Archive for July 11th, 2011

Biergarten Weißes Bräuhaus München – ein Review

Monday, July 11th, 2011

Heute Abend verschlug es uns in den Biergarten Weißes Bräuhaus in der Baumkirchner Straße im Münchner Stadtteil Berg am Laim. Zwar ist das Gebiet hier im Osten Münchens stark bebaut, doch durch die zahlreichen Kastanienbäume in dem Gelände dieses Biergartens erschien der für einen Montag Abend sehr gut besuchte Biergarten sehr gemütlich und man verga schnell dass man mitten in München saß. Einige der herumstehenden Häuser hätten zwar mal etwas frische Farbe nötig, doch insgesamt war der Gesamteindruck wirklich gut. Schnell hatten wir auch die Aufmerksamkeit der Servicekräfte und erhielten Speisekarten und es wurden unsere Getränkebestellungen aufgenommen. Die Getränke wurden auch schnell serviert, mit dem Essen dauerte es aber etwas länger. Das Angebot an Gerichten war traditionell-bayrisch geprägt, aber es wurde auch frisch gegrillt und der Speisekarte war eine separates Blatt mit Steaks, Würstchen und anderem Grillgut beigelegt. Von dieser Karte wählte ich eine Portion Marinierte Pute mit Pommes frites und Salatbeilage zum Preis von 7,80 Euro – auch wenn das entgegen meines aktuell geltenden Plan zur Kalorienreduktion lag. Das Maß Helles oder Russ’n liegt bei 6,10 Euro – was für Münchner Verhältnisse meiner Meinung nach durchschnittlich ist.

Marinierte Pute mit Pommes Frites

Qualitativ erwies sich das würzig marinierte, gegrillte Stück Putenfleisch als durchaus hochwertig. Garniert mit etwas Kräuterbutter und einer Portion knuspriger, gut gewürzter Pommes Frites kein leichtes, aber sehr leckeres Abendgericht. Und auch an eine visuell ansprechende Präsentation hatte man gedacht. Wenn man es nicht eilig hat – denn mit dem Essen dauert es leider wie bereits erwähnt etwas länger – kann man diesen Biergarten wirklich weiter empfehlen – vor allem weil man hier entgegen der sonst üblichen Selbstbedienung in bayrischen Biergärten seine Gerichte und Getränke an den Tisch gebracht bekommt. Und dank der Tram-Haltstelle Baumkirchner Straße direkt nebenan, dem U-Bahnhof Josephburg in unmittelbarer Nähe und dem S-Bahnhof Berg am Laim in Laufweite (10 Minuten) liegt diese Location auch Nahverkehrstechnisch recht günstig. Hat mir jedenfalls hat es sehr gut gefallen.

Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Spinat [11.07.2011]

Monday, July 11th, 2011

Auch zum Beginn der neuen Woche wollte ich es mal wieder leicht angehen lassen. Außerdem war mir nicht sonderlich nach Asiatischem Essen, weswegen ich die Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen sowie das Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce heute erst mal außen vor ließ. Ebenso erging es dem traditionell-regionalen Jägerschnitzel in Pilzrahmsauce mit Knöpfle (etwas ähnliches hatte ich hier schon mal versucht) und den Hackfleischbällchen Mexikanisch im Reisrand bei Globetrotter – obwohl ich zugeben muss dass mich die mexikanischen Hackfleischbällchen einen Moment überlegen ließen. Dann jedoch riss ich mich zusammen und wählte letztlich die Gnocchi mit Austernpilzen, Ergerlingen Spinat und feinem Walnussöl aus der Sektion Vitality – ein Gericht das ich hier schon mal probiert und für gut befunden hatte. Das ganze garnierte ich mir noch mit etwas Parmesan und dazu gesellte sich abschließend ein Becherchen Mango-Mousse von der Dessert-Theke.

Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat in feinem Walnussöl

Ich fand die Kombination von Gnocchis mit verschiedenen, gut durchgekochten Pilzen und etwas Spinat mit leichtem Walnussaroma mal wieder sehr lecker. Auch wenn es sich hier um ein rein vegetarisches Gericht handelte, ergab diese Zusammenstellung ein leckeres und einigermaßen sättigendes Mittagsgericht. Mit 539kcal pro Portion blieb in meiner heutigen Mittags-Kalorienbilanz auch noch so viel Platz, dass ich mit das luftig-schaumige Mango-Mousse mit seinem Schuss Schokosauce noch durchaus gönnen konnte.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute aber – ganz wie es auch zu erwarten gewesen war – natürlich das Jägerschnitzel am höchsten in der Gunst und belegte somit ohne jeglichen Zweifel den ersten Platz der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei würde ich die Asia-Gerichte einordnen, auf Platz drei kamen schließlich die Gnocchi, aber knapp gefolgt von den Hackfleischbällchen. Hätte bei den letzten beiden Plätzen ja eher eine umgekehrte Platzierung erwartet, aber irgendwie schienen man heute den Gnocchi doch eine leicht höhere Gunst zuzubilligen. Für ein vegetarisches Gericht eher ungewöhnlich, aber ich finde dass sie diesen Platz heute durchaus verdient hatten – zumindest aus meiner Sicht heraus.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi mit Egerlingen & Austerpilzen: ++
Mango-Mousse: ++

