Archive for January 22nd, 2010

Kok Sa Mui [22.01.2010]

Friday, January 22nd, 2010

Nach langer Abstinenz entschied ich mich heute mal wieder für eines der Asia-Gerichte, um genau zu sein für das “Kok Sa Mui – Garnelen gebraten in junger Kokosnussmilch mit Gemüse“. Ich liebe Krabben ja wie man weiß. Im Asia-Bereich gab es außerdem noch “Gebackene Ananas und Banane“, das erschien mir aber eher etwas für en Nachtisch. Im regulären Bereich gab es bei Vitality heute “Gegrilltes Filetstück vom Schwein auf knackigem Wokgemüse mit Basmatireis“, was ich auch in Betracht gezogen hatte, was mich allerdings visuell nicht so recht überzeugen konnte. Bei traditionell-regionale Speisen bot man “Kaiserschmarrn mit Apfelmus, Zimt und Zucker” an – auch eher etwas dass sich aus meiner Sicht mehr als Nachspeise eignet – und bei den Globetrotter-Gerichten fand sich schließlich “Gebratenes Hokifilet an Gemüsereis und Kräutersauce“, ein Gericht dass ich in ähnlicher Form bereits hier probiert hatte. Wäre auch was für mich gewesen muss ich aber zugeben. Als Sonderangebot gab es außerdem noch – das bemerkte ich aber erst als ich mir mein Tablett mit Kok Sa Mui beladen hatte – ein “Schnitzel mit Schinken-Sahne-Sauce auf kleinen Röhrennudeln“. Da man es vergessen hatte in der Vitrine auszustellen, hatte ich es leider zu spät bemerkt. Hätte mir auch geschmeckt, aber aufgeladene Teller zurückzugeben ist leider nicht möglich. Also beließ ich es bei dem Krabbengericht – und wertet das ganze mit einem Erdbeer-Mousse und einem Glückskeks auf.

Kok Sa Mui

In einer Mischung aus grob geschnittenen Gemüse, das unter anderem aus Zucchini, Zwiebeln, Paprika, Pilze und Chinakohl enthielt, fanden sich reichlich Krabben, die in einer leicht scharfen Kokosmilchsauce eingelegt waren. Das Sambal Olek, dass ich mir unter den Reis mischte, gab dem ganzen natürlich weitaus mehr Schärfe. Ich fands ganz lecker und es sättigte gut. Das Erdbeer-Mousse wäre danach nicht mehr notwendig gewesen, war mit seiner Erdbeermarmelade und den Pistazien aber auch nicht zu verachten. In der Summe ein gutes, wenn auch nicht überragendes Mittagessen.
Auch heute erwies es sich als schwierig, einen klaren Favoriten bei den Kantinengästen auszumachen. Aber das Hokifilet war auf jeden Fall vorne dabei, ebenso das Schnitzel mit Schinken-Sahne-Sauce – das ganze gefolgt von den Asia-Gerichten. Ich konnte aber einige Beobachten, die Kaiserscharrn als Hauptgericht gewählt hatten. Für mich wäre das nichts – aber Geschmäcker sind nun mal verschieden…

