Archive for May, 2010

Spargel an Entenbrusttranchen [18.05.2010]

Tuesday, May 18th, 2010

Heute lockte in unserem Betriebsrestaurant mal wieder der Spargel. Zwar erst das zweite Mal dieses Jahr und in dieser Spargelsaison, aber besser als nichts. Aber werfen wir der Vollständigkeit halber erst einmal einen Blick auf die anderen Angebote. In die Asia-Ecke wurden heute unter anderem “Pad Pak Raum Madmamaung – Gebratenes Gemüse mit Nüssen und Knoblauch in Sojasauce” und “Gai Pad King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse, Ingwer und Pilzen” angeboten – was beides sehr lecker klang und auch visuell einiges her machte. Als Vitality-Gericht wurde “Torelloni als pesto basilico” auf der Karte und an der Globetrotter-Theke schließlich bot man “Spaghetti Bolognese mit Parmesan” an. Doch meine Entscheidung stand von Anfang an fest – ich wollte heute den “Deutschen Spargel an gebratenen Entenbrusttranchen mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln“- das heutige traditionell-regionale Gericht – probieren.

Entenbrusttranchen mit Spargel

Dass sich gerade einmal drei Tranchen (franz.: Stück, Scheibe) auf dem Teller fanden erschien mir natürlich ziemlich kläglich. Zwar wurde das durch die sechs Spargelstangen etwas aufgewogen, aber irgendwie empfand ich die Zusammenstellung bei der ersten Inaugenscheinnahme doch etwas klein geraten. Bei den Medium gebratenen Entenbruststreifen mit Haut handelte es sich wie ich beim ersten Bissen feststellte um wirklich sehr hochwertiges Fleisch. Geflügel nur Medium zu braten erlebt man ja eher selten, fand ich aber geschmacklich nicht uninteressant. Und auch der Spargel war von guter Qualität, angenehm zart und wenig faserig so wie ich es mag. Zusammen mit den leider etwas klein geratenen Kartoffeln und der dickflüssig-sämigen Sauce Hollandaise erwies sich das ganze dann doch als recht sättigend, wenn diese wie ich später feststellen musste nicht ganz bis zum Abend anhielt.
Einen klaren Publikums-Favoriten bei den Speisen auszumachen fiel mir heute recht schwer. Ich meinte aber dass die Spaghetti Bolognese knapp vor den Asia-Gerichten und dann der Entenbrust lag. Die vegetarischen Tortellini lagen aber eindeutig hinten, wenn sie aber auch nicht vollkommen verschmäht wurden. Ich war mit meiner Wahl aber auf jeden Fall letztlich doch zufrieden. Kalorientechnisch war das ganze zwar vor allem durch die Sauce Hollandaise nicht optimal, aber letztlich doch sehr lecker.

Mein Abschlußurteil:
Entenbrusttranchen: ++
Spargel: ++
Sauce Hollandaise: ++
Kartoffeln: +

Exquisa Quark Genuss & Banane

Tuesday, May 18th, 2010


Exquisa Quark Genuss & Banane

Dunkle Wolken hingen tief am Himmel und ein kräftiger Wind blies durch die Baumwipfel als ich am Morgen meine hiesige Bleibe verließ und mich auf den Weg zum S-Bahnhof machte. Es sah eindeutig nach Regen aus. Glücklicherweise fiel auf meinem gesamten Weg zur Arbeit kein einziger Tropfen. Wäre aber letztlich auch kein Problem gewesen – ich habe ja immer meinen kleinen Regenschirm dabei.
Zu meinem morgendlichen Kaffee gesellten sich heute eine Banane und ein 150g Becher Exquisa Quark Genuss, Geschmacksrichtung Granatapfel-Apfel mit 0,2% Fett (119 kcal / 2 WW ProPoints). Eine eher ungewöhnliche Geschmacksrichtung, aber in seiner leichten Säuerlichkeit wirklich sehr lecker. Kann ich ohne Einschränkung empfehlen.

