Archive for June, 2011

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [24.06.2011]

Friday, June 24th, 2011

Heute fiel mir die Wahl mal wieder sehr leicht. Auf Asiatische Gerichte, es wurden u.a. Gebackene Ananas und Banane sowie Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry angeboten, hatte ich keine Lust, der traditionell-regionale Apfelstrudeln mit Vanillesauce war mir zu süß und der Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce bei Globetrotter sagte mir aufgrund des Kartoffelsalats nicht zu. Also entschied ich mich für das Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren bei Vitality, an dem ich mich hier und hier schon mal gütlich getan hatte. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Tiramusi-Mousse von der Dessert-Theke hinzu.

Pute in Honig-Pfeffer-Sauce / Turkey in honey pepper sauce

Im Gegensatz zu den vorherigen Malen hatte man sich dieses Mal dazu durchgerungen, die Pfefferkörner nicht in ganzen Körnern in die Sauce hinzuzufügen, sondern man hatte die dieses Mal grob zermahlen. Dadurch kam der Pfeffer meiner Meinung nach besser zur Geltung und harmonierte wunderbar mit der restlichen Sauce mit ihrem Honigaroma und den Zwiebelstückchen, die geschmacklich wunderbar zu dem zarten Putensteak passte. Dazu gab es Kartoffelpüree, das man mit ein wenig Karottenstiften und etwas Knollensellerie aufgewertet hatte. Fand ich sehr lecker und gut zueinander passend – kann man wirklich nicht meckern. Und auch am Mousse mit Tiramusi-Geschmack gab es nchts auzusetzen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste leisteten sich heute Seelachs und Putensteak ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala, den meiner Meinung nach das Putensteak mit hauchdünnem Vorsprung für sich gewinnen konnte. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier der Apfelstrudel. Dass das Betriebsrestaurant heute nur schwach besucht war brauche ich dabei wohl nicht zu erwähnen – viele haben natürlich den Brückentag genutzt um das Wochenende zu verlängern. Hatte den Vorteil dass es heute nirgendwo zu Warteschlangen kam.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelpüree mit Möhren und Sellerie: ++
Tiramusi-Mousse: ++

Schweinefilet im Baconmantel – das Rezept

Thursday, June 23rd, 2011

Am heutigen Feiertag – Fronleichnam ist Arbeitsfrei hier in Bayern – wollte ich natürlich nicht auf das Mittagessen verzichten. Bei der Suche nach einem Rezept stieß ich dabei auf etwas das einfach und sehr lecker klang. Ich möchte es mal Schweinefilet im Baconmantel nennen, auch wenn das ursprüngliche Rezepte das Gericht als Schweinchen Babe bezeichnete. Das Ganze ist zwar vom Preis der Zutaten, vor allem was das Schweinefilet angeht, nicht gerade günstig – aber die Investition lohnt sich alle mal, denn das Ergebnis des heutigen Kochexperiments erwies sich als überaus gelungen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

350-400g Schweinefilet
02 - Zutat Schweinefilet

5-6 Kartoffeln (ca. 200g)
01 - Zutat Kartoffeln

100g Käse am Stück (das Originalrezept sprach von Gouda, ich nahm Allgäuer Bergkäse weil der würziger erschien)
03 - Zutat Käse

6-7 Streifen Frühstücksspeck (Bacon)
04 - Zutat Bacon

1/2 Becher Sahne
05 - Zutat Sahne

1 Becher Creme fraiche mit Kräutern
06 - Zutat Creme -fraiche mit Kräutern

2 Zehen Knoblauch
07 - Zutat Knoblauch

sowie etwas Pfeffer und Salz zum würzen

Zuerst kochen wir die Kartoffeln als Pellkartoffeln,
08 - Kartoffeln kochen

schälen sie und lassen sie abkühlen.
09 - Kartoffeln schälen

Dann schneiden wir das Schweinefilet in der Mitte etwas weiter als bis zur Mitte auf, würzen es kräftig mit Salz und Pfeffer,
10 - Filet aufschneiden

legen den in Steifen geschnittenen Käse hinein,
11 - Mit Käse füllen

klappen die beiden Hälften wieder zusammen und umwickeln alles mit den Bacon-Streifen.
12 - Mit Bacon umwickeln

