Archive for January, 2011

Joghurt mit der Ecke, Clementinen & Banane

Wednesday, January 19th, 2011

Joghurt mit der Ecke, Clementinen & Banane

Nachdem mir bereits gestern Morgen einige später eintreffende Kollegen davon berichtet hatten dass die aktuell stattfindende Bau 2011 Messe zu permanenten Stau auf der Autobahn von und zur Messe führt und ich auch gestern Abend selbst in die Situation gekommen war, lange im zähfließenden Verkehr der abreisenden Messebesucher zu stehen, hatte ich mich heute Morgen besonders früh auf den Weg gemacht, um genau diese Stausituation zu vermeiden. Das ist mir auch gut gelungen und ich kam bei 4-5 Grad Außentemperatur und leichtem Regen, der inzwischen übrigens in Schneeregen übergegangen ist, problemlos nach München um dort meine heutige Arbeit aufzunehmen. Natürlich eingeleitet wie immer durch einen Becher Kaffee, etwas Obst und eine kleine Milchspeise. Dabei fiel meine Wahl heute auf zwei Clementinen, eine Banane und einen 150g Becher Müller Joghurt mit der Ecke, bestehend aus 130g aromatisierten Naturjoghurt und 20g Knusper-Müsli-Mix, alles zum selbst mischen. Mit 198kcal pro Becher und 13,6g auf 100g bzw. 20,4g pro 150g Becher Kohlehydrate (= Zucker) ein was die Nährwerte angeht durchaus aktzeptabler Morgensnack. Und auch geschmacklich fand ich ihn absolut in Ordnung, auch wenn die paar süßen Knusperraspeln aus Getreide natürlich nicht gegen ein gutes Bircher -Müsli mit Früchten ankommt. Aber für heute soll das mal ausreichen.