Guten Appetit

Rim Wang & Känguru nach Thai-Art [Qype-Review]

Monday, May 17th, 2010

Bereits im Vorfeld hatte man mir gegenüber vom Rim Wang in Karlsruhe geschwärmt, daher war ich sehr gespannt als wir uns am letzten Sonntag auf den Weg in dieses thailändische Restaurant machten. Gelegen an der Eckenerstraße 1, Ecke Zeppelinstraße, bogen wir mit dem Auto auf einen kleinen hauseigenen Parkplatz vor dem Restaurant ein.


Größere Kartenansicht

Direkt vor dem Restaurant befindet sich auch gleich die S-Bahn Haltestelle Eckenerstraße. Vorbei an allerlei Figuren und einem kleinen Schrein gingen wir zum Eingang und betraten das Thai-Restaurant.

Rim Wang Karlsruhe - Eingangsbereich
Rim Wang – Eingangsbereich

Links ging es in einen zusätzlichen, mit einer Tür abgetrennten Raum, in dem das Rauchen erlaubt war, während der größere Hauptbereich als Nichtraucherbereich definiert war. An der Theke empfing uns ein Europäer, der uns zu unserem reservierten Tisch im Nichtraucherbereich führte. Das Innere des Restaurant war mit reichlich Blumen, Papierschirmen, Buddafiguren und allerlei Thai-Nippes geschmückt. Ich fand das ganze zwar leicht überladen, aber doch irgendwie passend.

Innenbereich - Rim Wang
Rim Wang – Gastraum

Eine junge Thailänderin im landestypischen, seidenen Gewand brachte uns wenig später die Speisekarten sowie eine Getränkekarte.
Das Essensangebot umfasste eine breites Angebot thailändischer Gerichte jeglicher Coleur – die Preise sind dabei gehoben, aber meiner Ansicht noch im aktzeptablen Bereich. Als Spezialangebot finden sich in der Karte zusätzlich Gerichte mit dem Fleisch von Lamm, Känguru, Krokodil und Strauss. Da man mir das bereits im Vorfeld über dieses besondere Angebot berichtet hatte, wollte ich natürlich etwas von dieser speziellen Seite auf der Speisekarte probieren.

Speisekarte Rim Wang - Spezialitaeten
Spezialiäten in der Rim-Wang Speisekarte

Die Preise waren mit 13,50 bis 16,50 Euro zwar nicht gerade günstig, ich war aber gerne bereit für so etwas ein wenig mehr zu zahlen. Meine Wahl fiel schließlich auf das Känguru (Krokodil hebe ich mir dann für das nächste mal auf). Meine Begleiter wählten Speisen aus verschiedenen anderen Bereichen, darunter solche mit Ente oder auch Meeresfrüchten.
Die Wartezeit bis zum Servieren der Speisen gestaltete sich zwar etwas länger, bewegte sich aber noch absolut im Rahmen. Die Gerichte die man uns schließlich an den Tisch brachte waren alleine von der Präsentation schon sehr sehenswert. Während die meisten regulären Speisen mit einem großen Ring aus Reis und der Rest im aufwendig geschmückten Porzellanschälchen serviert wurden, erhielten diejenigen mit den etwas teureren Gerichten fantastisch arrangierte und dekorierte flache, große Schalen.

Curry mit Meeresfrüchten
Curry mit Meeresfrüchten

Ente mit Reis
Ente Thai-Art

Kängeru auf Thai-Art
Känguru auf Thai-Art

Und auch die Qualität der Gerichte entsprach absolut dem, was man in einem solch doch eher höherpreisigen Restaurant erwarten würde. Känguru schmeckte im übrigen etwas wie Rind und doch anders – ein wirklich interessantes Geschmackserlebnis. Das ganze war in einer unterschwellig scharfen Sauce und mir einer breiten Auswahl von Gemüse garniert. Unter anderem fanden sich grüne Spargel, Blumenkohl, Karotten, Zucchini und auch einige nicht weiter definierbare Sorten auf dem übergroßen Teller. Und die Menge reicht meiner Meinung nach auch vollkommen aus um satt zu werden.
Nach dem Essen brachte man uns noch einmal die zusätzliche Getränkekarte, auf der sich unter anderem auch einige thailändische Schnäpse zu finden waren.
Die Rechnung brachten man uns schließlich in kleinen, verzierten Schatullen, in die wir die entsprechenden Beträge mit einem angemessenen Trinkgeld legten.
Zum Abschluß gab es schließlich noch einen kostenlosen süßen Likör für alle.
Meine Erwartungen an dieses Thai-Restaurant wurden mehr als nur erfüllt – ich kann wenn man die etwas höher angesiedelten Preise nicht scheut diese Lokation wirklich nur empfehlen. Mir hat es sehr gut gefallen und wenn ich mal wieder in Karlsruhe bin werde ich dort jederzeit wieder speisen.

