Archive for Mai, 2010

Kichererbsencurry [31.05.2010]

Montag, Mai 31st, 2010

Zwar klangen sowohl das traditionell-regionale Gericht „Paprikarahmschnitzel vom Schwein mit Kartoffelröstinchen“ als auch das Angebot bei Globetrotter in Form von „Pikantem Rindergeschnetzelten mit Gemüsereis“ sehr verlockend – und auch die Speisen aus der Asia-Ecke, darunter „Poh Piard Thord – knusprige Frühlingsröllchen“ und „Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-sauerer Sauce“ waren eindeutig nicht von der Hand zu weisen – aber ich entschied mich heute dann dennoch für das Menu bei Vitality: „Pikentes Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis„. Ein gleichartiges Gericht hatte ich ja hier schon mal getestet und für gut befunden – und irgendwie war mir heute nach einem Curry. Außerdem schienen mir 545kcal pro Portion erschien es mir auch sehr für meine Bestrebungen die geeignet, die Kalorienzufuhr bewußt zu reduzieren.

Kichererbsencurry

Ein Kollege stellte am Tisch die Frage, warum Kichererbsen nun eigentlich Kichererbsen heißen. Man muß davon ja nicht kichern und sie selber kichern auch nicht. Daher habe ich mich mal Schlau gemacht: Die Kicherebse (Cicer arietinum) ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Kicherebsen, Unterfamilie Schmetterlingsblüter (Faboideae) in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und sind mit echten Erbse besteht nicht näher Verwandt. Der Name ist über mittelhochdeutsch Kicher bzw. althochdeutsch kihhira aus dem lateinischen cicer entlehnt. Cicer heißt einfach nur „Erbse“. Die Bezeichnung Kichererbse ist also ein sog. Pleonasmus und bedeutet so viel wie „Erbsenerbse“. War mir bisher auch noch nicht bekannt – man lernt doch nie aus.
Kommen wir aber nun zu dem Kichererbsencurry. Auch wenn es rein vegetarisch war fand ich es wirklich sehr gelungen und lecker. Die Kicherebsen selbst waren nicht etwa weich, sondern eher al dente, aber das beeinflusste den geschmacklichen Gesamteindruck nicht. Das Curry selbst war auch noch mit verschiedenen weiteren Gemüsesorten versetzt, von denen ich vor allem die Karotten und etwas wie Wirsing identifizieren konnte. Dabei entwickelte es auch eine ganz leichte Schärfe, was für einen Liebhaber von scharfen Speisen wie ich es bin nur ganz minimal erschmeckbar war. Vermengt mit der Kugel von Basmatireis ein wirklicher Genuß. Einziger Nachteil, den ich aber nicht in die Bewertung einfließen lasse ist, dass wie so häufig die Sättigung nicht ganz so lange anhielt. Aber das ist mir von vegetarischen Speisen ja bekannt und wird daher billigend in Kauf genommen.
Der große Renner unter den anderen Gästen war aber heute eindeutig das Paprikarahmschnitzel, das unangefochten den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheit belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Speisen und den hinteren Rang teilten sich meines subjektiven Eindrucks nach das Rindergeschnetzelte und das Kichererbsencurry. Ich konnte bei beiden keinen deutlichen Favoriten ausmachen, beide waren offensichtlich doch eher selten gewählt worden. Aber meine kleine „Rangliste“ ist natürlich immer nur ein Ausschnitt aus der Zeit, die ich mich in der Kantine aufhalte.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsencurry: ++
Basmatireis: ++