Anschließend platzieren wir wir das so umwickelte Filetstück in einer Auflaufform und umgeben es mit den in Hälften geschnittenen Pellkartoffeln.
13 - Mit Pellkartoffeln kombinieren

Den Backofen heizen wir jetzt auf 200 Grad vor. Dann pressen wir die Knoblauchzehen und verrühren sie mit dem Becher Creme fraiche mit Kräutern und der Hälfte des Bechers Sahne.
14 - Creme fraiche, Sahne und Knoblauch kombinieren

Mit dieser Mischung übergießen wir dann die Pellkartoffeln
15 - Kartoffeln mit Mischung übergießen

und backen alles für ca. 40 Minuten im vorgeheizten Backofen.
16 - Im Ofen überbacken

Schließlich können wir die Auflaufform entnehmen
17 - Fertig überbacken

und das Gericht servieren. Ich kombinierte das Ganze mit einem selbst gemachten Möhrensalat mit Apfel, Sonnenblumenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer.
18 - Gericht serviert

Da ich Fleisch das erste Mal so zubereitete war ich mir nicht sicher ob es wirklich gar werden würde, doch diese Befürchtung erwies sich glücklicherweise als Unbegründet: Das Filetstück war gut durchgebraten und unglaublich zart und saftig. Gefüllt mit dem Käse und in Kombination mit den Kartoffeln sowie dem Möhrensalat ein wirklicher Genuss, der sich wohl besser für einen Sonntag als für einen Donnerstag geeignet hätte. Einziger Wermutstropfen war eigentlich der Preis für das Filetstück gewesen, der bei etwas weniger als 13 Euro für 360g wohl zu den teuersten Fleischstücken gehört dass ich je gekauft habe. Aber für so eine leckere Verwendung greift man gerne mal etwas tiefer in die Tasche.

19 - CloseUp

Hätte ich noch etwas Lauch im Haus gehabt, hätte ich vielleicht noch einige blanchierte Lauchringe mit in die Sauce geben können – das hätte noch eine nette zusätzliche Note gegeben – aber auch so erwies sich dieses einfache und schnell zubereitete Gericht als wirklicher Genuss. Das Rezept kann ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen und habe es deshalb hier für die Nachwelt dokumentiert.

Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: Guten Appetit

Beduine im Hemd (Orientalische Blätterteigrolle) – das Rezept

Wednesday, June 22nd, 2011

Vor einiger Zeit schon hatte ich ein Rezept entdeckt, dass ich schon unbedingt mal ausprobieren wollte. Hinter der Bezeichnung “Beduine im Hemd” verbargen sich Blätterteigtaschen mit orientalischer Rinderhackfüllung. Die Zubereitung war aufgrund der vielen Gewürze und Zutaten etwas komplexer, aber das Ergebnis ließ sich wirklich sehen und war geschmacklich ein wirkliches Erlebnis. Daher möchte ich die Zubereitung hier kurz für die Nachwelt dokumentieren.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

500g Rinderhack
01 - Zutat Rinderhack

40g Pinienkerne
02 - Zutat Pinienkerne

30g Rosinen
03 - Zutat Rosinen

2 Knoblauchzehen
04 - Zutat Knoblauchzehen

1 Becher Schmand
05 - Zutat Schmand

1 große oder 2 kleine Chilischoten
05 - Zutat Chilischote

1 mittlere Zwiebel
06 - Zutat Zwiebel

1 Bund Koriandergrün
07 - Zutat Koriander

frischer Ingwer (ca. 3 cm)
08 - Zutat Ingwer

1 Eigelb
09 - Zutat Eigelb

1 Päckchen Blätterteig
10 - Zutat Blätterteig

Außerdem benötigen wir zum würzen:
1 TL Zimt, 1/3 TL Nelken, Salz, Pfeffer, rosenscharfes Paprikapulver, einen Schuß Tabasco, 1 EL Olivenöl

Bereiten wir nun die Zutaten vor: Zuerst schneiden wir die Zwiebeln in feine Würfel,
11 - Zwiebel würfeln

entkernen die Chilischote(n) und schneiden sie in feine Stücke,
12 - Chili schneiden

schälen die Ingwerwurzel und schneiden sie in Streifen,
13 - Ingwer in Streifen

waschen und hacken das Koriandergrün
14 - Koriander hacken

und mörsern die Nelken (falls wir nicht schon zermahlene im Haus haben).
15 - Nelken mörsern

