Chili con Carne im Gatto Bello [14.02.2009]

Im Rahmen der Afterparty zum Wordcamp 2009 begaben wir uns wie ich im zugehörigen Bericht bereits erwähnt ins Gatto Bello in der Wagnergasse. Ich hatte je bereits zu Mittag gut gegessen und mich während des Wordcamps durch einige Brezeln sowie (teilweise sehr exotische) Schokolade von deineschokoladen.com über Wasser gehalten hatte, wollte ich keine allzu große Mahlzeit mehr zu mir nehmen. Da fiel mein Blick auf das Chili con Carne, das man hier für gerade mal 4,50 Euronen anbot. Ein weiteres Gericht in meiner langen Chili con Carne Liste z.B. aus der Kantine in Köln, Fertiggerichten, dem Stilbruch, dem Hotel “Zur Noll” oder aus meiner eigenen Produktion (um nur einige zu nennen).
Nach etwa 20 Minuten Wartezeit servierte man das bestellte schließlich.

Chili con Carne - Gatto Bello, Jena

Zwar war das Chili selbst etwas dünnflüssiger als ich es normalerweise bevorzuge, aber die kräftige Schärfe machte das bei durchaus wett. Gerade was die Schärfe angeht bin ich in Deutschland eher lascheres gewohnt und war daher positiv überrascht. Auch das Anrösten und garnieren mit Kräuterbutter der Baguettescheiben kann ich nur als positiv bewerten. Die Portionsgröße ist zwar nichts für den großen Hunger, reichte aber aus meinen abendlichen Appetit zu stillen. Das Gatto Bello Chili con Carne rangiert damit im oberen Bereich meiner Bewertungsskala.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguettescheiben: ++

Rückblick aufs Wordcamp 2009 in Jena

Wordcamp 2009

Am Samstag, dem 14ten Februar 2009 war es nun endlich soweit, das Wordcamp 2009, ein auf die Bloggersoftware WordPress spezialisiertes Barcamp, fand als Neuauflage des im Jahr 2008 erfolgreich hier in Jena durchgeführten Barcamps (Bereicht: Teil 1 / Teil 2)statt. Als Organisatoren traten neben Lars Zapf und Holger Weser dieses Mal auch das Team von WordPress Deutschland auf. Als Veranstaltungsort diente wie auch beim letzten Mal die 27te Etage des hiesigen Jentowers. Zur Einleitung sei erwähnt das ich hier natürlich nur über die Beiträge berichten kann, die ich selbst besucht habe. Parallel fanden jeweils noch andere Sessions statt, herfür verweise ich auf die inzwischen vervollständigte Agenda bei wordcamp.de.

Jentower

Als ich gegen 9:20 Uhr im Turm eintraf, waren die Räumlichkeiten bereits gut gefüllt. Als angemeldeter Teilnehmer mußte man sich am Eingang kurz anmelden, erhielt ein Kärtchen mit seinem Namen und seiner Blogadresse, das man sich als Tag um den Hals hängen konnte und ein T-Shirt mit Wordcamp Logo. Außerdem konnte man sich mit Wordcamp-Buttons und Stickern eindecken. Die gesamte Veranstaltung war im übrigen Kostenlos – an dieser Stelle ein großer Dank an die zahlreichen Sponsoren, die dies möglich gemacht haben. Diese sorgten unter anderem auch für die Verpflegung mit Kaffee, Brezeln, Schokolade und Getränken, die reichhaltig vorhanden waren.
Um etwa 9:30 Uhr begannen die Organisatoren damit, einige einleitende Worte an die Teilnehmer zu richten.

Introduction Introduction

Dabei wurde auch abgeklärt ob einige der Teilnehmer neben den bereits in der Agenda im Vorfeld aufgeführten wordpress-bezogenen auch eigene Beiträge halten wollten. Dabei kam einiges zusammen – und wie von Barcamps gewohnt auf der Sessiontafel angepinnt um die entsprechende Raumverteilung zu organisieren.

