Burger King Grilled Chicken Classic

Burger King Grilled Chicken Classic

Da ich heute etwas anderes wichtiges erledigen musste, hatte ich mir einen Tag Urlaub genommen und war dabei auch ein wenig auf den Straßen Deutschlands unterwegs. Zum Essen blieb leider kaum Zeit, daher entschied ich mich dazu auf meiner Rückfahrt nach München am Rasthaus Holledau in der Nähe von Geißenhausen, das wir ja bereits hier schon einmal ebenfalls in Verbindung mit Burger King kennen gelernt hatten. Nach einem kurzen Blick auf das dortige Angebot entschied ich mich für das Grilled Chicken Classic, welches im Menu mit Pommes Frites, einem Tütchen Ketchup oder Mayo sowie einem Kaltgetränk für 6,49 Euro angeboten wird. Dabei beeinflusste auch die Angabe “nur 5% Fett” mit meine Entscheidung.
Belegt ist das ganze mit zwei Tomatenscheiben, ein wenig Salat, etwas Joghurt-Pfeffer-Sauce und natürlich einem angenehm zarten Stück saftigen, unpaniert gebratenen Hähnchenfilet. War zwar etwas klein geraten wie ich fand – auf der Werbetafel ist das Fleischstück etwas größer als die untere Brötchenscheibe, beim realen Produkt versteckt es sich aber eher zwischen den beiden Hälften. Ich fand es aber geschmacklich für ein Fast-Food-Produkt aber sehr gelungen und recht sättigend. Mit 344kcal pro Portion fand ich auch die Nährwerte absolut akzeptabel. Kann ich durchaus weiter empfehlen.

Gai Pad King [25.01.2011]

Da die reguläre Küche heute mir ihren Angeboten nicht so das Wahre zu bieten schien, musste ich mich anderweitig umsehen. Weder die Gemüse Paella bei Vitality noch das Fleischpflanzerl mit Senfsauce und Butternudeln bei den traditionell-regionalen Gerichten noch das Rinderlendensteak “Strindberg” mit Senf-Zwiebelkruste und Butternudeln bei den Globetrotter-Speisen konnten mich besonders reizen. Mit der Zubereitungsform “Strindberg” habe ich ja bisher eher schlechte Erfahrung gemacht. Ich esse ja vieles, aber Steak Strindberg gehört zu eine der Dingen die mir einfach nicht schmecken – man sehe hier. Einzig das Schweineschnitzel Wiener Art mit Pommes Frites als heutiges Tagesangebot wäre noch gegangen, aber das widersprach meiner Bemühung der Kalorienreduktion. Also wandte ich meine Aufmerksamkeit der Asia-Thai-Theke zu. Dort fand ich neben Asiatischem Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce und Gebratene Ente mit verschiedenen Gemüse in süß-sauerer Sauce heute auch Gai Pad King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse, Ingwer und Pilzen auf der Karte. Auch wenn die Ente mich durchaus reizte, erinnerte ich mich doch daran dass ich mich dass ich in letzter Zeit ja genug süß-saures hatte, daher wählte ich die Hähnchenfiletstreifen, die mir der asiatische Koch als scharf anpries. Dazu gab es mit etwas süß-scharfer Chilisauce garnierten Reis und einen Glückskeks.

Gai Pad King

Mit dem Attribut “Scharf” hatte der Koch tatsächlich nicht übertrieben. Dabei erwies sich das ganze nicht als einfach nur scharf, sondern besaß diese leicht unterschwellige Schärfe, die sich erst nach und nach entwickelt – so wie ich es mag. Und auch die Hähnchenfiletstreifen enttäuschten nicht und trugen ihre Namen zu recht, denn sie waren angenehm saftig und zart so wie ich es von Fleisch das als Filet bezeichnet wird erwarte. Dazu gab es wie üblich die umfangreiche Gemüsemischung, die heute aus Zucchini, Paprika in verschiedenen Farben, Blumenkohl, Frühlingszwiebeln, Möhren, Sojasprossen und Kohl um nur die Komponenten zu nennen. Und natürlich fanden sich auch reichlich asiatische Pilze darin, die ich meine als Mu Err identifizieren zu können. Und auch am Reis gab es natürlich nichts auszusetzen. Eine sehr gute Wahl, an diesem Gericht gab es wirklich absolut nichts auszusetzen.
Bei den anderen Kantinengästen war natürlich das Wiener Schnitzel eindeutig der Favorit und belegte den ersten Platz. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, gefolgt vom Fleischpflanzerl auf Platz drei, dem Steak Strindberg auf dem vierten Platz und schließlich der Gemüse Paella. Klar dass so ein Schweineschnitzel natürlich das die Essenshitparade anführt, so ein paniertes Wiener Schnitzel ist einfach genau das was einen deutschen Esser reizt. Wenn ein solches Gericht angeboten wird, greift die Allgemeinheit natürlich zu. Und ich muss zugeben, dass ich auch zugegriffen hätte wenn ich nicht kalorientechnische Bedenken gehabt hätte. Aber mit den Asia-Gerichten fahre ich ja bekanntlichermaßen – von wenigen Ausnahmen mal abgesehen – auch immer gut.

