Archive for July, 2011

Kartoffel-Wirsing-Gratin – das Rezept

Sunday, July 24th, 2011

Von gestern hatte ich noch einen halben Kopf Wirsing übrig, den ich ja nicht wegwerfen wollte. Also entschied ich mich heute dazu, diese Reste zu verarbeiten und bei der Suche nach einem passenden Rezept fand ich dieses Kartoffel-Wirsing-Gratin, das mir recht lecker erschien. Und das Ergebnis erwies sich als wirklich sehr lecker, so dass ich es nicht versäumen möchte das Rezept hier zu dokumentieren.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

1/2 Kopf Wirsing
01 - Zutat Wirsing

200g Leberkäse
02 - Zutat Fleischkäse

400g Kartoffeln (festkochend)
03 - Zutat Kartoffeln

1 kleine Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel

2 EL Butter
04 - Zutat Butter

200ml Milch
05 - Zutat Milch

1TL Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe

3/4EL Senf
07 - Zutat Senf

außerdem Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Majoran zum Würzen
sowie 100ml Wasser

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst schneiden wir die Zwiebel,
08 - Zwiebel schneiden

würfeln den Fleischkäse
09 - Leberkäse würfeln

und schneiden den Wirsing in kleine Streifen.
10 - Wirsing schneiden

Dann zerlassen wir etwa die Hälfte der Butter in einem großen Topf
11 - Butter zerlassen

und dünsten die Zwiebeln darin glasig an
12 - Zwiebeln andünsten

um dann auch den gewürfelten Leberkäse kurz darin anzubraten.
13 - Leberkäse mit anbraten

Jetzt entnehmen wir Zwiebeln und Leberkäse und geben den Wirsing in den Topf, um ihn dort im verbleibenden Öl einige Minuten von allen Seiten anzubraten.
14 - Wirsing anbraten

Anschließend gießen wir den Topfeinhalt mit der Milch
15 - Milch aufgießen

und etwas Wasser auf und lassen kurz aufkochen und für mindestens acht bis zehn Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.
16 - Wasser ergänzen

Während es aufkocht rühren wir noch die Instant-Gemüsebrühe
17 - Gemüsebrühe einrühren

und den Senf unter.
18 - Senf addieren

Während unser Wirsing weichkocht, wenden wir uns den Kartoffeln zu die wir schälen und in dünne Scheiben schneiden.
19 - Kartoffeln schneiden

Ist der Wirsing einigermaßen zusammengefallen, geben wir Leberkäse und Zwiebeln wieder mit in den Topf
20 - Fleischkäse und Zwiebeln wieder rein

und würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Das ganze lassen wir noch für weitere 5 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln.
21 - Würzen

Jetzt heizen wir den Backofen auf 200Grad vor, dann fetten wir eine Auflaufform aus und geben das Wirsing-Fleischkäse-Gemisch hinein, lassen jedoch die Flüssigkeit falls noch vorhanden im Topf.
22 - Mischung in Auflaufform geben

Die Masse belegen wir dann Dachziegelartig mit den Kartoffelscheiben,
23 - Kartoffelscheiben auflegen

schmelzen den Rest der Butter und bepinseln die Kartoffelscheiben damit.
24 - Mit Butter bestreichen

Abschließend würzen wir alles noch einmal kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran.
25 - Mit Salz, Pfeffer und Majoran bestreuen

Ist der Backofen aufgeheizt, geben wir die Auflaufform auf die mittlere Stufe hinein und überbacken alles für 40 bis 50 Minuten.
26 - Überbacken

Sind die Kartoffelscheiben schön knusprig und fangen an etwas braun zu werden, ist es an der Zeit die Auflaufform zu entnehmen und den Backofen abzuschalten.
27 - Kartoffel-Wirsing-Gratin - Fertig gebacken

Jetzt brauchen wir das Gericht nur noch servieren und können es genießen.
28 - Kartoffel-Wirsing-Gratin - serviert

Ich muss zugeben dass ich zeitweise am gelingen des Gerichtes gezweifelt hatte, gerade weil ich noch nie zuvor ein Gratin hergestellt hatte. Doch nach dem ersten Bissen verflogen meine Bedenken sofort. Das Ergebnis war ein angenehm würziges Gericht mit knusprig gebackenen Kartoffeln, denen die aufgetragenen Gewürze, insbesondere der Majoran, das gewisse etwas gaben. Sehr lecker muss ich sagen.

