Archive for June, 2011

Coq au Vin [27.06.2011]

Monday, June 27th, 2011

Die Angebote an der Asia-Thai-Theke, die heute u.a. Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gai Pad Bai Krapao – Gebratene Hähnchenfleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum umfassten, klangen zwar lecker, aber irgendwie war mir heute nicht nach Asiatischem. Also wandte ich meine Aufmerksamkeit der regulären Küche zu. Gut klang schon mal die Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweiten bei Vitality, die ich hier und hier schon mal probiert hatte, aber irgendwie erschien sprach es mich heute visuell nicht an und erschien mir etwas trocken. Besser sah da schon das traditionell-regionale Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen, welches hier, hier und hier bereits mein Tablett geziert hatte. Aber letztlich fiel meine Wahl dann doch Zugunsten des Coq au Vin – Geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagliatelle in der Sektion Globetrotter – ein Angebot das ich in fast gleicher Form hier, hier und hier schon einmal genutzt hatte. Dazu gesellte sich noch eine Mousse mit Walnussgeschmack von der Dessert-Theke.

Coq au vin

Das erste was mir auffiel war die Tatsache dass die Sauce sich heute recht zwiebellastig gestaltete – was jedoch nicht negativ gemeint ist, sondern meiner Meinung nach recht gut zum Rest des Gerichts passte. Dazu kam noch eine heute leider nicht allzu große Hähnchenkeule, an der jedoch noch genügend Fleisch zu finden war – außerdem hatte ich leider kein visuell vorteilhaftes Stück erwischt hatte – der obere teil des Knochens lugte hervor. Daher kann ich hier heute leider keine Punktzahl geben. An den Tagliatelle gab es jedoch nichts auszusetzen, ebenso wenig wie an dem angenehm walnussigen Mousse mit Schokostreuseln und einem Klecks Himbeergelee als Garnitur.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen das Paprikarahmschnitzel und die Asia-Gerichte heute sehr eng beieinander, ich würde aber den Angeboten von der Asia-Theke heute mit knappen Vorsprung den ersten Platz zubilligen. Nach dem Paprikarahmschnitzel auf Platz zwei folgte schließlich der Coq au Vin und dann mit einigen Abstand die Mediterrane Gemüsepfanne. Im Nachhinein gesehen wäre ich heute auch mit dem Paprikarahmschnitzel wahrscheinlich noch etwas besser bedient gewesen, aber ich will hier natürlich nicht meckern – letztlich war auch der Coq au Vin ganz aktzeptabel.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: +
au Vin Sauce: ++
Tagliatelle: ++
Walnuss-Mousse: ++

Cremige Puten-Schupfnudelpfanne – das Rezept

Sunday, June 26th, 2011

Nachdem ich in letzter Zeit ja ziemlich viel im Backofen gemacht habe, wollte ich heute mal wieder ein Pfannengericht zubereiten. Bei der Durchsicht der Rezepte stieß ich dabei auf ein Gericht mit Schupfnudeln, einer Zutat die ich so bisher noch nicht verwendet hatte. Da die Zusammenstellung auch noch recht lecker klang, stand somit das heutige Mittagsgericht schnell fest. Dabei wurde im ursprünglichen Rezept explizit auf die Verwendung von Chili-Öl hingewiesen, das ich nach etwas Suchen schließlich nicht etwa bei den normalen Ölen, sondern in dem Bereich der Asiatischen Zutaten entdeckte. Falls jemand das Gericht 1:1 nachkochen möchte und Chili-Öl nicht vorrätig hat, könnte dieser Hinweis recht hilfreich sein. Doch damit genug der Vorrede, kommen wir nun zu den benötigten Zutaten für 2-3 Portionen.

250 – 300g Putensteak
01 - Zutat Putensteak

300g Schupfnudeln
02 - Zutat Schupfnudeln

4 frische Champignons
03 - Zutat Champignons

2 kl. Dosen feine Erbse- & Möhren á 200g (130g Abtropfgewicht)
04 - Zutat Erbsen und Möhren

1 mittelgroße Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch (je nach Geschmack)
06 - Zutat Knoblauch

2 Frühlingszwiebeln (Optional – ich hatte diese noch im Kühlschrank und entschloss mich dazu sie hier mit zu verwenden)
07 - Zutat Frühlingszwiebeln

120ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

Chili-Öl zum anbraten
09 - Zutat Chili-Öl

1/2 Becher Creme legere (oder Creme fraiche)
10 - Zutat Creme legere

100ml Sahne
11 - Zutat Sahne

sowie Salz, Pfeffer und Chilipulver zum würzen.