Anschließend rösten wir die die Pinienkerne in einer Pfanne auf mittlerer Stufe ohne Fett an und stellen sie dann bei Seite. Aber Vorsicht, sie neigen dazu anzubrennen und sollten ständig gerührt werden.
16 - Pinienkerne rösten

Dann braten wir das Hackfleisch mit etwas Öl in einer Pfanne grieselig an und würzen es schon mal etwas mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver.
17 - Hackfleisch anbraten

Nun geben wir die Zwiebeln hinzu,
18 - Zwiebeln hinzufügen

pressen die Knoblauchzehen zu dem Hackfleisch,
19 - Knoblauch pressen

geben den Ingwer
20 - Ingwer dabei geben

und die gehackte Chilischote in die Pfanne. Alles braten wir für einige Minuten mit dem Hackfleisch an und würzen es schon mal mit der Hälfte der zerstoßenen Nelken.
21 - Chili beigeben

Anschließend addieren wir noch die Rosinen
22 - Rosinen unterrühren

sowie die gerösteten Pinienkerne und lassen alles für weitere 4-5 Minuten auf mittlerer Stufe garen.
23 - Pinienkerne vermengen

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt den Schmand hinzuzufügen
24 - Schmand dazu geben

und verrühren ihn gut mit der bestehenden Mischung.
25 - Schmand verrühren

Abschließend schmecken wir alles noch mit Zimt, Tabasco, Pfeffer, Paprika sowie dem Rest der gemahlenen Nelken ab.
26 - Würzen

Zuletzt stellen wir die Platte ab, rühren noch das gehackte Koriandergrün unter und lassen die Mischung dann etwas abkühlen. Außerdem heizen wir den Backofen auf 200 Grad vor.
27 - Koriander unterrühren

Ist die Masse nicht mehr zu heiß, geben wir den Blätterteig am Stück auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und geben die Füllung in die Mitte der Teigplatte. Anschließend klappen wir die Ränder zusammen und drehen die Naht nach unten.
28 - In Blätterteig einpacken

Jetzt verquirlen wir noch das Eigelb und bestreichen die Oberfläche unserer Blätterteigrolle damit.
29 - Mit Eigelb bestreichen

Ist der Backofen vorgeheizt geben wir das Backblech samt gefüllter Teigrolle hinein und backen es dort für ca. 30 Minuten.
30 - Backen

Sobald die Oberfläche eine gute Bräunung angenommen hat, können wir alles wieder entnehmen, den Backofen ausschalten und lassen die Teigrolle ein klein wenig abkühlen.
31 - Fertig gebacken

Jetzt brauchen wir die Rolle nur noch mit einem scharfen Messer zu zerschneiden und sie zu servieren.
32 - In Scheiben geschnitten

Ich kann auch hier nur sagen: Sehr sehr lecker. Die Kombination der verschiedenen Gewürze mit dem Koriandergrün, dem Ingwer, den gerösteten Pinienkernen und den Rosinen ergab ein wirklich exotisch-orientalisch. schmeckende, leckere Füllung für den knusprigen Blätterteig. Ich kann mich nicht entsinnen jemals Koriander in irgend einer Form in einem meiner Gerichte verwendet zu haben, aber diese Kreation machte auf jeden Fall Geschmack auf mehr davon.

33 - CloseUp

Hier hätte mit Sicherheit einiges schief gehen können, denn die Würzung war für meine Verhältnisse wirklich komplex – aber mit etwas Fingerspitzengefühl war es mir gelungen eine interessante und aus meiner Sicht wirklich besondere und geschmacklich gelungene Füllung für den Blätterteig zu erstellen. Da ich unmöglich alles am selben Abend verzehren konnte, es aber auch nicht zu lange aufbewahren wollte kann ich bereits jetzt sagen dass die gefüllte Teigrolle auch nach einem Tag im Kühlschrank wunderbar zum kalten Verzehr eignet – das Ganze ist also auch durchaus eine leckerer Partysnack.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Hokifilet mit Fenchelgemüse [22.06.2011]

