Bifteki mit Tomatenreis [30.09.2009]

Heute bot man uns “Gedünsteten Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln“, “Käsespätzle mit Röstzwiebeln (Knöpfle)” und “Griechische Bifteki mit Tzatziki und Tomatenreis” auf der regulären Seite und bei den Thai-Asia Gerichten “Fang Shi Tzu Min – Gebratene Glasnudeln mit verschd. Gemüsen nach Shanghai Art“, “Gong Pao Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce” sowie “Garnelen im Teigmantel mit Gemüse” an. Eigentlich hätte ich Nachhinein gesehen wohl doch lieber die Garnelen genommen, aber ich stellte mich dann doch an die Bifteki-Schlange an und wählte somit dieses Gericht.

Bifteki & Tomatenreis

Zweifel ob es sich hier um richtige griechische Bifteki handelte kamen mit eigentlich sofort. Viel mehr sahen sie mir wie gewöhnliche Frikadellen aus, hätten aber eigentlich viel mehr wie ein Beefsteak erscheinen müssen. Geschmacklich waren sie letztlich aber ok, wobei ich allerdings Zweifel anmelden möchte dass es sich hier um reine Rinderhack-Stücke gehandelt hat. Viel mehr schien es sich hier maximal um Halb und Halb Hackfleisch zu handeln. Aber in einer Kantine kann man natürlich auch keine Gourmet-Maßstäbe ansetzen. Und auch der Tomatenreis war nicht unbedingt so gut gelungen wie ich fand. Hätte etwas “tomatiger” und fruchtiger sein können, doch leider war nur ein Hauch von Tomate heraus zu schmecken. Nur an dem Tzatziki, das zwar aufgrund des Fehlens von Gurkenstücken nur bedingt als solches Bezeichnen ist, habe ich heute absolut nichts auszusetzen – es war wirklich sehr gelungen. Gutes Kantinenessen – aber auch nicht mehr. Dabei weiß ich doch dass es auch besser geht. Hätte wohl wirklich die Garnelen nehmen sollen – aber dazu ist es leider zu spät gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: +
Tomatenreis: +
Tzatziki: ++

Frikadellensemmel

An der Frühstückstheke in unserer hiesigen Kantine gibt es wie ich bereits vor einigen Tagen bemerkte auch warmes Frühstück. Neben Wienern und Leberkäse bot man heute auch Frikadellen aus einer Warmehaltvitrine aus an. Da musste ich natürlich gleich mal zuschlagen.
Das heutige Frühstück bestand also aus einer warmen, ziemlich großen Bulette / Frikadelle zwischen zwei Brötchenhälften. War sehr lecker muss ich sagen, und auch wenn es ein wenig teurer als das normale belegte Brötchen ist, könnte ich mich dran gewöhnen um ehrlich zu sein. An die Kalorien denke ich aber da mal lieber nicht.

Ente mit Rotkohl & Klößen [29.10.2009]

Der heutige Renner in der Kantine war offensichtlich ein Wiener Schnitzel mit Pommes. Die Schlange die sich dort gebildet hatte ließ mich erst einmal meinem Herdentrieb folgen und mich in der Schlange anstehen. Aber als ich noch mal in genauer in die Speisenvitrine schaute, entdeckte ich etwas weitaus besseres. Ich löste mich also aus der Schlange und begab mich zu der fast leeren Theke, an der Ente mit Rotkohl und Klößen angeboten wurde und ließ mir einen Teller davon geben. Dazu gab es noch einen kleinen Becher Quark mit frischen Obst.

Entenbrust mit Kloß

Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Portion war zwar nicht allzu groß, aber zum satt werden rechte es. Zu einem wirklich riesigen Kartoffelkloß hatte die Küchenkraft mir drei Scheiben Entebrust, Rotkohl (oder Blaukraut wie es genannt wurde) sowie etwas Sauce und etwas Petersilie für die visuelle Aufwertung auf den Teller getan. Alternativ hätte es soweit ich es gesehen habe auch eine Entenkeule haben können – aber Brust ist mir da natürlich lieber, da sie weitaus einfacher zu verzehren ist als so eine Keule. Das Fleisch war nicht ganz so zart wie ich es von Entenbrust her kenne, aber dennoch sehr schmackhaft. Vor allem die würzige Kruste gefiel mir sehr gut. In der Summe ein wirklich gelungenes Gericht, dass sich als mehr als gute und vor allem weitaus kaloriearmere Alternative zu einem eindeutig aus der Friteuse stammenden Schnitzel mit Pommes Frites. Ich auf jeden Fall war wieder zufrieden und schloss das Mittagsmahl mit dem kleinen Becherchen Quark mit zahlreichen Obststückchen darin ab.