Guten Appetit

Sturz der Titanen – Ken Follet

Tuesday, January 18th, 2011

Mit Sturz der Titanen habe ich nun auch das aktuelle Werk des britischen Autors Ken Follet verschlungen. Dabei hatte ich mich für die ungekürzte Hörbuchfassung entschieden, erschienen genau die Druckausgabe im Lübbe-Verlag und erworben wie immer bei meinen Hörbuch-Dealer Audible. Mit etwas mehr als 37 Stunden Laufzeit handelt es sich bei diesem von Philip Schepmann gelesene Werk zwar um einen ziemlichen Brocken Literatur, aber jede Zeile hat sich in diesem Fall wahrlich mehr als nur gelohnt. Nicht dass ich nach dem Konsum der Werke Die Säulen der Erde, Nacht über den Wassern, Die Kinder von Eden, Die Pfeiler der Macht, Die Brücken der Freiheit und Eisfieber dieses Autors etwas anderes erwartet hätte, dennoch bin ich bei diesem bereits im Vorfeld als erster Teil eines Epos beschriebenen Buches natürlich mit der geeigneten Unvoreingenommenheit heran gegangen.
Erzählt wird die Geschichte verschiedener Familien in Deutschland, England, Russland und den USA während zwischen den Jahr 1911 und 1924, einer Zeit die vom Ersten Weltkrieg, der russischen Revolution und einem umfassenden sozialen Wandel bestimmt wird. Um einen Überblick über die komplexe Storyline zu bekommen werfen wir am besten einen Blick auf die wichtigsten Protagonisten dieses Romanes. Ich versuche dabei so wenig wie möglich über die eigentliche Handlung zu verraten, aber einige Ausrutscher möge man mir hier bitte verzeihen.
Die britische Bergarbeiterfamilie Williams lebt im kleinen walisischen Ort Aberowen. Die Geschichte beginnt mit dem Tag, als der jüngste Sohn der Famile Billy Williams im Alter von gerade mal dreizehn Jahren mit der Arbeit in der lokalen Kohlegrube beginnt. Während seine ältere Schwester Ethel es als Hausangestellte des lokalen Earls Fitzherbert es noch etwas besser getroffen hat, müssen die meisten Bewohner des Ortes ihr Leben in ärmlichen Verhältnissen fristen ihren Lebensunterhalt unter Tage verdienen. Als es zu einem Grubenunglück kommt, beweist zwar der Billy Williams großen Heldenmut und rettet einige der Kumpel vor dem sicheren Tod unter der Erde. Doch als die Familien der verunglückten Kumpel zwangsenteignet und um ihre Häuser gebracht werden um neuen Arbeitskräften Platz zu machen, kommt es zu Aufständen unter den Bergarbeitern.
Das kümmert den lokalen Lord, den Earl Fitzherbert, jedoch nur wenig. Als Mitglied des britischen Hochadels und Abgeordneten des Oberhauses verschließt der erzkonserative Adelige mit seiner Frau Bea, ebenfalls eine Adelige russischer Herkunft, die Augen vor den Nöten der Bewohner seiner Besitzungen. Daran ändert auch der Besuch des gerade neu eingesetzten britischen Königs George V. nichts, der etwas unbeholfen versucht den Bergarbeitern nach dem Grubenunglück sein Beileid und Mitgefühl zu bekunden. Als sich zwischen Ethel Williams und dem Lord ein Techtelmechtel entwickelt, kommt es wie es kommen muss: Ethel wird schwanger und verliert ihre Stelle im Haus des Lords. Wegen der außerehelichen Schwangerschaft wird sie auch von ihrem Vater verstoßen und geht mit einer kleinen Abfindung nach London, wo sie sich bald Maud Fitzherbert, der Schwester des Vaters ihres unehelichen Kindes, anschließt und damit beginnt, sich für die Rechte der Frauen einzusetzen.
Mit Lady Maud Fitzherbert, der Schwester des Earls, kommen wir zu einer weiteren Hauptperson dieses Werkes. Trotz ihrer Neigung zum Suffragettentum verliebt sie sich während eines Empfanges auf dem Anwesen ihres Bruders in den jungen deutschen Diplomaten Walter von Ulrich. Zwar sind sowohl ihr Bruder als auch der konserative Vater des jungen Walter, Otto von Ulrich, gegen diese Beziehung, aber das hält die Beiden nicht davon ab kurz vor Ausbruch des Weltkrieges heimlich zu heiraten. Zu diesem Zeitpunkt ahnen sie noch nicht, welche Ausmaße die kommende Auseinandersetzung annehmen wird und das sie sich für lange Zeit nicht mehr sehen werden.
Auf diesem Empfang bei Earl Fitzherbert wird auch eine weitere wichtige Person der Handlung eingeführt, der ebenfalls noch junge Harvard-Absolvent und Mitarbeiter der amerkanischen Botschaft Gus Dewar, der sich schon bald zu einem der wichtigsten Mitarbeiter des amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson entwickelt und somit nah an den Geschehnissen steht, die schließlich zum Kriegseintritt der USA führen.
Ein weiterer Handlungsstrang des Buches verläuft schließlich im russischen Sankt Petersburg, wo die Brüder Grigori und Lew Peschkow, die nach der Hinrichtung ihres Vaters durch den Fürsten und des Todes ihrer Mutter in Folge des Petersburger Blutsonntages von 1905 als Waisen aufwachsen. Unter unmenschlichen Bedingungen ihr leben fristend arbeiten beide für einen Hungerlohn im lokalen Stahlwerk. Der Ältere der Beiden, Grigori, versucht trotz seiner ärmlichen Lebensumstände ein rechtsschaffendes Leben zu führen und träumt davon nach Amerika auszuwandern. Doch seinen Plänen wird durch die kriminellen Machenschaften seines Bruders Lew ein Strich durch die Rechnung gemacht, denn er muss ihm sein Ticket für die Überfahrt nach Amerika überlassen um ihn so vor dem sicheren Galgen zu retten. Während Lew so nach einigen Umwegen in die USA gelangt und sich schließlich in Baltimore, der Heimatstadt von Gus Dewar niederlässt, wo er schon bald für den dortigen Boss eines Verbrechersyndikates arbeitet, wird Grigori schließlich in die Wirren des russischen Oktoberrevolution gezogen und entwickelt sich zum Revolutionär an der Seite von Lenin und Trotzki.
Insgesamt kann ich nach Abschluß dieses etwas mehr als 37 Stunden langen Hörbuches (die Druckversion hat lt. Amazon 1024, andere Quellen sprechen von 1022 Seiten) nur sagen: Wow!!! Was Ken Follet da abgeliefert hat, hat durchaus Potential als Meisterwerk bezeichnet zu werden. Nicht nur dass es ihm auf wunderbare Weise gelungen ist, die Lebensverläufe der von ihrer Stellung und ihrer Herkunft her so verschiedenen Personen miteinander zu verstricken und die Verhältnisse der damaligen Menschen aus den unterschiedlichsten Schichten überzeugend darzustellen, auch die Geschichte erscheint insgesamt als durchgehend plausibel und hat einen klaren roten Faden. Viele Begegnungen der Protagonisten erscheinen zwar zufällig, passen aber ohne dass sie konstruiert wirken perfekt in das Gesamtbild dieses ersten Teils des als Trilogie angelegten Epos. Dem Autor ist es dabei perfekt gelungen, ein Stück Weltgeschichte und gesellschaftlichen und politischen Wandel nicht nur von der Seite der großen und mächtigen, sondern besonders auch aus der Sicht der mehr oder weniger einfachen Leute darzustellen. Dabei sind alle historischen Fakten soweit ich das zu Beurteilen vermag detailliert recherchiert und lassen keinen Zweifel zu, dass Ken Follet viel Zeit in die geschichtliche Richtigkeit seiner Erzählung gesteckt hat. Natürlich trägt auch der Vorleser Philipp Schepmann einen großen Teil zum Erfolg dieses Hörbuches bei, denn ihm gelingt es durch entsprechende Stimmanpassung den einzelnen Charakteren ein zusätzliches Eigenleben einzuhauchen. Ich kann dieses Buch absolut weiter empfehlen, ich halte das ganze für ein wirkliches Meisterstück und kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu verschlingen. Leider wird man auf den zweiten Teil, in dem meiner Recherche nach wohl die Kinder der hier beschriebenen Personen die Hauptrolle spielen werden, noch bis ins Jahr 2012 warten müssen. Ein genauer Erscheinungstermin steht noch nicht fest. Schade, aber ich werde wohl zwangsweise bis dahin durchhalten müssen.

