Up there…
31.03.2009 09:24 Paul, the Pug & friends, bilderbuchUnkommentiert
Yet another nice portrait of Paul, the Pug.
Jägerpfanne mit Röstis [30.03.2009]
30.03.2009 12:32 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Im Herkules-Markt in Bebra entdeckte ich vor kurzem fertig zubereitete Päckchen, die mit “Jägerpfanne” bezeichnet waren. Keine Markenware, sondern wohl eine Kreation der hiesigen Fleischerei. Die Zutaten waren wohl Kasslerfleisch mit Weißkraut, Bohnen, Erbsen, Möhren, Rosenkohl und Speck – alles fertig gewürzt und vorbereitet. Musste nur noch in eine Pfanne gegeben und gebraten werden. Dazu erschienen mir ein paar Kartoffel-Röstis – ebenfalls schnell mit etwas Öl in der Pfanne gebraten – genau richtig.
Die Komposition war wirklich gelungen – das ganze war gut gewürzt und deftig im Geschmack. Ein gutes Mittagsmahl, das man sich in recht kurzer Zeit Zubereiten kann. Hat mir auf jeden Fall sehr gut geschmeckt – gerne wieder.
Tags: food, jägerpfanne, kassler, lunch
iLife ’09 Update
28.03.2009 15:18 mac&moreUnkommentiert

Habe mit gerade mal das aktuelle Update für iLife und iWork ’09 über das OS X Softwareupdate installiert. Hing zwischendurch zwar mal geschätzte fünf Minuten – als wäre der Screen eingefroren – aber schließlich lief alles gut durch. System up and running. Ein paar mehr Infos dazu gibts u.a. hier.
Guarding
27.03.2009 23:33 Paul, the Pug & friends, bilderbuchUnkommentiert
Paul is guarding his favorite toy – a chewy bone. ![]()
Linsen-Frikadellen mit Bratkartoffeln
27.03.2009 16:14 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Heute entschloss ich mich dazu, mal etwas “bodenständiger” zu kochen und wählte als Gericht Frikadellen und Bartkartoffeln. Um das ganze etwas aufzupeppen suchte ich mir dazu eine etwas abweichende Zubereitungsform für die Frikadellen und stieß dabei auf Frikadellen mit roten Linsen. Doch dazu später mehr – denn zuerst kamen die Kartoffeln an die Reihe.
Es ist ja ein wahrer Glaubensstreit ob man Bratkartoffeln nun aus Pellkartoffeln oder frischen, ungekochten Kartoffeln fertigt. Ich bin zwar auch Rezepte gestoßen, die Salzkartoffeln verwenden, aber das ist nur eine ganz kleine Fraktion, die ich hier mal außen vor lassen möchte. Ich selbst kenne es eigentlich nur mit Pellkartoffeln – am besten vom Vortag und abgekühlt, damit sie beim schneiden nicht so zerfallen. Daher kochte ich mir gestern Abend noch meine drei verbleibenden Kartoffeln und befreite sie nach dem Abschrecken mit kaltem Wasser sofort von ihrer Pelle. Nach dem Abkühlen wanderten sie dann leicht abgedeckt in den Kühlschrank.

Auch beim kochen von Pellkartoffeln gibt es viele Meinungen: Die einen machen es mit reinem Wasser (wie ich), andere fügen Salz oder Gewürze wie Thymian oder Rosmarin mit ins Wasser. Kann man natürlich machen – muss man aber auch nicht. Ich bleibe da dann doch lieber bei reinem Leitungswasser.
Am nächsten Tag begann ich dann mit der Vorbereitung der Frikadellen. Zuerst weichte ich ein gutes halbes Brötchen vom Vortag in Milch ein.

Natürlich kann man auch Wasser zum einweichen nehmen, aber ich finde dass die Frikadellen “fluffiger” und weniger fest werden wenn Milch verwendet wird – daher wählte ich diesen Weg.
Während das Brötchen sich vollsog, machte ich mich daran ein paar rote Linsen (ca 30g) abzukochen. Da rote Linsen ja geschält sind reichen hierzu 6-8 Minuten – ein vorheriges Einweichen fällt vollkommen weg. Nach dem Kochen schreckte ich sie ab und ließ sie in einem Sieb abtropfen.