Mein Abschlußurteil:
Gai Pad King: ++
Reis: ++

Bauer Vanillejoghurt, Kiwi & Bretzel

Bauer Vanillejoghurt, Kiwi & Bretzel

Obwohl das Radio heute in meiner Richtung 14km zähfließenden Verkehr angekündigt hatte, kam ich erstaunlicherweise gut durch und erreichte innerhalb kürzester Zeit meinen Arbeitsplatz. Natürlich gab es auf der Strecke wieder reichlich Geschwindigkeitsbegrenzungen von 80 und 120 km/h, aber außer mir hielten sich nur wenige wirklich daran. Dabei ist immer zu befürchten dass in den Schilderbrücken ein Radargerät nur darauf wartet dass einer zu schnell fährt – die entsprechenden Doppelfenster sind in den meisten vorhanden. Nicht dass die Strafen bei 10-15km/h zu viel besonders schlimm wären, aber es muss ja nicht sein…
Am Schreibtisch schließlich angekommen stellte ich mir gleich mal meinen Snack für heute morgen zusammen. Dabei fiel meine Wahl neben dem üblichen Kaffee auf eine angeblich ja so vitaminreiche Kiwi, eine Bretzel – heute sogar im Gegensatz zu gestern mit Salz – und einen 150g Becher Bauer Vanillejoghurt mit 0,1% Fett. (66kcal bei 9,6g Zucker pro Becher). Dieser Joghurtzubereitung merkt man meiner Meinung nach die Fettreduktion an – sie schmeckt durch den veminderten Gehalt am Hauptgeschmacksträger Fett nicht ganz so intensiv wie ein regulärer Joghurt gleicher Geschmacksrichtung. Dennoch finde ich den Geschmack absolut in Ordnung. So ganz habe ich die Hoffnung ja noch nicht aufgegeben Gewicht weiter zu reduzieren indem ich darauf achte was ich esse. Bei den breiten Angebot der heutigen Verlockungen im Supermarkt ist das auch leider bitter nötig. Und die bisherigen Erfolge sollten mir mit dieser Einstellung eigentlich auch recht geben.

Guten Appetit

Putensteak Florida & Currysauce [24.01.2011]

Mein erster Gedanke war es zwar eigentlich gewesen, heute beim Vitality-Gericht in Form einer Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln zuzuschlagen, aber irgendwie gefiel mir als ich vor der Essensvitrine stand in der alle Gerichte als Vorschau ausgestellt waren, sagte mir das Putensteak Florida mit Mandelreis und fruchtiger Currysauce doch etwas mehr zu. Die traditionell-regionale Bratwurstschnecke auf Sauerkraut mit Püree und der Tagestipp Rahmhackbraten mit Kartoffelpüree sahen zwar auch gut aus, aber Geflügel erschien mir dann doch etwas kalorienbewußter. Natürlich gab es auch wieder Angebote im Bereich der Asia-Gerichte, heute standen dort u.a. Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry und Chang Pao Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und buntem Pfeffer nach Thai China Art auf der Karte, aber ich hatte mich ja bereits für das Putensteak Florida entschieden. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Waldbeerenjoghurt als Dessert.

