Archive for Oktober, 2010

Kurztest Iglo Hähnchen Paella

Sonntag, Oktober 31st, 2010

Beim gestrigen Einkauf im hiesigen Rewe-Markt entdeckte ich im Tiefkühlregal ein weiteres TK-Gericht, dieses Mal jedoch nicht von Frosta sondern von Iglo. Der 500g Beutel Iglo Viva Espana Hähnchen Paella kostete gerade mal 2,99 Euro, etwas weniger als ein vergleichbares Frosta Produkt. Da musste ich natürlich gleich zuschlagen. Der Hersteller Iglo wirbt auch hier mit den Worten „ohne Geschmacksverstärker“ und „ohne Aromazusätze“. Außerdem sollen noch Vitamin A und Vitamin C im Gericht sein – aber gerade letzteres halte ich für reines Marketing, da mit Gemüse auch immer automatisch Vitamine im Gericht zu finden sind. Aber genug nun der Vorrede, schauen wir uns mal an was wir da erworben haben.

01 - Iglo Hähnchen Paella - Packung vorne
Packung vorne

02 - Iglo Hähnchen Paella - Packung hinten
Packung hinten

Der Beutelinhalt besteht laut Herstellerangaben aus vorgegartem Kurkuma-Reis (38%), vorgagartem Hähnchenbrustfilet (16%), Zwiebeln, Zuckermais Erbsen und Paprika (36%) sowie pflanzlichem Fett, Wasser, Gewürzen, Gemüsebrühe und Tomatenpulver, was dann rein rechnerisch die verbleibenden 10% ausmachen müsste.
Für die Zubereitung werden auf den Rückseite des Beutels zwei Wege angegeben: Zum einen in der Mikrowelle und zum anderen in der Pfanne. Ich entschied mich natürlich für die Pfanne, ich halte das für die schmackhaftere und bessere Methode.
Um die Iglo Hähnchen Paella so zuzubereiten, geben wir zuerst 1 bis 2 EL Wasser in die Pfanne.

03 - Iglo Hähnchen Paella - Wasser in Pfanne
Wasser in Pfanne geben

Anschließend fügen wir den tiefgefrorenen Beutelinhalt hinzu. Mir fiel auf dass man die Zwiebelstücke hier deutlich, vor allem aufgrund ihrer Maserung, als solche erkannte – eine Beobachtung die mir bei Frosta-Gerichten so noch nicht gelungen ist.

04 - Iglo Hähnchen Paella - Beutelinhalt in Pfanne
Beutelinhalt in Pfanne geben

Das ganze erhitzen wir dann auf höchster Stufe und bei gelegentlichen umrühren damit nichts anbrennt. Was mir sofort auffiel als die Pfanne Betriebstemperatur erreicht hatte war die Tatsache dass sich eine rote Masse von den Fleischstücken löste. Hier hatte der Hersteller wohl eine Art Tomatensauce an den Hähnchenbrustfilets eingefroren, die sich nun von diesen wieder trennte und mit dem Rest des Beutelinhalts vermischte. Eine gute Idee wie ich fand.

05 - Iglo Hähnchen Paella - Sauce löst sich
Sauce löst sich vom Hähnchen

Ist alles gut angebraten, schalten wir die Herdplatte auf halbe Stufe hinunter und garen das ganze für ca. 10 Minuten fertig. Iglo gibt hier 5-10 Minuten an.

06 - Iglo Hähnchen Paella - garen
Garen

Ich verließ mich wie meistens hier mehr auf mein Bauchgefühl als auf die Uhr. Nachdem ich meinte das alles fertig war, servierte ich mir das Gericht schließlich.