Wednesday, June 22nd, 2011

Nach der Ente gestern ließ ich dir Angebote an der Asia-Theke in Form von Chop Suey – Gebratenes Gemüse in Kokosmilchsauce und Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünem Curry heute mal außen vor, auch wenn ich zugeben muss dass die Garnelen durchaus verlockend klangen und aussahen – etwas gleichartiges habe ich hier schon mal verzehrt. Der traditionell-regionale Blumenkohl mit Käsesauce überbacken dazu Salzkartoffeln und die Griechischen Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis, ein Gericht dass ich hier, hier, hier und hier schon probiert hatte, klangen zwar auch nicht schlecht, aber ich bevorzuge Mittwochs nun mal Fisch oder andere Meeresfrüchte. Blieb also nur noch das Gebratene Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix in der Sektion Vitality, ein Gericht das ich früher hier, hier und hier schon mal probiert hatte. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Beerenjoghurt von des Dessertheke.

Hokifilet mit Fenchelgemüse / Hoki filet with fennel veg

Eine wirklich sehr gute Wahl wie ich nach den ersten Bissen schnell feststellen durfte. Das gebratene, gefaltete zarte und absolut grätenfreie Hokifilet war in der “Falte” mit einer dünnen Schicht einer hellen Paste, wohl eine Art Sour Cream, bestrichen, die aber geschmacklich nicht definierbar war, sondern wohl eher dem Zusammenhalt diente. Dazu gab es ein Gemüse auch Fenchel und Karottenscheiben in einer cremigen Sauce mit Safranaroma, die eine sehr interessante und schmackhafte Gemüsebeilage zu dem Fischfilet und dem Mix aus geschälten und dunklem Reis bildete. Sehr lecker, eine gute Wahl – und mit 506kcal pro Portion erwies es sich auch als angenehm leicht. Da konnte ich mir den Quark mit Preiselbeeren, Pistaziengarnitur und einem Stückchen Pflaume auch durchaus noch leisten.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen aber heute ganz deutlich die Bifteki mit Tomatenreis am höchsten in der Gunst der anderen Kantinenbesucher. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte und sehr knapp dahinter das Hokifilet auf Platz drei. Der überbackene Blumenkohl erreichte schließlich einen guten vierten Platz. Das entsprach auch meinen Erwartungen, aufgrund meiner bisherigen Erfahrung hatte ich auch kaum ein anderes Ergebnis erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Wildreismix: ++
Beerenquark: ++

Lachs-Lauch-Lasagne – das Rezept

Tuesday, June 21st, 2011

Am Sonntag war mir mal wieder nach kochen gewesen und da ich noch etwas Lauch im Gemüse- und etwas Wildlachs im Gefrierfach hatte, entschied ich mich nach kurzer Überprüfung der möglichen Kombinationen dazu, eine Lasagne zu kochen. Die Kombination von Spinat oder Brokkoli mit Lachs kannte ich ja schon, da erschien mir die Variante mit Lauch eine durchaus interessante Idee um mal etwas neues zu probieren.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

2 mittlere Stangen Lauch / Porree
01 - Zutat Lauch / Porree

250g Lachsfilet (ich wählte Wildlachs den ich noch vorrätig hatte, es geht aber natürlich auch mit regulärem Lachsfilet)
02 - Zutat Wildlachs

50g Butter
03 - Zutat Butter

40g Mehl (Weizenmehl Typ 405)
04 - Zutat Mehl

180ml Sahne
05 - Zutat Sahne

125ml Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe

100g Räucherlachs
07 - Zutat Räucherlachs

1,5 – 2 EL Dill (ich wählte TK-Dill, frisch ist aber natürlich besser)
08 - Zutat Dill

1 Kugel Mozzarella
09 - Zutat Mozarella

6 Lasagneplatten
10 - Zutat Lasagneplatten

Außerdem zum würzen Salz, Pfeffer, Muskatnuss (bevorzugt frisch gemahlen) sowie etwas Zitronensaft sowie Fett für die Form – ich nahm hier Butter.

