Frühstücks-Statistik

Seit 27. April 2009 gibt es nun die Rubrik Frühstück hier im Blog. Da ist es an der Zeit mal ein wenig Statistik zu betreiben und zu schauen was so morgendlich verzehrt wird. In 171 Blogposts sind bis heute 26 Brezeln (6 mit Butter und 20 ohne), 218 Brötchen, 141 Stück Obst, 2 Joghurts, 4 Mal Kuchen oder Gebäck, 1 Käsecroissant und 1 mal Käse-Laugengebäck verzehrt worden. Für die Brötchen sind 15 Beläge zur Anwendung gekommen.

Schauen wir uns das ganze mal im Detail an:

Brötchensorte Anzahl
Hell 130
Vollkorn 21
Sesam 2
Kürbiskern 8
Mohn-Vollkorn 19
Schusterjunge 1
Körnerbrötchen 2
Mohnbrötchen 1
Roggenbrötchen 1
185

Bei den Brötchen liegen eindeutig die hellen Brötchen ganz vorne, weniger weil ich sie am besonders gerne mag, sondern eher weil sie am häufigsten angeboten werden. Lieber sind mir hier eigentlich die dunklen Vollkornbrötchen, die hier ohne Zusätze auf Platz 2 und mit Mohn auf Platz 3 liegen.

Belagart Anzahl
Bierwurst 3
Ei 36
Fleischpflanzerl 45
Geflügelrolle 2
Gehacktes 2
Hähnchenbrust 2
Hähnchenbulette 1
Leberkäse 36
Mortadella 1
Putenbrust 1
Salami 29
Schinken gek. 7
Schinken ger. 6
Schinkenwurst 12
Schnitzel 2
185

Als beliebtester Belag liegt die Frikadelle oder Fleischpflanzerl vorn, Platz zwei teilen sich gekochte Eier und der Leberkäse und auf Platz drei liegt schließlich die Salami. Gehacktes mag ich zwar auch sehr gerne, aber frisches Gehacktes bekommt man leider eher selten – vor allem im Kantinenbistro in München. Hier wäre wohl auch die Gefahr zu hoch, dass es schlecht wird, denn rohes Fleisch neigt nun mal dazu in kürzester Zeit zu verderben. Außerdem bin ich nicht sicher, ob Gehacktesbrötchen in Bayern überhaupt üblich sind. Aber in gebratener Form, sprich als Frikadellen, ist es ja auch nicht zu verachten. 😉

Obstsorte Anzahl
Apfel 4
Banane 35
Birne 4
Kaki 1
Kiwi 2
Mandarine 71
Nashi 2
Pfirsich 2
Pflaume 16
Trauben 4
141

Beim Obst schließlich haben ungeschlagen die Mandarinen/Clementinen den ersten Platz belegt – die haben ja auch angeblich viel Vitamin C und sind daher sehr gesund. Die große Anzahl kommt aber auch dadurch zustande, dass ich sie meist im Doppelpack genossen habe. Auf dem zweiten Platz hat sich die Banane platziert, die auch mit zu meinen Lieblingsobstsorten gehört. Auf dem 3ten Platz hier schließlich die Pflaume.

Mal schauen wie sich das ganze in der nächsten Zeit entwickelt – ich setze ja aktuell doch eher auf Obst und Joghurt. Ich werde diese Statistik in einiger Zeit wiederholen und mir ansehen, was sich verändert hat.

Hackfleisch-Kartoffelpfanne – das Rezept

Heute war mir mal wieder nach Kochen, und nach einiger Konsultation meiner Rezeptsammlungen entschied ich mich dazu eine Hackfleisch-Kartoffelpfanne zuzubereiten. Das Rezept klang einfach und lecker – und viele Zutaten brauchte man dazu nicht. Also ging ich kurz einkaufen und besorgte mir die notwendigen Dinge.

