Archive for March, 2009

Up there…

Tuesday, March 31st, 2009


Up there…

Yet another nice portrait of Paul, the Pug.

Jägerpfanne mit Röstis [30.03.2009]

Monday, March 30th, 2009

Im Herkules-Markt in Bebra entdeckte ich vor kurzem fertig zubereitete Päckchen, die mit “Jägerpfanne” bezeichnet waren. Keine Markenware, sondern wohl eine Kreation der hiesigen Fleischerei. Die Zutaten waren wohl Kasslerfleisch mit Weißkraut, Bohnen, Erbsen, Möhren, Rosenkohl und Speck – alles fertig gewürzt und vorbereitet. Musste nur noch in eine Pfanne gegeben und gebraten werden. Dazu erschienen mir ein paar Kartoffel-Röstis – ebenfalls schnell mit etwas Öl in der Pfanne gebraten – genau richtig.

Jägerpfanne mit Röstis

Die Komposition war wirklich gelungen – das ganze war gut gewürzt und deftig im Geschmack. Ein gutes Mittagsmahl, das man sich in recht kurzer Zeit Zubereiten kann. Hat mir auf jeden Fall sehr gut geschmeckt – gerne wieder.

iLife ’09 Update

Saturday, March 28th, 2009

20090328macupdates
Habe mit gerade mal das aktuelle Update für iLife und iWork ’09 über das OS X Softwareupdate installiert. Hing zwischendurch zwar mal geschätzte fünf Minuten – als wäre der Screen eingefroren – aber schließlich lief alles gut durch. System up and running. Ein paar mehr Infos dazu gibts u.a. hier.

Guarding

Friday, March 27th, 2009


Guarding

Paul is guarding his favorite toy – a chewy bone.

Linsen-Frikadellen mit Bratkartoffeln – das Rezept

Friday, March 27th, 2009

Heute entschloss ich mich dazu, mal etwas “bodenständiger” zu kochen und wählte als Gericht Frikadellen und Bartkartoffeln. Um das ganze etwas aufzupeppen suchte ich mir dazu eine etwas abweichende Zubereitungsform für die Frikadellen und stieß dabei auf Frikadellen mit roten Linsen. Doch dazu später mehr – denn zuerst kamen die Kartoffeln an die Reihe.
Es ist ja ein wahrer Glaubensstreit ob man Bratkartoffeln nun aus Pellkartoffeln oder frischen, ungekochten Kartoffeln fertigt. Ich bin zwar auch Rezepte gestoßen, die Salzkartoffeln verwenden, aber das ist nur eine ganz kleine Fraktion, die ich hier mal außen vor lassen möchte. Ich selbst kenne es eigentlich nur mit Pellkartoffeln – am besten vom Vortag und abgekühlt, damit sie beim schneiden nicht so zerfallen. Daher kochte ich mir gestern Abend noch meine drei verbleibenden Kartoffeln und befreite sie nach dem Abschrecken mit kaltem Wasser sofort von ihrer Pelle. Nach dem Abkühlen wanderten sie dann leicht abgedeckt in den Kühlschrank.
01 - Pellkartoffeln

Auch beim kochen von Pellkartoffeln gibt es viele Meinungen: Die einen machen es mit reinem Wasser (wie ich), andere fügen Salz oder Gewürze wie Thymian oder Rosmarin mit ins Wasser. Kann man natürlich machen – muss man aber auch nicht. Ich bleibe da dann doch lieber bei reinem Leitungswasser.
Am nächsten Tag begann ich dann mit der Vorbereitung der Frikadellen. Zuerst weichte ich ein gutes halbes Brötchen vom Vortag in Milch ein.
02 - Brötchen in Milch

Natürlich kann man auch Wasser zum einweichen nehmen, aber ich finde dass die Frikadellen “fluffiger” und weniger fest werden wenn Milch verwendet wird – daher wählte ich diesen Weg.
Während das Brötchen sich vollsog, machte ich mich daran ein paar rote Linsen (ca 30g) abzukochen. Da rote Linsen ja geschält sind reichen hierzu 6-8 Minuten – ein vorheriges Einweichen fällt vollkommen weg. Nach dem Kochen schreckte ich sie ab und ließ sie in einem Sieb abtropfen.
03 - Linsen kochen

Das Brötchen wurde dann mit einer Gabel ausgedrückt und zusammen mit ca. 250g Hackfleisch, den Linsen sowie einem Eigelb in eine Schüssel gegeben. Ich verwende anstatt des ganzen Eis nur ein Eigelb, da ich mir habe sagen lassen dass dies zusätzlich zu weniger festen Frikadellen führt. Wir wollen ja hier keine “Bremsklötze” anfertigen. 😉
Die Masse würzte ich noch etwas mit Salz und Pfeffer – jedoch nicht zu viel, da ich dieses mal gewürztes Schweinegehacktes bekommen hatte. Normalerweise bin ich ja ein großer Fan von Frikadellen aus gemischten Gehacktes (Rind und Schwein) – aber leider hatte ich gestern nur reines Schweinegehackte bekommen.
04 - Frikadellen Zutaten