Zuerst schneiden wir die Lauchstangen in Ringe, waschen sie gründlich und lassen sie abtropfen.
11 - Lauch schneiden und waschen

Den Lachs – den ich in der Mikrowelle angetaut hatte – schneiden wir außerdem in Würfel und würzen es mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft, die wir dies etwas einwirken lassen.
12 - Lachs würfeln und würzen

Nun zerlassen wir ein wenig von der Butter in einer Pfanne und dünsten den Lauch darin für einige Minuten an. Anschließend stellen wir es zum abkühlen bei Seite.
13 - Lauch andünsten

Anschließend zerlassen wir die Butter in einem Topf,
14 - Butter zerlassen

rühren das Mehl unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen in die geschmolzene Butter ein und gießen dies schließlich mit der Sahne auf.
15 - Mehl einrühren und mit Sahne aufgießen

Jetzt gießen wir noch die Gemüsebrühe auf
16 - Gemüsebrühe aufgießen

und würzen die Sauce kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss
17 - Mit Muskat würzen

und garnieren es schließlich noch mit 1,5 bis 2 EL Dill.
18 - Dill einrühren

Während die Sauce auf niedriger Flamme etwas einkocht, braten wir die gewürzten Lachswürfel kurz an.
19 - Lachsfilet anbraten

Nun ist es an der Zeit, den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen, eine kleine Auflaufform auszufetten
20 - Form ausfetten

und bedecken den Boden mit etwas von der Bechamel-Dill-Sauce.
21 - Boden mit Sauce bedecken

Auf die Sauce kommen nun zwei Lasagneplatten
22 - Lasagneplatten einlegen

auf die wir die angebratenen Wildlachswürfel verteilen
23 - Mit angebratenen Lachs belegen

und diese dann mit den angedünsteten Lauch bedecken.
24 - Mit Lauch bedecken

Es folgt etwas Sauce, wieder zwei Lasagneplatten,
24 - Lasagneplatten darüber

etwas Räucherlachs,
25 - Mit Räucherlachs belegen

und der Rest des angedünsteten Lauchs.
26 - Rest Lauch aufstreuen

Auf die letzte Lauchschicht geben wir den Rest der Sauce
27 - Rest der Sauce darauf geben

und belegen alles letztlich mit dem in Scheiben geschnittenen Mozzarella.
28 - Mit Mozzarella belegen

Sobald der Ofen vorgeheizt ist, geben wir die Auflaufform hinein und überbacken alles für ca. 30 Minuten.
29 - Überbacken

Sobald die Oberfläche beginnt leicht braun zu werden, können wir die Form entnehmen und das Ganze noch heiß servieren.
30 - Fertig gebacken

Mit Hilfe eines Pfannenwenders können wir die Lasagne nun in Portionen zerteilen und servieren.
31 - serviert

Kalorientechnisch war das Gericht mit Sicherheit kein Leichtgewicht, aber dafür umso leckerer. Die Kombination aus Lachsfilet und Wildlachs ist immer wieder ein wirklicher Genuss, wobei der angedünstete Lauch und eine Bechamel-Sahnesauce mit reichlich Dill und einem guten Schuss frisch geriebener Muskatnuss das Gericht sozusagen komplettiert.

32 - CloseUp

Angedünsteter Lauch bzw. Porree passt meiner Meinung nach wunderbar zu einem Gericht mit Fisch – ich hatte hier leichte Bedenken gehabt, die sich jedoch nach den ersten Bissen als vollkommen unbegründet erwiesen. Ähnlich wie Brokkoli oder Spinat handelt es sich um eine überaus passende Gemüsebeilage, die ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann. Absolut lecker. Habe noch ein wenig übrig und werde es mir wohl morgen aufwärmen – sobald ich dies getan habe werde ich mich hier natürlich dazu äußern, aber ich bin sicher dass das es sich wunderbar zur kurzfristigen Aufbewahrung im Kühlschrank eignet.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Ente in Kokosmilchsauce [21.06.2011]

Tuesday, June 21st, 2011

In der regulären Küche gab es zwar mit den Farfalle el peperoni bei Vitality etwas Leichtes, mit dem traditionell-regionalen Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitrone etwas verlockend-fettreiches und mit der Gebratenen Hähnchenbrust auf Currygemüse und Reis bei Globetrotter ein gesunder Mittelweg angeboten, aber heute schien mir eine gute Gelegenheit an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo ich mich zwischen Taohoo Tod – Tofu, gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersoße als vegetarisches Gericht und Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce und Ente mit frischem gebratenen Gemüse in Kokosmilchsauce entscheiden musste. Nach Tofu war mir heute nicht so und das Nua Pad Prik, das ich übrigens hier schon mal versucht hatte, sah auch sehr gut gut, aber am meisten sprach mich dann doch die Ente an, zu der ich wie üblich etwas Reis nahm. Auf den Reis kam noch ein großzügiger Löffel süß-scharfer Chilisauce und ein Glückskeks komplettierte das heutige Mittagsgericht schließlich.

