Archive for September, 2010

Kurztest Wagner Unsere Natur Bio-Steinofenpizza Salami

Sunday, September 26th, 2010

Zum Preis von 3,19 Euro erwarb ich vor kurzem im hiesigen teGut Markt eine von mir bisher nicht getestete Wagner Unsere Natur Bio-Pizza Salami – eine Pizzazubereitung nach italienischer Art – also mit flachen Boden – die angeblich nur mit Bio-Zutaten zubereitet wurde. Seit ich Thilo Bodes Die Essensfälscher gelesen habe bin ich bei solchen Aussagen wie “Bio” und “neue Rezeptur” natürlich etwas vorsichtig geworden und traue solchen Aussagen der Hersteller nur bedingt, aber da ich diese Sorte noch nicht probiert hatte landete die Pizza schließlich doch bei mir im Einkaufswagen und wurde gestern einem Kurztest unterzogen.
Hätte es natürlich eine Salami-Schinken-Pilze Version gegeben, hätte ich zu dieser gegriffen – doch wie eine kurze Recherche auf der Wagner-Webseite zeigte scheint es leider bisher nur die Zubereitungen Salami, Margharita, Schinken-Pesto, Käse-Spinat und Vegetaria und zu geben. Auf der Webseite Wagner findet sich die Bezeichnung Unsere Natur im übrigen als Sortiment für den “Naturkostfachhandel”, die Produktlinie für den Supermarkt wird dort mit Naturlust tituliert. Warum man hier zwei Produktlinien mit den selben Eigenschaften – nämlich Bio-Zutaten – aber unterschiedlichem Sortiment (denn bei Naturlust gibt es nur die Sorten Mozzarella, Salami und Vegetaria) unter zwei Titeln für zwei verschiedene Vertriebszweige aufbaut ist mir etwas schleierhaft – mal ganz davon abgesehen dass ich die angebliche Naturkostfachhandel-Version ja in einem Supermarkt gekauft hatte. Aber das nur am Rande erwähnt, kommen wir nun zum eigentlichen Kurztest.
Die 330g schwere Pizza kommt wie üblich im Pappkarton

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

in dem sich – ebenfalls wie üblich – die vorgebackene, in Folie eingeschweißte Tiefkühl-Pizza befindet.

03 - Pizza eingepackt

Pizza in Folie

Die Folie lässt sich ohne Zuhilfenahme irgendwelcher Hilfsmittel aufreißen und entfernen – leider keine Selbstverständlichkeit, aber bei den großen etablierten Herstellern wie hier Wagner zum Glück in der Regel gegeben.
Nach Entfernung der Folie haben wir schließlich die 24,5 cm durchmessende Tiefkühlpizza vor uns. Wie ich feststellen musste wölbte sie sich mal wieder etwas nach oben – aber in wie ich in ähnlichen Fällen ja bereits festgestellt hatte würde sich der Pizzakörper beim Backen wieder gerade ausrichten – also bestand kein Grund zur Besorgnis.

04 - Pizza gefroren
Pizza ausgepackt

Für die Zubereitung müssen wir nun den Backofen auf 230 Grad vorheizen und die Pizza dann auf mittlerer Schiene auf einen Gitterrost einschieben. Ich habe mir die Verwendung eines Gitterrosts inzwischen zur Angewohnheit werden lassen – denn zum einen wird der Boden meiner Meinung nach dadurch knuspriger und zum anderen muß man kein Backblech mit Backpapier auslegen und spart sich dadurch etwas Arbeit. ­čśë

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Der Hersteller schlägt eine Backzeit von 8 bis 12 Minuten vor – ich verließ mich dabei aber wie immer eher auf meine Augen und holte die Pizza aus dem Ofen, als sie mir visuell fertig erschien. Das war meiner Meinung nach etwa 11 bis 12 Minuten der Fall – aber die Zubereitungszeit kann natürlich je nach Backofen variieren.

06 - Pizza fertig
Pizza – fertig gebacken

Geschmacklich fand ich sie recht gut gelungen – der Boden war tatsächlich angenehm knusprig geworden und der Belag aus Salamischeiben, Käse, Tomatensauce und einigen Gewürzen erwies sich für eine Fertigpizza als wirklich gelungen.

