Archive for July, 2011

Asiatische Glasnudel-Gemüsepfanne mit marinierter Hähnchenbrust – das Rezept

Sunday, July 31st, 2011

Schon seit einiger Zeit hatte ich ein Päckchen Glasnudeln im Schrank liegen, war aber nie dazu gekommen damit mal etwas zu kochen – doch heute erschien mir die Gelegenheit günstig. Für Glasnudeln gibt es viele Rezepte, ein großer Teil davon für Suppen aller Art. Doch mir war mehr nach etwas “handfesten”, also studierte ich kurz die Rezepte die es für Pfannengerichte dieser Art gab und kombinierte mir aus den vorhandenen Rezepten ein eigenes. Und was dabei heraus kam erwies sich als sehr gelungen, daher möchte ich die Gelegenheit nutzen das Rezept hier für die Netzwelt festzuhalten.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

Für die Marinade und zum würzen:
China-Würzmischung, Sambal Oelek, 1-2 Knoblauchzehen & dunkle Sojasauce
01 - Zutaten für Marinade

Außerdem benötigen wir noch:
250 – 300g Hähnchenbrust
02 - Zutat Hähnchenbrust

ca. 180g Glasnudeln
03 - Zutat Glasnudeln

1 große Möhre
04 - Zutat Möhre

3-4 Frühlingszwiebeln
05 - Zutat Frühlingszwiebeln

1 kleine Zucchini
06 - Zutat Zucchini

1 Handvoll getrocknete Mu-Err-Pilze
07 - Zutat Mu-Err-Pilze

90g Erbsen
08 - Zutat Erbsen

1 Handvoll Sojabohnenkeimlinge (Alternativ gehen natürlich auch Mungobohnenkeimlinge)
09 - Zutat Sojabohnenkeimlinge

400 – 450ml Klare Gemüsebrühe
10 - Zutat Klare Gemüsebrühe

sowie etwas Olivenöl zum anbraten

Zuerst marinieren wir erst einmal die Hähnchenbrust. Da die Marinade etwas Zeit braucht um einzuziehen bereiten wir alles am besten am Vormittag vor. Aus Sojasauce, etwas Sambal Oelek, den gepressten Knoblauchzehen und etwas China-Gewürzmischung mixen wir uns eine Marinade,
11 - Marinade herstellen

waschen, trocknen und schneiden die Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke
12 - Hähnchenbrust schneiden

und legen sie dann in einem verschließbares Gefäß, wo wir die Stücke mit der Marinade übergießen und für 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
13 - In Marinade einlegen

Etwa eine Stunde vor dem Kochen legen wir außerdem die getrockneten Mu-Err-Pilze in etwas kaltes Wasser und weichen sie ein.
14 - Mu-Err-Pilze in Wasser einweichen

Wenn die Marinierzeit rum ist, beginnen wir damit, die verwendeten Gemüsesorten vorzubereiten soweit notwendig. Also waschen wir die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,
15 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden

schälen die Karotten und zerteilen sie in Stifte,
16 - Karotten in Stifte zerteilen

sowie waschen und würfeln die Zucchini.
17 - Zucchini würfeln

Jetzt können wir endlich mit der eigentlichen Zubereitung beginnen. Dazu entnehmen wir die Hähnchenbruststücke der Marinade und braten sie mit etwas Pflanzenöl scharf an.
18 - Marinierte Hähnchenbrust anbraten

Ist das Fleisch gut durch, drehen wir die Hitze auf eine mittlere Stufe hinunter und geben die Karottenstifte hinzu, um sie ebenfalls kurz mit anzubraten.
19 - Karotten hinzu

Es folgen die Frühlingszwiebeln, die wir kurz mit anschwitzen
20 - Frühlingszwiebeln anschwitzen

bevor wir die Zucchiniwürfel
21 - Zucchini hinzu

und die Erbsen ebenfalls addieren. Alles lassen wir bei gelegentlichem rühren einige Minuten mit braten.
22 - Erbsen addieren

Dann gießen wir die Gemüsebrühe auf.
23 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

Jetzt ist es eine gute Gelegenheit die Glasnudeln vorzubereiten. Sie werden dazu nicht etwa gekocht, sondern einfach für 10 Minuten in etwas Wasser eingelegt.
24 - Glasnudeln einweichen

