Blätterteigrolle mit Räucherlachs, Feta & Blattspinat – das Rezept
6.05.2011 23:37 kochexperimente, kulinarisches4 Kommentare
Nachdem ich ein Grundrezept gegen Anfang der Woche Abends mal entdeckt hatte, wollte ich es schon ständig mal zubereiten – doch leider hatten lange Arbeitszeiten bzw. andere Termine und damit verbunden die fehlende Möglichkeit die nötigen Zutaten einzukaufen bis heute diesem Vorhaben immer wieder einen Riegel vorgeschoben. Hier in Bayern haben die Läden nun mal leider nur bis 20:00 Uhr auf. Doch heute kam ich endlich dazu und machte mich gleich daran diese kleine Leckerei als heutiges Abendbrot zuzubereiten: Blätterteigrolle mit Räucherlachs, Feta & Blattspinat.
Was brauchen wir dazu?
1 Rolle Blätterteig - ich hatte hier mal die “Hausmarke” meines bevorzugten Supermarktes genommen, was sich nicht als so ideale Entscheidung erwies, denn der Teig ließ sich nur mit etwas Mühe entrollen und klebte recht stark am beigefügten Backpapier. Manchmal ist das zurückgreifen aus Markenware scheinbar doch nicht so unratsam…

sowie wahlweise Butterschmalz, Butter oder Öl zum andünsten,
und Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen.
Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst dünsten wir die Zwiebel und die gepresste Knoblauchzehe an – ich wählte Butterschmalz, man kann wahlweise natürlich auch Butter oder Olivenöl nehmen.

Sind sie glasig angedünstet, geben wir den angetauten Blattspinat hinzu, würzen ihn kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss

und bröseln schließlich den Feta-Käse hinein.

Wenn nach ca. 10-15 Minuten der Spinat gut durchgekocht, gießen wir die Spinat-Feta in einem Sieb ab um die Flüssigkeit die sich gebildet hat los zu werden und lassen alles abkühlen.

Ist der Spinat etwas abgekühlt, rollen wir den Blätterteig aus. Ist es solcher der mit Backpapier ausgeliefert wird, empfiehlt es sich den Teig einmal komplett davon abzulösen und wieder aufzulegen – das wird sich beim späteren Aufrollen verdient machen.

Dann verteilen wir möglichst dünn die Spinat-Feta-Mischung auf dem Blätterteig

und belegen alles dann mit dem Räucherlachs.

Jetzt ist auch der gute Zeitpunkt das Ei in Eigelb und Eiweiß zu trennen. Gleichzeitig heizen wir den Backofen auf 180 Grad vor.

Nachdem wir den Blätterteig nun aufgerollt haben, bestreichen wir das verbleibende Ende mit etwas vom Eiweiß als Klebstoff,

schließen die Rolle und drücken das Ende leicht fest.

Mit Hilfe eines großen, scharfen Messers schneiden wir jetzt die Teigrolle in etwas mehr als Daumendicke Scheiben
legen diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und bestreichen sie von Oben und an den Seiten mit dem verquirlten Eigelb. Bei Bedarf kann man dies auch noch mit Milch etwas strecken.

Optional können wir die Teigrollen nun noch mit etwas Käse bestreuen – ich entschloss mich die Hälfte der Rollenscheiben mit etwas Edamer zu garnieren.

Ist der Backofen vorgeheizt geben wir das Backblech auf der mittleren Schiene für 20 bis 25 Minuten hinein.

Natürlich muss man sich hier auch etwas auf sein Augenmaß verlassen – sind die Blätterteigrollen gut gebräunt können wir sie der Röhre entnehmen und den Backofen abschalten.

Nun brauchen wir das ganz nur noch auf eine Teller anrichten und etwas abkühlen lassen – schon ist unser leckeres Fingerfood fertig.