Putensteak "Florida" / Turkey Steak "Florida"

Die Sauce erwies sich tatsächlich als angenehm fruchtig und pikant und obwohl es im ersten Moment etwas viel erschien, war es doch gut abgemessen um den Mandelreis zu binden und ergab vermengt mit ihm eine gute Sättigungsbeilage. Dabei blieb noch genug übrig um das Putensteak zu benetzen. Denn dies, belegt mit einer halben Aprikose und überbacken mit etwas Käse, war eindeutig die Hauptkomponente des Gerichtes. Das Fleisch war ganz in Ordnung, auch wenn es vor allem an den Rändern teilweise etwas hart gebacken und dadurch dort auch etwas trocken war. Da hatte ich wohl eines der etwas misslungener Stücke erwischt – na ja, so etwas passiert halt. Am mit Pistaziensplittern und einer Himbeere garnierten Waldbeerenjoghurt gab es aber absolut nichts auszusetzen.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte heute aber ziemlich eindeutig die Bratwurstschnecke den ersten Platz. Auf dem Zweiten folgte dann die Asia-Gerichte, aber sehr eng gefolgt von dem Rahmhackbraten auf Platz drei. Das Putensteak Florida kam dann auf Platz vier und die Pilpfanne schließlich auf Platz fünf. Alles Angaben natürlich wie immer rein subjektiv nach meinen Beobachtungen während meines Besuches.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak Florida: +
Fruchtige Currysauce: ++
Mandelreis: ++
Waldbeerenjoghurt: ++

Autobahndrängler, Bretzel, Apfel & Bauer Müsli Joghurt

In der Nacht von Sonntag auf Montag ist der Winter nun entgültig nach Deutschland, insbesondere Bayern, zurückgekehrt. Bereits als ich gestern Abend nach München zurückkehrte – bald sind diese Fahrten glücklicherweise ja nicht mehr notwendig – war die Autobahn schon mit reichlich Geschwindigkeitsbegrenzungen aufgrund von drohender Glätte gespickt. Nicht dass sich alle dran gehalten hätten, immerhin ist die deutsche Autobahn häufig Tummelplatz der Scharen von minderbemittelten Dauerrasern, die sich selbst wenn man mit 210 km/h unterwegs ist noch hinter einen klemmen und ihn mit Lichthupe und viel zu dichtes Auffahren nötigen, aber nicht erkennen dass das Auto das sie bedrängeln unmöglich zwischen die Schlange des langsamer fahrenden Autos auf der rechten Spur einscheren kann ohne fast eine Vollbremsung hinlegen zu müssen. Ich mache einem schneller fahrenden Auto ja gerne Platz, wenn der Raum auf der anderen Spur dazu da ist und gehöre nicht zu den Leuten, die weiter auf der Mittelspur fahren obwohl die rechte Spur absolut frei ist – aber sich hinter einen Wagen zu klemmen und ihn zu bedrängen obwohl man doch erkennen muß dass dieses Auto selbst hinter einer Kolonne anderer Fahrzeuge fährt und unmöglich nach Rechts fahren kann – das ist wirklich unterstes Niveau und kündet doch von der scheinbaren Gehirnamputation unter der einige Verkehrsteilnehmer zu leiden scheinen. Und nicht nur bei PKWs, auch die Fahrer von Kleintransportern scheinen unter einer extremen Form von Selbstüberschätzung zu leiden wenn sie mit ihren fahrenden Schrankwänden mit 120km/h über die 2m breite Spur einer Baustelle rasen, auf der ja eigentlich nur 80 erlaubt sind. Leider sind die deutschen Gesetze da viel zu lasch und dir drohenden Strafen viel zu milde. Obwohl es vielen mit Sicherheit gut tun würde, will ich hier ja nicht gleich die Prügelstrafe einführen, aber ein möglichst langer Führerscheinentzug bei hochgradiger Verkehrsgefährdung wie ich es gestern gleich mehrfach erlebt habe wäre doch eine angemessene Bestrafung.
Doch ich schweife ab – eigentlich soll es hier ja ums Frühstück gehen…

Bretzel, Apfel & Bauer Müsli Joghurt

Heute entschied ich mich mal für einen Apfel der Sorte Braeburn aus Südtirol, eine Bretzel aus unsere Kantinenbistro und einen 150g Becher Bauer Müsli Joghurt in Geschmacksrichtung Banane Apfel mit 151kcal pro Becher und 13,1g Zucker pro 100g und 19,7g Zucker pro Becher. Kein leichter Genuss aber absolut im Rahmen. Außerdem erwies sich die Zusammenstellung mit ihren Getreidekörnern und Apfelstückchen im Joghurt auch noch als recht gelungen. Nur bei der Bretzel hatte ich mich wohl etwas vergriffen, denn irgendwie vermisste ich das Salz auf dem Laugengebäck vollständig. Dafür war sie aber zumindest knusprig frisch. Insgesamt ein recht gelungener Morgensnack, hat mir mal wieder sehr gut gemundet.

Guten Appetit