Der Cremige & Banane

Montag, Mai 31st, 2010


Der Cremige & Banane

Regen, Regen und nochmals Regen. So kann man wohl das aktuelle Wetter hier in München am treffensten beschreiben. Bereits als ich gestern Abend zurückkehrte tröpfelte es vom Himmel und heute früh war der Niederschlag sogar noch etwas intensiver geworden. Traut man der Wettervorhersage soll es bis Freitag auch nicht besser werden. Keine schönen Aussichten.
Nachdem ich heute also am Arbeitsplatz angekommen und meinen Schirm kräftig ausgeschüttelt hatte, besorgte ich mir wie fast jeden morgen erst einmal einen Becher Kaffee und ergänzte das ganze mit einer Banane sowie einem Weihenstephan Der Cremige Joghurt mit 0,1% Fett – Geschmacksrichtung Kirsche. Mit 127,5kcal / 3 WW ProPoints pro 150g Becher ein leichter und leckerer Rahmjoghurt. Gut, Weihenstephan gehört zur Theo Müller Unternehmensgruppe und über deren Vorgehen bei der verwendung von genmanipulierten Tierfutter habe ich ja bereits berichtet – aber das soll mir heute Morgen erst mal egal sein. Mir hat der Joghurt auf jeden Fall wieder mal sehr geschmeckt.

Guten Appetit

Kurztest Frosta Hähnchen Chakalaka

Sonntag, Mai 30th, 2010

Die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika steht vor der Tür. Da ist es natürlich verständlich dass viele Hersteller von Lebensmitteln – und nicht nur die – mit passenden Produkten aufwarten. Ich habe mich entschlossen in nächster Zeit mal einige dieser Gerichte hier zu testen. Anfang macht heute Hähnchen Chakalaka der Frosta AG aus Hamburg – erworben im hiesigen tegut Supermarkt.

01 - Front
Beutel – Vorderseite

02 - Rückseite
Beutel – Rückseite

Ursprünglich handelt es sich bei Chakalaka um ein würziges Gemüse-Relish aus Tomaten, Karotten, Chilischoten, gebackenen Bohnen und Weißkohl – ein typisches Gericht der namibischen und südafrikanischen Küche. Frosta hat für sein Gericht ebenfalls Weißkohl, Karotten, Zuckererbsenschoten, gelbe Paprika und Zwiebeln mit Basmatireis und marinierten Hähnchenbrust-Filets kombiniert und schließlich mit Salz, Knoblauch, edelsüßem Paprika, Cayennepfeffer und schwarzem Pfeffer gewürzt. Klingt sehr interessant und lecker. Mal schauen ob es meinen Erwartungen entspricht.
Die Zubereitung ist wie bei den meisten Fertiggerichten denkbar einfach. Man gibt etwas Öl (ca. 2 EL) in eine Pfanne,

03 - Öl in Pfanne

und fügt anschließend das noch tiefgefrorene Fertiggericht hinzu.

04 - in Pfanne geben

Nun erhitzt man den Pfanneninhalt auf höchster Stufe für einige Minuten und lässt ihn dann für weitere 9-10 Minuten bei mittelerer Hitze fertig garen.

05 - erhitzen & garen

Das war es dann auch schon – fertig ist die Hähnchenpfanne.

06 - Hähnchen Chakalaka - fertiges Gericht

Das Hähnchen Chakalaka erwies sich als angenehm scharfes und schmackhaftes Gericht. Der Hersteller hat hier eindeutig nicht zu viel versprochen als er die beiden Chilischoten auf die Verpackung drucken ließ. Und wie ich beim studieren der Nährwertangaben erfreut feststellen durfte, war das ganze auch kalorientechnisch sehr niedrig angesetzt.

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 371 kj
88 kcal
1853 kj
439 kcal
Eiweiß: 5,5g 27,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
1,7g
0,7g
8,5g
3,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,6g
2,8g
63,0g
14,0g
Ballaststoffe: 1,6g 8,0g
Natrium: 1,0g 5,0g
BE: 1,1 5,5

Das entspricht 12 WW ProPoints. Allerdings muss man hier natürlich noch das verwendete Olivenöl hinzu rechnen, was den Kalorienwert noch etwas nach oben treibt. Aber selbst mit dem Olivenöl noch ein durchaus als diätisch zu bezeichnendes Lebensmittel.

Nicht nur für die Freunde scharf zubereiteter Gerichte kann ich das Frosta Hähnchen Chakalaka wärmstens empfehlen. Mal wieder ein wirklich gelungenes Fertiggericht.