Auch wenn ich beim Anrichten mit Sicherheit noch etwas üben muss – das ist mir bewusst – aber geschmacklich war dieses Kochexperiment wirklich mehr als gelungen. Die Kombination aus Lachs und Spinat erwies sich als wirklich lecker, wobei die eingebröselte Fetakäse dem ganzen eine schmackhafte, leicht salzige Note gab. Der Käse, obwohl es Edamer war der ja etwas kräftiger im Geschmack ist, brachte meiner Meinung nach kein wirkliche Plus – ihn hätte ich auch weglassen können.
Sowohl noch warm als auch abgekühlt ein wirklich sehr gelungenes Fingerfood. Ein solches Gericht kann ich mir auch wunderbar als Bestandteil eines Buffets auf Parties und Veranstaltungen aller Art vorstellen. Und die Zubereitung ist wirklich nicht schwierig. Nur das Rollen ist etwas schwierig. Mit etwas Übung bekomme ich es aber in Zukunft noch etwas schöner hin – da bin ich sicher. Ich bin ja noch am Üben was das Kochen angeht. Aber mir meinen Fortschritten und insbesondere mit dieser Kreation bin ich sehr zufrieden. Ich hoffe mit diesem Beitrag eine interessante Anregung für den einen oder anderen Hobbykoch gegeben zu haben.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Fischfilet in Erdnussauce [06.05.2011]
6.05.2011 22:10 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute fand sich im Bereich der regulären Küche meiner Meinung nach nichts, was mich sonderlich ansprach. Der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality, den ich hier und hier sprach visuell nicht so an, der traditionell-regionale Milchreis mit Wildbeerensauce fiel aus da ich ja kein großer Freund von Süßspeisen zu Mittag bin und der Gebackene Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip sah mit vom Salat her nicht so toll aus. Also wandte ich mich mal wieder der Asia-Ecke zu, wo ich neben Gebackene Ananas und Banane heute auch Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce auch noch Gebackenes Fischfilet mit verschiedenen Gemüse in Erdnusssauce auf der Karte stand. Und dieses Fischgericht erschien mir in Kombination mit Reis eine gute Wahl zu sein. Also schlug ich hier zu.
Dank der Tatsache dass der Fisch gerade frisch nachgefüllt worden war, konnte ich ein fast 50:50 zwischen Filet und Gemüse erreichen. Die grätenfreien, paniert gebackenen Fischfilet waren wie üblich angenehm zart, wenn auch von der Portionierung etwas groß geraten wie ich fand. Das schmälerte aber natürlich nicht den guten Geschmack, ich hatte mir ja vorsorglicherweise ein Messer mitgenommen. Zusammen mit dem Gemüse, das heute u.a auch Lauchscheiben, Zucchini, Salat, Kohl, Keimlingen und Frühlingszwiebeln bestand war alles in einer leicht scharfen Erdnuss-Sauce angemacht, in der ich sogar einige kleine Erdnüsse entdeckte. In Kombination mit dem Reis ein sehr schmackhaftes Mittagsgericht wie ich fand, für mich war dies eine gute Wahl gewesen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengästen lag heute recht eindeutig der Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat am höchsten in der Gunst und landete so auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und auf Platz drei – kurioserweise – der Milchreis, der zumindest meines Eindrucks nach noch leicht vor dem Putenbraten lag. Aber das kann auch eine temporäre Verschiebung gewesen sein – ich kann hier natürlich nur einen Ausschnitt der Gesamtbeliebtheit wiedergeben.
Mein Abschlußurteil:
Fischfilet in Erdnuss-Sauce: ++
Reis: ++
Tags: asiatisch, betriebsrestaurant, erdnusssauce, essen, fisch, Fischfilet, fish, food, frühlingszwiebeln, gemüse, kantine, kohl, lauch, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, reis, rice, Salat, zucchine
Salami-Baguette
6.05.2011 07:15 breakfast, kulinarischesUnkommentiert
Bin diese Woche kein einziges Mal zum einkaufen gekommen, da ich nie vor 20 Uhr zu Hause war. Daher gabs auch kein Frühstück – zumindest bisher. Heute jedoch brauchte ich mal etwas und holte mir daher ein knuspriges Salamibaguette aus dem Kantinenbistro, belegt mit Salat, Salamischeiben und Tomaten. Sehr lecker – auch wenn es nährwerttechnisch natürlich nicht gerade optimal ist. Aber nach einer recht frühstücksfreien Woche geht das schon mal.
Guten Appetit