07 - Iglo Hähnchen Paella - fertiges Gericht
Fertiges Gericht

Wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte, braucht sich Iglo hier keinesfalls vor dem Platzhirsch Frosta zu verstecken. Auch in diesem Beutel steckte ein schmackhaftes und leckeres Fertiggericht. Die Hähnchenbrustfilets erwiesen sich als saftig und so gut wie nicht trocken, das Gemüse schmeckte frisch und war angenehm knackig. Nur hätte ich mir die Sauce noch etwas herzhafter gewünscht als sie wirklich war – für den mitteleuropäischen Geschmack mag diese Sauce zwar in Ordnung sein, aber ein wenig mehr Schärfe hätte aus meiner Sicht keinesfalls geschadet.

Schauen wir uns wie immer natürlich auch hier noch einmal kurz die Nährwerte an:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 633 kj
151 kcal
3165 kj
755 kcal
Eiweiß: 6,9g 35,0g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
6,4g
2,3g
32,0g
12,0g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
16,0g
2,7g
79,0g
14,0g
Ballaststoffe: 1,3g 6,5g
Natrium: 0,28g 1,4g

Eine Portion (=1 Beutel á 500g) entspricht somit 20 WW ProPoints, was mich etwas über dem Durchschnitt vergleichbarer Produkte aber dennoch absolut im Rahmen liegt.

08 - Iglo Hähnchen Paella - Closeup

Bis auf die Tatsache dass ich persönlich die Sauce etwas zu lasch fand hat Iglo mit diesem Fertiggericht insgesamt auf jeden Fall gute Arbeit geleistet. Die Portion reichte vollkommen aus, um den mittäglichen Hunger zu stillen und die Zutaten erwiesen sich meiner Meinung nach durchgehend als wirklich hochwertig. Also werden wohl in Zukunft auch anderen Gerichten dieses Herstellers hin und wieder mal in meinem Einkaufskorb landen – mal schauen ob sich dieser Eindruck auch bei weiteren Tests halten kann.

Meine Wertung: 3 MG

Kurztest Frosta Bratkartoffel Hähnchen Pfanne

Samstag, Oktober 30th, 2010

Vor kurzem entdeckte ich im Tiefkühlregal bei Rewe ein weiteres Frosta Produkt, dass ich bisher noch nicht kannte. Ob es sich bei der Frosta Bratkartoffel Hähnchen Pfanne, die ich für 3,49 Euro erwarb allerdings wirklich um ein wirklich neues Produkt handelte oder ob es vielleicht einfach nur neu in das Sortiment des Supermarktes aufgenommen worden war kann ich nicht sagen – die Aufschrift „Neu“ oben rechts in der Ecke bestärkt mich aber in dieser Vermutung.

01 - Frosta Bratkartoffel Hähnchen Pfanne - Packung vorne
Packung vorne

02 - Frosta Bratkartoffel Hähnchen Pfanne - Packung hinten
Packung hinten

Woraus besteht dieses Tiefkühl-Fertiggericht also? Zum einen natürlich aus Kartoffeln, die laut Herstellerangabe ca. 35% des Gerichtes ausmacht. Außerdem gelbe und rote Paprika (ca. 22%), marinierte und vorgegarte Hähcnehbrust-Filets (ca. 14%), Broccoli (ca. 13%) und die restlichen 16 % Prozent setzen sich aus Zwieben, Sonnenblumenöl, Butter, Speisesalz, Knoblauch, Muskat & Pfeffer zusammen. Natürlich alles wie bei Frosta gewohnt ohne Aromen, Geschmacksverstärkern, Emulgatoren, gehärtete Fette, modifizierte Stärken und Stabilisatoren. Wie ich lesen durfte verzichtet der Hersteller sogar auf die sogenannten „natürliche Aromen“ – was ja gemäß EU-Verordnung noch zulässig wäre. Das freute mich natürlich zu hören.
Für die Zubereitung geben wir nun zuerst 2 Esslöffel Öl in eine Pfanne.

03 - Öl in Pfanne
Öl in Pfanne geben

Anschließend fügen wir den noch gefrorenen Beutelinhalt hinzu

04 - Beutelinhalt in Pfanne
Beutelinhalt in Pfanne geben

und erhitzen alles auf höchster Stufe.