Meine Wertung: 3 MG

Wir sind Eurovision-Gewinner

Sonntag, Mai 30th, 2010


Deutschland, äh, Lena Meyer-Landrut hat den Eurovision Song Context gewonnen. Schön. Dann können die Leute ja ein paar überteuerte CDs von ihr kaufen – damit Stefan Raab (der Lena vermutlich ja unter (Knebel-)Vertrag hat) ein paar weitere Milliönchen scheffelen kann – kurz bevor Frau Meyer-Landrut dann in der Versenkung verschwindet und maximal in einigen Jahren als C-Prominenz irgendwo auftaucht – vielleicht als Teilnehmer des Dschungelcamp auf RTL. 😉
Dennoch: Gratz zum Gewinn auch von mir. Meines Wissens ist dies nach 1982 mit Nicoles „Ein bisschen Frieden“ erst das zweite Mal dass Deutschland diesen Wettbewerb gewonnen hat.

Tod eines Centurio [SPQR 6]

Samstag, Mai 29th, 2010

In nur knapp einer Woche habe ich nun auch das sechste Buch der von mir sehr geschätzten SPQR Reihe von amerikanischen Author John Maddox Roberts verschlungen. Damit bin ich leider auch am Ende zumindest der aktuell als Hörbuch bei Audible verfügbaren Teile angekommen. Insgesamt hat Roberts aber bis heute dreizehn Teile heraus gebracht, die letzten sieben Teile sind aber aktuell nur als gedruckte Version verfügbar. Wie ich ja bereits zuvor erwähnt hatte, habe ich vor einigen Wochen via Mail bei Audibe angefragt ob eine weitere Vertonung geplant ist und als Antwort erhalten, dass dies für die nächste Zeit keine weiteren SPQR-Teile vorgesehen sind. Sehr schade – ich mich für den Rest der Serie dann wohl auf die gedruckten Bücher verlegen.
Aber kommen wir zum nun endlich zum Tod eines Centurio. In Rom ist Clodius, der Lieblingsfeind unseres Protagonisten Decius Caecilius Metellus des Jüngeren, zum Volkstribun gewählt worden. Daher zieht es Decius vor der Stadt fern zu bleiben und zieht mit dem Prokonsul Gaius Julius Cäsar nach Gallien. Im Lager der 10ten Legion im Rhonetal angekommen macht er sich aber mit seiner direkten und ehrlichen Art nicht gerade viele Freunde den anderen Führungsoffizieren. Als Decius von Cäsar nach dem geheimnisvollen Mord am allgemein unbeliebten Centurio Vitus Vinius den Auftrag erhält dieses Verbrechen aufzuklären, muss er sehr bald feststellen, dass der Feind nicht nur in Form von wilden Galliern und Germanen vor den Toren, sondern auch im Lager zu lauern scheint. Und die Zeit spielt gegen Decius, denn wenn er die wahren Täter nicht bald findet, werden unschuldige Männer, darunter einer seiner eigenen Klienten, einen grausamen Tod sterben.
Der Sprecher Erich Räuker verleiht dem wie zuvor auch in diesem Teil dem in der Ich-Form von den Ereignissen erzählenden Decius seine Stimme. Und wie ich es auch von den vorherigen Teilen her kenne sind die historischen Gegebenheiten vom Autor Roberts detailreich recherchiert und geben dem Leser (oder Hörer) dieses mal einen tieferen Einblick in das Leben und die Organisation einer römischen Legion zum Ende der alten römischen Republik. Die Ereignisse spielen zu Beginn des fünfjährigen Prokonsulates von Julius Cäsar in Gallien, was 58 vor Christus oder besser 696 a.u.c ab urbe condita („Von der Gründung der Stadt an“) – Römische Zeitrechnung stattfindet. Doch auch die Begegnung mit den vom hochnäsigen Römer als Barbaren bezeichneten Gallier, Helvetier und Germanen wird sehr schön beschrieben. Beim Konsum dieses Werkes kann man sich wirklich wunderbar in die damalige, antike Zeit hineinversetzen. Durch das Einbinden des (natürlich fiktiven) Charakters Decius Caecilius Metellus in reelle historische Ereignisse liefert John Maddox Roberts dem Leser nicht nur eine spannende und kurzweilige Krimigeschichte, sondern bringt ihm auch gleichzeitig einen Teil der römischen Geschichte näher. Meiner Meinung nach war der sechste Teil der bisher beste Teil von allen. Die fast acht Stunden Hörzeit gingen wirklich wie im Flug vorüber und machten mir Lust auf mehr von Decius – viel mehr.