Für zwei Portionen benötigen wir also:

400g kleine, festkochende Kartoffeln
Zutat Kartoffeln

eine mittelgroße Zwiebel
Zutat mittlere Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch
Zutat Knoblauch

Creme Fraiche
Zutat Creme Fraiche

400g Gehacktes halb und halb
Zutat Gehacktes halb&halb

Harissa-Paste
Zutat Harissa

100 – 150g TK-Erbsen
Zutat TK-Erbsen

und zum Würzen Salz, Pfeffer und Thymian
Gewürze

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Zuerst schälen wir die Kartoffeln
Kartoffeln schälen

und halbieren sie.
Kartoffeln halbieren

Anschließend kochen wir sie für etwa zehn Minuten in Salzwasser.
Kartoffeln kochen

Während die Kartoffeln kochen, schneiden wir schon mal die Zwiebeln
Zwiebeln schneiden

und würzen das Gehacktes. Ich nahm dazu Salz, Paprikapulver und Pfeffer.
Gehacktes würzen

Mit einer Gabel können wir schließlich testen, ob die Kartoffeln schon durch sind
Kartoffeln testen

und schütten sie in diesem Falle ab.
Kartoffeln abschütten

In einer großen Pfanne erhitzen wir dann etwas Öl
Öl erhitzen

und schwitzen darin die Zwiebeln und das Knoblauch etwas an.
Zwiebeln & Knoblauch andünsten

Dann geben wir die Kartoffeln in die Pfanne – ich habe die Kartoffelhälften hier noch einmal geviertelt –
Kartoffeln dazu

und bröseln das gewürzte Gehacktes hinein.
Gehacktes dazu

Dann ist es an der Zeit alles mit Salz, Pfeffer und Thymian zu würzen.
Würzen

Ist alles gut angebraten geben wir ca. 200ml Wasser in die Pfanne
Wasser dazu

und ergänzen alles mit unseren TK-Erbsen.
Erbsen rein

Für nicht ganz 10 Minuten lassen wir das ganze dann
Zehn Minuten

auf mittlerer Flamme vor sich hin köcheln.
Köcheln

Zwischendurch würzen wir das ganze mit etwas Harissa.
Mit Harissa würzen

Ist das Wasser größtenteils verdampft, löschen wir das Gericht schließlich noch mit ein bis eineinhalb (Ess-)Löffeln Creme Fraiche ab.
Creme Fraiche ablöschen

Und fertig ist eine leckere, schmackhafte Hackfleisch-Kartoffelpfanne.
Fertiges Gericht

Ich hatte etwas gezweifelt ob es eine gute Idee war zuerst die Kartoffeln und dann das Hackfleisch in die Pfanne zu geben – denn ich befürchtete dass das Fleisch nicht richtig durchgebraten wird. Aber das erwies sich als unbegründet und das Ergebnis war wirklich sehr lecker und schmackhaft. Hätte mich regelrecht reinknien können – und für morgen reicht es auch noch mal.

Lachs-Spinat-Lasagne [26.02.2010]

Wie ich bereits beim Morgenpost erwähnte weilte ich heute im Frankfurter Raum und kam damit in den Genuss der Kochkünste unseres Kantinenkochs. Die Auswahl war natürlich mit einer “Berliner Currywurst mit Pommes Frites” und “Spinat-Lachs-Lasagne mit Tomatensauce & Salatteller” etwas eingeschränkter als in München, aber die Qualität der Speisen spricht in der Regel für sich. Nach Currywurst war mir heute jedoch nicht so, daher entschied ich mich für die Lachs-Lasagne mit Spinat. Dazu gab es einen kleinen Salat-Teller, den man sich nach eigenem Gutdünken mit Joghurtdressing versehen konnte.

Lachs-Spinat-Lasagne

Ein wirklicher Genuss muss ich sagen. Unter einer Schicht von Käse und einigen Scheiben von Tomaten fanden sich in einer leckerer Sahnesauce reichlich große Lachsstücke und natürlich der Blattspinat. Aufgrund der reichlichen Sahne zwischen den Lasagneplatten wäre die Tomatensauce eigentlich nicht wirklich notwendig gewesen, gab dem ganzen aber eine zusätzliche fruchtige Note. Der Salat mit seinen Maiskörnern und dem Ruccola bot einen gesunden Abschluss des wirklich vorzüglichen Mittagsmahles.