07 - angeschnitten

Natürlich werfen wir auch noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 330g
(Pizza)
Brennwert: 1089 kj
260 kcal
3594 kj
856 kcal
Eiweiß: 11,0g 36,3g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
11,3g
4,5g
37,3g
14,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
27,4g
4,1g
90,4g
14,5g
Ballaststoffe: 2,3g 7,6g
Natrium: 0,61g 2,03g
Broteinheiten: 2,3g 7,5g

Das entspricht 23 WW ProPoints – also eine ziemliche Kalorienbombe wie das bei Pizzen allgemein und TK-Pizzen insbesondere nun mal der Fall ist. Aber geschmacklich war sie einwandfrei und ich bereue meine Entscheidung nicht der Pizza eine Chance gegeben zu haben. Ich fand dass sie einer regulären Pizza in nichts nachstand, aber auf der anderen Seite auch keine signifikanten Vorzüge gegenüber der deutlich billigeren Non-Bio Variante aufwies – mal davon abgesehen dass der Verbraucher glaubt dass hier nur Bio-Zutaten verwendet wurden. Aufgrund der ungenauen gesetzlichen Regelungen und des Dschungel verschiedener Bio-Siegel – teilweise von den Herstellern selbst erfunden – sei natürlich mal so dahin gestellt inwieweit Wagner hier wirklich ein “echtes” Bio-Produkt anbietet oder durch geschickte horizontale Produktdiversifikation einfach nur einen Teil vom Bio-Produkte-Kuchen abgreifen möchte. Dabei möchte ich Wagner natürlich nichts unterstellen – aber man muss als aufgeklärter Verbraucher inzwischen leider mit einer gesunden Portion misstrauen ausgestattet sein.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Oktoberfest 2010

Saturday, September 25th, 2010
200 Jahre Oktoberfest

Natürlich durfte auch dieses Jahr ein Besuch auf dem Oktoberfest nicht fehlen. Immerhin finden die Wiesn dieses Jahr im 200sten Jahr, nicht aber zum 200sten Mal statt, das darf man natürlich nicht verpassen. Ich war inzwischen dieses Jahr sogar schon zwei Mal dort, fasse dies aber hier in einem Beitrag zusammen.

Oktoberfest 2010 Oktoberfest 2010
Eingangsbereich am Bavariaring zum Oktoberfest

Gleich zu Beginn stärkte ich mich erst einmal. Dabei fiel meine Wahl auf eine Ochensemmel – ein bayrisches Fastfood Gericht dass ich so noch nie probiert hatte. An einem Stand des Groß-Metzgers Vinzenmurr erstand ich eine solche Semmel mit einer rosafarbenen, dünnen Sauce, zwei Scheiben Tomate und reichlich Ochsenfleisch für 4,50 Euro.

Ochsensemmel

Eigentlich ganz schmackhaftes Fastfood, auch wenn sich das Ochsenfleisch teilweise als recht, fettig, zäh und sehnig erwies. Aber wenn man schon mal auf dem Oktoberfest ist, probiert man natürlich auch mal die dortigen Spezialitäten. Aufgrund der Größe der Semmel und der Menge an Fleisch stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis hier aber allemal.
Natürlich durfte dabei ein Besuch im Festzelt nicht fehlen. Dabei fiel unsere Wahl auf das Hofbräu Festzelt, wo wir zwar im Innenbereich keinen Sitzplatz mehr bekamen, aber im Außenbereich noch freie Plätze fanden.

Hofbräu Festzelt
Hofbräu Festzelt
Spatenbräu Hofbräu Festzelt
Links: Blick über den Platz – Rechts: Hofbräu Festzelt bei Nacht

Der Füllstand der Bierkrüge erwies sich zwar als deutlich unter dem was ich als “am Eichstrich” bezeichnen würde, aber die Bedienungen ließen sich auf keine Diskussion ein. Und das beim Preis für die Maß Bier von 8,80 Euro.