Kaputte Packstationkarte (Goldcard) – was nun?

Monday, July 11th, 2011

Irgendwann musste es ja mal passieren: Nach ca. zwei Jahren in meiner Brieftasche erlag vor einigen Tagen meine Zugangskarte zur Packstation einem Anfall von Materialermüdung und zerbrach an einer Ecke. Ärgerlich dass genau dort der Magnetstreifen verlief und das Risiko nicht mehr an meine Pakete heran zu kommen wollte ich nicht eingehen. Früher konnte man ja auch nur über Eingabe der Postnummer ohne Karte abholen, das ist aber aufgrund von Missbrauch inzwischen abgestellt worden.
Leider fand ich auf der Webseite keinerlei Hinweise darauf wie man an einen Ersatz kommt – wobei ich auch nicht extrem intensiv gesucht habe wie ich zugeben muss. Am naheliegensten wäre es aber im Backend-Bereich, wo angemeldete Benutzer auch ihre Benachrichtigungseinstellungen, Adresse und Passwörter ändern können. Doch dort war nichts von einer solchen Funktion zu entdecken. Also rief ich einfach unter der kostenlosen DHL Servicenummer 0800 1 888 444 an. Etwas “Spooky” ist der hinter dieser Rufnummer verborgene Service im ersten Moment ja schon, denn man wird von einer elektronischen (natürlich weiblichen) Stimme begrüßt, die dem Anrufer mitteilt dass bei DHL jetzt alles anders sei und dass man kostenlos zurückrufen würde. Nachdem man aus einer kleinen Auswahl bestimmt hat zu welcher Kategorie das Anliegen gehört (verlorene Pakete, verlorene Briefe, Allgemeine Sachen), wird noch einmal kurz die Rufnummer vorgelesen und gefragt wann man angerufen werden möchte. Ich wählte die Option Sofort für einen schnellstmöglichen Rückruf. Damit wurde dieser Anruf beendet. Kaum hatte ich mein Telefon abgelegt, klingelte es auch schon wieder – so schnell hatte ich jetzt wirklich nicht mit einem Rückruf gerechnet – und am anderen Ende meldete sich eine DHL Servicemitarbeiterin, die sich schnell und kompetent um mein Problem kümmerte. Ich nannte ihr meine Postnummer und sie verband mich mit einer weiteren Mitarbeiterin, welche mich meine Identität über meine hinterlegte Geheimfrage bestätigen ließ und mir dann zusagte mir eine neue Goldcard (so heißen die Packstation-Karten offiziell) an meine vorher kurz bestätigte Adresse kostenlos zuzusenden. Noch während ich mit ihr sprach, trudelte eine SMS von DHL ein, die mir die Zusendung einer neuen Goldard auch noch mal auf diesem Weg bestätigte. Das nenne ich wirklich mal guten Service.
Auch wenn es im ersten Moment ungewohnt ist, halte ich diesen Rückrufservice für eine wirklich gute Alternative zur sonst üblichen Warteschleife mit Dudelmusik. Und auch was die Geschwindigkeit und die Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter angeht gab es absolut nichts zu meckern. Für einen kostenlosen Service wie die Packstationen eine wirklich großartige Dienstleistung. Ich war sehr zufrieden. Nur wenn sie im Backend auf der Webseite noch ein einfaches Kontaktformular oder ähnliches einrichten würden, über die man eine solche Bestellung abwickeln kann wäre es wohl noch etwas einfacher – aber ich will nicht meckern, ich war mehr als nur positiv Überrascht von dem telefonisch gebotenen Service.

Nachtrag 13.07.2011: Heute ist die Ersatzkarte angekommen – natürlich kostenlos – ging wirklich schnell. Kann meine Zufriedenheit über den guten Service nur noch ein weiteres Mal Ausdruck verleihen. 🙂

Nachtrag 28.06.2012: Inzwischen geht es auch online zu beantragen: Link – danke dafür an den anonymen Kommentargeber