S-Bahn Chaos, Grießpudding & Banane

Grießpudding & Banane

Gestern Nacht muß es auch hier in München ganz schön gewittert haben. Als ich gestern Abend noch einmal auf dem Balkon meines Appartments gewesen bin, hatte ich die ersten Blitzgewitter am Nachthimmel bereits beobachten können und heute früh war es einigermaßen kühl, der Geruch von feuchter Erde lag in der Luft und überall wo es schattig war, sahen die Wege noch wie kurz nach einem Niederschlag aus. Ausnahmsweise hatte ich heute morgen mal das Frühstücksfernsehen kurz geschaut und gesehen, dass in den Niederlanden, in Belgien im Westen Deutschlands bis hinunter nach Baden Württemberg ein ziemlicher Sturm mit abgedeckten Dächern, umgestürzten Bäumen, zerstörten Stromleitungen und sogar einigen Toten gewütet hatte. Was mich dabei vor allem etwas missmutig stimmte war die Tatsache, dass es offensichtlich wieder zu Bahnausfällen kam. Hoffentlich ist das bis morgen gefixt, ich will nicht wieder sieben Stunden im Zug sitzen.
Doch auch München selbst war stärker betroffen als ich dachte. Als ich den S-Bahnhof erreichte, tönte es auch schon aus den Lautsprechern dass es aufgrund eines Blitzeinschlages am Ostbahnhof zu erheblichen Verspätungen kommen würde. Wie ich inzwischen erfahren habe handelte es sich dabei wohl um gleich mehrere Blitzeinschläge in ein Stellwerk. Da kann man nur von Glück sagen dass die S-Bahn nicht gleich ganz ausgefallen ist.
Ich stellte mich zwar auch lange Wartezeiten ein, doch wider Erwartens hatte ich Glück. Zwei Minuten vor der regulären Abfahrtszeit traf eine S-Bahn ein – allerdings handelte es sich nicht um den längeren, bis in den B-Bereich des Gleises reichenden Doppelzug, sondern nur einen Kurzzug – wahrscheinlich eine S-Bahn die schon weitaus früher hätte hier eintreffen sollen. Alles rannte, drängelte und schob, Frauen in unpassendem Stöckel-Schuhwerk stolperten hinter der Menge her um noch in die Bahn zu kommen. Dementsprechend überfüllt war die kleine Bahn dann auch, als sie sich endlich in Richtung München in Bewegung setzte. An Sitzplätze war nicht zu denken. Ab der übernächsten Station wurde die Überfüllung noch einmal schlimmer. Alles stand eng an eng. Ich hasse solches Gedränge – vor allem wenn gewisse Leute dann auch noch anfangen herum zu husten, ohne sich die Hand vor den Mund zu halten. Zum Glück waren es nur 5 Stationen, dann konnte ich der Enge des Zuges entkommen und mich auf den Restweg zur Arbeit machen. Wohlgemerkt ohne jegliche Verspätung trotz des S-Bahn Chaos – das war aber halt Glück.
Im Kantinenbistro besorgte ich mir wie jeden Morgen erst einmal einen Kaffee, den ich heute mit einer Banane und einem 150g Becher Landliebe Grießpudding traditionell. Mit 205,5 kcal oder 6 WW ProPoints pro Portion kein leichtes Frühstück wie ich feststellen musste. Aber Grießpudding ist, wenn er wie hier nicht zu süß ist, meiner Meinung nach einfach eine sehr leckere Sache.

Guten Appetit

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