In unsere Pfanne geben wir nun noch die Mu-Err-Pilze hinzu, wobei wir zu große Stücke einfach etwas zerteilen. Solche Pilze brauchen laut Packungsbeschreibung mindestens 15 Minuten im köchelnden Gericht um durch zu sein.
25 - Mu-Err-Pilze beigeben

Wenig später können wir dann auch unsere Sojabohnenkeimlinge unterheben.
26 - Sojabohnenkeimlinge unterheben

Jetzt lassen wir den Pfanneninhalt kurz aufkochen und dann für ca. 5 bis 8 Minuten vor sich hin köcheln.
27 - Aufkochen und köcheln lassen

Während dessen können wir das Ganze mit etwas China-Gewürz abschmecken. Diese Mischung aus Kurkuma, Kreuzkümmel, Kariander, Bockshornklee, Knoblauch, Salz, Chillies, Petersilie, Paprika, gemahlenen Senfkörnern, Zucker, Liebstockwurz, Pfeffer und einigem mehr beinhaltet alles was wir für ein solches Gericht zum Würzen brauchen – von der Sojasauce vielleicht einmal abgesehen.
28 - Mit China Würzmischung abschmecken

Sind die Glasnudeln dann eingeweicht, lassen wir sie abtropfen und zerschneiden sie mit einer Schere in verzehrbare Länge. Da es sich hier um mehrere Meterlange Nudeln handelt, ist dies für den späteren Verzehr notwendig und wird sogar wortwörtlich so vom Hersteller auf der Verpackung empfohlen.
29 - Glasnudeln abgießen und zerschneiden

Die abgetropften Nudeln geben wir dann in die Pfanne hinzu
30 - Glasnudeln hinzufügen

und vermischen sie gut mit dem restlichen Inhalt. Dabei stellten sich die Glasnudeln als wahrer Schwamm heraus, denn die sogen die noch reichlich vorhandene Flüssigkeit vollständig in sich auf.
31 - Gut vermengen

Jetzt probieren wir unser Gericht
32 - Probieren

und schmecken es dabei noch etwas mit Sojasauce ab.
33 - Glasnudel-Gemüsepfanne / Glas noodles stir fry - Schuss Sojasauce hinzu

Einige Minuten lassen wir das ganze nun noch auf niedriger Stufe und bei gelegentlichem Rühren in der Pfanne, dann können wir die Platte auch schon ausstellen und das Gericht servieren.
34 - Glasnudel-Gemüsepfanne / Glas noodles stir fry - Fertiges Gericht

Sehr lecker kann ich hier mal wieder nur sagen. Die Glasnudeln waren trotz der nur kurzen Kochzeit genau richtig gekocht und ergänzten sich gut mit den verschiedenen Gemüsesorten, den Mu-Err-Pilzen und der pikant marinierten Hähnchenbrust, die eine angenehme, leichte Schärfe aufwiesen.

35 - Glasnudel-Gemüsepfanne / Glas noodles stir fry - CloseUp

Ich hätte ja nicht gedacht dass sie Nudeln so saugfähig sind und die vorhandene Flüssigkeit komplett in sich aufnehmen würden. Einen Moment hatte ich hier überlegt weniger Gemüsebrühe zu nehmen, da ich ja ein Pfannengericht und keine Suppe wollte, bin aber froh es nicht getan zu haben. Wie bei vielen asiatischen Gerichten sind die verwendeten Gemüsesorten natürlich frei variierbar – so wären hier durchaus auch noch Paprikastreifen oder Chinakohl denkbar gewesen – doch ich hatte mich einfach an das gehalten was ich noch vorrätig hatte. Mit dem Ergebnis war ich auf jeden Fall mehr als zufrieden – und mindestens eine Portion ist auch noch übrig geblieben, so dass ich bald testen kann ob man Glasnudeln auch aufwärmen kann. Ich werde hier dann natürlich darüber berichten.

Also: Guten Appetit

Nachtrag 02.08.2011: Habe mir die Reste am Dienstag Abend warm gemacht und kann auch dieses Gericht Vorbehaltlos für die Aufbewahrung im Kühlschrank und das spätere aufwärmen in der Mikrowelle freigeben. Die Mu-Err-Pilze sehen zwar nicht mehr so toll aus, aber geschmacklich gab es nichts daran auszusetzen.

