Archive for April, 2011

Grüne Sauce & Pellkartoffeln

Wednesday, April 27th, 2011

Grüne Sauce & Pellkartoffeln / Green sauce & Potatoes

Die perfekte Möglichkeit übrig gebliebene Eier von Ostern zu verarbeiten: Grüne Sauce. Man nehme (für 4 Portionen):
2 Becher Quark (ca. 1Pfd) (mind. 20% Fett)
1 Becher Schmand
1 Becher Buttermilch (0,5l)
ca. 8 Eier
Salz zum Würzen
1 Pck. 8-Kräuter-Mischung (TK)
Alle Zutaten bis auf die Eier in einer großen Schüssel vermengen und mit Salz abschmecken. Dann die Eier klein schneiden und hinzu geben – am besten mit Hilfe eines Eierschneiders. Alles gut vermengen und am besten mit Pellkartoffeln servieren. Nichts besonderes, aber eine wie ich finde sehr leckere Resteverwertung. Am Schluß sei noch angemerkt dass es sich hier nicht um die Frankfurter Grüne Sauce (die ich hier schon mal gezeigt habe) handelt, sondern um ein Nordhessisches Rezept.

Guten Appetit

Spargel, Kochschinken & Salzkartoffeln

Sunday, April 24th, 2011

Spargel, Schinken & Salzkartoffeln / Asparagus, ham & potatoes

Heute Abend bot sich mir das erste Mal in dieser Saison die Gelegenheit mich an frisch zubereitetem Spargel gütlich zu tun. Und zu zartem weißen Spargel in brauner Butter passt wunderbar ein Stückchen gekochter Schinken und einige Salzkartoffeln. Obwohl eine gute Sauce Hollandaise natürlich ebenfalls gut dazu passt. Wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal sein dass ich mich in diesem Jahr an diesem Gewächs gütlichen tun werde – mal schauen ob und wann unser Betriebsrestaurant etwas in dieser Richtung anbietet – aber die Spargelsaison geht ja noch bis in den Juni, es bleibt also noch etwas Zeit. 😉

Rindsroulade, Rotkraut & Mini-Knödel [24.04.2011]

Sunday, April 24th, 2011

Zum heutigen Ostersonntag entschieden wir uns für eine Rindsroulade als Festtagsschmaus. Dazu gab es – weil es einfach perfekt zu so einer Roulade passt, Knödel und Apfelrotkraut.

Roulade, Miniknödel & Rotkraut

Alleine die Rinderroulade mit ihrer herben Sauce alleine erwies sich schon als wahrer Genuss.

Roulade - Füllung

Das dünne, zuerst angebratene und dann in Sauce schonend über längeren Zeitraum fertig geköchelte Rindfleisch, bestrichen mit Senf und gefüllt mit einer Mischung aus Zwiebeln und Speck erwies sich zwar als aussen recht fest, aber innen angenehm zart und vor allem sehr würzig.Und was gibts es leckereres dazu als einige Knödel – wir hatten uns hier für fertige Mini-Knödel entschieden und eine Portion guten Apfel-Rotkrauts.
Bei der Füllung der Roulade gibt es natürlich Alternativen. So habe ich in der Lokalität wo ich in Bayern zur Arbeitszeit speise ja bereits die Füllung mit zusätzlichen Karottenstiften und saurer Gurke erlebt und probieren dürfen, die durchaus auch gewisse Vorzüge hat. Allerdings muss ich zugeben dass mir die Füllung wie sie hier gezeigt wird eigentlich eher dem entspricht wie ich es seit frühester Kindheit kenne. Und die dunkle Sauce mit dem leicht herben Geschmack passt meiner Meinung nach einen Tick besser zu Rindsroulade als die helle wie sie in diese Betriebsrestaurant Verwendung findet. Aber das muss jeder natürlich für sich selber entscheiden – mir hat diese Zusammenstellung auf jeden Fall vorzüglich gemundet.