Sessiontafel Sessions
Eröffnung des Wordcamps 2009

Ursprünglich war es geplant gewesen, gleich um 10.00 Uhr die Keynote mit aus Kalifornien angereisten WordPress Erfinders Matt Mullenweg zu veranstalten, doch leider steckte dieser zu diesem Zeitpunkt noch irgendwo im Stau – daher zog man die erste Runde von Sessions vor. Zur Auswahl standen Vorträge über Mobile Blogs, gehalten von Hendrik Lennarz, über YAML 3, gehalten von Dirk Jesse und schließlich zum Thema WordPress vs. Textpattern, gehalten von Gerrit van Aaken. Klang aus meiner Sicht alles sehr interessant – doch letztlich landete ich im Vortrag über das Mobile Blog von Hendrik Lennarz.

Hendrik Lennarz - Mobiles Blogging
Hendrik Lennarz auf dem Wordcamp 2009

Im Nachhinein gesehen wäre YAML 3 für mich als Tekki wohl noch interessanter gewesen, aber auch die Ausführungen zu Darstellungen von Blogs auf Mobilen Devices und vorgehensweisen zur realisierung derselben erwiesen sich als recht interessant.
Nach dieser Session war es dann schließlich soweit: Die Keynote mit Matthew Charles Mullenweg startete im großen Raum der 27ten Etage.

Matt Mullenweg Keynote mit Matt Mullenweg
Matt Mullenweg
Matt Mullenweg auf dem Wordcamp 2009

Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person sprach er über die Entstehung von WordPress, der Weiterentwicklung und die Vision zu zukünftigen Versionen. Dabei ging er auch auf die zahlreich aus dem Publikum gestellten Fragen ein.

Audience Audience

Ebenso wie viele der anderen Sessions wurde auch die Keynote von einem Kamerateam von wordpress-deutschland.org aufgezeichnet. In einem späteren Gespräch erfuhr ich, dass diese Aufzeichnungen wohl später auf screenpress.org veröffentlicht werden. Die Seite befindet sich allerdings zur Zeit noch im geschlossenen Betastadium, daher verlinke ich sie hier noch nicht direkt. Sobald ich mehr erfahre, werde ich natürlich darüber informieren.

Aufnahmen zur Keynote Filmaufnahmen

Nach der Keynote besuchte ich den Vortrag zu WordPress als CMS, der im kleinen Raum “London” stattfand, wo sich jedoch weitaus mehr Interessenten einfanden als die Organisatoren wohl erwartet hatten. Die beiden Vortragenden sprachen über ihre Erfahrungen und Vorgehensweisen beim Einsatz von WordPress als CMS zum einen über die Verwendung von Seiten (Pages) als auch durch das Schreiben von eigenen Templates in PHP.

Wordpress als CMS Wordpress als CMS

Es folgte die Mittagspause, zu der wir uns wie ich bereits berichtete ins Cheers begaben. Leider dauerte es dort etwas länger als ursprünglich vorgesehen, so dass wir leider etwa 20 Minuten zu spät zu den nächsten Vorträgen zurück kamen.
Ich entschloss mich kurzfristig noch in den Raum London zu begeben, wo über das Zend Framework referiert wurde. War ganz interessant, wenn auch für meinen Geschmack etwas zu sehr im Bereich der Grundlagen gehalten. Da ich mich selbst schon damit beschäftigt hatte, konnte ich wenig neues hier erfahren.

Vortrag - Zend Framework

Im Anschluss begab ich mich dann zum zweiten Teil über Bloggen und Recht, gehalten von Rechtsanwalt Henning Krieg, dem Betreiber des Lawblog Kriegs-Recht.de im großen Raum “San Francisco”. Er sprach über die vielen rechtlichen Stolperfallen, in die man als Blogger tappen kann.