Das Brötchen wurde dann mit einer Gabel ausgedrückt und zusammen mit ca. 250g Hackfleisch, den Linsen sowie einem Eigelb in eine Schüssel gegeben. Ich verwende anstatt des ganzen Eis nur ein Eigelb, da ich mir habe sagen lassen dass dies zusätzlich zu weniger festen Frikadellen führt. Wir wollen ja hier keine “Bremsklötze” anfertigen. ![]()
Die Masse würzte ich noch etwas mit Salz und Pfeffer – jedoch nicht zu viel, da ich dieses mal gewürztes Schweinegehacktes bekommen hatte. Normalerweise bin ich ja ein großer Fan von Frikadellen aus gemischten Gehacktes (Rind und Schwein) – aber leider hatte ich gestern nur reines Schweinegehackte bekommen.

Das ganze Vermenge ich dann kräftig mit den Händen, die vorher etwas angefeuchtet werden. Von der Verwendung einer Küchenmaschine (wenn ich denn mal eine hätte) wurde wie ich bei meiner Recherche herausfand abgeraten, da sie angeblich die Struktur des Fleisches zu sehr zerfetzen würde. Na ja, was soll ich sagen? Gehacktes ist doch nichts anderes als quasi durch einen Fleischwolf zerfetztes Fleisch – da kann man nicht mehr viel mehr zerfetzen – aber vielleicht liege hier ja auch falsch.
Wer will kann auch noch etwas Samba Olek (oder heißt es doch Sambal Oelek?) in die Frikadellenmasse geben.

Alternativ habe ich noch Zubereitungsformen mit der Zugabe von Zwiebeln, Knoblauch, Senf, diversen Gewürzen bis hin zur Füllung der Frikadellen mit Feta-Käse im Netz gefunden. Das eine oder andere – vor allem die Füllung mit Fetakäse – werde ich auf jeden Fall mal für die spätere Zubereitung speichern.
Schließlich forme ich die Frikadellen und wälze sie abschließend in etwas Paniermehl. Auch hier streiten sich die Geister – es gibt eine große Fraktion von Kochinteressierten, die ihre Frikadellen ohne Paniermehl roh braten – ich jedoch finde es mit einfach leckerer, da die Kruste so knuspriger wird.

Nun ging es an die Bratkartoffeln. Zuerst zerließ ich etwas Butterschmalz in einer Pfanne, dann ließ gab ich Speck und Zwiebeln hinzu, die ich etwas anbriet. Als letztes folgten die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln.

Das ganze würzte ich nach Geschmack mit Pfeffer, Salz und etwas süßem Paprikapulver.

Kurz bevor sie fertig sind gebe ich noch immer ein bis zwei Eier hinein – das bindet das ganze noch etwas und schmeckt recht lecker.

Während die Bratkartoffeln auf niederiger Flamme weiterbruzzelten, machte ich mich daran die Frikadellen zu fertigen. Wieder zerließ ich etwas Butterschmalz und gab schließlich die panierten Fleischklöpse hinein, die ich unter häufigen Wenden von beiden Seiten anbriet.

Um sicher zu gehen dass sie auch durch waren, zerteilte ich die größte der drei in der Mitte – und es sah tatsächlich danach aus.

Inzwischen schienen auch die Bratkartoffeln soweit zu sein.

Also brauchte ich das ganze nur noch auf einen Teller zu geben und fertig war das Mittagsgericht.

Die Frikadellen sind wirklich extrem gut gelungen – innen schön locker, draußen leicht knusprig und angenehm kräftig im Geschmack. Bei den Bratkartoffeln war ich leider nicht so zufrieden.Obwohl ich große Schreiben geschnitten hatte, waren sie mir beim Braten doch in recht kleine Stücke zerfallen. Außerdem erschienen sie trotz der Beigabe der Eier etwas trocken. Ob das nun an der Kartoffelsorte (es handelte sich um irgendwelche Bio-Kartoffeln aus dem teGut), zu viel bzw. zu wenig Fett oder zu häufigen Wenden meinerseits lag, kann ich leider nicht sagen. Für Hinweise in dieser Sache wäre ich jedoch dankbar. Geschmeckt haben sie aber denoch ganz gut – wenn auch nicht perfekt. Alles in allem ein vollwertiges und schmackhaftes, wenn auch simples Gericht.
Meine Wertung: 
Tags: bratkartoffeln, frikadellen, kochen, rezept
Indisches Naan in der Pfanne
26.03.2009 15:33 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Neben meinem heutigen kleinen Misserfolg konnte ich auch etwas Positives verbuchen: Naan-Brot, das ich aufgrund eines fehlenden Backofens in der Pfanne anfertigte. Was braucht man dazu?
- 200g Mehl (Typ 405)
- 50 ml Milch
- 3/4 TL Trockenhefe
- 1/2 TL Backpulver
- 50g Natur-Joghurt
- ein Ei
- 1/2 TL Salz
- Zucker
Sowohl Joghurt als auch Milch sollten hier nicht aus dem Kühlschrank kommen, sondern am besten bereits Zimmertemperatur haben, wenn man sie verarbeitet.
Zuerst geben wir die Milch in eine Schüssel, fügen die Hefe und den Zucker dazu und verühren alles gut miteinander.