Maß Bier - schlecht gefüllt

Die Stimmung war natürlich ausgelassen und bierselig wie nicht anders zu erwarten. Da ich am nächsten Tag arbeiten musste, hielt ich mich aber etwas zurück.

Im Hofbräu Festzelt Polonaise
Links: Im Zelt – Rechts: Polonaise

Orchester Hände zum Himmel
Links: Blasmusik & Animation – Rechts: Die Hände zum Himmel…

Hofbräu Festzelt - Feiernde
Feiernde

Nach dem Besuch im HB Festzelt machten wir natürlich auch noch einen Rundgang. Auf dem riesigen Platz tummelten sich wie üblich Menschenmassen – aber es gab noch ein recht gutes Durchkommen.

Armbrustschützenzelt Spatenbräu Ochsenbraterei
Links: Armbrustschützenzelt – Rechts: Spatenbräu Ochsenbraterei

Augustinerbräu Edelstoff Hackr Pschorr Festzelt
Links: Augustinerbräu Edelstoff – Rechts: Hackr Pschorr Festzelt

Schließlich hielten wir im Braurosl noch einmal Einzug. Auch hier laute Stimmungsmusik und feiernde Massen.

Braurosl In der Braurosel
Links: Braurosl – Rechts: Feiernde im Braurosl Zelt

Müde Auf den Bänken
Links: Müde – Rechts: Auf den Bänken

Hier fanden wir sogar einen Sitzplatz, blieben etwas im Zelt und genossen die ausgelassene Laune.
Natürlich gab es auf dem Festplatz noch weitaus mehr zu sehen und ich ließ es mir, gemeinsam mit einem Kollegen, nicht nehmen einen weiteren, diesmal ausgedehnten Rundgang durchzuführen. Neben den auf dem ganzen Platz verteilten Mandel-Ständen

Mandel-Küche Mandel-Hütte
Links: Mandel-Küche – Rechts: Mandel-Hütte

und anderen Essens-Buden aller Art

Ammer - Hühner- & Entebraterei Kalbs-Kuchl
Links: Ammer Hühner- & Entenbraterei – Rechts: Kalbs-Kuchl

Zur Bratwurst Angie's Herzhüttn
Links: Zur Bratwurst – Rechts: Angies Herzhüttn

nahmen den meisten Platz natürlich die Fahrgeschäfte aller Art ein. An der Kreuzung an der Straße, die auf der einen Seite an der Bavaria-Statue endete

Bavaria-Statue

nahmen wir uns etwas Zeit das von hier gut sichtbare Riesenrad und die umgebenden Attraktionen abzulichten.

Riesenrad Riesenrad
Riesenrad

Löwenbräu
Löwenbräu-Turm

Parkour
Parkour

Auch die erste Bierleiche bekamen wir zu sehen – die Polizei passte aber auf dass nichts ernstes passiert bis die Sanitäter eintreffen.

Bierleiche
Bierleiche unter Polizeibewachung

Anschließend bewegten wir uns weiter in Richtung des Riesenrads und dem an der Ecke befindlichen Kettenkaroussell – ein wirklich sehr lohnenswertes Motiv wie wir fanden und wir entschlossen uns, auch hier uns einige Zeit zu nehmen und weitere Aufnahmen zu machen.

Kettenkarussell Spinning
Links: Kettenkarussell-Nahaufnahme – Rechts: Spinning

Karussell & Riesenrad Riesenrad
Links: Karussell & Riesenrad – Rechts: Riesenrad

Was natürlich nicht fehlen durfte und sowohl in den Zelten als auch an einigen Fahrgeschäften war die hier in München sehr bekannte Figur des Dienstmannes Alois Hingerl – bekannt durch das das satirische Stück Ein Münchner im Himmel von Ludwig Thoma von 1910 und aus München nicht mehr wegzudenken.

Alois Hingerl Dienstmann Alois Hingerl
Darstellungen von Dienstmann Alois Hingerl

Vorbei an weiteren Fahrgeschäften und Buden machten wir uns nun am Südende der Theresienwiese auf dem Weg zur nächsten Großattraktion, wobei ich natürlich nicht darauf verzichtete einige weitere Schnappschüsse zu machen.

