte. Krönender Abschluß war mal wieder das Dessert aus gekühltem Quark, in dem sich reichlich Ananas- und Pfirsichstücke fanden. Sehr sehr lecker wie eigentlich immer wenn ich dieses Dessert wähle.
In der Summe ein nicht mehr als besserer durchschnittliches Gericht für die Kantine. Die beste Wahl wäre heute wohl das Putengeschnetzelte Korfu gewesen, das ein Kollege gewählt hatte und sehr lecker aussah. Aber ich bin auch mit dem Bifteki letztlich gut satt geworden.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: +
Tzatziki: +
Djuvetschreis: +
Fruchtquark: ++

Ausflug nach Prag [28. – 30.11.2008] – Teil 1

Am Freitag hatte ich mir einen Tag Urlaub genommen – seit langem mal wieder – und war bereits am Donnerstag Abend nach Jena gefahren. Über die Fahrt möchte ich mich nicht weiter hier auslassen, denn das ich vom Frankfurter Hauptbahnhof aus bis Fulda stehen musste und der Ersatz-Intercity vollkommen überfüllt gewesen war ist ja leider inzwischen eher Standard. Der Grund für meine verfrühte Rückkunft in meine eigentliche Wahlheimat war ein bereits seit längerem geplanter Ausflug in die tschechische Haupstadt Prag. Am frühen Nachmittag brachen wir von Jena aus auf und auf der A4 ging es in Richtung Osten und dann bei Dresden nach Süden. Am Übergang von Deutschland nach Tschechien merkte man kaum etwas – auf Autobahn wechselten die Farben der Schilder nur von Blau nach grün – von Grenzkontrollen oder irgendwelchen verlassenen Kontrollanlagen keine Spur. Noch schnell eine im Nachbarland vorgeschriebene Autobahnvignette gekauft und schließlich nach etwas ca. vier Stunden und einigen Zwischenstops erreichten wir die Stadt Prag – um dort erst einmal in der dortigen Rushhour im Stau zu stehen. Schließlich erreichten wir aber dann doch unser erstes Ziel: Das 4-Sterne Dorint-Hotel Don Giovanni.

Hotel Don Giovanni Hotel Don Giovanni - Eingang
Hotel Don Giovanni – Gebäude

Der Eingangsbereich hinterließ auf jeden Fall erst einmal einen guten Eindruck

Hotel Don Giovanni - Lobby Hotel Don Giovanni - Rezeption
Links: Figur des Don Giovanni in der Eingangshalle – Rechts: Rezeption

Hotel Don Gioanni - Lobby Hotel Don Giovanni - Hotelbar
Links: Lobby – Rechts: Hotelbar

und auch die Zimmer waren nicht von schlechten Eltern.

Zimmer Don Giovanni Eingangsbereich - Zimmer
Bad Don Giovanni Minibar
Eindrücke vom Zimmer

Nach dem Bezug der Zimmer und etwas Zeit für die Aklimatisierung nach der langen Fahrt, machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Das Hotel liegt direkt an der U-Bahn Haltestelle Zelivského im westlichen Teil der Stadt und bequem kann man entweder darüber oder mit Bussen oder Straßenbahn direkt in die Innenstadt gelangen.

Wir entschieden uns für die U-Bahn und begaben und über eine lange Rolltreppe nach unten – einer Rolltreppe die mit einer ziemlich hohen Geschwindigkeit lief und wir konnten beobachten daß vor allem ältere Leute damit ziemliche Probleme hatten. Des weiteren konnte ich sehen, daß man an den Rolltreppen kleine Hinweisaufkleber angebracht hat, die stehende darauf hinwies rechts zu stehen, damit Leute in Eile links an ihnen vorbei laufen können. Kurz nachdem wir unten angekommen waren, kam glücklicherweise auch schon die U-Bahn und wir konnte zusteigen.

Rolltreppe - U-Bahn
Rolltreppe

Haltestelle Zelivskeho Ankunft U-Bahn
An der U-Bahn Haltestelle

Über vier Stationen erreichten wir schließlich die Haltestelle “Mustek” – was übrigens nichts mit dem Scannerhersteller zu tun hat 😉 – und kamen so am Wenzelsplatz direkt im Zentrum zurück an die Oberfläche und machten uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel: dem U Flecku (Position), einer der vielen urigen Kneipenrestaurant wie es sie in der von Touristen überlaufenen Innenstadt von Prag en masse gibt. Diese Lokation war uns von einem Prag-Kenner empfohlen worden und wir hatten für unsere Reisegruppe dort einen Tisch reserviert, was sich aufgrund des überfüllten Gastraumes im vorderen Bereich eine gute Idee gewesen zu sein schien. Über einen kleinen, nach oben offenen Innenhof führte man uns in einen auf altertümlich getrimmten Saal im hinteren Bereich des Gebäudes, der nur für Reservierungen vorgesehen schien. Ich sage extra “auf alt getrimmt”, denn vor allem an den Steinen der Torbögen sah man bei näherem Hinsehen deutlich an, das diese nur aus angemalten Gips bestanden. Der Gros des Raumes war aber schon historisch – wir vermuteten das es sich hier um alte Ställe handelt, die erst im Nachhinein zum Gastraum umgebaut worden waren. Außer uns fand sich dort nur noch eine größere Gruppe Einheimischer, die dort feierten. Aber dennoch weitaus besser als im von Touristen überfüllten vorderen Gastraum.