Mein Beitrag zu Rim Wang – Ich bin JaBB – auf Qype

Putengeschnetzeltes “Zigeuner Art” [17.05.2010]

Monday, May 17th, 2010

Trotz meiner aktuellen Bestrebung die Kalorienzufuhr etwas zu reduzieren, hatte ich dieses Wochenende bei meinem Besuch in Karlsruhe ja doch etwas mehr geschlemmt als es gut gewesen war. Aber ab heute geht es weiter mit dieser Aktion, von so einer kleinen Unterbrechung lasse ich mich nicht entmutigen.
Das heutige Angebot in unserem Betriebsrestaurant bot auch dazu gleich wieder einige Gerichte, die dem durchaus entgegen kamen. Im Asia-Bereich standen zum Beispiel “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” und “Gaeng Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry” auf der Karte. Das Schweinefleisch sah wirklich nicht schlecht aus, aber da ich bereits gestern Asiatisch gegessen hatte (mehr dazu in einem der nächsten Artikel) wendete ich meinen Blick auf das reguläre Angebot. Dort gab es bei Vitality “Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterisotte vom Weichweizen“, das mit 462kcal wohl das optimalste gewesen wäre. Die Zutat von grünen und schwarzen Oliven hielt mich jedoch davon ab dieses Gericht zu wählen, denn ich mag Oliven nun mal nicht besonders. Das “Champignonschnitzel vom Schwein mit Nudeln” als heutige traditionell-regionale Speise erschien mir wiederum zu kalorienreich. Also fiel meine Wahl schließlich auf das Globetrotter-Angebot: “Putengeschnetzelte ‘Zigeuner Art’ mit Reis“. Geflügel und Reis erschien mir meinen Anforderungen am besten zu entsprechen.

Putengeschnetzeltes "Zigeuner Art"

In einer mit Paprikastücken versehenen Tomatensauce fanden sich große, zarte Putenfleischstreifen. Die Sauce war zwar fruchtig, aber nicht sonderlich würzig oder scharf. Das ganze war auf einer Mischung aus weißem Reis mit einigen Wildreiskörnern gebettet. Ein typisches Kantinengericht, das wie ich fand aber überdurchschnittlich gut gelungen war. Ich fand es schmackhaft und vollkommen ausreichend um satt zu werden – und dabei war es kalorientechnisch meiner Ansicht nach sehr maßvoll.
Was die allgemeine Beliebtheit angeht lag das Putengeschnetzelte heute auch weit vorne, es wurde wohl nur knapp von dem Champignonschnitzel überholt. Etwa gleich auf mit dem Putengeschnetzelten zogen aber auch die Asia-Gerichte. Last but not least kam schließlich mediterrane Gemüsepfanne, die zwar auch ihre Liebhaber gefunden hatte.

Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes “Zigeuner Art”: ++
Reis: ++