Merkl Promi-Treff München Münchner Reitbahn Heppenheimer
Links: Merkl Promi-Treff München – Rechts: Münchner Reitbahn Heppenheimer

Geisterschloss
Geisterschloss

Aber größeres Interesse weckte bei uns natürlich die Olympia Looping Achterbahn, ein Fahrgeschäft das die Olympia-Ringe darstellt und seit 1989 auf dem Oktoberfest heimisch ist.

Olympia Looping Olympia Looping
Olympia Looping Olympia Looping
Olympia Looping Barth München

Nach einigen Aufnahmen dort wandten wir uns wieder in die andere Richtung und bewegten und vorbei an einigen weiteren Fahrgeschäften in Richtung Norden.

Bossle's Teufelskerle Lach Freu Haus
Links: Bossele’s Teufelskerle – Rechts: Lauch Freu Haus

Top Spin Revue der Illusionen
Links: Top Spin – Rechts Revue der Illussionen

Bald schon erreichten wir den bekannten Distel Autoscooter, den wir auch einer kurzen belichtungstechnischen Erfassung unternehmen mussten.

Distel Distel
Distel Autoscooter

Aber auch die anderen Fahrgeschäfte, die auf der weiteren Strecke lagen, boten immer wieder sehenswerte und interessante Motive.

Playball Playball
Playball

High Energy High Energy in Action
Links: High Energy Pendelschaukel – Rechts: High Energy in Aktion

Deutschlands größte Motorsport-Schau Shocker
Links: Deutschlands größte Motorschau – Rechts: Shocker Geisterbahn

Darunter auch das bereits seit über 100 Jahren auf dem Oktoberfest befindliche Feldls Teufelsrad – eine der wohl ältesten noch existenten Attraktionen – einfach, aber sich immer noch großer Beliebtheit erfreuend.

Feldls Teufelsrad
Feldls Teufelsrad

Wir wunderten uns im übrigen, warum es keine Mülleimer auf dem Oktoberfest gab. Dadurch sammelte sich der Müll auf dem Gehwegen und an markanten Punkten wie Hydranten. Wie ich im Nachhinein erfuhr, ist der Grund dafür das Oktoberfestattentat von 1981, bei dem ein angeblicher Einzeltäter am Eingang zum Oktoberfest vom Bavariaring eine Bombe in einem Mülleimer zündete, 13 Menschen tötete und 211 teilweise schwer verletzte. Die pragmatische Lösung der Veranstalter war es danach gewesen, einfach keine Mülleimer mehr aufzustellen. Ob das nun wirklich hilft oder nur Augenwischerei ist sei mal so dahin gestellt.

Keine Mülleimer
Folgen der Keine-Mülleimer-Politik

Auf dem nordöstlichen Ende der Theresienwiese boten sich weitere interessante Motive, die ich hier natürlich nicht vorenthalten möchte.

Familien-Platzl Hexenschaukel
Links: Familien-Platzl – Rechts: Hexenschaukel

Wellenflug
Wellenflug Kettenkarussell

Flip Fly Alpenrausch
Links: Flip Fly – Rechts: Alpenrausch

Rocket
Rocket

Spaceflyer Spaceflyer
Links: Spaceflyer – Rechts: Spaceflyer in Aktion

Taumler
Taumler

Inzwischen war es spät geworden und wir entschlossen uns, uns auf den Heimweg zu begeben. Mit Kameras und Stativen konnten wir leider nicht die verschiedenen Fahrgeschäfte testen – das werden wir aber vielleicht nächste Woche noch mal nachholen. Mal schauen ob sich eine Gelegenheit bietet noch mal auf die Wiesn zu kommen.

Nachtrag: Den zweiten Bericht gibts hier zu lesen.

