Kurztest Birkel “Spiralen Tomate-Mozarella”

Im Sparmarkt in der Lobderstraße in Jena entdeckte ich vor kurzem ein Fertiggericht, das es mir wert schien getestet zu werden: “Spiralen Tomate-Mozarella”, hergestellt von der Firma Birkel. Obwohl eindeutig eine feuchte Nudelmasse wurde die Verpackung dabei nicht etwa im Kühlregal sondern im normalen Warenregal neben Fertiggerichten gelagert. Auf der Verpackung war zu lesen, dass man es nicht über Zimmertemperatur lagern sollte – auch wenn der Begriff “Zimmertemperatur” nicht definiert war. Davon liess ich mich jedoch nicht davon abbringen, dieses 200g schwere Fertiggericht für 1,79 €uronen käuflich zu erwerben.

20090223_birkel_front

20090223_birkel_back

Ein kurzer Blick auf die Rückseite zeigte mir wie die Zubereitung vonstatten gehen sollte. Zur Wahl standen Mikrowelle oder Topf bzw. Pfanne – aber für 200g mache ich kein Kochgeschirr schmutzig. Also wählte ich die Mikrowelle. Als erstes musste man die Tüte ein Stück im oberen Bereich einreißen, um den beim erhitzen entstehenden Druck innerhalb des Behältnisses entweichen zu lassen. Wir kennen das ja bereits von anderen Mikrowellengerichten, bei denen man z.B. die Abdeckfolie mit einer Gabel einstechen muss.

20090223_birkel_aufreiss

Anschließend sollte man es aufrecht in die Mikrowelle stellen und für zwei Minuten erhitzen. Dabei ergab sich ein kleines Problem, denn meine Mikrowelle – eine uraltes MR-5600 Modell der Firma Hitachi, erwies sich als etwas zu niedrig. Denoch bekam ich die Tüte schließlich darin verstaut.

20090223_birkel_mikrowelle

Genau zwei Minuten lang erhitzte ich die Tüte schließlich, wobei sie ständig leise Geräusche, die sich wie das Platzen von irgendetwas anhörten von sich gab. Ich befürchtete schon dass etwas aus der Tüte in die Mikrowelle gekommen war, doch glücklicherweise stellte sich das als Irrtum heraus.
Schließlich entnahm ich die Tüte und öffnete sie vollständig, um den nun heißen Inhalt umfüllen zu können.

20090223_birkel_tuete_offen

Als ich den Inhalt auf einen Teller ausgoss, stellte ich fest dass der untere Bereich der Tüte transparent war – wenn man es weiss kann man es auf den Bildern oben auch erkennen. Leider musste ich schließlich feststellen, dass ich die Portionsgröße etwas überschätzt hatte. Hier hätte es auch ein kleinerer Teller getan.

20090223_birkel_aufteller

Die Portion erwies sich wie man im vorherigen Bild sieht zwar eher als etwas für den hohlen Zahn, vom Geschmack her war es aber ok. Die Tomatensauce war fruchtig und hatte einen angenehm kräftigen Mozarellageschmack, die Nudeln waren gut durchgekocht. Weren wir noch einen kurzen Blick auf die Kalorienwerte:

Nährwerte:
  100g 200g
(Portion)
Brennwert: 479 kj
114 kcal
958 kj
228 kcal
Eiweiß: 5,6g 11,2g
Fett: 2,2g 8,8g
davon ges. Fettsäuren: 2,5g 5g
Kohlehydrate: 13,0g 26,0g
davon Zucker: 2,0g 4,0g
Ballaststoffe: 2,8g 5,6g
Natrium: 0,3g 0,6g

In Anbetracht der Menge nicht gerade wenig, aber dennoch: Für ein ungekühlt gelagertes und angeblich ohne Konservierungsstoffe hergestelltes Fertiggericht war es letztlich gar nicht mal schlecht. Gutes Mittelmaß würde ich sagen – auch wenn ich wegen der geringen Menge noch einen halben Punkt abziehen muss.

Meine Wertung: 1,5 MG

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2 Kommentare to “Kurztest Birkel “Spiralen Tomate-Mozarella””

  1. Susanne Ledermüller meinte am 25.02.2009 um 01:17 Uhr :

    Ich habe die auch schon probiert. Geschmacklich ist das Zeugs echt nicht schlecht, allerdings sind fast 2 Euro (4 Mark) für eine solche Portion fast unverschämt. Ganz zu schweigen davon mit welchen Chemikalien der Geschmack wohl zustande kam. Früher bekam ich für 4 Mark beim Metzger um die Ecke noch 2 gut belegte Brötchen und heute – eine Tüte mit zwar schmeckendem aber gott weiss wie produziertem Inhalt. Irgendwie waren mir die Brötchen von früher lieber – da war ich danach auch satt für meine 4 Mark.


  2. JaBB meinte am 25.02.2009 um 23:30 Uhr :

    Der Preis ist wirklich etwas heftig für die Menge – jedoch sollten nicht allzu viele Chemikalien drin sein – da gibt es heute dank Schutzatmosphären-Verpackung schonendere Möglichkeiten. Ich würde, wenn ich Wahl habe, ein Brötchen natürlich auch Vorziehen


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