Mein Abschlußurteil:
Rindsroulade: ++
Apfel-Rotkraut: ++
Mini-Knödel: ++

Kurztest Kitchenette Gyros mit Balkanreis

Friday, April 22nd, 2011

Heute testete ich nach langem mal wieder ein Fertigprodukt das mir in die Hände gefallen war. Das bedeutet keinen Rückfall in alte Gewohnheiten, ich werde auch weiterhin bevorzugt selbst kochen, aber die Gelegenheit bot sich gerade mal. Objekt des heutigen Tests ist das Gyros – zartes Schweinefleisch nach Gyrosart gewürzt mit Sirtakisauce und Balkanreis von Kitchenette – hergestellt von der Firma Buss Fertiggericht GmbH aus Ottersberg bei Bremen.

01 - Packung vorne 02 - Packung hinten
Links: Packung vorne – Rechts: Packung hinten

Das
Das Fertiggericht kommt in einer schwarzen Plastikschale mit 400g Inhalt, die gekühlt im Kühlschrank gelagert wird. Die Schale selbst ist dabei – wohl aus hygienischen Gründen – mit einer Plastikfolie abgedeckt.

03 - Mit Folie
Schale mit Folie

Als aufmerksamer Verbraucher interessierte mich natürlich auch, was in einem solchen Produkt verwendet wurde. Und die Zutatenliste des Herstellers ist hier recht lang – ich beschränke mich hier daher mal auf das wesentliche und interessantere. So finden sich verschiedene Gemüsesorten wie Tomaten Paprika, Zwiebeln, Weißkohl, Erbsen, Mais und Jalapeno-Chilischoten in der Zubereitung, außerdem sind 20% des Gesamtgerichtes aus gewürztem Schweinefleisch, dazu kommen noch Reis, Sahne, Vollmilch, Tomatenmark, Weinbrand, pflanzliche Öle, Rindfleischextrakt, Salz, Zucker, Schweinegelatine, Hühnereiweiß, Magermilchpulver, Zitronensaftkonzentrat, sowie Guarkernmehl als Verdickungsmittel und Spuren von Soja. Soweit ich das lese scheint nichts darin zu sein was das Ganze sofort als bedenkenswert oder zu künstlich erscheinen lassen würde.
Für die Zubereitung wurden vom Hersteller zwei Wege angegeben. Zum einen gab es den Weg alles ohne Folie auf einem Teller abgedeckt in der Mikrowelle bei 800 Watt für 4 Minuten zu erhitzen, zum anderen hätte man alles 20 Minuten im Wasserbad erhitze können, wobei das Wasser die Folie nicht hätte bedecken sollte. Ich entschied mich aus Zeitgründen und da ich Hunger hatte für die Mikrowelle. Also entfernte ich erst einmal die Folie

04 - Ohne Folie
Schale ohne Folie – kalt

und verfrachtete das Gericht für den angegebenen Zeitraum in die Mikrowelle. Das Ergebnis hatte sich visuell abgesehen von der Temperatur und der etwas flüssigeren Sauce am Fleisch kaum verändert.

05 - Erhitzt
Schale ohne Folie – erhitzt

Um die Größe des Portion besser abschätzen zu können, aber auch weil das Auge natürlich mit isst, verfrachtete ich den Schaleninhalt schließlich auf einen Teller.

06 - Gyros mit Balkanreis - Fertiges Gericht

Wie ich feststellen durfte erwies sich die Menge dabei wirklich als durchaus akzeptabel. Aber wichtiger als die Portionsgröße war natürlich der Geschmack. Und am Reis gab es meiner Meinung nach so gut wie nichts auszusetzen. Etwas aufgelockert auf dem Teller merkte man dem Tomatenreis mit seinen Erbsen, Paprikastreifen und dem Jalapeno-Chili wirklich kaum an dass es sich hier um ein Fertiggericht handelte. Leider war dem nicht ganz so beim Fleisch-Gemüse-Sauce-Gemisch das als Gyros bezeichnet wurde. Das erste was mir auffiel war, dass man hier bei der Zugabe von Natrium wohl etwas großzügig umgegangen war – sprich es erwies sich als ganz leicht versalzen, zumindest meines Geschmackes nach. Die Sauce und deren Würzung selbst war soweit zwar in Ordnung, aber das Fleisch, das sich vermischt mit Mais, Weisskohl und ebenfalls etwas Jalapeno in dieser Sauce fand war leider nur von mittlerer Qualität und ich entdeckte beim Verzehr leider einige fettige Stücke darunter.

