Tortilla mit Salatgarnitur [31.08.2010]

Mein erster Gedanke heute war es eigentlich gewesen, mich für das “Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse” aus dem Bereich Vitality zu entscheiden. Das traditionell-regionale “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” (welches ich hier, hier und hier schon mal verzehrt hatte) klang zwar auch sehr gut, war aber eindeutig außerhalb meiner Kalorienliga. 😉 Nach “Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Han Tai Sauce nach Shanghai Art” war mir heute nicht so und auch das “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce“, das ich übrigens hier schon mal probiert hatte, konnte mich nicht so recht überzeugen. Letztlich entschied ich mich dann aber doch für den “Gefüllten Tortilla (Hühnchenfleisch) mit Dip und Salatgarnitur” von der Globetrotter-Theke. So etwas hatte es hier noch nicht gegeben – und ich probiere ja gerna mal was neues.

Tortilla mit Salat / Tortilla with salad

Ich bin zwar kein so großer Salat-Fan, aber mir ging es ja auch mehr um den Wrap. Zudem man wohl das Dressing beim Salat aus Gurken, Tomaten, Blattsalat sowie Karottenstiften vollkommen vergessen hatte und auch nichts dergleichen an der Theke zur Verfügung stellte. Im Nachhinein kam mir noch der Gedanke dass ich mich hier ja an der Salattheke hätte bedienen können – aber das war da leider schon zu spät. Ich bin nun mal normalerweise kein Salatesser. Aber auch der Tortilla erwies sich als nicht so ganz als das, was ich erwartet hatte. Zum einen befanden sich an der Enden große, jeweils fast ein fünftel einnehmende Bereiche aus reinem Tortillateig ohne Füllung und zudem etwa in die Konsistenz von Knäckebrot gebacken. Die Füllung selbst, die aus Hühnerfleisch, Karotten und einer Salsa-Sauce bestand, was zwar ok, aber das Fleisch erinnerte mich ein wenig an Hühnerklein oder das Hühnerfleisch wie es in Suppen Verwendung findet. Der Dip schließlich bestand einer weiteren, leicht scharfen Salsa-Sauce. Würde das ganze eher als typisches Kantinengericht einordnen – im Bereich der mexikanischen Küche besteht hier eindeutig noch Lernpotential.

Tortilla Füllung

Beim übrigen Kantinenpublikum lag das Holzfällersteak natürlich wie nicht anders zu erwarten am höchsten im Kurs. Auf Platz zwei folgten die Asia-Speisen, die aber eng auf mit dem Tortilla auf Platz drei lagen. Das Kartoffelgeröstel hatte natürlich auch wieder seine Freunde, aber lag dennoch sichtbar auf dem vierten Platz. Dennoch bin ich der Meinung dass ich mit diesem vegetarischen Gericht mit Lauch und Schafskäse heute eindeutig besser bedient gewesen wäre.

Mein Abschlußurteil:
Gefüllter Tortilla: +
Salatgarnitur: +

Der Cremige, Bergpfirsich & Banane

Der Cremige, Bergpfirsich & Banane

Heute des Morgenposting aus unten genannten Gründen mal etwas später.
Das Wetter gab sich am morgen herbstlich, aber einigermaßen sonnig. Als ich am S-Bahnhof ankam, musste ich mich mal wieder über einige der Wartenden wundern. Wenn die S-Bahn für 7:40 Uhr geplant und keinerlei Verspätung angekündigt ist, warum laufen ständig irgend welche Personen an den Gleisrand und starren die Gleise entlang? Die S-Bahn kommt wenn sie kommt – und in Richtung des kommenden Zuges zu starren macht sie auch nicht schneller. Schon seltsam 🙂
Als ich nach der Fahrt mit der Bahn und dem zweiten Fußmarsch wie meist meine Schritte ins Kantinenbistro gelenkt hatte und deckte mich dort mit meinem Morgenkaffee ein. Dazu kamen heute eine Banane, ein Bergpfirsich und ein 150g Becher Der Cremige mit 0,1% Fett in Geschmacksrichtung Himbeere. Mit 128 kcal oder 4 WW ProPoints auch absolut im Rahmen dessen was ich mir morgens so gönnen will. Das war übrigens das erste Mal dass ich Pfirsich gewählt hatte – bisher hatte ich nur Erdbeere und Kirsche probiert. Ich muss zugeben dass Der Cremige sich langsam durchaus zu einem meiner favorisierten Joghurts entwickelt. Und dass nicht nur weil die Werte stimmen, auch weil er sowohl von Konsistenz als auch Geschmack sehr gelungen ist. Mal schauen wofür ich mich dann morgen entscheide…

Guten Appetit

Serverausfall

Heute morgen ist es zu einem Problem mit dem Webserver gekommen und es war mir aufgrund der Zugangsbeschränkungen am Arbeitsplatz nicht möglich, das ganze zu fixen. 🙁 Es war wirklich die Hölle da zu sitzen und nichts machen zu können.
Jetzt läuft aber alles wieder. Notiz an mich selbst: In Zukunft einen UMTS-Stick mitnehmen um notfalls alternative Zugangsmöglichkeiten zu haben…