Seehecht in Kokosmilchsauce [24.09.2010]

Friday, September 24th, 2010

Auch am heutigen Freitag bestand das Angebot der regulären Küche in unserem Betriebsrestaurant mal wie aus dem Dreiergespann aus Geflügelgericht bei Vitality, bestehend aus einem “Hähnchenbrust aus dem Ofen auf provenzialische Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln“, einer Süßspeise bei den traditionell-regionalen Gerichten in Form von “Marillenknödeln in Vanillesauce in Zimt-Zucker” und schließlich einem Fischgericht bei Globetrotter, das heute aus einem “gebratenen Zander in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln” bestand. Am ehesten wäre da für mich wohl noch die Hähnchenbrust in Frage gekommen, Süßspeisen als Hauptgericht mag ich ja nicht und der Zander, den ich übrigens hier schon mal probiert hatte, fiel wegen der kalorienträchtigen Mandelbutter aus. Aber auch die Asia-Theke hatte heute einige interessante Gerichte im Angebot. Gut, die “Gebackene Ananas und Banane“, zu denen auch noch eine Art Honig serviert wurde, kamen natürlich aufgrund der Süßspeisen-Abneigung nicht in die nähere Auswahl, wohl aber das “Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit Thaigemüse und scharfem Basilikum in Austernsauce” und der “Gebackene Seehecht mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce“. Letztlich entschied ich mich schließlich für den Seehecht, dieser erschien mir am verlockensten – und die Tatsache dass der Wok mit diesem Gericht gerade frisch aufgefüllt worden war spielte hier natürlich auch mit in die Entscheidung. Dazu gab es wie üblich eine mit einem Esslöffel Sambal Olek garnierte Schale Reis.

Seehecht in Kokosmilchsauce

Durch den frisch aufgefüllten Wok konnte ich natürlich besonders viel von dem Fisch abgreifen. Von dem Gemüse, zu dem unter anderem Paprika, Karotten, Zucchini, Salat und Keimlinge gehörten, war dadurch natürlich etwas weniger mit in die Schale geraten. Der mit einer Panade versehene Fisch war glücklicherweise vollkommen grätenfrei geraten und angenehm zart so wie ich es am liebsten mag. Die Kokosmilchsauce rundete das ganze schließlich gelungen ab. Bestimmt nicht gerade Kalorienarm, aber dennoch eine Entscheidung die ich nicht bereute.
Bei den anderen Kantinengästen erschien mir in der Beliebtheit heute die Hähnchenbrust ziemlich deutlich auf Platz zu liegen. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gericht, dann folgte das Zanderfilet und schließlich die Marillenknödel. Dazu kamen die üblichen Salatschüsseln und das, was ich persönlich als “gecustomizte Gerichte” bezeichnen möchte und bei dem die Esser sich aus den einzelnen Komponenten der Gerichte und der Gemüsetheke eigene Teller zusammenstellen. Wie das allerdings genau abgerechnet wird ist mir bisher noch etwas schleierhaft. Mir ist das aber zu umständlich – ich werde mich hier auch in Zukunft wohl lieber auf die vorkonzepierten Gerichte halten.

Mein Abschlußurteil:
Seehecht mit Kokosmilchsauce: ++
Reis mit Sambal Olek: ++

Pink Lady, Fruchtjoghurt & Banane

Friday, September 24th, 2010

Pink Lady, Fruchtjoghurt & Banane

Bei angenehm sonnig warmen Herbstwetter – wohl der letzte Tag mit blauem Himmel für die nächste Zeit, denn das Wetter soll regnerischer und kühler werden – legte ich auch heute morgen wieder meinen Weg zur S-Bahn und am Zielbahnhof zum Arbeitsplatz. Zum heutigen Frühstückskaffee gesellten sich dort heute eine Banane, der letzte meiner chilenischen Pink Lady Äpfel und ein 150g Becher Weihenstephan Feiner Fruchtjoghurt in der Geschmacksrichtung Heidelbeere-Johannisbeere. Eine ziemlich dünnflüssige Joghurtzubereitung, die man fast trinken konnte – mit 14,2g Kohlehydrate (= Zucker) aber leicht unterhalb des Durchschnittes. Das ganze resultierte in 154,5kcal oder 4 WW ProPoints pro Becher, was ich absolut aktzeptabel fand. Für ein leichtes Frühstück genau das richtige.