Mein Abschlußurteil:
Entebrust: +
Rotkohl: ++
Kloß: ++

Toto & Harry live ?

Live
Gesehen in Karlsruhe. Ich weiß ja nicht – aber Toto & Harry Live auf der Bühne finde ich dann doch etwas daneben. Das erscheint mir doch eher wie reine Geldmacherei. Na ja, wems gefällt. Dabei hat mir die Serie (ich glaube damals auf Sat1) eigentlich ganz gut gefallen – sozusagen die Mutter aller Polizeidokusoaps hier in Deutschland. Aber auf der Bühne kann ich mir das irgendwie nicht vorstellen…

Hackfleisch-Ei-Pizza [28.09.2009]

Was für ein Tag…
Gestern war ich auf der Hochzeit eines alten Freundes in Mannheim und der anschließenden Hochzeitsfeier in Neckarsteinach in der Nähe von Heidelberg. Hatte gleich dort übernachtet und ich bin leider nicht allzu früh ins Bett (dafür aber fast nüchtern) – allerdings früh genug um heute morgen um viertel vor acht aufzustehen, meine Sachen zu packen und um einige Minuten nach acht in meinem schnuckeligen Firmenwagen (ein 1er BMW mit recht viel Power) zu sitzen und mich auf den Weg nach Karlsruhe zu machen, wo ich heute ab 10:00 Uhr eine Schulung hatte. Als ich endlich durch Heidelberg war und die A5 erreicht hatte, machte ich wahrlich drei Kreuze. Vor der Schulung gings aber noch zum Bahnhof in Karlsruhe, um dort einen Kollegen aufzulesen. Von den zwei Staus auf der A5 und dem Unfall mit einseitiger Fahrbahnsperrung auf der Südtangente in Karlsruhe heute früh möchte ich gar nicht reden. So war ich froh endlich im Schulungsraum zu sitzen, und das nicht nur weil ich es trotz aller Widrigkeiten noch rechtzeitig geschafft hatte, sondern auch weil die Kantine – oder besser das Betriebsrestaurant – dort sehr gut ist. Man siehe z.B. weniger hier, dafür aber besser hier oder hier.
So war auch heute die Auswahl mal wieder recht ansehnlich. Doch anstatt mich für Gnocchi mit Spinat und Käse, eine Bulette mit Zwiebelsauce und Pommes oder irgend ein anderes Gericht auf der reichhaltigen Karte zu entscheiden, fiel meine Wahl heute einmal auf eine einfache Pizza mit Hackfleisch, Ei und Paprika. Das besondere war, dass man die Pizzas vor den Augen der Betriebsrestaurant-Besucher aus dem Ofen holte, die auf der Pizzapfanne schälte und noch dampfend auf dem Teller servierte, nachdem man den Backgrad der Pizza mit einem kleinen digitalen Thermometer fachgerecht geprüft hatte. Sah wirklich professionell aus.
Außerdem war eben auch noch Ei drau – da konnte ich unmöglich Nein sagen. 😉

Hackfleisch-Ei-Pizza

Und ich wurde nicht enttäuscht.Der Boden hätte zwar noch ein paar Minuten gekonnt, war aber ausreichend durchgebacken. Der Belag mit den kleinen Hackfleischbällchen, der fruchtigen Tomatensauce und den roten und grünen, frischen Paprikstückchen sowie den Eischeiben erwies sich als wirklich gelungen. Hat mir sehr gemundet muss ich sagen. Ist immerhin auch lange her dass ich Pizza hatte – von daher eine gute Entscheidung. Und für den Preis von nicht einmal drei Euro für eine frisch gemachte, mehr als ausreichend große Pizza kann man sich wirklich nicht beschweren. Ab morgen bin ich dann wieder in München – und gespannt was die dortige Kantine so zu bieten hat.

Mein Abschlußurteil:
Hackfleisch-Ei-Pizza: ++