05 - erhitzen
Erhitzen

Leider schweigt sich der Hersteller hier aus, für wie lange man das ganze erhitzen soll. Ich verließ mich hier wie immer auf mein Bauchgefühl und schaltete die Platte herunter auf mittlere Stufe, als alles gut aufgetaut zu sein schien. Auf mittlerer Stufe garen wir alles dann für weitere 9 bis 11 Minuten.

07 - Zehn Minuten
06 - garen
Für 10 Minuten garen

Der Geruch von Zwiebeln und Knoblauch stieg mir in die Nase, während ich das Gericht bei gelegentlichem Wenden fertig garte. Nachdem die Kartoffelscheiben nach den 10 Minuten einigermaßen gebräunt und das Öl aufgesogen war, schien mir das Gericht fertig und ich konnte es servieren.

08 - Frosta Bratkartoffel Hähnchen Pfanne - Fertiges-Gericht
Fertiges Gericht

Die Kartoffelscheiben waren zwar noch etwas weich, hier hätten bestimmt einige Minuten mehr nicht geschadet. Das Hähnchenfilet erwies sich stellenweise zwar als ganz leicht trocken, aber bei Geflügel ist das ja leider nie ganz auszuschließen. In Kombination mit den Broccoliröschen und den Paprikastückchen sowie den Gewürzen erwies sich schließlich aber auch dieses Fertiggericht als wirklich sehr schmackhafte Kreation. So ein 500g Beutel reicht übrigens genau für eine gute Portion.

Werfen wir schließlich wie immer noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 403 kj
96 kcal
2016 kj
480 kcal
Eiweiß: 5,8g 29,0g
Fett: 3,5g 17,5g
Kohlehydrate: 10,3g 51,5g
BE: 0,9 4,5

Das entspricht 13 WW ProPoints, dazu müssen wir aber noch die beiden Esslöffel a 12g pro EL Öl berechnen, was ca 212kcal oder 6 WW ProPoints entspricht. Insgesamt kommen wir also auf 692kcal oder 19 WW ProPoints. Aber auch dass bewegt sich wie ich finde noch im Rahmen.

09 - Frosta Bratkartoffel Hähnchen Pfanne - CloseUp

Insgesamt erwies sich auch diese Frosta-Kreation aus meiner Sicht mal wieder als wirklich gelungenes Fertiggericht. Zwar hätten die Kartoffelscheiben wie ich weiter oben erwähnte etwas knuspriger sein können, aber hier möchte ich die Schuld nicht unbedingt auf den Hersteller schieben, da ich meine dass ich durch längeres Braten hier bestimmt ein besseres Ergebnis erreicht hätte.

Meine Wertung: 3 MG

Lachsspinatlasagne [29.10.2010]

Freitag, Oktober 29th, 2010

Am heutigen Freitag, dem letzten Tag vor dem aufgrund von Allerheiligen verlängerten Wochenendes, bot die Menukarte wieder einiges Interessantes an. Die für Freitag übliche Süßspeise in Form einer „Dampfnudel mit Vanillesauce“ bot man heute mal nicht bei Tradition der Region, sondern bei Globetrotter an, aber die Grundkombination aus Geflügel, Fisch und Süßspeise blieb uns trotzdem erhalten. Als Geflügelgericht wurde heute wie bei Vitality „Mariniertes Hühnerfleisch mit Ingwergemüse, dazu Vollkornreis“ angeboten, was durchaus interessant klang. Die Asia-Karte lockte mit „Gebackener Ananas und Banane“ sowie „Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und frischem Gemüse in Chili-Zitronengrassauce„. Damit nicht genug wurde außerdem noch als Zusatzangebot ein „Mexikanischer Kartoffel-Hackfleischauflauf mit Kidneybohnen und Mais“ angeboten. Ich überlegte einen Moment ob ich nicht hier zuzuschlagen, entschied mich letztlich aber doch für das heutige traditionell-regionale Gericht in Form einer „Lachsspinatlasagne in Tomatenbasilikumsauce„. Auf Nachtisch oder zusätzliches Gemüse verzichtete ich heute aber.

