Archive for March 28th, 2011

Nero München & Pizza Straccetti

Monday, March 28th, 2011

Heute Abend waren wir im nero pizza & lounge in der Rumfordstraße 34 nahe des Isartors hier in München gewesen um den wöchentlichen Pizza-Montag zu nutzen, an dem alle Pizzen zum reduzierten Preis von 7 Euro angeboten werden. War noch nie vorher dort gewesen und war von dem Interieur schon mal sehr angetan. Die hohen Räume sind sehr hell gestaltet und mit einem durchaus sehenswerten Lichtdesign, wobei vor allem das sechs mal acht Meter große Lichtelement mit grünen Glassplittern an der linken Wand ins Auge fällt – ich verweise hier auf Bilder auf der Webseite, ich selbst habe dieses Mal keine vom Innenraum gemacht. Allerdings erschienen mir die 3 Meter langen Tische mit den Sitzbänken im ersten Moment etwas ungewöhnlich – sollten sich aber dann doch als einigermaßen gemütlich herausstellen. Es finden sich aber auch kleinere Tische mit Stühlen für zwei bis vier Personen. Auf einer Empore mit Balkon im Obergeschoss gibt es außerdem noch einen Lounge-Bereich. Direkt gegenüber des Eingangs befindet sich außerdem ein großer Holzofen, in dem die Pizzen direkt im Gastraum gebacken werden.
Neben Pizzen wird zwar auch eine große Anzahl verschiedener Antipasti, Salate und Desserts sowie Steak aus dem Holzofen angeboten, aber wenn man schon an einem Tag dort hingeht an dem die Pizza vergünstigt angeboten wird, schlägt man natürlich in diesem Bereich zu. Meine Wahl fiel nach kurzem Studium der Karte auf die Pizza Straccetti, die laut Karte mit Tomaten, Mozzarella, Rosmarin, Rucola, Rinderlendenstreifen mit Knoblauch und Parmesan belegt sein sollte. Mit 12,50 Euro die teuerste Pizza der ganzen Karte – und zum reduzierten Preis von 7 Euro kann man die ruhig mal probieren. Die regulären Preise bewegen sich von 5,- Euro für einen eine doppelten Pizzaboden mit Olivenöl und Rosmarin über 7,50 Euro für eine normale Magherita über verschiedene Pizzen im oberen einstelligen Eurobereich bis hin zu einigen Angeboten die im Bereich zwischen elf und zwölfeinhalb Euro liegen. Dabei alles scheinbar sehr hochwertig was die Zutaten angeht. Und ich sollte es ja nach relativ kurzer Wartezeit auch selbst erleben dürfen. Es dauerte (zumindest gefühlt) keine zehn Minuten bis man uns unsere Pizzen servierte.

Pizza Straccetti

Noch Ofenwarm brachte man uns schließlich die bestellten Gerichte – hauchdünner, knuspriger Boden, bestrichen mit einer mit einigen Kräutern gewürzten Tomatensauce und belegt mit Zutaten, die visuell zumindest sehr ansprechend anmuteten. Und auch geschmacklich erwies sich diese Pizza als wirklich sehr gelungen. Zwar hätte meiner Meinung nach gerne ein wenig mehr von der Rinderlende auf der Tomatensauce finden können, dafür hatte man aber bei den frischen, knackigen Ruccola-Blättern und dem in hauchdünnen Scheiben geraspelten Parmesan nicht gespart. Ich vermute dass man bei einer Pizza die man zum regulären Preis bestellt etwas mehr Fleisch findet. In der Summe gesehen auf jeden Fall eine sehr leckere und empfehlenswerte Pizza, die ihren Preis durchaus wert erschien.
Natürlich interessierte mich auch noch, was sich hinter dem Begriff straccietti verbirgt. Laut der Google-Übersetzung bedeutet es soviel wie “Lumpen” oder “Fetzen”, eine etwas ungewöhnliche Bezeichnung für eine Pizza wie ich finde – obwohl es mit Rezepten wie Lumpen und Flöh durchaus auch vergleichbares in der deutschen Bezeichnung für Gerichte gibt.
Zusammenfassend kann ich das nero pizza & lounge hier in München aber vorbehaltlos weiter empfehlen – das was ich gesehen und vor allem geschmeckt habe ist wirklich leckere und hochwertige Küche. Bei größeren Gruppen ist aber auf jeden Fall eine Reservierung empfehlenswert.

Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse [28.03.2011]

Monday, March 28th, 2011

Obwohl auch die Asiatische Theke heute mit Poh Piard Thord – knusprige Frühlingsröllchen oder Gai Pad Bai Krapao – Gebratenes Hühnchenfleisch mit frischem Gemüse, Chilli und Thaibasilikum einige durchaus interessante Gerichte anbot, wandte ich meinen Hauptaugenmerk heute doch eher der regulären Küche zu, wo neben Schweinegulasch mit Butternudeln bei den traditionell-regionalen Speisen oder Putensteak mit Tomate und Mozzarella überbacken Rahmsosse und Kroketten als Globetrotter-Gericht heute auch bei Vitality mal wieder Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse auf der Karte stand, ein Gericht das ich hier schon einmal probiert und für gute befunden hatte. Schien mir genau das richtige für heute und bei einem solch rein vegetarischen Angebot konnte ich mir den Aprikosenquark von der Nachtisch-Theke auch noch ohne große Bedenken leisten.

Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse / Roasted potatoes with field garlic & feta

Eine wirklich sehr leckere Zusammenstellung aus Kartoffelscheiben, kleinen Lauchstücken, Karottenwürfelchen, Tomaten, Paprikastreifen sowie ein paar Kräutern und Gewürzen – soviel konnte ich auch dieses Mal schnell feststellen. Und der gewürfelte, leicht salzige Schafskäse mit dem man das Gericht garniert hatte erwies sich als geschmacklich absolut passend und ebenfalls sehr lecker. Obwohl man das von mir so geschätzte Fleisch hier leider vergeblich suchte – was ich aber billigend in Kauf genommen hatte – war das ganze gut sättigend, wenn auch die Dauer der Sättigung dann wie so häufig bei vegetarischen Gerichten nicht ganz bis zum Abend vorhalten sollte. Da half auch der leckere, mit reichlich Fruchtstücken versehene Aprikosenquark leider wenig. Dennoch war ich auch heute mit meiner Wahl sehr zufrieden.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag aber meiner Meinung nach heute das überbackene Putensteak am höchsten in der Gunst, aber knapp gefolgt von den Asia-Gerichten und dann dem Schweinegulasch auf Platz drei. Das Kartoffelgeröstel schaffte es somit leider nur auf den vierten Platz, was mich aber in meiner Entscheidung dafür keinesfalls beirren sollte. Ich bereute meine Wahl absolut nicht – auch vegetarische Gerichte können sehr lecker sein. Nur das mit der Sättigung sollte man noch irgendwie verbessern – aber ich denke dass ich da auch einfach etwas verwöhnt bin.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse: ++
Aprikosenquark: ++