Henning Krieg - Bloggen und Recht Henning Krieg - Bloggen und Recht

Dabei ging es nicht nur um Urheberrechtsverletzungen, sondern auch um das deutsche Fotorecht speziell in Bezug auf das veröffentlichen von Personen- und Gebäudebildern. Dabei wies er auch auf die Artikelserie zum Fotorecht im law-blog hin. Sehr interessanter Vortrag, bei dem viele Fragen gestellt wurden.
Im selben Raum fand anschließend die Session zum Thema Geoblogging statt, gehalten von Lothar Koppers, einem Hochschullehrer für Geoinformationssysteme von der FH Sachsen-Anhalt in Dessau.

Lothar Koppers - Geoblogging Lothar Koppers - Geoblogging

Dabei sprach er über verschiedene Geo-Plugins, die man in WordPress verwenden kann, die Möglichkeiten Fotos mit Geoinformationen zu versehen und schließlich die Darstellung solcher geogetaggten Fotos auf Kartendiensten wie Google Maps oder auch dem freien Kartendienst Open Street Maps. Sehr interessant muß ich sagen – gespickt mit vielen Detailinformationen.
Der letzter Vortrag den ich besuchte wurde schließlich von Alper Iseri gehalten, der über seine Idee zur Gründung eines deutschen Bloggerverbandes sprach.

Alper Iseri - Diskussion Bloggerverband Alper Iseri - Diskussion Bloggerverband

Dabei ergriff auch Robert Basic das Wort und sprach für diese Idee.

Robert Basic - Diskussion Bloggerverband

Obwohl die Idee einer Vereinigung, die Bloggern mit Rat und Tat zur Seite steht und sie rechtlichen Fragen berät größtenteils positiv aufgenommen wurde, gab es auch einige Zwischenrufe. Man befürchtete unter anderem die Bildung einer zu starren Vereinigung und Machtkämpfen an der Spitze, die Alper jedoch meiner Meinung nach größtenteils entkräften konnte. Natürlich besteht noch viel Diskussionsbedarf, aber die vorgebrachten Ansätze haben wirklich Potential. Selbst bei heise.de berichtete man inzwischen über diese Ideen.
Zum Ende der Veranstaltung fand im großen Raum schließlich noch eine Abschlussdiskussion statt, bei der sich die Organisatoren für den reibungslosen Ablauf bedankten und im Gegenzug reichlich Applaus von den Teilnehmern erhielten.

Abschlussdiskussion Abschlussdiskussion

Ab 19:00 Uhr gab es schließlich noch ein After-Party im Gatto Bello in der Wagnergasse, wo wir bei gutem Essen und gekühlten Getränken noch etwas Socializing betreiben konnten. Alles in allem mal eine sehr erfolgreiche Veranstaltung mit vielen interessanten Leuten. Schade dass sie dieses Mal nur über einen Tag ging – es hätte mit Sicherheit auch noch genügend Material für eine zweite Session am Sonntag gegeben. Vielleicht beim nächsten Mal – es kristallisierte sich bereits heraus das es ein weiteres Barcamp geben wird. Sobald ich mehr dazu erfahre, werde ich natürlich darüber berichten.

California Burger [14.02.2009]

Im Rahmen des am 14. Februar stattfindenden Wordcamps 2009 (ausführlicher Bericht folgt) begaben wir uns zwecks Mittagessen in einer größeren Gruppe von Teilnehmer in die American Sportsbar Cheers im schönen Jena, nachdem unser erstes Ziel, das Ristorante “Lo Studente” in der Johannisstraße, sich als überfüllt herausgestellt hatte. Nach so langer Abstinenz aus Jena, immerhin war ich ja die letzten 7 Monate in Köln, war es mir mal wieder ein Genuss diese früher häufig für unsere Mittagspausen frequentierte Location zu besuchen. Da mein Hunger nach einem frühstückslosen und mit vielen Sessions durchzogenen Vormittag entpsrechend groß war entschied ich mich für heute einmal für einen California Burger mit Guacamole, Salsa und Bacon sowie Pommes Frites. Der Preis von 8,30 €uronen war zwar ziemlich heftig, aber für heute passte das schon.