Meine Wertung: 3 von3 Sternen

Kurztest Costa Meeresfrüchtepizza

Freitag, Mai 28th, 2010

In den Tiefen meines Tiefkühlfaches fand sich noch etwas, das ich dringend endlich mal verbrauchen musste: Eine weitere Tiefkühlpizza, dieses mal eine Costa Meeresfrüchtepizza der Firma Costa Meeresspezialitäten GmbH & Co. KG aus Emden, erworben im hiesigen tegut Markt zum Preis von 3,29 Euro, was ich für eine Pizza mit Meeresfrüchten aber noch aktzeptabel befand.

01 - Front
Verpackung Vorderseite

02 - Back
Verpackung Rückseite

Das klang wirklich sehr lecker. Laut Packungsangabe sollten sich neben Lachs, Thunfisch und Garnelen auch Spinat, Tomaten Frischkäse, Kapern und Edamer auf dieser Teig aus Weizenmehl befinden. Und die Abbildung verhieß wirklich einen sehr reichhaltigen Belag. Ob hier die Werbung mit der Realität übereinstimmt – was ja häufig leider nicht der Fall ist – werden wir gleich feststellen.
Als erstes musste ich die Pizza natürlich von ihrer Verpackung befreien. Wie üblich befand sich eine in Folie eingepackte Fertigpizza darin.

03 - Pizza in Folie
Pizza in Folie

Diese Folie ließ sich ohne Probleme schnell entfernen und gab den Blick auf die eigentliche, noch tiefgefrorene Pizza frei. Dabei lösten sich zwar ein paar Stücke des Lachs und eine Garnele, diese ließen sich aber ja wieder leicht manuell auf der Pizza platzieren. Und bereits jetzt war ein deutlich fischiger, aber angenehmer Geruch wahrzunehmen.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza – ausgepackt und tiefgefroren

Und wie man sieht kann man den Belag wirklich als sehr reichhaltig bezeichnen. Vor allem von dem Lachs, der lt. Packungsangabe aus Blöcken geschnitten ist, dominierte meiner Ansicht nach, aber auch beim Thunfisch schien man nicht gespart zu haben. Einzig die Garnelen waren nur sehr spärlich vertreten, ich zählte gerade mal fünf Stück. Aber das entsprach auch der Abbildung auf der Verpackung, daher will ich mich hier natürlich nicht beschweren. Prinzipiell war das was die Verpackung zeigte dem Inhalt wirklich sehr ähnlich, aber ein entgültiges Urteil möchte ich erst nach erfolgter Zubereitung abgeben.
Der Durchmesser des Pizzabodens betrug im übrigen ziemlich genau 23,5cm.
Um die Pizza verzehrfertig zu machen, sollte man nun den Backofen – ich besitze ja bekanntlichermaßen einen Elektrischen mit Ober- und Unterhitze – auf 220 Grad vorheizen und den Rost auf den unteren Drittel der Schienen einschieben. Ich habe da leider einen kleinen Fehler gemacht und die mittelere Schiene wie bei so ziemlich allen anderen Pizzen genommen – aber das sollte sich zum Glück nicht negativ auswirken.

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Die Backzeit war auf der Verpackung mit 13-15 Minuten angegeben, ich ließ sie jedoch da sie nach dieser Zeit in der Mitte noch zu weich erschien insgesamt etwa 20 Minuten im Ofen. Was ich nach dieser Zeit aus dem Ofen förderte, sah meiner Meinung nach schon mal wirklich gut aus. Und der angenehme Geruch nach Meeresfrüchten entströmte der Backröhre und machte mir wirklich großen Appetit.