Tags: baguette, breakfast, essen, food, frühstück, nahrung, nahrungsmittel, Salami, Salat, tomate
Spaghetti mit Balsamico-Linsen [05.05.2011]
5.05.2011 23:52 kulinarisches, lunchtime3 Kommentare
Nach dem Asia-Gericht gestern ließ ich heute die Gerichte aus dem dortigen Bereich, es standen Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Austernsauce und Gaeng Pad Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem rotem Curry auf der Karte, mal außen vor und wandte mich der regulären Küche zu. Das Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites aus dem Bereich Globetrotter klang zwar gut, war mir aber dann doch etwas zu Kalorienreich. Besser erschien mir da schon der traditionell-regionale Szegediener Rindergulasch mit Salzkartoffeln. Doch nach dem Burger von gestern Abend wollte ich heute dann doch lieber mal ganz kurz treten und entschied mich daher für die Spaghetti mit Balsamico-Linsen bei Vitality. Ein solches Gericht hatte mir ja hier, hier und hier schon mal gut geschmeckt, warum sollte es dieses Mal anders ein. Und das kleine Becherchen Walnuss-Mousse von der Nachtisch-Theke konnte ich mir auch noch leisten.
Die Ruccola-Blätter waren erschienen zwar schon ganz leicht zusammengefallen, aber das wirkte sich glücklicherweise nicht auf den Geschmack aus. Unter den Salatblättern fand sich eine schmackhafte Sauce aus braunen Linse, Möhrenwürfeln, Stangensellerie und Balsamico mit einer pikanten Würze – alles natürlich auf einer großen Portion Spaghetti-Nudeln. Wie immer sehr lecker und dank der Nudeln, die ja als Sattmacher bekannt sind, auch ein langfristig den Hunger bekämpfendes Gericht. Bei gerade mal 531kcal pro Portion kann man da wirklich nichts sagen, auch wenn kein Fleisch drin zu finden war. Da brauchte ich mir auch wegen der vielleicht 100g Walnuss-Mousse was die Nährwertbilanz angeht keine großen Gedanken zu machen.
Ganz wie erwartet lag dem Gros der anderen Kantinengäste der Geschmack heute aber eher nach dem Cordon bleu, welches mit klarem Abstand vor allen anderen Gerichten den ersten Platz in der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Den zweiten Platz würde ich den Asia-Gerichten zubilligen. Es folgte der Szegediener Rindergulasch auf Platz drei und die Spaghetti schließlich auf Platz vier. Hatte zwar erwartet dass das Cordon bleu das Rennen machen würde, aber dass dies es heute so deutlich tut hätte ich nicht gedacht.
Mein Abschlußurteil:
Spaghetti mit Balsamico-Linsen: ++
Tags: balsamico, balsamico-linsen, betriebsrestaurant, essen, food, kantine, karotten, lunch, möhren, nahrung, nahrungsmittel, nudeln, ruccola, sellerie, spaghetti, stangensellerie
BBQ Burger [04.05.2011]
4.05.2011 23:07 kulinarisches, München1 Kommentar
Am Abend entschlossen wir uns, dem Gymnas Club in München-Trudering einen kleinen Besuch abzustatten. Aufgrund des Namens und des äußeren Aussehens – das Gymnas befindet sich in einem relativ schmucklosen Flachbau neben einem Discounter und einer Tiernahrungshandlung – hatte ich im ersten Moment zwar an ein Fitnessstudio denken müssen, aber das durchaus geschmackvoll eingerichtete Innere überzeugte mich schnell vom Gegenteil. Während der hintere Bereich des Etablissements von einer großen Anzahl Pool- und Snooker-Billardtischen beherrscht wurde, gab es vorne eine große Anzahl von Tischen zum Essen, Trinken und den Abend verbringen kann. Auf überall verteilt angebrachten Flachbildschirmen liefen außerdem aktuelle Sportübertragungen Das Essensangebot erwies sich ebenfalls zwar nicht als ausgefallen, aber typisch für eine solche Sports-Bar. Neben Pizza- und Nudel- sowie Fleisch-Gerichten, Suppen, Salaten und einem interessanten Angebot an verschiedenem Fingerfood standen auch verschiedene Burger auf der Speisekarte. Gerade dieses Angebot erschien mir sehr verlockend, daher entschied ich mich dazu mir aus der Burger-Auswahl etwas auszusuchen. Nach kurzer Überlegung wählte ich schließlich das Angebot Der BBQ, einem großen Burger der neben dem für alle Burger üblichen Tomaten- und Gurkenscheiben, Salat und hauseigenem Dressing auch mit saftigem Schweinesteak und BBQ-Sauce belegt sein sollte. Und alles zum Preis von 7,70 Euronen.
Dazu konnte man als Beilage zwischen Pommes Frites für 2,90 und Country Potatoes oder Gemischten Salat für 3,90 wählen. Hier wählte ich die Pommes. Kostenlos dazu gab es ja drei Päckchen Ketchup und Mayonaise und serviert wurde es nach angenehm kurzer Wartezeit mit Besteck und auf Porzellangeschirr – komplett mit einem kleinen Schälchen für die Sauce zum tunken. Außerdem lagen auch noch zwei Frischetücher mit Zitronenaroma bei – man hatte hier wirklich an alles gedacht.
Ein gute Wahl wie ich feststellen durfte. Das gigantische Burger-Brötchen war angenehm frisch, und neben zwei saftig gebratenen Schweinesteaks fanden sich dazwischen auch die oben genannten Zutaten inkl. der rauchigen BBQ-Sauce – wobei alles in ausreichender Menge vorhanden war. Die dazu servierte Portion Pommes Frites dazu war dann aber zwar nicht besonders riesig, aber dafür waren sie angenehm heiß, knusprig und gut gesalzen so wie man es sich wünscht. Und in Kombination mit dem Burger ergab alles aber ein wirklich sehr sättigendes Abendessen. Einziger Kritikpunkt ist an dieser Stelle, dass ein Steak sich zum Abbeißen auf einem Burger noch begrenzt eignet – man zieht dabei dann eher das halbe Steak aus dem Burger. Aber ein solch großer Burger lässt sich sowie besser mit Messer und Gabel verzehren, die natürlich zum Gericht dazu gereicht wurden.Ich war sehr zufrieden – und auch die Preise waren für Münchner Verhältnisse und bei der durchaus hohen Qualität der Speisen lagen absolut im Rahmen.
Abschließend sei noch erwähnt, dass man in dieser wirklich gut besuchten Lokalität nicht nur Essen, Cocktails schlürfen und Sport gucken, sondern auch wunderbar Billard spielen kann sei natürlich abschließend auch noch der Vollständigkeit halber erwähnt.
Tags: abendessen, bbq burger, billiard, burger, dinner, essen, food, gymnas, münchen, nahrung, nahrungsmittel, pommes frites, pork, schweinesteak, trudering