Ente in Kokosmilchsauce / duck in coconut milk sauce

Auf dem Schild an der Theke hatte man die Ente zwar als gebraten angepriesen, aber ich war eher der Meinung dass sie gekocht war weswegen ich dieses Attribut ausgelassen hatte. Das Entenfleisch welches teilweise mit Haut serviert wurde, war aber zart, lecker und absolut in Ordnung. Dazu gab wie immer eine bunte Mischung aus gebratenem Gemüse das heute sehr kohllastig erschien. Neben den Kohlblättern fanden sich außerdem Möhrenscheiben, Blumenkohl, Frühlingszwiebeln und etwas grüne Paprika in der leicht süßlichen und sehr schmackhaften Sauce mit Kokosmilch-Geschmack. Zusammen mit dem Reis ein Mittagsgericht mit dem ich mal wieder sehr zufrieden war.
Bei den anderen Kantinengästen lag aber heute eindeutig und ganz wie ich es auch erwartet hatte natürlich das Schnitzel mit Pommes auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber auch schon die Asia-Gerichte, gefolgt von der Hähnchenbrust auf Platz drei und schließlich den vegetarischen Farfalle. Hier gab es also keine Überraschungen, das entsprach dem üblichen Verhaltensweise ganz wie es abzusehen gewesen ist. 😉

Mein Abschlußurteil:
Ente in Kokosmilchsauce: ++
Reis: ++

Tortellini in Schinkensahnesauce [20.06.2011]

Monday, June 20th, 2011

Zum Beginn der verkürzten Woche war mir erst mal nicht nach Asiatischem, daher ließ ich das Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce und das Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry erst einmal links liegen. Der Curryreis mit Zucchini-Möhrengemüse aus der Sektion Vitality sprach mich wiederum visuell nicht so an. Blieben also noch das traditionell-regionale Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce, dazu Kartoffelpüreeund die Tortellini in Schinkensahnesauce in der Sektion Globetrotter. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für die Tortellini, die ich mit einem Becherchen Vanillemousse von der Nachtischtheke ergänzte.

Tortelloni mit Schinkensahnesauce / Tortelloni with ham cream sauce

Die bunten Tortellini-Nudeln in weiß, orange und grün gaben dem schon mal ein farbenfrohes aussehen. Und auch geschmacklich gab es wie ich fand nichts zu meckern. Die offensichtlich mit Gemüsebrühe angemachten hellen Sahnesauce mit reichlich Streifen von gekochtem Schinken passte wie ich fand wunderbar zu den mit Gemüsemasse gefüllten Nudeln. Nichts außergewöhnliches, aber durchaus lecker. Und das locker-luftige Vanillemousse bot schließlich einen passenden und schmackhaften Abschluß des heutigen Mittagsmahles.
Bei den anderen Kantinengästen lag aber heute ganz wie erwartet natürlich das Fleischpflanzerl mit Pilzramsauce ganz oben in der Gunst, aber gefolgt von den Tortellini auf Platz zwei, welche somit die Asia-Gerichte noch knapp überrundeten. Auf Platz vier folgte schließlich der vegetarische Curryreis mit Möhren-Zucchinigemüse. Außerdem gab es natürlich wieder einige Salatschüssel-Esser, aber die mischen sich ja immer mal wieder dazwischen – vor allem unter den weiblichen Kantinenbesuchern. 😉

Mein Abschlußurteil:
Tortellini mit Schinkensahnesauce: ++
Vanillemousse: ++

Arrachera Ranchera – El Patio München-Schwabing

Saturday, June 18th, 2011

Nach unserem Besuch in der BMW-Welt und im BMW-Museum hatten wir langsam Appetit und ich zog die Qype-App auf meinem iPhone zu Rate und stieß dabei nach kurzer Recherche auf das El Patio in der Herzogstraße 88 in München-Schwabing, ein kleines mexikanisches Restaurant dessen existierende Bewertungen uns dazu animierten dieser Location eine Chance zu geben.