Meine Wertung: 3 Sterne

Tiroler Gröstl mit Spiegelei [18.01.2011]

Tuesday, January 18th, 2011

Zuerst hatte ich ja überlegt heute bei den Asia-Gerichten zuzugreifen, wo sowohl das Tahoo Tod – Tofu gebacken mit Bratgemüse mit Koriandersauce als auch das Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce eigentlich ganz lecker klangen. In der regulären Küche erschienen mir weder die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis bei Vitality als auch der traditionell-regionale Schweinebraten mit Dunkelbiersauce und Kartoffelknödel nicht so verlockend. Einzig die Chicken Wings mit Barbecuesauce und Countrypotatoes wären eventuell in Frage gekommen, aber hier hatte ich kalorientechnisch etwas bedenken. Dann entdeckte ich aber den heutigen zusätzlichen Tagestipp Tiroler Gröstl mit Spiegelei, ein Gericht dass ich meines Wissens noch nie probiert hatte. Also schlug ich hier zu und ergänzte das ganze noch mit einer kleinen Schale Möhren – das erschien mir besser und vor allem Gesünder als ein Dessert.

Tiroler Gröstl mit Spiegelei

Natürlich interessierte mich erst einmal, um was es sich bei diesem “Gröstl” eigentlich handelt. Eine kurze Recherche im Netz zeigte mir, dass es sich hier um ein eigentlich Resteessen handelt, das traditionell aus Kartoffeln, Rind- und Schweinefleisch zubereitet wird, welches gemeinsam mit Zwiebeln in Butterschmal angebraten und dann mit Salz, Pfeffer, Petersilie, Kümmel und Majoran gewürzt wird. Das servieren mit Spiegelei ist hierbei ebenfalls sehr verbreitet. Ich denke dass es sich übrigens auch hier um eine Form der Resteverwertung handelte, aber ich fand dass dies das Gericht keinesfalls abwertete. Zwischen den gebratenen Kartoffelscheiben fanden sich reichlich Rind und auch etwas Schweinefleisch, welches beides in einigermaßen mundgerechte Würfel geschnitten war. Stückweise erwies sich dabei das überwiegende Rindfleisch als etwas trocken, aber insgesamt war der Geschmack vor allem in Verbindung mit den ebenfalls angebratenen Zwiebeln wirklich sehr angenehm und lecker. Zusätzlich hatte man das Gröstl noch mit einer dunklen Sauce versehen, die zwar geschmacklich kaum ins Gewicht fiel, aber wohl verhinderte dass es zu trocken wird. Die Karotten erschienen mir eine durchaus passende Ergänzung zu dem ganzen und waren Qualitativ für eine Kantine absolut in Ordnung. Einzig am Spiegelei muss ich etwas Kritik ausüben, denn hier war das Eigelb geplatzt und das Ei so insgesamt etwas verunglückt. Aber im Allgemeinen muss ich sagen, dass es sich bei diesem Restegericht um eine wirklich leckere Zubereitung handelt. Natürlich waren die Kalorienwerte auch beim Gröstl höchstwahrscheinlich etwas bedenklich, vor allem weil einige Fleischstücke über kleine Fettschwarten verfügten und das Gericht insgesamt in Butterschmalz gebraten war, aber das Risiko gehe ich hin und wieder gerne mal ein wenn es was neues zu probieren gibt.
Die Allgemeinheit der Kantinenbesucher schien heute aber eher den Asia-Gerichten den Vorzug zu geben, daher würde ich diesen heute meinen Beobachtungen nach den ersten Platz zubilligen. Auf dem zweiten Platz folgten die Chicken Wings, aber knapp gefolgt vom Gröstl auf Platz drei, dem Schweinebraten mit Dunkelbiersauce auf dem vierten und letztlich den Mexikanischen Chili-Linsen auf dem fünften Platz.
Morgen muss ich mich dann aber wirklich mal wieder etwas zurückhalten. Ich hoffe dass es ein passables Fischgericht gibt, da kann man eigentlich nur wenig falsch machen. Wir werden sehen was sich dann so auf die Speisekarte verirrt hat.