Das ganze Vermenge ich dann kräftig mit den Händen, die vorher etwas angefeuchtet werden. Von der Verwendung einer Küchenmaschine (wenn ich denn mal eine hätte) wurde wie ich bei meiner Recherche herausfand abgeraten, da sie angeblich die Struktur des Fleisches zu sehr zerfetzen würde. Na ja, was soll ich sagen? Gehacktes ist doch nichts anderes als quasi durch einen Fleischwolf zerfetztes Fleisch – da kann man nicht mehr viel mehr zerfetzen – aber vielleicht liege hier ja auch falsch.
Wer will kann auch noch etwas Samba Olek (oder heißt es doch Sambal Oelek?) in die Frikadellenmasse geben.
05 - Samba Olek

Alternativ habe ich noch Zubereitungsformen mit der Zugabe von Zwiebeln, Knoblauch, Senf, diversen Gewürzen bis hin zur Füllung der Frikadellen mit Feta-Käse im Netz gefunden. Das eine oder andere – vor allem die Füllung mit Fetakäse – werde ich auf jeden Fall mal für die spätere Zubereitung speichern.
Schließlich forme ich die Frikadellen und wälze sie abschließend in etwas Paniermehl. Auch hier streiten sich die Geister – es gibt eine große Fraktion von Kochinteressierten, die ihre Frikadellen ohne Paniermehl roh braten – ich jedoch finde es mit einfach leckerer, da die Kruste so knuspriger wird.
06 - Formen und panieren

Nun ging es an die Bratkartoffeln. Zuerst zerließ ich etwas Butterschmalz in einer Pfanne, dann ließ gab ich Speck und Zwiebeln hinzu, die ich etwas anbriet. Als letztes folgten die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln.
06 - Zwiebeln, Speck und Kartoffeln anbraten

Das ganze würzte ich nach Geschmack mit Pfeffer, Salz und etwas süßem Paprikapulver.
07 - Würzen

Kurz bevor sie fertig sind gebe ich noch immer ein bis zwei Eier hinein – das bindet das ganze noch etwas und schmeckt recht lecker.
08 - Ei dazu

Während die Bratkartoffeln auf niederiger Flamme weiterbruzzelten, machte ich mich daran die Frikadellen zu fertigen. Wieder zerließ ich etwas Butterschmalz und gab schließlich die panierten Fleischklöpse hinein, die ich unter häufigen Wenden von beiden Seiten anbriet.
09 - Frikadellen braten

Um sicher zu gehen dass sie auch durch waren, zerteilte ich die größte der drei in der Mitte – und es sah tatsächlich danach aus.
10 - Frikadelle innen

Inzwischen schienen auch die Bratkartoffeln soweit zu sein.
11 - Bratkartoffeln final

Also brauchte ich das ganze nur noch auf einen Teller zu geben und fertig war das Mittagsgericht.
12 - Gericht final

Die Frikadellen sind wirklich extrem gut gelungen – innen schön locker, draußen leicht knusprig und angenehm kräftig im Geschmack. Bei den Bratkartoffeln war ich leider nicht so zufrieden.Obwohl ich große Schreiben geschnitten hatte, waren sie mir beim Braten doch in recht kleine Stücke zerfallen. Außerdem erschienen sie trotz der Beigabe der Eier etwas trocken. Ob das nun an der Kartoffelsorte (es handelte sich um irgendwelche Bio-Kartoffeln aus dem teGut), zu viel bzw. zu wenig Fett oder zu häufigen Wenden meinerseits lag, kann ich leider nicht sagen. Für Hinweise in dieser Sache wäre ich jedoch dankbar. Geschmeckt haben sie aber denoch ganz gut – wenn auch nicht perfekt. Alles in allem ein vollwertiges und schmackhaftes, wenn auch simples Gericht.

Meine Wertung: 2,5 MG

Indisches Naan in der Pfanne

Thursday, March 26th, 2009

Neben meinem heutigen kleinen Misserfolg konnte ich auch etwas Positives verbuchen: Naan-Brot, das ich aufgrund eines fehlenden Backofens in der Pfanne anfertigte. Was braucht man dazu?

  • 200g Mehl (Typ 405)
  • 50 ml Milch
  • 3/4 TL Trockenhefe
  • 1/2 TL Backpulver
  • 50g Natur-Joghurt
  • ein Ei
  • 1/2 TL Salz
  • Zucker

Sowohl Joghurt als auch Milch sollten hier nicht aus dem Kühlschrank kommen, sondern am besten bereits Zimmertemperatur haben, wenn man sie verarbeitet.
Zuerst geben wir die Milch in eine Schüssel, fügen die Hefe und den Zucker dazu und verühren alles gut miteinander.
01 - Milch, Hefe & Zucker

Das ganze lassen wir für etwa 20 Minuten gehen. Im Rezept stand dass es etwas schäumen sollte – tat es aber bei mir nicht. Davon ließ ich mich aber nicht entmutigen.
Als nächstes siebte ich das Mehl in ein größeres Gefäß.
02 - Mehl sieben