Jogolé Fruchtinsel & Pflaumen

Monday, May 17th, 2010


Jogolé Fruchtinsel & Pflaumen

Nachdem ich gestern am späten Nachmittag aus Karlsruhe nach Frankfurt zurückgekehrt war, blieb mir weniger als eine Stunde um meinen Koffer zu packen und mich auf den Frankfurter Hauptbahnhof zu begeben, wo kurz vor 18:00 Uhr schließlich mein Zug wieder in Richtung München ging. Die Fahrt in die Hauptstadt von Bayern gestaltete sich zum Glück recht ereignislos, sieht man von der kleinen Verspätung von ca. 20 Minuten ab, die der Zug aufgrund einer Gleisbaustelle kurz hinter Frankfurt erreichte, aber bis München auf nur 10 Minuten Verspätung wieder aufholte. Hätte ich in Würzburg oder Nürnberg umsteigen müssen, würde ich mich etwas härter darüber auslassen, denn keiner der dortigen Anschlußzüge wurde erreicht. Aber da ich ja direkt bis München durchfuhr und die S-Bahnen dort regelmäßig verkehren berührte mich dies Ereignis nur wenig.
Heute morgen ging es dann wie immer regulär mit der S-Bahn auch wieder zur Arbeit. Das Wetter gestaltete sich gegen 8:00 Uhr zwar noch morgendlich kühl, aber der Tag verspricht dennoch angenehm warm zu werden. In der Firma angekommen besorgte ich mir dann wie jeden Morgen einen Becher Kaffee im Kantinenbistro und ergänzte es mit zwei ebenfalls dort erworbenen Pflaumen und einem 150g Becher Zott Jogolé Fruchtinsel Joghurt mit 0,9% Fett (128kcal / 3 WW-ProPoints) aus eigenem Einkauf. Ein Becher kostet bei Tengelmann 0,49 Euro. Der Fruchtinsel-Joghurt gestaltete sich als wirklich sehr lecker muss ich sagen. Auf einem Bett von Fruchtjoghurt fand sich eine Schicht einer Art Marmelade, die ich vor dem Verzehr untermischte. Hat mir sehr gut geschmeckt, würde ich jederzeit wieder nehmen und kann ihn wirklich empfehlen.

Guten Appetit

Cafe Emaille in Karlsruhe [Qype]

Sunday, May 16th, 2010

Am Samstag verschlug es mich mit ein paar Freunden in Karlsruhe ins Café & Bistro Emaille, das direkt in der Innenstadt an der Kaiserstraße gelegen ist.


Größere Kartenansicht

Ich selbst kannte diese Lokation noch nicht, mir wurde aber von den in Karlsruhe ansässigen gesagt dass man hier günstig und recht gut essen konnte. Das Café und Bistro besteht aus mindestens zwei großen Räumen mit einer großen Anzahl an Sitzplätzen, der eine, etwas tiefer gelegene Eingangsbereich besitzt eine große Theke und, der obere Bereich, den man über nur drei Stufen erreicht zieht sich langgestreckt an eine Fensterfront entlang, die einen Blick auf Teile der Kaiserstraße bietet. Die Wände zieren unzählige Emaille-Werbeschilder aus verschiedenen Epochen, denen diese Einrichtung wohl auch ihren Namen verdankt.

Innenraum - Café Emaille
Innenbereich – Thekenraum

Des weiteren findet man auch vor dem Restaurant auf einer Freifläche einige Sitzplätze, allerdings war es für uns dazu noch zu kalt. Rauchen ist wie in Baden Württemberg üblich innen natürlich nicht erlaubt. Vor der Tür und im Außenbereich gibt es aber Aschenbecher für die “Süchtigen”.

Außenbereich - Café Emaille
Eingang und Außenbereich

Das Publikum würde ich als gemischt bezeichnen, zum einen ist ein großer Teil eindeutig dem studentischen Klientel zuzuordnen, aber auch bürgerliche Familien, Ehepaare und Einzelpersonen waren zu sehen. Recht schnell nachdem wir uns an einem der wenigen freien Tische niedergelassen hatten, brachte uns eine der zahlreich vorhandenen Servicekräfte auch schon die Speisekarten. Zusätzlich fand sich auf dem Tisch ein Aufsteller mit den sogenannten Hammer-Angeboten, verbilligten Speisen die zum Preis von 3,90 Euronen zu haben waren.

Speisekarte - Café Emaille Hammer-Essen - Café Emaille
Links: Speisekarte – Rechts: Hammer-Angebote