U Flecku - Prag U Flecku - Prag
U Flecku - Prag U Flecku
U Flecku – Prag

Die Vorsilbe “U” heißt im Tschechischen einfach nur “Bei” oder “Beim” – die Bedeutung von “U Flecku” heißt in, wie man uns berichtete, etwa “Bei Fleck”. Das Etablisment gehörte, wie wir weiter erfuhren, früher einem Deutschen mit Namen “Fleck” und dieser Name hat sich, trotz einer leichten “eintschechung” bis heute gehalten. Neben der typisch böhmisch-tschechischen Küche zeichnet sich das Flecku vor allem durch das selbstgebraute Dunkelbier aus. Während wir am ersten Krug nippten studierten wir die mehrsprachige Karte und wählten unser Abendbrot. Was mir auffiel war die Tatsache, das vor jeder Speise die Menge des verwendeten Fleisches in Gramm angegegeben war. Wie sich später herausstellte ist das offenbar in allen Restaurants in Prag so. Ich entschied mich aus dem reichhaltigen Angebot für eine Kartoffelsuppe als Vorspeise und einem Spezialitätenteller als Hauptspeise. Zu allem wurden mehrere Körbe mit geschnittenem Graubrot serviert, das im Gegensatz zu hiesigen Zubereitungen mit einer gutern Portion Kümmel gewürzt war.

U Flecku - Graubrot mit Kümmel
Graubrot

U Flecku - Kartoffelsuppe
Kartoffelsuppe

U Flecku Spezialitätenteller
U Flecku – Spezialitätenteller

Die Kartoffelsuppe, die reichlich Lauch enthielt, war schon mal sehr lecker und eine gute Vorbereiung auf den Hauptgang: den Spezialitätenteller. Auf diesem fanden sich neben einer kleinen Entenkeule, einem Stück Rinderbraten und einem Stück grober gebratener Wurst nach lokaler Machart auch böhmische Knödel sowie Rot- und Sauerkraut. Sah auf den ersten Blick nicht viel aus, reicht aber letztlich aus um satt zu werden. Einziger Kritikpunkt den ich anbringen möchte ist die wenige Sauce, die sich auf dem Teller fand – dadurch wurde das ganze trotz des reichlichen Krautes etwas trockener als ich erwartet hatte.
Neben den Kellnern in grünen Westen, welche die Gäste fleißig mit Dunkelbier und Nahrungsmitteln versorgten, fanden sich auch einige Musiker mit Schifferklavier, Saxophon und Schellenstab durch die Räume zogen und ihre Dienste anboten. Wir lehnten zwar ab, aber bei der einheimischen Gruppe fanden sie ein dankbares Publikum und unterhielten dieses mit einer großen Auswahl von tschechischer populärer Volksmusik, bei dem die Gäste kräftig mitsangen.
Nach einiger Zeit entschlossen wir uns weiter zu ziehen und folgten einer weiteren Empfehlung des bereits oben erwähnten Kenners. Unser nächstes Ziel war das U Vejvodu (Position), wo wir auf Pilsner Urquell umstiegen und weiter zechten.

U Vejvodu - Eingang U Vejvodu - Innenraum
U Vejvodu – Links: Eingang / Rechts: Innenraum

Nach einem Besuch in einem weiteren Etablisment wandten wir uns dann bereits weit nach Mitternacht in Richtung Hotel. Auf dem Weg durch die nächtliche Stadt machten wir reichlich Erfahrung mit einigen Schwarzafrikanerin und Asiaten, die und in gutem Englisch dazu überreden wollten, mit ihnen in irgendwelche Strip Clubs und Karaoke Bars zu gehen. Wir lehnten dies jedoch rigoros ab, trotz der Beharrlichkeit die diese Männer an den Tag lehnten und uns redegewandt von den Vorzügen der Einrichtungen zu überzeugen, die sie anpriesen. War nicht schwer zu erraten, das sie für uns als Gäste eine eine Provision erhalten würden. Letztlich ließen sie dann aber von uns ab und ließen uns alleine unserer Wege ziehen.
Zwar fuhren noch Nachtstraßenbahnen, aber wir entschieden uns dazu ein Taxi zu nehmen. Hier kam uns wieder ein Tipp unsere Kontakmannes zu Gute, der uns empfohlen hatte ausschließlich Taxis mit dem Kürzel “AAA” auf der Tür zu nehmen, da man hier sichergehen könne das die Taxifahrer keine Umwege fuhren oder mit getürkten Taxametern die Touristen abzockten. Auf dem Wenzelsplatz wurden wir schließlich fündig und kamen so für etwas mehr als 170 Kronen, was wir auf 200 Kronen mit Trinkgeld aufrundeten (umgerechnet etwa 8 €uronen) erreichten wir unser Hotel und fielen nach der vielen Lauferei und dem wirklich süffigen tschechischen Bier in unsere Betten, um alsbald einzuschlafen.
Über den nächsten Tag erzähle ich morgen im zweiten Teil dieses Berichtes mehr – ansonsten würde es jetzt zu spät werden. Also gute Nacht und stay tuned…

Ausfall des Blogs

Leider ist es über das Wochenende zu einem Ausfall des Blogs gekommen – natürlich genau an dem Wochenende, an dem ich mal nicht online sein konnte (Bericht folgt). 🙁
Schuld war eine zu hohe Datenbanklast durch mein Ultimate Tag Warrior Plugin und eine daraufhin erfolgte Sperrung der Datenbank durch meinen Provider 1&1.
Daher ist oben genanntes Tagging-Plugin auch erst einmal deaktiviert – des weiteren wird ein Umzug auf einen dedizierten Server notwendig sein, um wieder volle Funktionalität zu erlangen. Das werde ich dann wohl auch mal ASAP in Angriff nehmen müssen. Sobald sich was konkretes ergeben hat, gibt es mehr dazu.