Größere Kartenansicht

Also fuhren wir bis zur U-Bahn Haltestelle Münchner Freiheit und machten uns von dort auf den Weg zum Ziel. Kein kurzer Weg, hier wäre eine Anfahrt mit der Tram-Linie 12 bis zur Clemensstraße optimaler gewesen, doch vom Olympiazentrum aus erschien es uns günstiger diesen Weg zu nehmen.

El Patio - München-Schwabing

Das El Patio stellte sich als gemütlich wirkende kleines, sehr gemütlich wirkendes Restaurant heraus. Um eine große Theke gruppierten sich einige Tische für zwei bis vier Personen, die sich jedoch auch für größere Gruppen umstellen lassen.

Interior - El Patio München-Schwabing

Auf den Tischen waren zwar größtenteils Reserviert Schilder aufgestellt, da wir jedoch schon recht früh dort waren konnten wir nach kurzer Rücksprache mit der Bedienkraft einen Tisch besetzen. Sofort erhielten wir die Karte und wandten uns dem Studium der Angebote zu. Neben Getränken und dem Hinweis dass man hier aus 70 verschiedenen Tequilasorten wählen könne sowie Suppen und Salaten gab es in der Karte auch ein umfangreiches Angebot an Hauptgerichten, darunter Fajitas, Enchiladas und Fleischgerichten wie Steaks, der mexikanischen Variante eines Hamburgers. Burritos konnte ich keine Entdecken, aber ich hatte heute sowieso mehr Lust auf etwas Fleischiges. Und da erschien mir das Arrachera Rancheragenau richtig. Das Gericht bestand aus flachen Rindersteaks mit Chorizos, Reis, Salsa, Guacamole, Bohnenmus, Zwiebeln, Kaktusstreifen und Tortillas. Dabei waren es auch die Kaktusstreifen die mich reizten, da ich solche meines Wissens bisher noch nicht probiert hatte. Da biss ich auch in den sauren Apfel dass es sich bei diesem Angebot aus der Abteilung Empfehlungen der Küche mit 17 Euro um das zweitteuerste Gericht der ganzen Speisekarte handelte. Zwar füllte sich das Restaurant langsam immer stärker, aber dennoch erhielten wir recht schnell unsere bestellten Gerichte und ich somit mein Arrachera Ranchera.

Arrachera Ranchera - El Patio

Und bei diesem Gericht stimmte wirklich alles – nicht nur die mehr als gelungene Präsentation. Zu den zwei dünnen, zarten Rindfleischstücken und den beiden offensichtlich ebenfalls gebratene Chorizo-Hälften fand sich eine mit einigen Erbsen versehene Portion Tomatenreis aus auf dem Teller. Unter dem Fleisch fanden sich auch die Zwiebelnstreifen und die Kaktusstreifen, die vom Aussehen her an grüne Bohnen erinnerte, aber durch einen würzigen Geschmack auszeichneten und meiner Meinung nach eine wirklich leckere Beilage zum Fleisch bildeten. Zum Dippen gab es des weiteren offensichtlich hausgemachte Guacamole, ebenfalls hausgemachte Salsa mit angenehm kräftiger Schärfe, das von mir sehr geschätzte Mus aus schwarzen Bohnen das man noch mit zwei Tortilla-Chips garniert hatte sowie schließlich noch zwei warme, frische Tortilla-Fladen. Das war wirklich das Beste im Bereich mexikanischer Speisen das ich seit langer Zeit gegessen hatte. Und mein Begleiter äußerte sich in ähnlichem Ton.
Gemeinsam mit der gemütlichen Atomsphäre und der freundlichen, aufmerksamen und unaufdringlichen Bedienung kann ich somit dem El Pation im Westteil von München-Schwabing meine vorbehaltlose Empfehlung aussprechen – ein wirklicher Geheimtipp was mexikanische Küche angeht. Eine vorzügliche Wahl – wer in Schwabing unterwegs ist und Lust auf Mexikanisch hat sollte dieser Lokalität auf jeden Fall einen Besuch abstatten.