Es folgten Salz, Zucker, das Milch-Hefe-Gemisch, einen 3/4 EL Olivenöl, der Joghurt, das Ei und das Backpulver.
03 - Zutaten in Mehl geben

Nun vermischte ich das ganze und knetete ich den Teig 6-7 Minuten durch. Was hätte ich hier für einen Mixer gegeben. Das Kneten mit einem Holzlöffel per Hand ist doch recht anstrengend.
04 - Teig kneten

Die Teigkugel wälzte ich abschließend in etwas Olivenöl zu einer Kugel und ließ den Teig dann für etwas über eine Stunde von einer Folie bedeckt an einem warmen Ort aufgehen.
05 - Teigkugel warm lagern

Ist der Teig aufgegangen und hat seine Masse vergrößert, kneten wir ihn noch einmal für einige Minuten gut durch,
06 - Aufgegangen & Kneten

dann geben wir den Teig auf eine mit Mehl ausgelegte Arbeitsfläche, zerteilen ihn in mehrere Stücke und pressen ihn zu flachen Fladen. Am besten auch die Hände etwas mit Mehl bedecken, denn der Teig klebt ziemlich.
07 - Teigfladen

Anschließend bestreichen wir eine flache Pfanne mit etwas Fett, lassen sie heiß werden und geben die Teigfladen hinein, um sie von beiden Seiten gut anzubacken. Dabei sollte der Teig etwas aufgehen. Ich bin bei der Backdauer nach Gefühl vorgegangen – man sollte die Fladen aber häufiger wenden, da sie schnell dunkele Stellen bekommen.
08 - Zubereitung

Wäre mein Tikka Masala gelungen, wäre es eine wirklich gute Sättigungsbeilage geworden – so werde ich sie wohl so verzehren müssen. Naan schmeckt zwar frisch am besten – aber man kann es aber notfalls auch abgekühlt noch gut essen.

Chicken Tikka Masala – ein Misserfolg

Thursday, March 26th, 2009

Ich stelle es gleich voran: mein heutiges Hauptkochexperiment ist leider fehlgeschlagen – und das trotz langer Vorbereitungen. Dennoch möchte ich kurz darüber berichten – sei es auch nur um zu zeigen wie man es nicht machen sollte. 😉
Mein Ziel war es Chicken Tikka Masala (CTM) anzufertigen – ein Gericht das zwar indisch klingt, aber ausschließlich in England verbreitet ist. Dazu rührte ich bereits gestern eine Marinade aus Joghurt, frisch gepressten Zitronensaft, Kreuzkümmel, Kurkuma, Chilipulver, einer halben gewürfelten Zwiebel, einer Knoblauchzehe, und Tomatenmark an. Hinein gab ich ca. 250g gewürfelte Hühnerbrust.

01 - Masse

Das ganze liess ich dann für 24 Stunden in einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank ruhen. Gemäß Rezept wurden “12, besser 24 Stunden” vorgeschlagen – hier lag aber wohl schon mein erster Fehler. Wie ich erst später erfuhr sollte man Geflügel nicht über so lange Zeiträume marinieren, da es ansonsten droht bei der Zubereitung zu zerfallen.
Heute gab ich das ganze mit etwas Butterschmalz in einen Topf und wollte es dort fertig schmoren lassen.

02 - Topf

Das Fleisch zerfiel wie bereits oben erwähnt etwas zu schnell. Außerdem musste ich beim ersten Geschmackstest feststellen, dass es etwas zu sauer geraten war. Ich hätte wohl doch nicht den Saft einer ganzen Zitrone hinein tun sollen. Außerdem hatte ich mich auch etwas “verwürzt”. Ich machte es mir dennoch auf einen Teller und probierte es, mußte aber zusätzlich noch feststellen, das obwohl des Fleisch bereits zerfiel die Zwiebeln noch nicht richtig durch waren – also schließlich musste ich es leider dann aber doch “entsorgen”. 🙁 Geschmacklich war es leider misslungen.

03 - Fertiges Gericht

Denoch werde ich mich nicht entmutigen lassen – kleine Rückschläge passieren jedem mal. Außerdem ist mein Nebenexperiment gelungen – ich werde im Anschluß noch darüber berichten.

Aufgelegt

Thursday, March 26th, 2009

Gerade nach langer Ruhe mal wieder einen unaufgeforderten Werbeanruf (Cold Call) auf meinem Mobiltelefon bekommen – natürlich mit unterdrückter Rufnummer. Ein freundlich klingender Herr Albter (oder so ähnlich – Name stimmt wahrscheinlich eh nicht) frage mich, ob ich schon einmal bei Gewinnspielen gewonnen hätte. Es gäbe jetzt die Möglichkeit an 10.000 Gewinnspielen gleichzeitig teilzunehmen… blah blah blah. Die alte Leier – habe ich heute nicht das erste mal gehört.
Als ich seinen Redefluß kurz unterbrach und fragte von welcher Firma er anrufe, legte er sofort auf. War ja mal wieder sehr vertrauenswürdig. 😉