California Burger

Der Burger selbst, der in aufgeklapptem Zustand geliefert wurde, hatte man wie immer mit frischem Salat, zwei leider etwas hart geratenen Baconstreifen, einer Tomatenscheibe, Guacamole, einem kleinen Klacks Salsa-Sauce und natürlich eine große Scheibe gebratenen Rindfleisches zwischen den Brötchenscheiben garniert. Aufgrund der doch recht großen Menge von Guacamole war es leider nicht möglich den Burger mit der Hand zu essen – hätte ich es getan, wäre mir die Sauce wohl zu allesn Seiten herausgetropft. Also wählte ich die eher ungewöhnliche Variante unter Zuhilfenahme von Messer und Gabel. Die Pommes Frites schließlich, paniert mit einer speziellen Gewürzmischung nach Art des Hauses, erwiesen sich wie gewohnt als sehr lecker. Auch wenn der Preis von der Höhe her etwas über dem Limit lag, das ich normalerweise bereit bin für ein Mittagessen auszugeben kann ich den Burger im Cheers doch vorbehaltlos weiterempfehlen.

Mein Abschlußurteil:
California Burger: ++
Pommes Frites: +

yes we can

Schönes Lego Stop-Motion Video über die Hoffnungen, die einige Menschen mit dem neuen US-Präsidenten Obama verbinden.

[via soup.io]

Frikadelle mit Rösti und Gemüse [08.02.2009]

Heute gab es selbstgemachte Frikadellen, Rösti und Mischgemüse zu Mittag. Für die Rösti verwendeten wir eine Kartoffelfertigmischung der in Liechtenstein beheimateten Firma “Ponte”, welches in Konserve verkauft wird und für das Gemüse kam der Inhalt eines Tiefkühlbeutels “Gemüseküche Delikatess Gemüsekorb” zum Einsatz, welcher aus Karottenscheiben, Brokkoli, Karotten und Blumenkohel bestand und beim Aufkochen noch mit etwas Gemüsebrühe und Salz verfeinert wurde.

Ponte Röstimasse Gemüseküche

Die Frikadellen wiederum bestanden aus gewürzten Schweinegehacktes, das mit einem aufgeweichtes und mit der Gabel zerkleinertes Brötchen sowie ein Ei vermengt und nach der Formung schließlich noch paniert und natürlich gebraten wurde. Es gilt hier: Für 1 Pfund Gehacktes verwendet man ein mittleres, altes Brötchen sowie ein Ei. Nach Geschmack kann man auch noch Zwiebeln beimengen, wir ließen sie jedoch heute mal weg. Heraus kam ein einfaches, aber wirklich sehr schmackhaftes Mittagsgericht.

Frikadellen, Gemüse & Rösti

Es gibt jedoch zwei Kritikpunkte die hier anzubringen wären: Das Gemüse war leider etwas sehr wech geraten und zerfiel regelrecht auf der Gabel – aber das lässt sich bei der Verwendung von Tiefkühlgemüse leider nicht immer verhindern. Des weiteren wurde die Röstimasse, die wir im ganzen flach in eine Pfanne gegeben und dort angebraten hatten, leider nicht richtig braun und knusprig – hier hätte man dann vielleicht doch besser zu den fertig geformten Röstitalern oder aber zu einer Eigenkreation greifen können. Schmeckte aber dennoch beides ganz gut. Die Frikadellen schließlich gerieten aber außen schön knusprig und innen angenehm luftig, so wie ich es bevorzuge.

Mein Abschlußurteil:
Frikadellen nach Art des Hauses: ++
Delikatess Gemüse: +
Rösti aus Fertigmasse: +