Heilbutt mit Bandnudeln & Sauce Bernaise [09.03.2011]

Zum heutigen Aschermittwoch konnte ich mein meinen für diesen Wochentag ja inzwischen fast traditionell gewordenen hang zum Meerefrüchtegericht mal richtig ausleben. Denn abgesehen von einer Hähnchenbrust in der Knusperpanade auf Gemüsereis im Bereich Globetrotter – ein Gericht das ich übrigens hier in ähnlicher Form schon einmal probiert hatte – standen abgesehen vom vegetarischen Gebratenem Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce im Asia-Bereich eigentlich nur noch Fischgerichte auf der Karte. An der Wok-Theke war dies Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse, ein Gericht dass ich hier bereits hier, hier und hier probiert und für gut befunden hatte. Im Bereich der regulären Küche gab es außerdem Schollenfilet mit Remouladensauce an Kartoffelsalat sowie Spaghetti mit Meeresfrüchten und Tomatensauce oder aber Heilbutt oder Lachsfilet mit Bandnudeln und Sauce Bernaise. Einen Moment überlegte ich zwar noch bei den Spaghetti zuzugreifen, dann aber entschied ich mich doch lieber für den Heilbutt. Dazu kam noch ein kleiner Becher Mango-Mousse aus dem Nachtisch-Angebot.

Heilbutt mit Bandnudeln & Sauce Bernaise / Halibut with ribbon noodles & Sauce bernaise

Prinzipiell eine gute Entscheidung und auch mal eine für mich vollkommen andere Erfahrung im Bereich der Fischgerichte. Die Sauce Bernaise meine ich zwar recht schnell als Fertigprodukt identifiziert zu haben, sie war jedoch geschmacklich absolut in Ordnung. Und auch an den Bandnudeln gab es absolut nichts auszusetzen. Der Heilbutt, offensichtlich ein Stück irgendwo aus der Mitte des Fisches, erwies sich ebenfalls von der Struktur des Fleisches her als angenehm zart und weich und der Geschmack war angenehm fischig und intensiv. Selbst die Haut die sich noch am Fischkörper befand empfand ich nicht als negativ – einziger Wermutstropfen waren die große Anzahl an Gräten, die sich vor allem in den äußeren Bereich rechts und links des langgezogenen Körpers dieses der Familie der Schollen zuzuordnenden Plattfisches fanden. Zwar war auf in der Mitte ein Stück Wirbelsäule und einige Rippenknochen, diese ließen sich jedoch leicht und am Stück entnehmen. Die nadelartigen Gräten im Außenbereich trübten aber den Genuss etwas und mussten einzeln aus dem Fleisch gelesen werden. Da man aber damit rechnen muss wenn man bisher unbekannte Fischsorten das erste Mal probiert, will ich dies trotz allem nicht negativ in die Bewertung einfließen lassen.

Gräten / fishbones

Das kleine Dessert in Form eines Mousse mit Mangogeschmack, das man mit einem Klecks Erdbeermarmelade garniert hatte ergab schließlich einen guten Abschluss dieses leckeren Mittagsmahles.
Und auch die anderen Kantinengäste hatte heute verstärkt dem Fisch zugesprochen, wobei ich das panierte Schollenfilet mit Kartoffelsalat ziemlich deutlich auf Platz eins sehen würde. Auf Platz zwei folgte wohl der Lachs, danach die Asia-Gericht und auf Platz vier die Hähnchenbrust in Knusperpanade. Die Spaghetti würde ich schließlich noch knapp vor dem Heilbutt einordnen, hier bin ich mir aber nicht ganz sicher ob dies wirklich ganz zutreffend so ist. Ich jedenfalls bereue meine Entscheidung für den Heilbutt jedenfalls nicht, trotz des hohen Grätengehaltes.

Mein Abschlußurteil:
Heilbutt: ++
Sauce Bernaise: +
Bandnudeln: ++
Mango Mousse: ++

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One Response to “Heilbutt mit Bandnudeln & Sauce Bernaise [09.03.2011]”

  1. […] Ich hoffe aber noch immer dass man dieses Angebot irgendwann mal erweitert und ausbaut – der Heilbutt vom Aschermittwoch war da auf jeden Fall schon einmal ein guter Anfang – so viel steht […]

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