6 aus 49 – ein weiterer Kaltanruf

Monday, March 28th, 2011

Seit über einem Jahr ist es ruhig bei mir an der Cold-Call-Front gewesen. Doch heute war es mal wieder so weit, eine nette Dame mit recht professionellen Auftreten am Telefon rief mich mit unterdrückter Rufnummer aus einem Callcenter – ich hörte die Stimmen der anderen Anrufer im Hintergrund – an. Ich wäre einer von nur 350 ausgewählten Deutschen die an einer Sonderspiel mit 24 voll ausgefüllten Tippscheinen gleichzeitig für nur 14,79 Euro pro Woche (was natürlich besser klingt als 59,16 Euro im Monat) teilnehmen können – und alles mit Super6 und Spiel 77. Für 24 voll ausgefüllte Tippscheine mit diesem Optionen würde ich ja mehr als 1000 Euro zahlen wenn ich sie privat an einer Lotto-Annahmestelle abgeben würde – und die Spielzeit sei auch nur auf 3 Monate begrenzt. Vor zwei Wochen hätte ich eine Einladung erhalten, die jedoch an meine alte Jenaer Adresse ging wie sich schnell heraus stellte. Also stammt mein Eintrag auf dieser (womöglich gekauften) Adressliste noch aus dieser Zeit.
Eigentlich hätte ich hier schon abbrechen können, doch ich hörte mir erst einmal an wie sie verlockend und mit Engelszungen von garantierten Gewinnen sprach und es ja nur die Frage sei was ich mit den zwei- oder dreitausend Euro machen würde die ich bestimmt erspielen würde. Auf meine Rückfrage um welche Gesellschaft es sich handele die das Ganze hier anbieten würde sagte man mir dass es sich um 6 aus 49, also die Staatliche Lottogesellschaft handeln würde – was ich aber nicht so recht glauben kann. Hier hätten die Infomaterialien geholfen, die ja nun nach Jena und damit ins Nirwana gegangen waren. Auf die unterdrückte Rufnummer angesprochen gab sich die Anruferin verwundert und meinte dass die Nummer eigentlich angezeigt werden sollte. Sie gab mir sogar ihren Namen und eine 01805-Rufnummer für Rückruf und Fragen. Klang alles wirklich sehr professionell und daher ich spielte das Spiel daher auch noch einen kleinen Moment weiter mit. Als neue Adresse gab ich meine inzwischen schon wieder veraltete bei Frankfurt an, dann jedoch wollte sie meine Kontodaten haben. An dieser Stelle brach ich das Ganze dann ab – niemand kann mir erzählen dass man für das Zusenden von Informationsmaterial eine Kontoverbindung benötigt. Sie versuchte noch ein letztes Mal mich umzustimmen, doch ich blieb hart und beendete das Gespräch schließlich.
Es mag ja sein dass alles was die Frau mir da am Telefon erzählt hat stimmte und ich so eine Chance vertan habe – aber ich traue nun mal prinzipiell keinen Anrufen mit unterdrückter Rufnummer aus irgend welchen Call-Centern. Und Anrufe von Lotto-Anbietern aller Art hatte ich ja schon zur Genüge gehabt – auch wenn ich zugeben muss dass dieser wirklich zu den professionell geführteren zählte. So verlockend es auch klang – da siegte auch dieses Mal der gesunde Menschenverstand bei mir über die Gier nach möglichen Gewinnen. Und das wird auch in Zukunft so bleiben.

Clementinen, Banane & Quark Genuss

Monday, March 28th, 2011

Clementinen, Banane & Quark Genuss

Durch dichten Nebel legte ich heute morgen meinen Weg zur S-Bahn und vom Zielbahnhof zur Arbeit zurück. Zum Glück regnete es nicht und auch die Temperaturen waren einigermaßen angenehm. Nach dem verregneten Wochenende zumindest ein kleiner Lichtblick.

Exquisa Quark Genuss Heidelbeere - Content

Am Schreibtisch angekommen – ich war heute etwas später als üblich – stellte ich mir wie üblich einen kleinen Morgensnack zusammen. Dabei fiel meine Wahl heute auf zwei Clementinen, eine Banane und einen 150g becher Exquisa Quark Genuss 0,2% Fett in Geschmacksrichtung Heidelbeere.Mit 87kcal pro 100g bzw. 130,5kcal pro Becher ein einigermaßen leichter Genuss. Sowohl der Geschmack als auch die einigermaßen feste Konsistenz entsprachen meinen Vorlieben. Des weiteren stellte er sich auch als angenehm fruchtig und geschmackvoll heraus – dass es sich hier um eine fettreduzierte Zubereitung handelte schmeckte man der Mischung aus Quark und Joghurt meiner Meinung nach nicht an. Eine gute Wahl wie ich fand – dennoch werde ich meine Augen natürlich weiterhin auch nach neuen Produkten offen halten. 😉

Guten Appetit