06 Pizza fertig
Pizza – fertig gebacken

Nun ging es an den Verzehr der Pizza. Und ich muss zugeben dass ich sehr begeistert vom Geschmack dieser Fertigpizza war. Die Kapern, denen ich ja bisher eher kritisch gegenüber stand, fielen geschmacklich überhaupt nicht ins Gewicht. Viel mehr war da der deutlich Geschmack nach Meeresfrüchten, wobei natürlich Lachs und Thunfisch dominierten. Das ganze lag auf einer Art Sauerrahm, in den die Blattspinat- und Tomatenstücke recht reichhaltig eingerührt waren, getoppt vom Edamer Käse. Und der Boden war ebenfalls ein Genuß, denn man hatte hier eine Art Mürbeteig verwendete, der vor allem an den sehr schmalen Rändern extrem knusprig geworden war. Dabei war er, der italienischen Zubereitungsmethode entsprechend aber ansonsten angenehm dünn wie man auf folgendem Foto sehen kann.

07 - Pizza angeschnitten
Pizza angeschnitten

Diese Pizza hat wirklich – wohlgemerkt für eine Fertigpizza – sehr gut geschmeckt. Vor allem für die Freunde von Fisch und Meeresfrüchten ein wirklicher Tip.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 390g
(Pizza)
Brennwert: 952 kj
227 kcal
3213 kj
885 kcal
Eiweiß: 9,9g 38,6g
Fett: 11,5g 44,9g
Kohlehydrate: 21,1g 82,3g

Keine Diätspeise, eine Pizza dieser Art entspricht immerhin 25 WW-ProPoints. Da ich aber heute Mittag ja eher kalorienbewußt gegessen habe, bin ich trotz dieser Kalorienbombe tatsächlich noch innerhalb meines Limits geblieben. Und gut geschmeckt hat es außerdem.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Ich kann diese Fertigpizza also vorbehaltlos empfehlen, vorausgesetzt natürlich man mag Meeresfrüchte und Fisch. 😉

Hähnchenbrust provenzialisch [28.05.2010]

Freitag, Mai 28th, 2010

Obwohl das Angebot im Asia-Bereich heute sehr verlockend war, es gab neben den für Freitag üblichen „Gebackenen Ananas und Banane“ heute auch „Gebratenes Gemüse mit Garnelen“ und „Moo Pad Prik Bai Krabrao – Schweinefleisch mit scharfem Thai-Basilikum mit Thai-Gemüse in Austernsauce„, sah ich mich och primär im Bereich der regulären Gerichte um. Asiatisch hatte ich gestern und wir wollen ja nicht übertreiben. 😉
Dort standen heute neben der ebenfalls für Freitag üblichen Süßspeise im traditionell-regionalen Bereich, einem „Topfenstrudel mit Vanillesauce“ bei den Globetrotter-Speisen „Gebratener Zander mit Mandelbutter, dazu Petersilienkartoffeln“ und als Vitality-Angebot schließlich „Hähnchenbrust aus dem Ofen auf provenzialische Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln“ auf der Karte. Meine Entscheidung fiel auf die Hähnchenbrust, denn diese erschien mir trotz der verwendeten Oliven in der Gemüsemischung am Optimalsten. Dazu nahm ich mir noch eine kleine Schale mexikanische Bohnensuppe.

