Verdächtiger Aufsatz

Vorhin war ich noch mal in der Stadt unterwegs und musste dort etwas Bargeld abheben. Dabei kam ich an einer Hypovereinsbank an der Neuburger Straße 34 in Augsburg vorbei und entschied mich dazu, mir dort ein paar Scheine via EC-Automat zu holen.

Hypovereinsbank Augsburg - Neuburger Straße

Was ich allerdings am Türöffner entdeckte, erschien mir ziemlich verdächtig. Denn über dem regulären Kästchen in das man die Karte einschiebt befand sich noch ein weiteres Gerät, dass wie ein Aufsatz aussah der dort nicht hin gehört.

Verdächtiger Aufsatz

Man hat ja in letzter Zeit viel von vor allem osteuropäischen Banden gehört, die sich auf solchem Wege die Karten kopieren, dann die PIN in der Bank ausspähen und irgendwo im Ausland anschließend das Konto des Betroffenen leer räumen. Ich hatte aber keine Lust eine weitere Bank zu suchen. Was also tun? So entschied ich mich dazu, die Tür mit einer Karte einer anderen Bank zu öffenen. Im Innenraum untersuchte ich den Geldautomaten und dessen Umgebung, konnte jedoch nichts verdächtiges entdecken. Weder hatte man am Automat etwas zusätzliches aufgepfropft noch schien irgendwo eine Kamera versteckt. Dennoch war ich natürlich vorsichtig und verbarg meine Hand bei der Pineingabe. Ich denke mal das war so die beste Wahl. Hätte ich jedoch zu diesem Zeitpunkt gewusst, dass ein kleines Stück weiter in der selben Straße noch eine Postbank und eine Dresdner Bank zu finden gewesen wären, hätte ich diese Filiale wohl doch besser gemieden… 🙁

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2 Responses to “Verdächtiger Aufsatz”

  1. Holger says:

    »Karte stecken« im Display sieht auch nicht ganz richtig aus, oder?

  2. JaBB says:

    Sehe ich auch so. Das war bestimmt so ein Betrugsaufsatz.

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