Mein Abschlußurteil:
Tiroler Gröstl: ++
Spiegelei: +
Karottenscheibchen: ++

Swiss Müesli Winter Edition, Clementinen & Banane

Tuesday, January 18th, 2011

Swiss Müesli Winter Edition, Clementinen & Banane

Bei Temperaturen die zwischen 4 und 8 Grad schwankten, Bewölkung und leichtem Nieselregen bewältigte ich auch heute Morgen ohne größere Probleme den Weg auf der wie immer verstopften Autobahn in Richtung München. Ich werde so bald wie möglich wieder auf den öffentlichen Nahverkehr wechseln, soviel steht fest. Bei den aktuellen Benzinpreisen ist dies auch zu empfehlen. Aber aktuell brauchte ich halt ein Auto hier in München.
Für meinen heutigen Morgensnack wählte ich nach der Fahrt heute zum Kaffee neben dem üblichen Obst in Form von zwei Clementinen und einer Banane einen 150g Becher Emmi Swiss Müesli Winter-Edition in Geschmacksrichtung Zwetschgen-Zimt. Diese Joghurt-Müsli-Zubereitung erwies sich zwar als recht süß, was bei 18g pro 100g bzw. 27g Kohlehydrate (=Zucker) pro Becher aber auch nicht verwunderlich ist. Dafür war die Auswahl an Cerealien in diesem Bircher-Müsli wirklich exzellent. Ich entdeckte neben verschiedenen Getreidesorten (Weizen & Hafer) auch reichlich Apfel- und Zwetschgenstücke. Und mit 163,5kcal pro Becher lag es auch was die Nährwerte absolut im aktzeptablen Bereich. Ich kann diese nur im Doppelpack verkaufte Joghurt-Müsli-Zubereitung (Preis ca. 1,69 €uronen) vorbehaltlos weiter empfehlen.

Guten Appetit

Hähnchenbrust auf Ratatoullie [17.01.2011]

Monday, January 17th, 2011

Zum Wochenanfang wartete die Kantine gleich wieder mit einer kleinen Überraschung auf, denn sie wartete ein weiteres Mal mit einem Zusatzangebot, dem sogenannten Tagestipp auf. Das scheint sich jetzt zum Standard zu entwickeln. Heute bestand dieser aus Schweinegeschnetzeltem im Reisrand, ein Gericht das zwar interessant klang aber mich auch nicht übermäßig begeistern konnte. Auf Asiatische Gerichte – heute bestand das dortige Angebot u.a. aus Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Moo Pad Bai Krapao – Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und Thai Basilikum – hatte ich keinen Appetit und ließ sie erst einmal links liegen. Aber in der regulären Küche gab es einiges was mein Interesse erweckte. Das Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip in der Sektion Vitality, ein Gericht das ich hier und hier bereits in ähnlicher Form probiert hatte, klang schon einmal recht, gut. Aber auch der traditionell-regionale Bunte Linseneintopf mit Würstel erschien recht verlockend. Getoppt wurde beides aber noch vom heutigen Globetrotter-Angebot in Form von Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse mit Reis, ein Gericht mit einer lecker aussehenden Gemüsezusammenstellung. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Grießpudding mit Kirschen.

Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse / Chicken breast with ratatoullie

Im ersten Moment erschien es mir zwar dass ich eine der kleineren Hähnchenbrüste erwischt zu haben, aber was die Länge und Breite zu wenig zu haben schien, wurde durch die Höhe wett gemacht. Das Fleisch selbst erwies sich dann auch als angenehm saftig und zart, ganz wie ich es mag. Dazu gab es wie bereits oben erwähnt gab es dazu eine bunte Mischung aus Ratatouillegemüse, in dem ich neben stückigen Tomaten und Zucchini auch Auberginen, Zwiebeln und Paprika entdeckte. Alles gut gewürzt und angebraten gab eine sehr gelungene Mischung. Hier hatte mich mein Auge offensichtlich nicht getäuscht. Die Portion Reis hätte zwar etwas größer sein können, reichte aber letztlich gerade so aus um mit den anderen Komponenten ein sättigendes Mittagsmahl zu ergeben. Und auch am Grießpudding mit Kirschen gab es absolut nichts auszusetzen.
Bei den anderen Kantinengäste erschien es mir, dass heute der Linseneintopf den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei kamen wohl die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der Hähnchenbrust, dann dem Geschnetzelten und schließlich dem Ofengemüse. Im Nachhinein gesehen wäre der Linseneintopf natürlich eine wirkliche Alternative für mich gewesen, zumal ich dieses Gericht hier bisher noch nicht probiert habe. Na ja, vielleicht das nächste Mal – die Hähnchenbrust war ja auch keine schlechte Wahl gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Ratatouillegemüse: ++
Reis: ++
Grießpudding mit Kirschen: ++

Rahmjoghurt, Clementinen & Banane

Monday, January 17th, 2011

Rahmjoghurt, Clementinen & Banane

Der Winter scheint nach einer Woche mit Temperaturen von zehn Grad über null und mehr nun doch zurückzukehren. Heute Morgen musste ich schon das erste Mal wieder das Auto von einer dünnen Schicht Eis befreien und die Außentemperaturen lagen knapp unter dem Gefrierpunkt. Doch zum Glück waren die Straßen zumindest auf dem Stück das ich heute früh befahren hatte frei und von Eis ich kam mit nur leichter Verzögerung aufgrund des üblichen erhöhten Verkehrsaufkommens auf dem dem Weg in Richtung Innenstadt schließlich an meinem Arbeitsplatz an.
Dort entschied ich mich heute, meinen Morgenkaffee und mein Morgenobst bestehend aus Banane und zwei Clementinen mit einem 150g Becher Weihenstephan Rahmjoghurt in Geschmacksrichtung Winterapfel zu ergänzen. Zwar liegen die Werte für so einen Rahmjoghurt mit 214,5kcal pro Becher ziemlich hoch, aber dafür erwies sich diese Joghurtzubereitung auch als angenehm Cremig und weich im Geschmack. Es handelte sich wohl um einen Vanillejoghurt, der mit gewürzten Bratapfelstücken versehen worden war. Eine sehr schmackhafte Kombination, die zu der nun wohl doch nicht beendeten Winterzeit geschmacklich gut passt.

Gebratenes Pangasiufilet mit Curry-Kokossauce [14.01.2011]

Friday, January 14th, 2011

Das dieswöchige Freitagsangebot konnte man wirklich als sehr umfangreich bezeichnen, denn die Küche hatte mit Topfpalatschinken mit Vanillesauce und Pikantem Reisfleisch gleich zwei Zusatzangebote zu den drei üblichen Kategorien aufgefahren. Aber auch die anderen Gerichte der regulären Küche, Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provinzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln bei Vitality, Dampfnudel mit Vanillesauce bei den traditionell-regionalen Speisen und Gebratenem Pangasiusfilet auf buntem Reis mit Curry-Kokossauce bei Globetrotter, waren durchaus interessant. Außerdem wurde an der Asia-Theke u.a. noch Gebackene Ananas und Banane sowie Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce angeboten. Das süß-saure Schweinefleisch erschien mir schon mal ganz interessant, aber mit süß-saurem wollte ich wie angekündigt erst einmal aussetzen. Natürlich wäre auch die Provinzialische Hühnchenbrust, die wir von hier, hier, hier, hier und hier kennen wäre eine durchaus interessante Wahl gewesen. Und selbst bei dem Pikanten Reisfleisch, das wir in ähnlicher Zubereitung ja hier und hier bereits gesehen hatten, übte einen gewissen Reiz aus. Ausschlaggebend war aber letztlich die Tatsache dass ich am Mittwoch zu Gunsten des Hirschgulasch auf den Fisch verzichtet hatte, dass meine endgültige Wahl letztlich doch auf das Pangasiusfilet fiel. Dazu gab es dann noch ein Becherchen Vanille-Mousse als Dessert.