Das ganze lassen wir für etwa 20 Minuten gehen. Im Rezept stand dass es etwas schäumen sollte – tat es aber bei mir nicht. Davon ließ ich mich aber nicht entmutigen.
Als nächstes siebte ich das Mehl in ein größeres Gefäß.

Es folgten Salz, Zucker, das Milch-Hefe-Gemisch, einen 3/4 EL Olivenöl, der Joghurt, das Ei und das Backpulver.

Nun vermischte ich das ganze und knetete ich den Teig 6-7 Minuten durch. Was hätte ich hier für einen Mixer gegeben.
Das Kneten mit einem Holzlöffel per Hand ist doch recht anstrengend.

Die Teigkugel wälzte ich abschließend in etwas Olivenöl zu einer Kugel und ließ den Teig dann für etwas über eine Stunde von einer Folie bedeckt an einem warmen Ort aufgehen.

Ist der Teig aufgegangen und hat seine Masse vergrößert, kneten wir ihn noch einmal für einige Minuten gut durch,

dann geben wir den Teig auf eine mit Mehl ausgelegte Arbeitsfläche, zerteilen ihn in mehrere Stücke und pressen ihn zu flachen Fladen. Am besten auch die Hände etwas mit Mehl bedecken, denn der Teig klebt ziemlich. ![]()

Anschließend bestreichen wir eine flache Pfanne mit etwas Fett, lassen sie heiß werden und geben die Teigfladen hinein, um sie von beiden Seiten gut anzubacken. Dabei sollte der Teig etwas aufgehen. Ich bin bei der Backdauer nach Gefühl vorgegangen – man sollte die Fladen aber häufiger wenden, da sie schnell dunkele Stellen bekommen.

Wäre mein Tikka Masala gelungen, wäre es eine wirklich gute Sättigungsbeilage geworden – so werde ich sie wohl so verzehren müssen. Naan schmeckt zwar frisch am besten – aber man kann es aber notfalls auch abgekühlt noch gut essen.
Chicken Tikka Masala – ein Misserfolg
26.03.2009 14:43 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Ich stelle es gleich voran: mein heutiges Hauptkochexperiment ist leider fehlgeschlagen – und das trotz langer Vorbereitungen. Dennoch möchte ich kurz darüber berichten – sei es auch nur um zu zeigen wie man es nicht machen sollte. ![]()
Mein Ziel war es Chicken Tikka Masala (CTM) anzufertigen – ein Gericht das zwar indisch klingt, aber ausschließlich in England verbreitet ist. Dazu rührte ich bereits gestern eine Marinade aus Joghurt, frisch gepressten Zitronensaft, Kreuzkümmel, Kurkuma, Chilipulver, einer halben gewürfelten Zwiebel, einer Knoblauchzehe, und Tomatenmark an. Hinein gab ich ca. 250g gewürfelte Hühnerbrust.
Das ganze liess ich dann für 24 Stunden in einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank ruhen. Gemäß Rezept wurden “12, besser 24 Stunden” vorgeschlagen – hier lag aber wohl schon mein erster Fehler. Wie ich erst später erfuhr sollte man Geflügel nicht über so lange Zeiträume marinieren, da es ansonsten droht bei der Zubereitung zu zerfallen.
Heute gab ich das ganze mit etwas Butterschmalz in einen Topf und wollte es dort fertig schmoren lassen.
Das Fleisch zerfiel wie bereits oben erwähnt etwas zu schnell. Außerdem musste ich beim ersten Geschmackstest feststellen, dass es etwas zu sauer geraten war. Ich hätte wohl doch nicht den Saft einer ganzen Zitrone hinein tun sollen. Außerdem hatte ich mich auch etwas “verwürzt”. Ich machte es mir dennoch auf einen Teller und probierte es, mußte aber zusätzlich noch feststellen, das obwohl des Fleisch bereits zerfiel die Zwiebeln noch nicht richtig durch waren – also schließlich musste ich es leider dann aber doch “entsorgen”.
Geschmacklich war es leider misslungen.
Denoch werde ich mich nicht entmutigen lassen – kleine Rückschläge passieren jedem mal. Außerdem ist mein Nebenexperiment gelungen – ich werde im Anschluß noch darüber berichten.
Aufgelegt
26.03.2009 12:30 privatUnkommentiert
Gerade nach langer Ruhe mal wieder einen unaufgeforderten Werbeanruf (Cold Call) auf meinem Mobiltelefon bekommen – natürlich mit unterdrückter Rufnummer. Ein freundlich klingender Herr Albter (oder so ähnlich – Name stimmt wahrscheinlich eh nicht) frage mich, ob ich schon einmal bei Gewinnspielen gewonnen hätte. Es gäbe jetzt die Möglichkeit an 10.000 Gewinnspielen gleichzeitig teilzunehmen… blah blah blah. Die alte Leier – habe ich heute nicht das erste mal gehört.
Als ich seinen Redefluß kurz unterbrach und fragte von welcher Firma er anrufe, legte er sofort auf. War ja mal wieder sehr vertrauenswürdig.
Chili con Carne Pfanne [25.03.2009]
25.03.2009 18:47 kulinarisches, lunchtime2 Kommentare
Heute blieb die Küche mal kalt – ich begab mich mit ein paar Leuten in den Stilbruch, um dort zu Mittag zu essen. Wir hatten Glück im obersten Geschoss noch einen freien Platz zu finden, denn wie meist war die Restauration Stilbruch mal wieder brechend voll. Und dann auch noch neue Bedienungen – das konnte ja heiter werden. Und unsere Befürchtungen bewahrheiteten sich, denn es dauert schon über 20 Minuten bis man endlich unsere Bestellung aufnahm. Und dann dauerte es nochmal über eine halbe Stunde bis wir unsere Speisen erhielten. Na ja – für ein schnelles Mittagessen war der Stilbruch ja noch nie etwas. ![]()
Ich entschied mich heute für eine halbe Chili-con-Carne Pfanne mit Baguettebrot – das reichte mir heute aus. Erfahrungsgemäß ist es ja meist mehr als nur genau die Hälfte.