Aber auch in der Karte waren diese verzeichnet. Die Speisen im Emaille umfassen eine gut gemischtes Angebot der bürgerlichen Küche, von Schnitzel, Currywurst und Fleischkäse bis hin zu Fischgerichten, Salate und Nudelgerichte war alles zu finden. Außerdem gibt es ein Frühstücksangebot und natürlich eine breite Auswahl an alkoholischen und alkoholfreien Getränken. Häufig wird das selbe Gericht in der Karte einmal mit Bratkartoffeln und einmal, zum etwas günstigeren Preis, mit Salat angeboten.
Während meine Begleiter sich durchgehen für eines dieser Hammer-Angebote entschieden, wählte ich eines der regulären Angebote in Form eines Fleischkäses mit Spiegelei und Bratkartoffeln zum Preis von 5,10 Euronen. Nachdem wir unsere Bestellungen abgegeben hatten dauerte es kaum gefühlte zehn Minuten, bis man uns auch schon unsere Speisen servierte.
Die Qualität der Gerichte würde ich als dem Preis durchaus angemessen bezeichnen. Hinter dem Begriff Bratkartoffeln verbarg sich zwar nicht unbedingt dass, was ich als solche bezeichnen würde – viel mehr handelte es sich um frittierte und gesalzene Kartoffelscheiben. Jeder Speise lag neben einem Salatblatt und einem Streifen Paprika auch noch eine kleine Tüte Haribo Gummischnuller bei.

Fleischkäse mit Spiegelei
Fleischkäse mit Bratkartoffeln

Schnitzel mit Bratkartoffeln - Café Emaille
Schnitzel mit Bratkartoffeln

Wie ich des weiteren hörte und las, finden im Café Emaille am Wochenende Abends auch Live-Auftritte verschiedener Bands statt. Da ich aber das nicht testen konnte, möchte ich es hier nur erwähnt haben.
Insgesamt eine günstige und recht schmackhafte Möglichkeit in der Karlsruher Innenstadt zu günstigen Preisen reichlich zu essen. Eindeutig nichts für den hohen kulinarischen Anspruch, aber dennoch sehr empfehlenswert.

Mein Beitrag zu Cafe Emaille – Ich bin JaBB – auf Qype

Limit – Frank Schätzing

Friday, May 14th, 2010

Mit seinem aktuellen Werk Limit habe ich nun nach Der Schwarm das zweite Buch des deutschen Authors Frank Schätzing verschlungen. Mit einer Laufzeit von fast 28 Stunden ein Hörbuch von wirklich imposanten Ausmaßen, und das obwohl es (leider) nur gekürzt bei meinem Hörbuch-Dealer Audible vorlag.
Die Geschichte die das Buch erzählt spielt im Jahre 2025, in einer Zukunft in der neben den Amerikanern auch China damit begonnen hat auf dem Mond das Element Helium-3 zu fördern – ein Element mit dessen Hilfe die Energiesorgen der Erde der Vergangenheit anzugehören scheinen. Schätzing baut gleich zu Beginn mehrere parallele Handlungsstränge auf, der eine dreht sich um den in Shanghai ansässigen Detektiv Owen Jericho, der den Auftrag erhält die untergetauchte chinesische Dissidentin Chen Yuyun, genannt Yoyo, ausfindig zu machen, der zweite dreht sich um den Industriellen und Betreiber des einzigen Weltraumfahrstuhls Julian Orley, der sich mit einer Gruppe wohlhabender Geschäftsleute auf die Reise zum Mond macht, um dort sein neues Hotel, das Gaia, einzuweihen. Außerdem werden noch mehrere Nebenschauplätze aufgebaut. Die Geschichten verlaufen eine zeitlang parallel und scheinen wenig mit einander zu tun zu haben – aber finden nach einiger Zeit wirklich sehr passend gelungen zusammen. Schätzing beschreibt die Schauplätze und Geschehnisse wieder sehr detail- und wortreich, was wohl auch mit dazu beiträgt dass das Buch einen solchen Umfang hat – dabei ist erschien mir nichts vom erzählten aber unwichtig oder banal. Man merkt, dass Schätzing wieder viel Aufwand in die Recherche des Erzählten gesteckt hat. Ein spannender Thriller, der in einer nahen und nicht phantastischen, sondern sogar wahrscheinlichen Zukunft spielt.
Gesprochen wird das von mir gewählte Hörbuch von österreichischen Schauspieler Heikko Deutschmann, dem wirklich gut gelungen ist den einzelnen Charakteren ihre Eigenheiten zu geben – auch wenn er meiner Meinung nach manchmal leicht zum “Overacting” neigte. Das störte aber im Gesamteindruck nicht. In der Summe ein weiteres, sehr empfehlenswertes Werk von Frank Schätzing, der ja spätestens seit dem Schwarm aus der deutschen Bücherszene nicht mehr wegzudenken ist. Kann dieses Buch nur empfehlen, mir hat es viele Stunden Spaß und Spannung beschert.
Meine Wertung: 3 Sterne