Leberkäse-Nudelauflauf mit Tomaten-Gemüsesauce – das Rezept

Saturday, July 30th, 2011

Da ich noch etwas Leberkäse im Kühlschrank hatte der dringend verbraucht werden musste, entschied ich mich heute dazu einen Leberkäse-Nudelauflauf zu kochen. Ich hatte ein ähnliches wie das hier verwendete Rezept auch in meiner Sammlung gefunden, entschied mich aber spontan dazu das ganze etwas mit Gemüse und Tomaten aufzuwerten. Bei der Saucenmenge hatte ich mich dabei etwas nach unten verschätzt, die Mengenangaben im Rezept sind aber entsprechend angepasst.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

200g Leberkäse
01 - Zutat Leberkäse

300g Spiralnudeln
02 - Zutat Nudeln

1 kleine Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel

1 Dose Stückige Tomaten (350-400g)
04 - Zutat Stückige Tomaten

1 kl. Dose Möhren (200g – 130g Abtropfgewicht)
05 - Zutat Möhren

1 kl. Dose feine Erbsen (200g – 140g Abtropfgewicht)
06 - Zutat Erbsen

350ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe

2-3 EL Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark

2 EL Creme fraiche
09 - Zutat Creme fraiche

etwas Tabasco
10 - Zutat Tabasco

2-3 TL Italienische Kräuter (TK)
11 - Zutat Italienische Kräuter

etwas Chili-Öl oder Olivenöl
12 - Zutat Chili Öl

Käse zum überbacken (es geht Gouda oder Edamer – ich wählte hier Edamer)
13 - Zutat Edamer

sowie noch etwas Pfeffer und Salz zum Würzen
14 - Pfeffer und Salz

Zuerst einmal hacken wir die Zwiebel
15 - Zwiebel hacken

und schneiden den Fleischkäse in Würfel.
16 - Leberkäse würfeln

Dann kochen wir die Nudeln laut Packungsbeschreibung in etwas Salzwasser.
15 - Nudeln kochen

Während die Nudeln kochen schwitzen wir die Zwiebeln in einer Pfanne mit etwas Öl an. Ich wählte Chili-Öl das ich noch im Haus hatte, es geht aber selbstverständlich auch normales Olivenöl.
17 - Zwiebeln anschwitzen

Sind die Zwiebeln glasig geben für den gewürfelten Leberkäse hinzu und braten ihn für einige Minuten mit an.
18 - Leberkäse mit anbraten

Sobald die Nudeln fertig sind, gießen wir sie in ein Sieb und schrecken sie kurz ab.
19 - Nudeln abgießen

Ist der Leberkäse etwas angebraten geben wir die stückigen Tomaten hinzu und vermischen sie mit Zwiebeln und Leberkäse.
20 - Tomaten beifügen

Nach ein bis zwei Minuten gießen wir alles schließlich mit der Gemüsebrühe auf.
21 - Gemüsebrühe aufgießen

Außerdem geben wir das Tomatenmark hinzu und rühren es ein.
22 - Tomatenmark einrühren

Wenig später können wir dann auch schon die Erbsen und Möhren hinzufügen.
23 - Gemüse hinzufügen

Alles würzen wir dann kräftig mit Pfeffer, Salz und den italienischen Kräutern.
24 - Würzen

Nach einigen Minuten köcheln heben wir schließlich noch die Creme frauche unter
25 - Creme fraiche unterrühren

und schmecken alles mit etwas Tabasco ab.
26 - Mit Tabasco abschmecken

Nach einem kurzen Geschmackstest
27 - probieren

schalten wir den Backofen ein und heizen ihn auf 180Grad (Ober-Unterhitze) vor. Dann fetten wir eine Auflaufform aus und schichten den Gros der Nudeln hinein.
27 - Nudeln aufschichten

Sobald die Sauce einigermaßen sämig ist, können wir sie vom Herd nehmen und bedecken die aufgeschichteten Nudeln damit.
28 - Fleisch Sauce darüber

Da ich noch ein paar Nudeln und etwas Sauce übrig hatte, fügte ich diese noch oben auf.
29 - Reste aufschichten

Zum Schluss bestreuen wir alles mit Käse unserer Wahl. Ich wählte dazu wie bereits erwähnt etwas Edamer.
30 - Mit Käse bestreuen

Sobald der Ofen aufgeheizt ist, geben wir unsere Auflaufform auf mittlerer Schiene hinein und überbacken sie dort für 30 bis 40 Minuten.
31 - Im Ofen überbacken