Pikantes Rindergeschnetzeltes [30.08.2010]

Die “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” und “Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” interessierten mich heute nicht – mir war irgendwie nicht nach Asia-Food. Daher wandte ich meine Aufmerksamkeit der regulären, westlichen Küche zu. Dort fielen mir als erstes die “Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten” ins Auge, die im Bereich Vitality auf der Menukarte standen. Zwar bin ich kein großer Freund von ganzen Tomaten in gedünsteter Form, aber die Gericht erschien mir kalorientechnisch weitaus optimaler als der “Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel“, der bei den traditionell-regionalen Speisen angeboten wurde. Ich war auch kurz davor die Gnocchi zu bestellen, aber dann entschied ich mich kurzfristig doch noch um und wählte doch das “Pikante Rindergeschnetzelte mit Fusili tricolore” vom heutigen Globetrotter-Angebot. Dazu nahm ich mir noch eine kleine Portion grüner Bohnen – die schienen mir recht gut dazu zu passen.

Pikantes Rindergeschnetzeltes / Spicy beef stripes

Auch wenn die Präsentation des Gerichtes heute mal wieder nicht so gelungen erscheint, dachte ich so bei mir wie man es hätte besser machen können und kam zu keinem befriedigenden Ergebnis. Spirelli und gulaschartiges Fleisch kann man eigentlich wenn überhaupt nur mit viel Aufwand ansprechende präsentieren – wobei die Wahl von Fusili tricolore zumindest schon mal ein Schritt in die richtige Richtung war, denn die andere Farbgebung einiger Nudeln wirkt sich meiner Meinung nach nicht bzw. nicht merklich auf den Geschmack aus. Aber kommen wir nun zu Rindergeschnetzelten, welches sich erfreulicherweise als wirklich pikant und gut gewürzt herausstellte. Ob man das ganze nun als Geschnetzeltes oder als Gulasch bezeichnet sei dabei natürlich jedem selbst überlassen. Das Rindfleisch war zwar ziemlich klein geschnitten, aber zart und angenehm fettarm. Neben dem Fleisch fanden sich auch noch kleine Stücke von roter Paprika darin. Mit den Nudeln vermengt ein wirklich leckeres Mittagsmahl. Die Bohnen, die wohl mit so etwas wie edelsüßem Paprika zusätzlich gewürzt worden, erwiesen sich als nur bedingt gute Wahl, denn sie waren zwar geschmacklich absolut in Ordnung, dabei aber leider schon etwas abgekühlt. In der Summe bereute ich meine Entscheidung aber nicht.
Bei der Allgemeinheit der Gäste erschien mir heute der Spießbraten den größten Zuspruch zu erhalten. Aber das Geschnetzelte lag nur knapp dahinter auf dem zweiten Platz. Danach kamen die Asia-Gerichte und schließlich die Gnocchi. Kalorientechnisch war das Geschnetzelte mit Sicherheit nicht die allerbeste Wahl, aber so extrem wird sich das schon nicht auswirken. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Rindergeschnetzeltes: ++
Fusili tricolore: ++
Bohnen: +

Quark Genuss, Birne & Banane

Quark Genuss, Birne & Banane

Am gestrigen Abend erfolgte wie üblich meine Rückkehr nach München via ICE. Es kam zwar zu zehn Minuten Verspätung aufgrund von Gleisverschiebung und einem zusätzlichen, nicht geplanten Halt in Ingolstadt, aber darüber sehe ich einfach mal hinweg, da so etwas nach meiner Ansicht aktuell im Rahmen liegt. Das Wochenende über hatte es sich deutlich abgekühlt und als ich am heutigen Morgen mein Appartment verließ, sah ich mich das erste Mal seit Monaten dazu genötigt, eine Jacke anzuziehen – die Temperaturen lagen bei gerade mal 8 bis 9 Grad und ein böhiger Wind frischte immer wieder auf. Und das Thermometer soll die 11 Grad heute den ganzen Tag auch nicht überschreiten. Sehr herbstlich – die Hochsommerperiode scheint entgültig ihr Ende gefunden zu haben. Ist mir aber ganz recht wenn ich ehrlich bin.
Nach meiner allmorgendlichen S-Bahn Fahrt und einem weiteren Fußmarsch erreichte ich trockenen Fußes und unbeschadet schließlich das Kantinenbistro und deckte mich dort wie üblich mit meinem ersten Morgenkaffee ein. Dazu gab es heute eine Banane, eine Birne und einen 150g Becher Exquisa Quark Genuss Heidelbeere mit 0,2% Fett. Mit 130,5 kcal oder 3 WW ProPoints angenehm leicht, von der Konsistenz aber dickflüssig und frisch aus dem Kühlschrank ein wahrer Genuss. Dass von den 15,1g Kohlehydrate auf 100g wohl das meiste Zucker ist nehme ich dabei billigend in Kauf – ganz ohne Zucker geht es nun mal nicht.

Guten Appetit