Zuerst bereiten wir wie immer unsere Zutaten vor. Dazu brausen wir die Champignons kurz ab, trocknen sie und schneiden sie schließlich in Scheiben.
12 - Champignons schneiden

Außerdem waschen wir die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,
13 - Frühlingszwiebeln schneiden

schneiden die Putensteaks in mundgerechte Stücke und würzen sie mit Salz und Pfeffer. Das ganze lassen wir einige Minuten einziehen.
14 - Putensteak zerteilen und würzen

Dann braten wir die Putensteak-Würfel in Chili-Öl an und stellen sie bei Seite.
15 - In Chili-Öl anbraten

Anschließend dünsten wir die Zwiebeln ebenfalls in Chili-Öl an und pressen nachdem die Zwiebeln glasig sind das Knoblauch hinzu,
16 - Zwiebeln anschwitzen und Knoblauch hinzu

dann fügen wir die Champignon-Scheiben hinzu und schwitzen sie ebenfalls an. Ist alles gut durchgebruzzelt, stellen wir auch dies bei Seite.
17 - Champignons mit anschwitzen

Die Frühlingszwiebeln dünsten wir ebenfalls kurz an und legen sie auch zur Seite.
18 - Frühlingszwiebeln andünsten

Jetzt braten wir die Schupfnudeln gemäß Packungsbeschreibung für 5-7 Minuten an,
19 - Schupfnudeln anbraten

geben die Erbsen und Möhren hinzu und gießen alles mit Gemüsebrühe auf. Alles lassen wir für einige Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.
20 - Erbsen & Möhren rein und Gemüsebrühe aufgießen

Während Schupfnudeln und Gemüse köchelt, verrühren wir den halben Becher Creme fraiche mit der Sahne
21 - Sahne und Creme legere verrühren

und rühren sie dann unter den Pfanneninhalt unter.
22 - Unterrühren

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abzuschmecken.
23 - Würzen und abschmecken

Dann fügen wir Champignons, Zwiebeln, Lauchzwiebeln und die Putensteak-Würfel wieder hinzu,
24 - Rest wieder hinzufügen

rühren alles gut unter und lassen es vor sich hin köcheln damit alles wieder gut warm wird.
25 - Gut verrühren und köcheln

Abschließend brauch wir das ganze nur noch servieren und genießen. Ich garnierte es dabei noch etwas mit Petersilie – das Auge isst ja schließlich mit.
26 - Gericht serviert

Mal wieder sehr lecker muss ich sagen. Die Kombination aus Erbsen, Möhren und Champignons, Frühlingszwiebeln mit den Schupfnudeln und den gewürzten Putensteak-Würfeln ergab schon mal ein gelungenes Gericht und das Hinzufügen der Mischung aus Creme legere und der Sahne gab dem Gericht den letzten Schliff. Dabei ist das Gericht auch nicht allzu komplex in der Zubereitung, sieht man mal von dem anbraten und anschwitzen in Schritten ab.

27 - CloseUp

Dieses Mal habe ich keinerlei Ideen für Modifikation – aus meiner Sicht war das Gericht so wie es hier zusammengestellt war nicht mehr verbesserungswürdig. Ob die Frühlingszwiebeln nun viel zum Ergebnis beigetragen haben vermag ich nicht wirklich zu beurteilen, doch geschadet haben sie auf jeden Fall nicht. War mal wieder sehr zufrieden mit dem Ergebnis und möchte hiermit die Gelegenheit nutzen das Rezept für die Nachwelt festzuhalten.

Guten Appetit

Rösti-Leberkäse mit Frühlingszwiebeln – das Rezept

Saturday, June 25th, 2011

Für den heutigen Samstag hatte ich mir ein Rezept heraus gesucht das einfach und lecker erschien. Die ursprüngliche Zubereitung kam dabei ohne Gemüse aus, da ich aber nicht ganz darauf verzichten wollte entschied ich mich dazu das ganze mit etwas Frühlingszwiebeln aufzuwerten. Und das Ergebnis war wirklich sehr lecker und vor allem angenehm schnell zubereitet.

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

2 Scheiben Leberkäse
01 - Zutat Leberkäse

6 Röstis (TK-Ware – wer mag kann sie natürlich auch frisch machen)
02 - Zutat Röstis

1 Becher Creme legere (150g) Alternativ gehen auch Creme fraiche oder Schmand
03 - Zutat Creme legere

2-3 Frühlingszwiebeln
04 - Zutat Frühlingszwiebeln

80g Edamer
05 - Zutat Edamer

außerdem benötigen wir Salz und Pfeffer zum würzen sowie etwas Öl oder Butter zum andünsten der Frühlingszwiebeln.