Das Gericht war von der Konsistenz etwas verwässert – ich hatte es von früher etwas dicker in Erinnerung. Aber das lag wohl auch daran, dass ich eben nur eine halbe Pfanne bestellt hatte. Der Geschmack war gut wir immer – angenehm scharf und leicht fruchtig. Einziger Kritikpunkt ist heute, dass man heute für meinen Geschmack etwas zu viele Maiskörner hinein getan hatte. Dennoch gehört das Chili con Carne aus dem Stilbruch immer noch zu den besten Restaurant-Chilis, die man hier in Jena käuflich erwerben kann.
Und für den kleinen Hunger war es auf jeden Fall mehr als ausreichend – für gerade einmal 4,65 Euronen.
Tags: Chili con Carne, food, jena, lunch, stilbruch
Bombay Lamm-Curry – das Rezept
24.03.2009 18:34 kochexperimente, kulinarisches2 Kommentare
Nicht das ich nur indisch kochen würde, aber auch für heute hatte ich mal wieder ein Rezept gewählt, das eindeutig seinen Ursprung auf dem Subkontinent hat. Der Titel war zwar Bombay-Curry, jedoch auch hier mal wieder kein Currygewürz mit dabei. Aber ich denke mir natürlich keine neuen Namen aus, daher übernehme ich den Titel hier einfach. Man kann das Gericht entweder mit Lamm- oder mit Rindfleisch zubereiten – ich wählte die Variante mit Lamm. Und das obwohl Lammfleisch gar nicht mal so einfach hier in Jena zu bekommen ist. Zuerst war ich beim Metzger im Sparmarkt in der Löbstedter Straße, doch dort fand sich gar kein Koch- oder Bratfleisch sondern nur Wurst, Aufschnitt und verschiedene Salate. Als nächstes bin ich zur Fleischerei Puhlfürß am Teichgraben, aber auch dort trotz großen Fleischangebots Fehlanzeige – wieder kein Lamm, das gäbe es nur auf Vorbestellung sagte man mir. Meine letzte Hoffnung waren die Gönnataler Putenspezialitäten in der Grietgasse – und hier wurde ich fündig. Und ich hatte immer gedacht dort gäbe es nur Geflügel. ![]()
Aber genug der langen Vorrede, kommen wir zu den Zutaten die wir für dieses Gericht benötigen. Wir brauchen also
zwei Chilischoten (eigentlich standen grüne Schoten im Rezept, aber ich hatte noch rote im Haus und wollte diese erst einmal verbrauchen)

eine halbe Zwiebel (ich nahm hier die verbleibende Hälfte von gestern – das Foto ist eher ein Symbolfoto)

eine Zehe Knoblauch

Butterschmalz oder Ghee (habe mir endlich mal richtigen Butterschmalz besorgt – der soll ja geschmacklich besser sein)