Guten Appetit

Gnocchi mit Austernpilzen & Egerlingen [22.09.2010]

Thursday, September 23rd, 2010

Zwar war ich heute kurz am Überlegen, ob ich nun an der Asia Theke bei den “Poh Piard Tod – Knusprige Frühlingsrollen” oder dem “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsen in Erdnußsauce” zuschlagen soll, ich entschied mich dann aber dagegen. Gut, die “Canneloni mit Fleischfüllung” bei Globetrotter, die ich hier und hier im übrigen schon mal probier hatte, reizten mich nicht so. Und auch das traditionell-regionale “Tellerfleisch mit Wirsinggemüse, Boullionkartoffeln und Meerrettich” konnte mich nicht so recht begeistern. Also entschloß ich mich letztlich, den “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl” aus der Sektion Vitality heute mal eine Chance zu geben.

Gnocchi mit Austernpilzen,Egerlingen, Spinat und feinem Walnußöl / Gnocchi with mushrooms, spinach and fine walnut oil

Ich muss zugeben dass ich bereute, dieses Gericht nicht schon vorher mal probiert zu haben. Das Gericht mit seinen Gnocchi, den Austernpilzen, einigen Egerlingen (Champignons) und etwas Blattspinat erwies sich als angenehm würzig, was wohl auch dem Walnussöl zu verdanken war, dass ihm eine zusätzliche angenehme Geschmacksnote gab. Ich hatte ja befürchtet dass es etwas lasch sein würde, doch damit hatte ich weit gefehlt. Obwohl vegetarisch erwies es sich sogar als angenehm langanhaltend sättigend und sehr wohlschmeckend. Und mit 539kcal oder 14 WW ProPoints war es auch angenehm leicht.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher lieferten sich heute die Canneloni und Tellerfleisch ein Kopf an Kopf-Rennen um den ersten Platz, der meiner Meinung nach knapp von den Canneloni gewonnen wurde. Auf Platz drei folgten schließlich ebenfalls knapp auf die Asia-Gerichte und dann die Gnocchi, die sich obwohl eindeutig auf Platz vier doch als recht beliebt erwiesen. Ich werde das nächste Mal, sollte sich keine signifikant verlockendere Alternative bieten, auf jeden Fall gerne wieder zu diesem Gericht greifen.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Blattspinat & Walnußöl: ++

Froop, Pink Lady & Banane

Thursday, September 23rd, 2010

Froop, Pink Lady & Banane

Glaubt man der Wettervorhersage haben wir heute – am offiziellen Herbstbeginn – den letzten wirklich noch spätsommerlich warmen Tag bevor eine Regenfront über uns hinweg zieht. Dementsprechend angenehm erwies sich heute morgen auch das Wetter, als ich mich auf den Weg zu S-Bahn machte, diese, heute 5 Minuten verspätet fahrend, bestieg und.vom Zielbahnhof dann wie üblich bis zum Arbeitsplatz lief. Dort angekommen entschied ich mich heute gegen einen Kaffee aus dem Kantinenbistro und griff auf unserem Vorrat von Senseo-Pads zurück, um meinen morgendlichen Kaffee genießen zu können. Dazu kamen heute eine Banane, ein chilenischer Apfel der Sorte Pink Lady und ein 150g Becher Froop Frucht auf Joghurt Kirsch-Banane (159kcal / 4 WW ProPoints). Ob das Umdrehen der Schichtung von Joghurt oben und Frucht unten zu dem was diesen Froop Joghurt ausmacht als wirklich innovativ bezeichnet werden sollte, sei mal so dahin gestellt. Ich finde ihn aber recht schmackhaft, auch wenn das meiste von den 16,9g Kohlehydrate auf 100g wahrscheinlich wieder Zucker ist und das ganze auch nur einen Gesamtfruchtgehalt von 12% vorweisen kann.

