Bratling vs. Frikadelle – der Test

Heute Abend war es nun soweit für den großen Vergleich. Es traten an: einer der von mir angefertigten Kircherbsenbratlinge und schließlich eine Schweinefleisch-Frikadelle aus dem Einzelhandel – beides übers Wochenende im Kühlschrank gelagert. Als Sättigungsbeilage diente ein Brötchen, das ich in zwei Hälften zerteilte und mit Butter bestrich. Bereits beim schneiden stellte ich dabei fest, dass die Bratilinge von der Konsistenz her deutlich dichter und damit auch fester waren als ihre fleischlichen Kontrahenten. Glücklicherweise bewahrheitete sich meine Befürchtung, dass die Bratlinge beim zerschneiden in Scheiben zerfallen, nicht. Nach einiger Schneide- und Schmierarbeit erhielt ich schließlich zwei individuell belegte Hälften der am heutigen Morgen gekauften Backware.

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Oben: Fleischfrikadellen – Unten: Bratlinge

Nicht allzu dünn geschnitten und mit genügend Butter unterschmiert erwiesen sich die Bratling durchaus als Alternative zu den Frikadellen. Obwohl das Fett, wohl der Hauptgeschmacksträger bei Fleischprodukten, fehlte, hatte ich auch im kalten Zustand einen angenehmen Geschmack. Natürlich ware sie auch etwas trockner, aber das wirkte sich entgegen meiner Erwartungen nur minimal auf den geschmacklichen Gesamteindruck aus. Ich muss zugeben dass sich entgegen meiner Erwartung der Bratling als wirklich in Betracht zu ziehender Ersatz für fleischliche Brotbelage erwies. Solche Kirchererbsenbratlinge werden wohl bei mir wohl demnächst häufiger entstehen – aber ich werde dabei einmal untersuchen ob man sie nicht doch etwas saftiger machen kann.
Zum Abschluß schauen wir uns noch die Pro und Cons für beide Braterzeugnisse an.

Frikadelle
Pro: saftigere Konstistenz
Contra: kalorienreicher

Kichererbsenbratling
Pro: kalorienärmer, rein pflanzlich
Contra: trockener und fester als Frikadelle

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