Mein Abschlußurteil:
Lachs-Spinat-Lasagne: ++
Salat: ++

Salami- & Eibrötchen

Gestern Abend begaben wir uns auf den Weg zurück in den Frankfurter Raum – es hatte sich einfach so ergeben und es stand der Idee am Freitag von der Hauptniederlassung aus zu Arbeiten auch nichts im Wege. Trotz zweier Schwertransporter und einem brennenden LKW bei Würzburg kamen wir erstaunlich gut über A9 und A3 durch und erreichten gestern gegen 23:00 Uhr unser Ziel. Leider hatte ich nichts mehr zu Essen im Haus und verzichtete gestern Abend auf jegliches Abendbrot – daher erschien es mir heute Morgen auch keine allzu große Sünde mal wieder kräftig zu Frühstücken. Wie vielleicht einigen Lesern noch bekannt sein dürfte existiert in der Hauptniederlassung des Unternehmens für das ich arbeite ja der Service des morgendlichen Brötchenwagens, das heißt unser Koch kommt jeden Morgen mit einem Rollwagen voller frisch geschmierter Brötchen, Brezeln und Gebäck auf alle Etagen und bietet sie zum Kauf an. Eine Dienstleistung die ich in München natürlich vermisse. Genau wie ich auch die Eierbrötchen vermisst habe (man sehe dazu auch hier).
Also entschied ich mich heute früh für ein Vollkornbrötchen mit Salat und Ei sowie ein heller Brötchen mit Salami und Tomate. Sehr lecker muss ich sagen – vor allem weil unser Koch ja keine Butter sondern eine geheime Eigenkomposition aus leichter Mayonaise und anderen Zutaten verwendet. Habe das mal wieder sehr genossen – ab Montag gibt es dann wieder Obst und vielleicht einen Joghurt in München.

Guten Appetit

Gefüllter Schweinebauch [25.02.2010]

Heute war die Auswahl eigentlich ganz brauchbar wie ich zugeben muss. Während im Asia-Bereich “Asiatische Gemüse herzhaft gebraten mit Currysauce nach Quanton Art” und “Gaeng Phet Nua – Rindfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” auf der Karte standen, bot man bei Vitality einen “Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven” an. Bei den traditionell-regionalen Gerichten lockte ein “Burgunderbraten mit Kartoffelknödel und Rotweinsoße” und als Globetrotter-Speise gab es schließlich noch “Griechische Bifteki mit Tzaziki, Zwiebeln und Tomatenreis“. Doch damit nicht genug: Außerdem stand als Sonderangebot noch unerwartet “Gefüllter Schweinebauch mit Knödeln” auf der Karte – ohne Frage die Reste vom Dienstag – und was mich letztlich dazu bewog dieses Gericht zu wählen ist mir im Nachhinein etwas schleierhaft. Da wie üblich kein Gemüse beilag, ergänzte ich das ganze mit einigen Böhnchen.

Gefüllter Schweinebauch

Dass man das Fleisch häufig in Sauce ertränkt bin ich ja schon gewöhnt. Aber auch die Komposition des Schweinebauchs selbst sagte mit heute nicht so zu. Am äußerem Rand befand sich als erster Kritikpunkt wohl noch Haut, die sich weder schneiden noch beißen ließ – wobei ich den Versuch des Abbeißens gleich unterließ, nachdem das Messer bereits versagt hatte. Auf der anderen Seite des Fleischstücks fanden sich des weiteren dünne Rippenstücke, die natürlich den Genuß weiterhin minderten. Über die dünne Fettschicht direkt unter der Haut sehe ich hinweg, denn da das Fleisch ansonsten relativ mager war konnte man sie gut einfach mit der Haut abtrennen. Das Fleisch selbst war auch ganz schmackhaft. Aber an der Füllung – wohl ohne Zweifel Gehacktes oder Mett – habe ich dann wieder etwas auszusetzen: Denn dies war mit einer ziemlich großen Menge Kümmel in Form von ganzen Kümmelkörner gewürzt. Und Kümmel gehört auch nicht unbedingt zu meinen Favoriten – aber im Notfall geht es schon. Sauce – wohl eine Rahmsauce – und die Kartoffelknödel waren aber in Ordnung. Auf Nachfragen hatte man mir hier sogar zwei Knödel aufgemacht, was meinen Missmut bezüglich des Schweinebauches etwas zu mindern vermochte. Die Bohnen wiederum waren mal wieder fast kalt und nicht wirklich ein Genuss. In der Summe also keine gute Wahl – ich wäre mit Bifteki oder Burgunderbraten eindeutig besser bedient gewesen.
Bifteki und Burgunderbraten waren in der Gunst der anderen Kantinenbesucher dann auch ganz vorne mit dabei, gefolgt von den Asia-Gerichten. Schweinebauch und Griechischer Gemüsetopf sah man eher selten. Beim Schweinebauch kann ich mir das nun auch erklären – und werde dies Gericht in Zukunft wohl nicht mehr wählen.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebauch: +/-
Sauce: ++
Knödel: ++
Bohnen: +/-