Guten Appetit

Orangenpochierter Seelachs [22.09.2010]

Wednesday, September 22nd, 2010

Zwar bot die Asia-Ecke mit “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce” zwei durchaus interessante Gerichte an, jedoch hatte ich ja bereits gestern Asiatisch gegessen und wandte meinen Hauptaugenmerk der westlichen Küche zu. Das “Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites” aus der Sektion Globetrotter kam natürlich nicht in Frage – es war eindeutig zu kalorienreich, auch wenn es durchaus schmackhaft aussah. Interessanter erschien mir da der “Vegetarische Gemüsebratling auf Tomatenragout mit Kartoffeln“. Doch dann entsann ich mich dass Mittwoch ja inzwischen zu meinem inoffiziellen Fischtag geworden, und da kam mir der “Orangenpochierte Seelachs an Linsenreis mit Gemüsekonfetti” natürlich gerade recht. Und bei meinen vorherigen Entscheidungen für ähnliche Gerichte hier, hier und hier hatte ich ja auch immer ganz gute Erfahrungen damit gemacht.

Orangenpochierter Seelachs / Orange poached coalfish

Gleich beim ersten Biss in ein Stück des recht großen und ansonsten angenehm zarten Seelachses stieß ich gleich auf Gräten. Zum Glück blieb es letztlich bei vier Stück und diese befanden sich alle am äußeren Rand, so dass ich den Rest einfach ablesen konnte. Die vermutlich mit Orangensaft versetzte Sauce erwies sich zwar als leicht säuerlich wie ungesüßter Orangensaft nun mal schmeckt, aber in Kombination mit dem in winzige Würfelchen geschnittenen Gemüse, dem Fisch und dem Linsenreis muss ich zugeben dass es geschmacklich irgendwie doch ganz gut zusammenpasste – auch wenn ich die Gemüsekonfettisauce von früheren Dareichungen etwas anders in Erinnerung habe. Eine letztlich mal wieder gute Entscheidung – und über die paar Gräten sehe ich da einfach mal hinweg. Mit 546kcal pro Portion (Angaben der Kantine) erwies sich das ganze letztlich auch ein angenehm leichtes Mittagsgericht.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute natürlich das Cordon Bleu ungeschlagen auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Den zweiten Platz würde ich heute den Asia-Gerichten zubilligen, auf dem dritten folgte wohl der Seelachs und knapp dahinter schon der Gemüsebratling. Geschmacklich hätte mich der Bratling schon durchaus interessiert, aber aus kalorientechnischer Sicht habe ich mit dem Fisch eindeutig die beste Entscheidung für heute getroffen.

Mein Abschlußurteil:
Orangenpochierter Seelachs: ++
Gemüsekonfetti: +
Linsenreis: ++

Landliebe Müsli, Pink Lady & Banane

Wednesday, September 22nd, 2010

Landliebe Müsli, Pink Lady & Banane

Trotz eines kleinen Ausflug aufs Oktoberfest gestern erreichte ich heute morgen bei spätsommerlich angenehmen Morgenwetter nur knapp 20 Minuten später als sonst an den S-Bahnhof. Doch selbst wenn ich früher dort angekommen wäre, hätte ich wohl warten müssen, denn heute führte ein Signalausfall in Markt Schwaben zu erheblichen Verspätungen im S-Bahn-Verkehr. Irgendwann kam die Bahn dann aber und war natürlich entsprechend überfüllt, denn in ihr drängten sich vermutlich alle Fahrgäste, die zwischen 7:40 Uhr und 8:40 Uhr in Richtung Münchner Innenstadt hatten fahren wollen.
Nach weiterem Fußmarsch vom Zielbahnhof aus erreichte ich dann wenig später das Kantinenbistro, wo ich mir heute mal wieder einen Becherkaffee besorgte. Dazu kamen noch eine Banane, ein Apfel der Sorte Pink Lady und schließlich ein 150g Becher Landliebe Müsli Joghurt Rote Beere (178kcal / 5 WW ProPoints). Dass der Apfel aus Chile stammte sah ich leider erst heute morgen – normalerweise bin ich ja kein so großer Freund von um den halben Erdball gekarrtes Obst, dass man auch hier anbaut. Aber da hat mich das Interesse an dieser Sorte, die ich so meines Wissens noch nicht probiert hatte, die Herkunft wohl übersehen lassen.

Guten Appetit