Spinat Lachs Lasagne

Eine wirklich gute Wahl wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Zwischen mehreren Schichten Lasagneplatten befanden sich reichlich zartes Lachs und noch mehr leckerer Blattspinat, vermengt mit einer schmandartigen Masse. Dazu passte gut die mit Tomaten-Fruchtstücken versehene, lecker gewürzte Tomatenbasilikumsauce. Und die Portionsgröße war mehr als nur ausreichend, ich musste gegen Ende wirklich kämpfen um alles zu schaffen. Und das ist wirklich selten. 😉
Auch bei der Allgemeinheit der Kantinengäste erfreute sich die Lachsspinatlasagne großer Beliebtheit, war aber meiner Meinung nach etwa gleich auf mit dem ebenfalls sehr beliebten marinierten Hühnerfleisch und dem Auflauf. Zwischen diesen Dreien konnte ich heute nicht wirklich einen klaren Favoriten ausmachen. Am ehesten würde ich den ersten Platz aber dem Mexikanischen Auflauf zubilligen und Lachsspinatlasagne und mariniertes Hühnerfleisch den Platz zwei auf der allgemeinen Beliebtheitsskala geben. Auf Platz drei folgten dann die Asia-Speisen und dann schließlich die Dampfnudel, welche aber wie immer auch gerne als zusätzlicher Nachtisch genommen worden war. Dazu kam natürlich noch wie immer die Fraktion an Gästen, die ihren mittäglichen Hunger mit selbstgemischten Salaten, Suppen oder auch dem ebenfalls verfügbaren Sushi stillten. Nicht dass ich Sushi vollkommen abgeneigt wäre, aber wenn ich so etwas essen möchte, würde ich doch eher in ein japanisches Restaurant gehen anstatt es in einer Kantine zu bestellen – die durchgehend hohe Qualität der ansonsten angebotenen Speisen mal in allen Ehren.
Was die Kalorienwerte angeht war die Wahl der Lachsspinatlasagne natürlich heute nicht unbedingt optimal gewesen, aber ich werde auch so dank leichtem Frühstück und voraussichtlich leichtem Abendessen absolut im Rahmen bleiben.

Mein Abschlußurteil:
Lachsspinatlasagne: ++
Tomatenbasilikumsauce: ++

QuarkGenuss Bratapfel, Clementinen & Banane

Freitag, Oktober 29th, 2010

QuarkGenuss Bratapfel, Clementinen & Banane

Zu meinem heutigen Morgenkaffee wählte ich neben einer Banane und zwei Bio-Clementinen auch einen 150g Becher Exquisa QuarkGenuss Typ Bratapfel zu meinem Frühstück aus. Mit gerade mal 132kcal oder 4 WW ProPoints bewegte sich dies absolut im Rahmen dessen, was ich mir morgens kalorientechnisch zumuten möchte. Und die nach Zimt und Apfel schmeckende und sogar mit einigen Apfel-Fruchtstücken versehene Quarkzubereitung erwies sich sogar als sehr lecker. Kann ich durchaus weiterempfehlen.

Guten Appetit

Gai Pad Prik Wan [28.10.2010]