Werfen wir noch zum Schluß einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 400g
(Schale)
Brennwert: 510 kj
122 kcal
2040 kj
487 kcal
Eiweiß: 5,0g 20,0g
Fett:
davon ges. Fettsäuren:
5,5g
2,3g
22,0g
9,2g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,8g
2,7g
51,2g
10,8g
Ballaststoffe: 0,5g 2,0g
Natrium: 0,5g 2,0g

Ein guter Mittelwert für ein Fertiggericht und aufgrund der Portionsgröße absolut im Rahmen wie ich finde – auch wenn es sich hier mit Sicherheit um kein diätisches Lebensmittel handelt.

Insgesamt für ein Fertiggericht in Ordnung, aber noch mit deutlichem Verbesserungspotential. Aber für den schnellen Hunger kann man hier durchaus mal zugreifen.

Meine Wertung: 2,0

Rinderlendensteak “Madagaskar” [21.04.2011]

Thursday, April 21st, 2011

Das Asiatische Gemüse herzhaft gebraten in Hoi Sin Sauce und das Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischsstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum ließ ich heute mal außen vor, da ich ja gestern bereits asiatisch gespeist hatte. Blieben also noch die Gemüse Paella bei Vitality, der Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel bei Tradition der Region und schließlich das Rinderlendensteak “Madagaskar” mit Pfefferrahmsauce, dazu Röstkartoffeln aus der Abteilung Globetrotter. Grüne Sauce wäre natürlich noch passender zum heutigen Tag gewesen, aber in Bayern kann ich so etwas ja leider nicht erwarten – daher entschied ich mich nach kurzem Überlegen für das Rinderlendensteak und nahm mir noch einen Becher Erdbeer-Rhabarber-Mousse von der Nachtischtheke.

Rinderlendenstea mit Pfefferrahmsauce / beef loin with pepper cream sauce

Zuerst fragte ich mich natürlich warum man dieses Steak Madagaskar getauft hatte, aber bei Verwendung von Pfeffer in der Sauce – und in Madagaskar wächst ja bekanntlich der Pfeffer – kam ich recht schnell auf die Lösung. Das Steak selbst erwies sich als angenehm zart und fettarm – und auch bei der Menge konnte man nicht meckern. Nur die Temperatur ließ etwas zu wünschen übrig – aber damit muß man in Kantinen nun mal rechnen und da es nur minmal kühler war als erwartet lass ich dies heute mal nicht negativ in die Bewertung einfließen. In Kombination mit der mit einigen winzigen Pfefferkörnern versehenen Rahmsauce sowie den gewürzten Bratkartoffeln erwies sich das Gericht als wirklich recht gelungenes Mittagsmahl. Einzig das Gemüse fehlte mir etwas – aber da hätte eben an der Gemüsetheke zugreifen und extra zahlen müssen – und das ist es mir bei dem eher mittelmäßigen Gemüse nicht unbedingt wert. Das luftig-lockere Mousse mit Erdbeer-Rhabarber-Geschmack entschädigte mich da glücklicherweise etwas.
Und auch die Allgemeinheit der Kantinenbesucher sprach heute dem Rinderlendensteak zu, so dass ich diesem ohne Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen kann. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach der Spießbraten, aber knapp gefolgt von den Asia-Gerichten. Die Gemüse Paella landete schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rinderlendensteak: ++
Pfefferrahmsauce: ++
Bratkartoffeln: ++