Gemüsecouscous mit Bratwurstklößchen – das Rezept
Heute kochen wir einmal etwas mit nordafrikanischen Touch: Gemüsecouscous mit Bratwurstklösschen.
Was brauchen wir dazu ?
Eine rote Paprika

Eine kleine Zuchini

Zwei grobe Bratwürste (die hier in Thüringen gar nicht mal so einfach zu kriegen sind)

Eine Kaffeetasse Couscous

Eine Zehe Knoblauch

Eine kleine Zwiebel

1 – 1,5 Esslöffel Tomatenmark

Paprikapulver, Pfeffer, Salz und Organo

Einen Esslöffel Butter

Einen Würfel klare Gemüsebrühe

und optional etwas Harissa (wenn man es scharf mag)

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst zerschneiden wir Paprika, Zuchini und die Zwiebel in kleine Würfel.

Dann reiben wir das Knoblauch in Salz. Habe ich um ehrlich zu sein noch nie vorher gemacht, aber ich denke das die hier gezeigte Vorgehensweise die richtige ist: Man zerschneidet die Zehe in kleine Stücke, gibt etwas Salz hinzu und zerreibt das ganze mit einer großen Messerklinge zu einer Paste.

Nun geben wir etwas Öl in einen Topf

und dünsten die Zwiebeln darin an.

Anschließend geben wir die Knoblauchpaste und das Tomatenmark in den Topf und lassen es etwas mitdünsten.

Es folgen nun die Paprika- und Zuchiniwürfel.

Das ganze löschen wir nun mit ca. 250ml Wasser ab

und geben den Würfel mit Gemüsebrühe hinzu.

Als nächstes befreien wir die Bratwürste von ihrer Pelle

und formen aus der Füllung kleine Klößchen, die wir in den Topf geben.

Anschließend würzen wir die Masse mit Salz, Pfeffer, Oregano und Paprikapulver.

Das ganze lassen wir dann für 15 – 20 Minuten köcheln.

In der Zwischenzeit können wir uns schon mal um das Couscous kümmern. Dazu bringen wir etwas Wasser mit Salz in einem kleinen Topf zum kochen, geben eine Kaffeetasse trockenes Coucous hinzu und lassen es kurz aufkochen. Dann schalten wir die Platte aus, lassen die Masse für ca. 1 Minute quellen und geben dann die Butter hinzu, die wir gut unterrühren.

Das fertige Couscous mischen wir dann unter die Gemüse-Klößchen-Masse.

Dann können wir das ganze ein erstes mal abschmecken und ggf. nachwürzen.

Bei Bedarf – ich mag es ja bekanntlichermaßen scharf – kann man das ganze nun mit etwas Harissa-Paste verfeinern. Ein bis Zwei Teelöffel sollten aber reichen – denn das Zeug ist wirklich heftig. 😉

Nachdem wir es dann noch für 5- 10 Minuten haben köcheln lassen, vor allem um die Flüssigkeit noch etwas verdunsten zu lassen, sind wir fertig und können das Gericht servieren.
Gesamtzubereitungszeit betrug etwa 30 – 45 Minuten.

Geschmackstechnisch war es wirklich mal wieder sehr gut gelungen. Das Gemüse war trotz meiner Befürchtungen nicht zu zerkocht und die Harissa-Paste gab dem ganzen eine angenehme Schärfe. Was ich allerdings nicht bedacht hatte war, wie stark das Couscous im Wasser aufgehen würde. Die Menge die ich gekocht hatte war weitaus mehr als ein einzelner auf einmal verzehren kann. Somit habe ich für heute Abend oder morgen noch eine annehmbare Menge übrig. Von der Zubereitung her ist es nicht allzu kompliziert und lässt sich nach abkühlen mit Sicherheit auch für ein bis maximal zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren und in der Mikrowelle wieder erhitzen. Ich war von dem Ergebnis auf jeden Fall sehr begeistert.
Meine Wertung:

Schön, dass du in punkto selbst Kochen auf den Geschmack gekommen zu sein scheinst. Deine Kreationen sehen auch tatsächlich sehr ansprechend aus. Mach weiter so 😉
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