Putenbrust provenzialisch

Auf einem mehr als annehmbar großen, zarten und nicht zu trockenen Stück Hähnchenbrust befand sich eine Mischung aus Zucchinigemüse, Tomaten, Oliven und Zwiebel – versehen mit einer kräftigen Würzmischung, aus der ich vor allem Oregano deutlich herauszuschmecken meinte. Dazu wohl auch gebackene anstatt gekochter Kartoffeln, welche einen angenehm, leicht zitronigen Beigeschmack hatten. Mit 418kcal ein wirklich sehr leckeres und leichtes Gericht, passend zum heutigen sommerlich anmutenden Wetter. Und sogar die Scheiben von schwarzen Oliven fand ich gar nicht mal so schlecht. Vielleicht lege ich ja meine Abneigung gegen dieses Gemüse doch noch mal ab.
Die zusätzlich gewählte Mexikanische Bohnensuppe wäre für den Sättigungsprozess eigentlich nicht mehr notwendig gewesen, aber schadte natürlich auch nicht (außer vielleicht meiner Kalorienbilanz). In der eher dünnen, aber leicht scharfen Flüssigkeit fanden sich neben den für mexikanische Speisen in der westlichen Welt üblichen Mais und Kidneybohnen auch reichlich rote Paprika und Zwiebeln. Das ganze war in dieser Portionsgröße natürlich eher etwas für den „hohlen Zahn“, aber als Ergänzung des Mittagsmahles dennoch mehr als geeignet.
Wieder meines Erwartens lag dann in der allgemeinen Publikumsbeliebtheit auch diese Hähnchenbrust deutlich vorne, gefolgt von den Asia-Gerichten, dem Zander und schließlich dem Topfenstrudel, der aber wie ich sah auch auf einigen Tabletts noch zusätzlich als großer Nachtisch gewählt worden war. Keine schlechte Idee, aber für mich wäre das eindeutig zu viel gewesen. Ich war bereits von den beiden von mir gewählten Komponenten mehr als satt – eher sogar Pappsatt.

Mein Abschlußurteil:
Putenbrust: ++
Schmorgemüse: ++
Zitronenkartoffeln: ++
Mexikanische Bohnensuppe: ++

KnusperEcke, Apfel & Banane

Freitag, Mai 28th, 2010


KnusperEcke, Apfel & Banane

Ganz entgegen den Vorhersagen scheint es zum Wochenende hin nun doch schöner zu werden. Als ich heute Morgen meine Wohnung verließ trat ich unter einen blauen Himmel von dem trotz des frühen Morgens bereits kräftig die Sonne schien. Die wenigen Schleierwolken die man hier und dort sah wiesen auf keinerlei drohenden Regen hin. Dadurch gestaltete sich mein morgendlicher Marsch zum und vom S-Bahnhof sehr angenehm. Dennoch war ich etwas geschwitzt als ich schließlich am Arbeitsplatz ankam. Nachdem ich Koffer und Notebooktasche abgestellte hatte, begab ich mich ins Kantinenbistro um mir dort meinen morgendlichen Kaffee zu besorgen.
Dazu gab es heute einen Apfel der Sorte Cox Orange, eine Banane sowie eine 150g Becher Müller Knusper Ecke Original (196,5kcal / 5 WW-ProPoints). Warum dieser Joghurt „Original“ und nicht „Natur“ heißt erscheint mir allerdings etwas unverständlich, immerhin handelt es sich hier um einen Joghurt ohne Zusätze von Früchten oder ebendiesen Aromen.

Knusper Ecke - offen

Davon mal ganz abgesehen habe ich über ein Kommentar bei Flickr auch die Information bekommen, dass Müller-Milch ebenso wie zu dieser Unternehmsgruppe gehörenden Firmen Molkerei Weihenstephan GmbH & Co. KG, T.M.A GmbH Fischbach (für Milsani/Aldi-Nord), Käserei Loose GmbH & Co. KG und Sachsenmilch AG es ihren Milchlieferanten gestatten gentechnisch manipulierte Pflanzen an die Kühe zu verfüttern (hier dazu mehr). Und das obwohl genügend nicht gentechnisch manipuliertes Futter zur Verfügung steht. Da tierische Produkte wie Milch nicht der Kennzeichnungspflicht für Gen-Food unterliegen, bekommt der uninformierte Verbraucher davon nichts mit. Das heißt natürlich nicht dass dies unmittelbar auch für diesen Joghurt der Fall sein muß, die Möglichkeit zumindest besteht aber. Ich werde dies in Zukunft bei meinen Einkäufen auf jeden Fall mit berücksichtigen. Geschmeckts hats aber natürlich dennoch und ich glaube auch nicht dass unmittelbare Gefahr für Leib oder Leben besteht. 😉
Also:

Guten Appetit