Zuerst waschen wir die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,
06 - Frühlingszwiebeln schneiden

dann dünsten wir sie mit etwas Butter in einer Pfanne an.
07 - andünsten

Sobald die Röstis einigermaßen aufgetaut sind, zerbröseln wir sie in ein passendes Behältnis,
08 - Röstis zerbröseln

geben die Creme legere sowie den Edamer hinzu
09 - Mit Creme legere und Edamer vermengen

und vermengen alles kräftig.
10 - verrühren

Dann rühren wir noch die gedünsteten Frühlingszwiebeln unter
11 - Frühlingszwiebeln addieren

und würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer.
12 - Mit Pfeffer und Salz würzen

Unseren Backofen heizen wir außerdem auf 200 Grad vor.

In eine ausgefettete Auflaufform legen wir dann den Leberkäse aus
13 - Leberkäse in Form legen

und bedecken die Leberkäs-Scheiben mit der Masse aus Röstis, Creme legere und Frühlingszwiebeln. Ich hatte ja befürchtet dass es etwas zu viel Masse war, doch glücklicherweise reicht die Menge perfekt für die kleine Auflaufform.
14 - Mit Röstimasse bedecken

Ist der Backofen aufgeheizt geben wir die bestückte Auflaufform in die Röhre und überbacken alles dort alles für ca. 30 – 35 Minuten. Wichtig ist dass die Röstimasse eine angenehm braune Färbung bekommt.
15 - im Ofen backen

Schließlich entnehmen wir die Form aus der Röhre
16 - fertig gebacken

und servieren es.
17 - serviert

Sehr sehr lecker muss ich sagen. Der Leberkäse war gut durchgebacken und die Röstimasse mit ihrer Würzung und dem angenehmen Geschmack der Frühlingszwiebeln ergaben ein zwar nicht sonderlich komplexes, dafür aber umso schmackhafteres Gericht. Natürlich hätte man auch noch mit weiteren Gemüsesorten experimentieren können, aber ich war nicht sicher welche Gemüsesorten noch gut mit Leberkäse harmonieren, also wollte ich – gerade da ich das Gericht das erste Mal zubereitete – nicht zu experimentierfreudig vorgehen. Denkbar wären noch blanchierte Möhrenstücke, Zucchini oder Tomaten gewesen. Auch wäre als Modifikation noch die Verwendung von Creme fraiche mit Kräutern denkbar. Das nächste Mal dann weitere Versuche – für heute war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

18 - CloseUp

Über die Kalorien möchte ich natürlich lieber nicht nachdenken, aber hin und wieder geht das schon einmal. Mir hat es sehr gut geschmeckt und habe mir den Rest noch am selben Abend in der Mikrowelle aufgewärmt und kann dieses Gericht somit bereits jetzt vorbehaltlos zum Aufwärmen freigeben. Ein bis zwei Tage sollte es sich aber auch problemlos abgekühlt im Kühlschrank halten – da bin ich mir sicher.

Also: Guten Appetit

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [24.06.2011]

Friday, June 24th, 2011

Heute fiel mir die Wahl mal wieder sehr leicht. Auf Asiatische Gerichte, es wurden u.a. Gebackene Ananas und Banane sowie Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry angeboten, hatte ich keine Lust, der traditionell-regionale Apfelstrudeln mit Vanillesauce war mir zu süß und der Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce bei Globetrotter sagte mir aufgrund des Kartoffelsalats nicht zu. Also entschied ich mich für das Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren bei Vitality, an dem ich mich hier und hier schon mal gütlich getan hatte. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Tiramusi-Mousse von der Dessert-Theke hinzu.

Pute in Honig-Pfeffer-Sauce / Turkey in honey pepper sauce

Im Gegensatz zu den vorherigen Malen hatte man sich dieses Mal dazu durchgerungen, die Pfefferkörner nicht in ganzen Körnern in die Sauce hinzuzufügen, sondern man hatte die dieses Mal grob zermahlen. Dadurch kam der Pfeffer meiner Meinung nach besser zur Geltung und harmonierte wunderbar mit der restlichen Sauce mit ihrem Honigaroma und den Zwiebelstückchen, die geschmacklich wunderbar zu dem zarten Putensteak passte. Dazu gab es Kartoffelpüree, das man mit ein wenig Karottenstiften und etwas Knollensellerie aufgewertet hatte. Fand ich sehr lecker und gut zueinander passend – kann man wirklich nicht meckern. Und auch am Mousse mit Tiramusi-Geschmack gab es nchts auzusetzen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste leisteten sich heute Seelachs und Putensteak ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala, den meiner Meinung nach das Putensteak mit hauchdünnem Vorsprung für sich gewinnen konnte. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier der Apfelstrudel. Dass das Betriebsrestaurant heute nur schwach besucht war brauche ich dabei wohl nicht zu erwähnen – viele haben natürlich den Brückentag genutzt um das Wochenende zu verlängern. Hatte den Vorteil dass es heute nirgendwo zu Warteschlangen kam.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelpüree mit Möhren und Sellerie: ++
Tiramusi-Mousse: ++