Pangasiusfilet mit Curry-Cocos-Sauce

Der “bunte Reis” bestand zwar nur aus normalen weißen Reis der mit kleinen Karottenstiften durchsetzt war – ich würde ein paar orange Farbspritzer nicht unbedingt als bunte bezeichnen – aber geschmacklich und als Sättigungsbeilage war er absolut in Ordnung. Hauptbestandteil war aber natürlich das angenehm groß geratene, gebratene und absolut grätenfreie Pangasiufilet, das sich als wunderbar zart, saftig und schmackhaft erwies. Und die Sauce aus Curry mit einem leichten Kokosaroma passt geschmacklich meiner Meinung nach sehr gut dazu. Hat mir sehr gut geschmeckt und war auch vom Sättigungsgrad und -dauer nicht zu verachten. Das lufig-lockere Vanille-Mousse wäre zwar nicht mehr unbedingt notwendig gewesen, aber bis auf vielleicht meiner schlanken Linie hat es auch niemanden geschadet.
Bei so vielen Gerichten erwies es sich natürlich als schwierig eine eindeutige Beliebtheitsskala zu erstellen. Ich würde aber dem Pangasiusfilet heute knapp vor der Hühnchenbrust den ersten Platz zubilligen. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte, gefolgt vom Reisfleisch und dann den beiden Süßspeisen Dampfnudel und dem Topfpalatschinken, wobei ich hier die Dampfnudel noch etwas von dem Topfpalatschinken sehen würde.
Pangasius ist ja ein Fisch, der mit vielem kombinierbar zu sein scheint. Ich habe mal recherchiert und gesehen dass ich diese Sorte Fisch bisher
mit Ratatoullie (damals noch im Stilbruch in Jena),
mit Mais-Zucchini-Gemüse und rotem Reis,
mit Limetten-Cocos-Sauce und Curryreis,
mit Ingwer-Kokossauce und Sesamkartoffeln,
als Asia-Gericht mit Erdnuss-Sauce,
auf provenzialischem Gemüse,
mit Gemüse-Mix und Kräuterreis
sowie mit Asia-Gemüsemix und Reis
versucht habe. Ein wirklich breit einsetzbarer Fisch, der nicht nur in Kombination mit Asiatisch angehauchten Gerichten schmeckt.

Mein Abschlußurteil:
Gebratenes Pangsiusfilet: ++
Curry-Kokossauce: ++
Reis: ++

Almighurt, Pflaumen & Banane

Friday, January 14th, 2011

Almighurt, Pflaumen & Banane

Bei einer Außentemperatur von 9,5 Grad Celsius und leichtem Regen – das aktuelle Wetter erinnert wirklich eher an den Frühling als an Mitte Januar – absolvierte ich heute morgen meine Autofahrt in Richtung München. Das erste Mal diese Woche war kein Stauwarnungn und keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Schilderbrücken über der Fahrbahn zu sehen und ich kam erstaunlich gut und schnell durch. München ist nun einmal eine Stadt in der viele Wochenendheimfahrer arbeiten, die Freitags bereits nicht mehr hier sind weil sie am Donnerstag zurück gefahren sind – so zumindest meine Theorie. Und je früher ich am Schreibtisch war, desto früher konnte ich mir meinen Morgensnack zusammenstellen. Für heute hatte ich mir mal ein paar Pflaumen besorgt, die ich mit einer Banane und einem 150g Becher Ehrmann Almighurt in Geschmacksrichtung Ananas (153kcal) sowie dem üblichen Kaffee ergänzte. Nach längerer Quark-Periode hatte ich mich endlich mal wieder für einen Joghurt entschieden. Zwar sind 16g Kohlehydrate (= Zucker) auf 100g nicht gerade wenig für so ein Becherchen, aber die Werte bewegten sich noch absolut im Rahmen dessen, was ich mir morgens zu zubilligen möchte.

Guten Appetit