Donnerstag, Oktober 28th, 2010

Nachdem ich den Rest der Woche mich auf die westlich angehauchten Gerichte beschränkt hatte, wandte ich meine Aufmerksamkeit heute endlich mal der asiatischen Küche zu. Mit ein Grund dafür war wohl, dass ich heute aus meiner Sicht nichts wirklich interessantes dort angeboten wurde. Am ehesten wäre noch das Zusatzangebot in Form eines „Putengeschnetzelten mit Knöpfle“ in Frage gekommen. Das „Holzefällersteak Westmoreland (Mixed Pickles, Zwiebeln), dazu Bratkartoffeln“ bei Globetrotter klang zwar gut, war mir aber eindeutig zu kalorienreich. Außerdem wurden noch eine „Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen“ bei Vitality und „Burgunderbraten mit Kartoffelknödel und Rotweinsauce“ bei den traditionell-regionalen Gerichten angeboten – aber beides sprach mich irgendwie nicht an. Bei den Asia-Gerichten fand ich schließlich neben „Thaoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce“ auch „Gai Pad Prik Wan – Gebratene Hähnchenfleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce„. Süße Chilisauce klang sehr lecker wie ich fand – also entschied ich mich schließlich für dieses Angebot. Dazu nahm ich mir wie üblich eine Schälchen Reis, dass ich heute nicht mit Sambal Olek, sondern mit einer rötlichen, ebenfalls süß-scharfen Sauce ganierte sowie außerdem noch – ausnahmsweise – ein Becherchen Cappucinocreme als Nachtisch.

Gai Pad Prik Wan

Die Sauce erwies sich trotz des Chili nicht als sonderlich scharf, aber in Kombination mit dem zarten Hähnchenfleisch und dem zahlreichen Gemüsesorten als wirklich sehr lecker. Ich entdeckte Frühlingszwiebeln, Karottenscheiben, Zucchini, Champignons, Keimlingen, Salat und einiges mehr – wie immer eine reichhaltige und sehr gelungene Kombination. Dazu passte der Reis und die süßlich-scharfe Sauce perfekt. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall sehr zufrieden und bin auch gut satt geworden. Die angenehm luftig-lockere Caramelcreme wäre zwar nicht mehr unbedingt notwendig, aber trotzdem sehr schmackhaft.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute eindeutig das Steak am höchsten im Kurs, gefolgt von dem Putengeschnetzelten und den Asia-Speisen. Aber auch der Burgunderbraten erwies sich als recht beliebt. Einzig die gefüllte Aubergine sah ich eher selten, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Gai Pad Prik Wan: ++
Reis: ++
Caramelcreme: ++

Royal Gala, Erdbeeren & Landiebe Müsli Joghurt

Donnerstag, Oktober 28th, 2010

Royal Gala, Erdbeeren & Landiebe Müsli Joghurt

Gestern entdeckte ich beim Einkaufen doch tatsächlich trotz Ende Oktobers noch Erdbeeren aus deutschen Landen bei Tengelmann. Bei einem Preis von 2,99 Euronen für die 250g Schale konnte ich bei diesem Produkt der Firma SanLucar (Blog) natürlich nicht nein sagen.

SanLucar Erdbeeren - Label

Abgesehen von zwei Erdbeeren handelte es sich dabei durchgehend um feste und fast schon und unnatürlich frisch wirkende Früchte. Ich will ja nicht wissen mit was diese Erdbeeren bestrahlt, behandelt oder sonstwie konserviert wurden damit sie so wie ich sie aß in den heutigen Tengelmann geliefert werden konnten. Außerdem waren sie so sauber, dass ich vermuten muss dass sie nicht in Erde sondern in irgend etwas anderem gezüchtet worden sind. Visuell eindeutig sehr hochwertig, das steht außer Frage – über das andere möchte ich hier lieber gar nicht nachdenken. 😉
Dazu gab es heute neben einem Kaffee und einen Apfel der Sorte Royal Gala aus Südtirol sowie einen 150g Becher Landliebe Müsli Joghurt Traditionell mit 3,8% Fett im Milchanteil. Da die Firma Landiliebe hier extra „im Milchanteil“ dazu schreibt, drängt sich natürlich die Vermutung auf dass in den Müslizutaten noch weitere, versteckte Fette lauern, die der Hersteller aus Marketinggründen vergessen hat zu erwähnen. Aber das sind natürlich reine Vermutungen.
Mit 167kcal oder 5 WW ProPoints find ich ihn Wertetechnisch aber noch absolut aktzeptabel, auch wenn sich die 21g Zucker pro Becher deutlich in einer kräftigen Süße bemerkbar machen. Schmecken tut es aber dennoch.