Sobald der Käse zerlaufen ist und anfängt braun zu werden, können wir den Backofen ausschalten, das fertige Gericht entnehmen
32 - Leberkäse-Nudelauflauf / Meat loaf noodle casserole - Fertig-überbacken

und sogleich servieren.
33 - Leberkäse-Nudelauflauf / Meat loaf noodle casserole - Serviert

Geschmacklich war das ganze sehr gelungen wie ich fand. Die würzige Sauce mit ihrem Gemüse und den Leberkäse-Würfeln passte wunderbar zu den Nudeln. Dabei gaben das Tabasco in Verbindung mit dem verwendeten Chili-Öl dem ganzen eine ganz leichte, angenehme Schärfe. Einzig von der Saucenmenge her hätte es wie ich ja bereits einleitend erwähnt hatte etwas mehr sein können – aber die Mengenangaben hier im Rezept sind dieser Erkenntnis bereits angepasst.

34 - Leberkäse-Nudelauflauf / Meat loaf noodle casserole - CloseUp

Natürlich kann man das beigegebene Gemüse nach eigenem Gutdünken auch etwas variieren. Gewürfelte Zucchini wären zum Beispiel denkbar, aber auch Champignons die man gleich mit dem Leberkäse etwas anbrät passen mit Sicherheit gut in dieses Gericht – da sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich war mit der persönlichen Zusammenstellung aber – abgesehen von der Saucenmenge – heute mal wieder sehr zufrieden.

Guten Appetit

Fischfilet in süßer Chilisauce [29.07.2011]

Friday, July 29th, 2011

Zumindest ein Mal in der Woche wollte ich auch an der Asia-Thai-Theke zuschlagen. Und das obwohl mit Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln bei Vitality (etwas ähnliches hatte ich hier schon mal probiert) und einer Forelle “Müllerin Art” mit Kräuterkartoffeln bei Globetrotter (was ich hier in fast gleicher Form schon mal auf dem Tablett gehabt hatte) zwei durchaus interessante auf der Karte der regulären Küche zu finden waren. Die traditionell-regionalen Gefüllten Pfannkuchen mit Quark an Waldbeerenragout und Vanillesauce klang zwar lecker, aber zum einen bin ich ja kein Freund von Süßspeisen zum Mittagessen, zum anderen wollte ich heute ja Asiatisch speisen. Und in diesem Bereich standen neben Gebackene Annas und Banane auch Pute mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce oder Gebratenes Fischfilet mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce zur Auswahl. Die beiden letzteren Gerichte klangen beide recht verlockend und nach kurzem Überlegen entschied ich mich für das Fischgericht. Dazu gab es wie immer eine Schale Reis und heute auch mal wieder einen Glückskeks.

Fischfilet in süßer Chilisauce / Fish filet in sweet chili sauce

Eine gute Entscheidung wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Zu dem zarten, paniert gebratenen, grätenfreien Fischfilet hatte man wie üblich mit einer bunten Auswahl verschiedener Gemüsesorten kombiniert. Ich entdeckte dabei vor allem Frühlingszwiebeln, Paprika, Möhren, Blumenkohl, Zucchini und Chinakohl sowie ein paar Stücke Ananas. Die Sauce in der alles erinnerte zwar etwas an die süß-saure Variante, wartete aber mit einer leichten Schärfe auf und erschien etwas dunkler als üblich. In der Summe wirklich mal wieder ein leckeres Asia-Gericht, ich war sehr zufrieden mit meiner Auswahl.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala fochten heute die Forelle Müllerin und die Provenzialische Hähnchenbrust ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz – und ich würde sagen dass die Forelle dieses Rennen knapp für sich gewann. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich die gefüllten Pfannkuchen, die aber natürlich auch gerne als zusätzlicher Nachtisch genutzt wurden. Außerdem konnte man wie üblich vereinzelte Salatesser und selbst zusammengestellte Menüs beobachten, die ich aber wie ebenfalls üblich nicht in die Bewertung einfließen lasse.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet in Chilisauce: ++
Reis: ++

Spaghetti Bolognese mit Parmesan [28.07.2011]