Schweinefilet im Baconmantel – das Rezept

Thursday, June 23rd, 2011

Am heutigen Feiertag – Fronleichnam ist Arbeitsfrei hier in Bayern – wollte ich natürlich nicht auf das Mittagessen verzichten. Bei der Suche nach einem Rezept stieß ich dabei auf etwas das einfach und sehr lecker klang. Ich möchte es mal Schweinefilet im Baconmantel nennen, auch wenn das ursprüngliche Rezepte das Gericht als Schweinchen Babe bezeichnete. Das Ganze ist zwar vom Preis der Zutaten, vor allem was das Schweinefilet angeht, nicht gerade günstig – aber die Investition lohnt sich alle mal, denn das Ergebnis des heutigen Kochexperiments erwies sich als überaus gelungen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

350-400g Schweinefilet
02 - Zutat Schweinefilet

5-6 Kartoffeln (ca. 200g)
01 - Zutat Kartoffeln

100g Käse am Stück (das Originalrezept sprach von Gouda, ich nahm Allgäuer Bergkäse weil der würziger erschien)
03 - Zutat Käse

6-7 Streifen Frühstücksspeck (Bacon)
04 - Zutat Bacon

1/2 Becher Sahne
05 - Zutat Sahne

1 Becher Creme fraiche mit Kräutern
06 - Zutat Creme -fraiche mit Kräutern

2 Zehen Knoblauch
07 - Zutat Knoblauch

sowie etwas Pfeffer und Salz zum würzen

Zuerst kochen wir die Kartoffeln als Pellkartoffeln,
08 - Kartoffeln kochen

schälen sie und lassen sie abkühlen.
09 - Kartoffeln schälen

Dann schneiden wir das Schweinefilet in der Mitte etwas weiter als bis zur Mitte auf, würzen es kräftig mit Salz und Pfeffer,
10 - Filet aufschneiden

legen den in Steifen geschnittenen Käse hinein,
11 - Mit Käse füllen

klappen die beiden Hälften wieder zusammen und umwickeln alles mit den Bacon-Streifen.
12 - Mit Bacon umwickeln

Anschließend platzieren wir wir das so umwickelte Filetstück in einer Auflaufform und umgeben es mit den in Hälften geschnittenen Pellkartoffeln.
13 - Mit Pellkartoffeln kombinieren

Den Backofen heizen wir jetzt auf 200 Grad vor. Dann pressen wir die Knoblauchzehen und verrühren sie mit dem Becher Creme fraiche mit Kräutern und der Hälfte des Bechers Sahne.
14 - Creme fraiche, Sahne und Knoblauch kombinieren

Mit dieser Mischung übergießen wir dann die Pellkartoffeln
15 - Kartoffeln mit Mischung übergießen

und backen alles für ca. 40 Minuten im vorgeheizten Backofen.
16 - Im Ofen überbacken

Schließlich können wir die Auflaufform entnehmen
17 - Fertig überbacken

und das Gericht servieren. Ich kombinierte das Ganze mit einem selbst gemachten Möhrensalat mit Apfel, Sonnenblumenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer.
18 - Gericht serviert

Da ich Fleisch das erste Mal so zubereitete war ich mir nicht sicher ob es wirklich gar werden würde, doch diese Befürchtung erwies sich glücklicherweise als Unbegründet: Das Filetstück war gut durchgebraten und unglaublich zart und saftig. Gefüllt mit dem Käse und in Kombination mit den Kartoffeln sowie dem Möhrensalat ein wirklicher Genuss, der sich wohl besser für einen Sonntag als für einen Donnerstag geeignet hätte. Einziger Wermutstropfen war eigentlich der Preis für das Filetstück gewesen, der bei etwas weniger als 13 Euro für 360g wohl zu den teuersten Fleischstücken gehört dass ich je gekauft habe. Aber für so eine leckere Verwendung greift man gerne mal etwas tiefer in die Tasche.

19 - CloseUp

Hätte ich noch etwas Lauch im Haus gehabt, hätte ich vielleicht noch einige blanchierte Lauchringe mit in die Sauce geben können – das hätte noch eine nette zusätzliche Note gegeben – aber auch so erwies sich dieses einfache und schnell zubereitete Gericht als wirklicher Genuss. Das Rezept kann ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen und habe es deshalb hier für die Nachwelt dokumentiert.

Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: Guten Appetit