Guten Appetit

Seelachsfilet im Pfirsich- Ingwersud [27.10.2010]

Mittwoch, Oktober 27th, 2010

Mit „Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei und frischem Gemüse in leichter Soja Sauce“ oder „Pad Bai Kraprao Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum“ standen heute zwei durchaus interessante Gerichte auf der Asia-Karte. Aber auch die reguläre Küche hatte einige interessante Angebote. Das „Piccata Milanese auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce“ bei Globetrotter, welches ich übrigens hier schon mal versucht hatte, klang schon mal ganz gut – aber auch der „Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken“ bei den traditionell-regionalen Gerichten sah wirklich gut aus. Zusätzlich gab es noch als Zusatzangebot eine Portion „Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln„, was extrem verlockend, aber auch viel zu kalorienreich klang. Da ich schon länger keinen Fisch mehr gegessen hatte, fiel meine Wahl letztlich doch auf das heutige Vitality-Angebot in Form eines „Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwersud mit Kugel von Jasmin Duftreis“ – ein Gericht das ich von hier und hier schon als gute Wahl kannte. Dazu wählte ich noch eine Schale Pariser Karotten, die ich mir von der Gemüsetheke befüllte.

Seelachsfilet im Pfirsich- Ingwersud

Zwar erschien das Seelachsfilet zuerst recht klein geraten, doch es da es sich um zwei Stücke im Doppelpack handelte, reichte die Menge mehr als aus. Als weiteres positiver Punkt kam hinzu, dass sich nicht eine einzige Gräte darin fand. Geschmacklich passte der Sud aus fruchtigem Pfirsich und Ingwer wie ich fand sehr gut dazu. Und auch die Menge der Sauce harmonierte letztlich gut mit der Menge an Fisch und klebrigen Duftreis, der tatsächlich leicht nach Jasmin roch. Nur die Karotten erwiesen sich als bereits leicht abgekühlt, aber damit hatte ich gerechnet. Bin mit dieser Menge auf jeden Fall letztlich gut satt geworden. Trotzdem schlug dieses Gericht nur mit gerade mal 545kcal oder 14 WW ProPoints zu buche.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute ohne Frage der Leberkäse sehr hoch im Kurs und belegte meinen Einschätzungen nach gemeinsam mit dem Piccata Milanese den ersten Platz. Auf Platz zwei folgten wohl die Asia-Speisen, knapp gefolgt vom Tellerrösti und dann dem Seelachsfilet. Außerdem gab es natürlich wieder eine gewisse Gruppe, die sich mit Salaten, Suppen oder eigenen Zusammenstellungen einzelner Komponenten der angebotenen Gerichte sättigte. Ich war aber mit meiner Wahl auf jeden Fall wieder sehr zufrieden. Auch wenn der Leberkäse auch jetzt noch sehr lecker klingt wenn ich es so schreibe – aber das wäre kalorientechnisch einfach unverantwortlich gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++
Pariser Karotten: +

Vanillequark, Royal Gala & Banane

Mittwoch, Oktober 27th, 2010

Vanillequark, Booskop & Banane

Heute Morgen gab es mal zum üblichen Kaffee einen Apfel der Sorte Royal Gala aus Südtirol, eine Banane und 200g Becher Berchtesgadener Land Vanillequark. 200g ist zwar schon fast zu viel für den Morgen, normalerweise bin ich Portionsgrößen von 150g gewöhnt, aber geschmacklich finde ich diese Joghurtzubereitung immer wieder sehr gelungen. Mit 194kcal oder 5 WW ProPoints ist das ganze zwar kein leichter Genuss, aber dennoch absolut im Rahmen dessen was ich mir morgens kalorientechnisch zumuten möchte.

Guten Appetit