Pad Bai Kraprao Pla Muek [12.05.2010]

Wednesday, May 12th, 2010

Heute, am letzten Arbeitstag diese Woche für mich, wollte ich es natürlich nicht vermissen auch dem asiatischen Speiseangebot meine Aufmerksamkeit zu zollen. Zwar war auch das Angebot der regulären Speisen recht interessant, aber irgendwie war mir heute nicht so danach. Als Vitality-Gericht stand zum Beispiel “Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln” auf der Karte, des weiteren gab es einen “Riesen-Rösti mit Spinat und Mozarella überbacken” als traditionell-regionale Speise und schließlich im Bereich Globetrotter “Schweinefiletmedaillons mit Pilzrahmsauce auf Knöpfle“. Alleine der Rösti sah schon sehr verlockend aus, aber auch der Lachs, den ich ihn ähnlicher Form ja hier bereits probiert und für gut befunden hatte, erschien mir wieder sehr gelungen. Die Schweinefiletmedaillons schließlich wären kulinarisch wohl die beste Wahl gewesen, aber nach meiner kleinen Ausnahme mit dem Spargel von Gestern, die sich im übrigen heute früh auch gleich negativ auf der Waage gezeigt hatte, wollte ich nicht schon wieder eine Ausnahme machen. Also sah ich mich bei den Asia-Wok-Gerichten um. Zum einen gab es dort heute ein leicht scharfes “Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art“, zum anderen bot man “Pad Bai Kraprao Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum” an. Tintenfisch erschien mir irgendwie verlockend, also entschied ich mich schließlich für dieses Gericht mit dem langem, schwer zu artikulierenden Namen. Dazu gab es natürlich Reis, einen Esslöffel Sambal Olek und einen Glückskeks.

Pad Bai Kraprao Pla Muek

Visuell machte es wie ich fand nicht so viel her, was meiner Meinung nach aber auch mit der Wahl der Gemüsesorten heute zusammenhing. Die meisten der Sorten wie Kohl, Zwiebeln, Lauch und Sojasprossen waren eher grün gehalten und durch das Kochen schon etwas zerfallen, was nicht gerade zu perfekten Präsentation beitrug. Rote Paprika und Karotten hatte ich außerdem zu wenige erwischt, als ich mir meine Schale an der Theke belud. Aber geschmacklich war es dennoch meiner Meinung nach wieder einmal gut gelungen. Auch das Thai Basilikum oder auch Horapa, das sich in Form grüner Blätter in der Zusammenstellung befand, trug zu einem sehr interessanten geschmacklichen Erlebnis bei. Einzig die Tintenfischringe gaben mir einen kleinen Anlass zur Kritik, denn ungeschnitten wie sie hier waren ließen sie sich schlecht am Stück verzehren und sie in der Schale zu schneiden bedurfte schon einigen Geschicks. Insgesamt stellte sich das Ganze auf jeden Fall letztlich als eine gute Wahl heraus.
Einen klaren Favoriten unter den anderen Gästen auszumachen gestaltete sich heute als recht schwierig. Ich würde aber subjektiv sagen, dass die Schweinefiletmedaillons vorne lagen. An zweiter Stelle kamen wohl dann die Asia-Speise gefolgt von Lachs und Riesen-Rösti, die ungefähr gleich auf gewesen sein dürften. Letztlich wäre ich mit dem Lachs mit Sicherheit auch gut bedient gewesen, aber einmal in der Woche Asiatisch muss schon sein. Ob der Glückskeks, der ja letztlich nur ein Stück trockenes, hartes Gebäck mit einem Zettel drin ist, wirklich sein muss sei natürlich so dahin gestellt. Ich glaube ja auch nicht an Horoskope, warum sollte ich also das Zeug glauben, was da viersprachig (deutsch, holländisch, englisch und chinesisch) auf diese Zettel gedruckt wurde. Außerdem kosten sie einen WW-Punkt. In Zukunft werde ich wohl darauf verzichten.

Mein Abschlußurteil:
Pad Bai Kraprao Pla Muek: ++
Reis: ++
Sambal Olek: ++
Glückskeks: +