Thursday, July 28th, 2011

Einen Moment dachte ich darüber nach an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo heute Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnusssauce oder Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry, welches wie schon von hier und hier kennen, auf der Karte standen. Am kalorientechnisch klügsten wäre aber wahrscheinlich das Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip gewesen, welches ich mir hier und hier schon mal hatte schmecken lassen. Doch dann entdeckte ich neben der traditionell-regionalen Bratwurst auf Sauerkraut mit Kartoffelpüree und Senf heute auch Spaghetti Bolognese mit Parmesan in der Abteilung Globetrotter. Außerdem gab es noch einen Krautwickel mit Kartoffelpüree als limitiertes Sonderangebot. Zwar hatte ich ja am Montag schon mal Nudel verzehrt, aber bei einer lecker anmutenden Bolognese-Sauce greife ich natürlich gerne zu. Außerdem ergänzte ich dieses Gericht mit einem kleinen Becher Mousse Blutorange von der Dessert-Theke.

Spaghetti Bolognese

Was die Bolognese-Sauce angeht gab es wie üblich nichts zu meckern. In einer angenehm gewürzten Tomatensauce war reichlich krümelig angebratenes Gehacktes angerichtet und ich meine auch etwas Gemüse darin entdecken zu können, aber in so kleinen Mengen dass ich die genauen Beigaben nicht genau identifizieren konnte. Kommt natürlich nicht ganz an meine selbst gemachte Bolognese ran, aber für ein Kantinengericht absolut akzeptabel. Der kleine Becher Mousse mit süßen, leicht bitteren Blutorangen-Aroma ergab einen guten Abschluss des heutigen Mittagsmahles.
Und auch bei den anderen Kantinengästen lagen die Spaghetti Bolognese heute ganz oben auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach die Bratwurst mit Sauerkraut heute noch knapp vor den Asia-Gerichten. Auf Platz vier folgten etwa gleich auf der Krautwickel und das Ofengemüse – wobei ich den Krautwickel, die bayrische Variante der Krautroulade, eigentlich aus der Wertung rausnehmen müsste, denn es gab ihn wirklich nur kurz und war als ich die Kantine wieder verließ schon aus.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: ++
Blutorangen-Mousse: ++

Barschfilet in Weißweinsauce [27.07.2011]

Wednesday, July 27th, 2011

Fischtag! 🙂 Wie jeden Mittwoch wollte ich natürlich auch heute wie üblich bei Fisch- oder Meeresfrüchten zuschlagen. Dazu standen zum einen Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce zur Auswahl, ein Angebot welches ich hier und hier genutzt hatte und das neben Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Zum anderen gab es in der Sektion Vitality heute aber auch ein Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Boullionkartoffeln, ein Gericht welches ich übrigens hier auf dem Tablett gehabt hatte. Das Halbe Grillhähnchen mit Pommes Frites und Ketchup aus der Abteilung Globetrotter und die traditionell-regionalen Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln kamen für mich nicht in Frage, auch wenn mich die Käsespätzle welche mir hier schon einmal geschmeckt haben durchaus reizten. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Fruchtsalat von der Dessert-Theke auf mein heutiges Tablett.

Barschfilet in Weißweinsauce / Perch filet with white wine sauce

Zwar fanden sich an einen schmalen Seite des zarten und lockeren, gedünsteten Barschfilets zwei winzige Gräten, aber bei Fisch muss man mit so etwas immer rechnen, daher lasse ich das nicht negativ in die Wertung einfließen. Das angenehm große Stück Fisch war in einer Dill-Weißweinsauce angerichtet, die meiner Meinung nach geschmacklich sehr gut dazu passte. Gemeinsam mit den kleinen Boullionkartoffeln und den Pariser Karotten ergab alles ein wirklich leckeres Mittagsgericht, das sich mit 417kcal pro Portion auch noch als angenehm leicht herausstellte. Der kleine Becher aus frisch wirkenden Stücken von Apfel, Birne, Melone, Aprikose sowie blauen Trauben bot schließlich einen ebenfalls leichten und schmackhaften Abschluss.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer aus der Häufigkeit der Gerichte bei den anderen Kantinengäste zusammenstellte, lag heute natürlich das Grillhähnchen mit klarem Vorsprung auf Platz eins. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt von den Käsespätzle auf Platz drei, die noch knapp vor dem Barschfilet rangierte. Das entsprach auch meinen Erwartungen – ich kenne ja die Vorlieben des Kantinenpublikums. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Bouillionkartoffeln: ++
Pariser Möhren: ++