Mein Abschlußurteil:
Kok Sa Mui: ++
Reis: ++
Erdbeer-Mousse: ++

Coldcall von +0041325120486

Friday, January 22nd, 2010

9:20 Uhr: Schon wieder einen Coldcall (unerwünschter Werbeanruf) auf meinem Mobiltelefon erhalten – von der Schweizer Nummer +0041325120486. Bereits gestern hatte ich einen verpassten Anruf mit dieser Nummer auf dem Display gehabt, aber da ich mir bereits so etwas dachte, habe ich natürlich nicht zurück gerufen.
Den Namen des Gewinnspielfirma habe ich nicht verstanden, aber ein Herr Schmitz (der Name war bestimmt nicht sein richtiger Name) behauptete ich wäre bei irgendwelchen Gewinnspielen eingetragen und ob ich weiter mit machen wolle. Ich wiegelte ab und sagte dass ich nie irgendwo mitgespielt hätte. Er ignorierte dass und wollte zum Austragen meine Daten vergleichen. Als er meine alte Adresse nannte bejahte ich das ganze noch, als er jedoch nach Bankleitzahl fragte, brach ich das Gespräch ab. Mit dem Kommentar “Na das lassen wir mal lieber! Tschüß!” beendete ich den Anruf. Dennoch muss ich davon ausgehen dass die meine Bankverbindung haben. Es heißt also wieder: Auszüge genaustens kontrollieren. Ich könnte echt abkotzen – warum legt niemand diesen Leuten mal das Handwerk. Jetzt haben sich diese Abzocker also schon in die Schweiz zurückgezogen – vielleicht weil da Europäische Gesetze gegen solche Anrufe nicht greifen. Dass sie eine Nummer übertragen ist ja schön und gut, das ändert aber nichts an der Tatsache dass solche Firmen nur darauf aus sind einem das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Vielleicht sollte ich einfach mein altes Konto auflösen und ein Neues eröffnen, damit alle Falschabbuchungen ins Leere laufen. Einziges Problem dabei ist der nicht zu unterschätzende Aufwand allen legalen Abbuchern und Überweisern mitzuteilen, dass sich die Kontoverbindung geändert hat. Sollte ich aber nun wirklich eine unberechtigte Abbuchung auf meinen Auszügen finden, werde ich dieses Projekt wohl mal angehen. Langsam kotzt mich die Unverfrorenheit mit dem diese betrügerischen Pseudo-Gewinnspielfirmen vorgehen echt an. Eine Liste von ähnlichen Vorfällen kann man ja meinem Blog entnehmen – mit dem hier jetzt 23 Anrufe, und das sind nur die Dokumentierten.

Nachtrag 10:16 Uhr: Gerade den zweiten Anruf am selben Tag von der selben Nummer erhalten – dieses Mal von einem anderen Callcenter-Mitarbeiter. Nun habe ich auch den Namen der Firma verstanden: Serviceline (oder Service-Line). Wieder das selbe Muster: Ich hätte mich bei einem Gewinnspiel eingetragen und ob ich weiter mitspielen wollte. Dieses mal wiegelte ich alles von Anfang an ab. “Aber ich hätte mich doch bei Serviceline, dem besten Gewinnspiel Deutschlands eingetragen.” argumentierte mein telefonisches Gegenüber. “Nein, nein, nein – ich habe mich definitiv nie irgendwo eingetragen”, gab ich mit leicht amüsierten Unterton zurück. Das nächste was ich hörte war ein Tuten in der Leitung. Der Anrufer hatte einfach aufgelegt. Wenn ich gewusst hätte dass die noch mal anrufen hätte ich mir das Counterskript zurecht gelegt. 😉

Clementinen, Kaffee & Fleischpflanzerl

Friday, January 22nd, 2010


Clementinen, Kaffee & Fleischpflanzerl

Heute sind wir bereits früh zur Arbeit gefahren, weil wir heute ja auch nicht allzu spät aufbrechen wollen – gen “Heimat” – wobei das bei mir inzwischen fast schon relativ zu sehen ist. Die Kantine, wo ich mir wie jeden Morgen mein Frühstück holte, war auf jeden Fall noch schön leer und ich kam ohne jegliche Wartezeit dran, um mir neben meinem Kaffee auch noch eine Semmel mit warmen, saftigen Fleischpflanzerl zu holen. Wenn ich dran denke dass ich früher nur einen Becher Kaffee “gefrühstückt” habe, ist das eigentlich schon eine interessante Entwicklung. Aber ein gutes Frühstück ist nun mal ein wichtiger Parameter für einen erfolgreichen Start in den Tag.
In diesem Sinne:

Guten Appetit