Chicken Saag nach Art des Hauses – das Rezept (mit Spinat)

Ich bin was das kochen angeht wirklich langsam auf den Geschmack gekommen muss ich sagen. Daher wollte ich mich nun einmal an etwas komplexeres heranwagen und stieß dabei auf “Chicken Saag” – Geflügelpfanne mit Spinat und Erbsen nach indischer Art. Wie regelmässige Leser bereits wissen bin ich ja ein großer Freund der indischen Küche – doch ein solches Gericht selbst zu kochen, daran hatte ich mich noch nicht herangewagt. Somit wohnen die Leser dieses Artikels sozusagen einer Weltpremiere bei – denn JaBB kocht heute indisch. 😉

Für dieses Gericht brauchen wir:

ca. 200g Geflügelfilet
01 - Zutat Geflügelfilet

Tiefkühl Erbsen, Tiefkühl Spinat und geschälte Tomaten
02 - Zutat Gemüse

1 kleine Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch

Pfeffer, Salz, Currypulver und scharfes Paprikapulver
05 - Gewürze-Lineup 1

Kreuzkümmel, Kardamom, Tabasco, Zucker und Ingwer
06 - Gewürze-Lineup 2

und 1 Becher Schlagsahne.
07 - Zutat Becher Schlagsahne

Kommen wir also zur Zubereitung:

Als erstes schneiden wir nun das Geflügelfilet in kleine, mundgerechte Stücke.
08 - Schneiden des Fleisches

Dann zerteilen wir die Zwiebel in kleine Würfel – ich habe hier nur eine halbe Zwiebel verwendet, mehr wäre bei der Fleischmenge meiner Meinung nach zu viel gewesen.
09 - Zwiebeln hacken

Auch das Knoblauch habe ich hier gleich zerteilt – das hätte ich aber dank Knoblauchpresse auch später machen können.
10 - Knoblauch zerkleinern

Als nächster Schritt wird das geschnittene Geflügelfleisch in etwas Olivenöl angebraten.
11 - Fleisch anbraten

Anschließend werden die gehackten Zwiebeln hinzugegeben.
12 - Zwiebeln zugeben

Nun folgen die Dosentomaten – entgegen meiner ersten Abschätzung konnte ich hier doch die ganze Dose verwenden.
13 - Tomaten zugeben

Nachdem die Tomaten etwas zerköchelt sind, folgt das Knoblauch. Je nach Geschmack eine bis zwei kleine, zerkleinerte Zehen.
14 - Knoblauch zugeben

Dann geht es ans würzen.
Zuerst Pfeffern – und nicht mit diesem Gewürz sparen –
15 - Pfeffern

und anschließend kräftig mit Curry würzen.
16 - mit Curry würzen

Und schließlich eine kleine Prise Kardamom. Ich habe das fertig gemahlene gekauft, das erschien mir am besten geeignet.
17 - Kardamom

Nach dem Würzen 5 Minuten köcheln lassen und dann das ganze mit Sahne “ablöschen” (keine Ahnung warum das so heißt).
18 - Mit Sahne ablöschen

Es folgen nun Salz (kann ruhig ein wenig mehr sein),
19 - Salzen

etwas Kreuzkümmel,
20 - Kreuzkuemmel zugeben

etwas Zucker,
23 - Zuckern

eine Prise gemahlener Ingwer
21 - Prise Inger zugeben

und schließlich das scharfe Paprikapulver – auch hier sollte man nicht unbedingt geizen.
22 - Paprikapulver zugeben

Für etwa 25 Minuten lassen wir das ganze nun auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln und rühren es hin und wieder mal um.
24 - Köcheln

Nach dieser Köchelzeit geben wir den Spinat hinzu. Ich habe von der gekauften 450g Packung etwa ein Drittel, also 150g, verwendet. Anstatt des Jungspinats wäre hier mit Sicherheit Blattspinat noch besser geeignet gewesen. Außerdem musste ich feststellen, dass ein tiefgefrorener Spinatblock sich gar nicht mal so einfach zerteilen lässt. Ich muss mal schauen ob es irgendwo auch Tiefkühl-Spinat in kleineren Portionen gibt.
25 - Spinat hinzugeben

Den Spinat lassen wir dann für gute 10 Minuten köcheln und rühren ihn dabei gut unter.
26 - Spinat köcheln

Nun kommen die (ebenfalls noch tiefgefrorenen) Erbsen hinzu. Ich habe hier wieder ungefähr ein Drittel der oben gezeigten 300g Packung – also ca. 100g verwendet.
27 - Erbsen zugeben
Und wieder lassen wir das ganze für ca. 10 Minuten vor sich hin köcheln. Anschließend habe ich mich ans Abschmecken gemacht.
28 - Abschmecken

Da ich es ja scharf mag (und in Indien im übrigen auch scharf gegessen wird) würzte ich meine Kreation nun mit etwas Tabasco nach.
29 - Mit Tabasco abschmecken

Alternativ hätte ich – das fiel mir aber leider erst hinterher ein – auch Chilis mit dem Fleisch anbraten können um etwas mehr Schärfe erreichen zu können. Werde ich das nächste mal dann aber wohl machen.
Zu einem indischen Gericht gehört natürlich Reis – vorzugsweise Basmatireis. Leider hatte ich aber nur Naturreis im Hause – aber notfalls tut es der ja auch. 😉 Mit 10 Minuten ist so ein Beutel auch schnell gekocht.
30 - Reis kochen

Somit hatte ich also mein erstes selbstgekochtes indisches Gericht geschaffen.
31 - Fertiges Gericht

Und es schmeckte sogar wirklich gut. Irgendwie war es mir gelungen, die unterschwellig wirkende Schärfe mit hinein zu bringen, die ich ja so bei indischen Gerichten schätze. Ich glaube zwar dass ich das Fleisch am Anfang etwas länger hätte anbraten sollen, aber dem Endergebnis tat dies keinen Abbruch. Das ganze könnte wirklich zu einem meiner Lieblingsgerichte avancieren. Wäre da nicht die etwas lange Gesamtzubereitungszeit von etwa 1 Stunde und 15 Minuten – also nichts für ein schnelles Mittag- oder Abendessen. Wer jedoch den etwas größeren Aufwand nicht scheut, dem kann ich dieses Rezept wirklich vorbehaltlos empfehlen.

Meine Wertung: 3 MG

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2 Responses to “Chicken Saag nach Art des Hauses – das Rezept (mit Spinat)”

  1. Tobias Kral says:

    Danke für das Rezept. Ich bin heute in Deiner Soup.io darüber gestolpert.

    Hier meine soeben ausprobierte Abwandlung davon: „Tofu Saag

    Gruß aus Mannheim

  2. MicroSpices says:

    Danke für das Rezept und vor allem für die vielen Bilder, die das Nachkochen so einfach machen.

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