eine Dose oder Packung stückige Tomaten

etwas Kokosmilch

ein wenig frischen Ingwer (hatte ich ja auch noch von gestern übrig)

etwa 200 – 250g Lammfleisch

als Gewürze Koriander, Kreuzkümmel, Chilipulver, Salz und Kurkuma

und schließlich etwas Basmatireis

Für die Zubereitung schneiden wir zuerst einmal wieder die Zwiebel in Würfel,

entkernen und zerhacken die Chilischoten

und zerhacken den Ingwer. Ich hatte die unterste, trockene Schicht dem bereits angebrochenen Stück abgeschnitten und eine kleine Scheibe von der Ingwerwurzel abgetrennt, die ich dann zerkleinerte.

Das Lammfleisch schneiden wir nun in mundgerechte Stücke. Leider hatte ich nur Schulter bekommen, das ich etwas von Fett und harten Stellen entfernen musste, richtiges Filetfleisch wäre hier mit Sicherheit noch etwas besser gewesen – aber ich war ja froh überhaupt etwas bekommen zu haben.

In einem Topf lassen wir nun auf mittlerer Stufe etwa einen halben Esslöffel Butterschmalz zergehen

und dünsten die Zwiebeln darin etwas an.

Nun geben wir die geschnittenen Chilischoten, den Ingwer und das gepresste Knoblauch hinein und lassen alles etwas schwitzen.

Anschließend folgen Kurkuma, Kreuzkümmel, Chilipulver und Koriander. Hier sollte man Vorsicht walten lassen und gleich nach der Zugabe der Gewürze etwas umrühren, denn die Gewürze neigen dazu anzubrennen. Den Geruch von frisch angebratenen Kreuzkümmel finde ich übrigens sehr angenehm – riecht einfach lecker.

Ist alles gut vermengt, geben wir das geschnittene Lammfleisch hinzu

und rühren es gut unter bis das Fleisch von allen Seiten angebraten mit der Würzmasse bedeckt ist.

Nachdem alles gut angebruzzelt ist, können wir die gestückelten Tomaten in den Topf geben

und würzen das ganze mit etwas Salz.

Bei geschlossenem Deckel lassen wir unser Gericht nun auf niedriger Stufe für 1 bis 1,5 Stunden vor sich hin schmoren. Ziel ist es das Fleisch schön weich wird.

Nach etwas mehr als einer Stunde entschied ich mich, mit dem nächsten Schritt fortzufahren.
Eigentlich sollte jetzt ca. 125ml ungesüßte Kokosmilch folgen. Doch als ich die Dose öffnete, erwartete mich eine Überraschung: Der Inhalt war fest und wie eine Paste. Ich hatte eher eine Flüssigkeit erwartet. Aber da das Zeug weder abgelaufen war noch unangenehm roch, entschied ich mich dazu damit zu arbeiten und rührte etwas von der Masse in meinen Topf unter.

Nun war es an der Zeit das ganze einmal zu probieren – vor allem das Lammfleisch – um zu prüfen ob alles gut durch war. Dem war so, es fehlte nur noch etwas Salz, das ich hier noch hinzufügte.

Abschließend bereitete ich noch den Basmatireis in der Mikrowelle zu, gab alles auf den Teller und fertig war mein erstes selbstgekochtes Bombay Lamm-Curry.

Lamm ist ja das Schlachtfleisch mit dem größten Eigengeschmack und man muß glaube ich dieses Aroma mögen – ich selbst kenne einige Leute, die Lammfleisch ungern verzehren. Ich aber mag es aber – Lammfleisch zählt um ehrlich zu sein sogar zu meinen Lieblingsfleischsorten. Außerdem ist es mit ca. 3,7% Fett auch recht mager. Und was ich hier gezaubert hatte diente durchaus dazu, diese Meinung zu unterstützen. Das Gericht erwies sich als etwas fruchtig im Geschmack und auch angenehm scharf. Die Verwendung von roten, scharfen Thai-Chilischoten hatte sich entgegen meiner ersten Befürchtung doch als gute Idee herausgestellt. Die Masse die ich gekocht hatte reichte für eine gute Portion aus – wer größere Mengen kochen möchte, sollte die Mengen entsprechend anpassen. Alles in allem war ich mit dem Ergebnis mal wieder sehr zufrieden gewesen – wirklich eine leckere Speise, die trotz recht langer Gesamtzubereitungszeit von etwa eineinhalb Stunden einen festen Platz in meiner immer stärker wachsenden Rezeptsammlung finden wird.
Meine Wertung: 





