Lügen für 60 Cent

Gesehen an einem Kölner Express (Bild Zeitung von Köln) Automat an der Straßenbahnhaltestelle Maarweg, Aachner Straße, Köln.

Gegenwind

Heute mal kein Essenpost – hatte keine Zeit zum Mittagessen. Daher als Ersatz mal ein bisher unveröffentlichtes Foto aus Prag. Ich vermute es handelt sich bei “Gegenwind” um eine Band – aber sicher bin ich mir nicht.

PS: Hierbei handelt es sich um ein kleines Jubiläum: Dies ist genau der 3000ste Beitrag in diesem Blog. 🙂

Karnevalsbus

Aufgenommen gestern Abend am Kölner Neumarkt.

Bifteki mit Tzatziki [26.01.2009]

Auch heute führte uns unser Weg mal wieder in die Maarweg-Kantine. Wir hatten wenig Zeit, daher blieb uns keine andere Wahl. Heute bestand die Auswahl dort bestand heute aus “Gefüllten Kartoffeltaschen mit Frischkäse und Broccoli, dazu leichte Käsesauce und Hirtensalat”, “Biffteki (Rind) – kl. Frikadellen mit Paprika und Fetakäse gefüllt, dazu Tzatziki, Krautsalat und Pommes Frites”, “Zwei Putenbruststeaks mit Tomaten-Rahm-Sauce, dazu italienisches Pfannengemüse und Langkornreis mit Pinienkernen” und “gebratenes Zanderfilet mit Dill-Sahne-Sauce, dazu Broccoliröschen und Butterkartoffeln” sowie auf der Sonderangebotstafel “Curry-Bratwurst mit Pommes Frites”. Obwohl mit Sicherheit die Putenbruststeaks das verlockenste Angebot waren, entschied ich mich dann doch für das Bifteki, wobei ich allerdings den Krautsalat allerdings gegen einen Vanillepudding ersetzte. Das ganze zum Preis von 5,10 Euronen.

Bifteki mit Tzatziki

War nicht schlecht, auch wenn wie gewohnt sowohl die Biftekifrikadellen als auch die Pommes Frites nicht mehr ganz heiß waren. Die Kombination aus Frikadellen, knusprigen Pommes, leider etwas dünnen Tzatziki und Tomatenketchup erwies sich aber als wirklich extrem lecker – über die Kalorien möchte ich jedoch da mal lieber nicht nachdenken. Ebenfalls dünnflüssig war das Dessert, das man mit einer Scheibe Sternfrucht und einer halben Scheibe Ananas gespickt hatte – aber dennoch sehr schmackhaft und vor allem nicht zu süß. Eindeutig nichts besonderes – aber doch sättigend und wohlschmeckend.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: +
Tzatziki: +
Pommes Frites: +
Vanilledessert: +

Nur zehn Minuten

Heute ging es schließlich zurück in Richtung Köln. Sonntags anzureisen ist meiner Meinung nach von mehrfachen Vorteil – zum einen brauch ich nicht Montags früh um halb fünf aufzustehen und mich zum Jenaer Westbahnhof quälen, zum anderen habe ich unsere Consultant-WG so einen Abend in der Woche, den Sonntag, mal für mich alleine. 😉
Um 15:36 Uhr verließ ich pünktlich Jena und fuhr mit dem Regionalexpress aus Gera bis auf den schönen Weimaer Kulturbahnhof. Doch bereits kurz vor der Ankunft teilte uns der Schaffner über Lautsprecher mit, dass mein Anschlusszug – ein Intercity aus Dresden zur Weiterfahrt nach Wiesbaden – etwa zehn Minuten später ankommen solle. Na toll, das fing ja schon gut an.

10 Minuten

Kurzzeitig wechselte die Verspätungsanzeige zwar noch einmal auf 15 Minuten, sprang dann aber zurück auf 10 und mit dieser Verspätung traf besagter Intercity dann auch in Weimar an. Und glücklicherweise stimmte dieses mal die Wagenreihenfolge, so dass der Wagon in dem ich eine Sitzplatzreservierung hatte auch dort zum stehen kam wo es gemäß Wagenstandsanzeige auch stehen sollte. Wie oft habe ich es schon erlebt dass der Wagon genau am anderen Ende des Zuges war – ohne dass die Fahrgäste vorher von dieser Reihenfolgenänderung informiert worden sind – oder, meine absolute “Lieblingsvariante”, die Wagons in wilder Reihenfolge an den Zug angekoppelt waren und ein gar lustiges Wagon Suchspiel begann. Aber heute war wie gesagt glücklicherweise mal alles in Ordnung. Als ich Einstieg wollte mich der Schaffner bereits zu einem Wagin weiter hinten verweisen, als ich ihn jedoch darauf hinwies dass ich genau für diesen Wagen eine Sitzplatzreservierung hatte, ließ er mich schließlich gewähren. Zwar war mein Platz bereits besetzt, aber als ich den jungen Mann auf meine Reservierung hinwies, räumte er ohne großes Murren den Platz an einem der Tische. Und das war auch gut so, denn der Zug war mal wieder hoffnungslos überfüllt. Der Knüller war jedoch: es gab sogar eine Steckdose. Zuerst schien sie zwar nicht zu funktionieren, aber ich erkannte schnell, dass nur die Sicherung in Form einer kleinen schwarzen Knopfes herausgesprungen war. Nachdem ich sie wieder hineingerdrückt hatte, konnte ich mein Macbook problemlos daran anschließen und die fast dreistündige Fahrt durch das Ansehen der letzten Folgen der zweiten Buffy-Staffel versüßen.
Drei Minuten fuhr der Zug auf dieser Strecke sozusagen noch heraus, so dass wir den Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen schließlich mit nur sieben Minuten Verspätung erreichten. So hatte ich sogar noch sechs Minuten Zeit bis zum eintreffen meines Anschlußzuges, der vom Gleis gegenüber abfahren sollte. Zu weiteren Verspätungen kam es dann nicht mehr. Der Zug, ein ICE, kam pünktlich und brachte mich ohne Verzögerung über Siegburg/Bonn zum Kölner Hauptbahnhof. Ich brauchte nur noch die Straßenbahn besteigen und in mein hiesiges Zuhause zu fahren. Warum nicht immer so? Die zehn Minuten Verspätung kann ich der Bahn aufgrund des restlichen fast reibungslosen Fahrt wirklich mal nachsehen. 🙂