29 - Kartoffel-Wirsing-Gratin - CloseUp

Beim bestreichen der Kartoffelscheiben mit Butter muss man sehr sorgfältig vorgehen. Ich hatte am Rand ein Stück einer Kartoffelscheibe vergessen und merkte es beim essen sofort, denn diese Stelle war nicht knusprig, sondern einfach nur steinhart. Aber davon abgesehen gibt es eigentlich keine signifikanten Verbesserungsvorschläge mehr zu diesem Rezept: Es war einfach, würzig und lecker. Einzig die große Menge an verwendeter Butter reißt natürlich die Kalorienbilanz etwas ins negative – aber an einem Sonntag drücke ich da gerne mal ein Auge zu. 😉

Guten Appetit

Räucherlachs & Schinken-Gouda-Salami Sandwichtoast

Saturday, July 23rd, 2011

Räucherlachs & Schinken-Gouda-Salami Sandwichtoast

Mein samstägliches Abendbrot.
Unten: Sandwichtoast mit Kräuterfrischkäse, Kochschinken, Gouda & Putensalami
Oben: Sandwichtoast mit Kräuterfrischkäse und Räucherlachs
Hatte noch überlegt auch zwischen die Räucherlachsscheiben etwas Käse zu legen, mich aber dann dagegen entschieden, denn ich war nicht sicher ob das geschmacklich passen würde. Sehr lecker, wenn auch nicht gerade Kalorienarm. Aber für einen Samstag Abend geht das schon. 😉

Sommerlicher Wirsingeintopf mit Ingwer und Bratwurstklösschen – das Rezept

Saturday, July 23rd, 2011

Wie ich erfahren durfte hat Wirsing ja das ganze Jahr Saison, aber aktuell beginnt gerade die Erntezeit und da findet man dieses Gemüse ja wieder verstärkt in den Supermärkten. Da ich bisher noch nichts mit Wirsing gekocht hatte, ergriff ich heute also die Möglichkeit dieses Nachzuholen und stieß bei meiner Suche nach einem passenden Rezept auf diesen Sommerlichen Wirsingeintopf mit Kartoffeln, Möhren, Bratwurstklösschen & Ingwer. Was dabei heraus kam erwies sich als so unglaublich lecker dass ich nicht versäumen möchte die Zubereitung und somit das Rezept für die Nachwelt zu dokumentieren.

Was benötigen wir für 2-3 Portionen?

500g Wirsing (ca. 1/2 – 3/4 Kopf)
01 - Zutat Wirsing

250g Möhren
02 - Zutat Möhren

350g Kartoffeln
03 - Zutat Kartoffeln

3-4 Bratwürste
04 - Zutat Bratwürste

40g Bacon (geräucherter Frühstücksschinken)
05 - Zutat Bacon

1 kleine Zwiebel
06 - Zutat Zwiebel

10-15g Ingwer
07 - Zutat Ingwer

1-2 Zehen Knoblauch
08 - Zutat Knoblauch

500-550ml Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe

75-100ml Sahne
10 - Zutat Sahne

Je einen 3/4EL Kümmel, gemahlene Senfkörner, mittelscharfen Senf und Olivenöl (Da ich nur ganze Senfkörner hatte , habe ich mir diese hier einfach im Mörser zerstoßen)
11 - Zutat Gewürze

sowie außerdem noch Salz, Pfeffer und Muskatnuss (am besten frisch gerieben).

Zuerst zerteilen wir den Wirsingkohl, entfernen den Strunk und zerteilen ihn grob. Die daraus resultierenden Menge sieht ziemlich viel aus, aber keine Angst: Der Kohl fällt in der Gemüsebrühe später deutlich zusammen.
12 - Wirsing zerteilen

Außerdem würfeln wir die Zwiebel, schälen und würfeln die Kartoffeln sowie die Möhren und hacken den Ingwer sehr fein.
13 - Gemüse schneiden

Die Bratwürste pellen wir uns schneiden sie in mundgerechte Stücke.
14 - Bratwurst pellen und Zerteilen

Außerdem zerkleinern wir noch unsere Baconstreifen.
15 - Bacon zerkleinern

In einen größeren Topf geben wir jetzt die Wirsingsstücke und übergießen sie mit der Gemüsebrühe während die Platte auf mittlere Stufe eingestellt ist.
16 - Wirsing in Topf und aufgießen

Kartoffeln- und Möhrenwürfel geben wir unmittelbar hinzu
17 - Karotten und Kartoffeln dazu

und vermischen alles gut miteinander. Alles muss jetzt für mindestens 15 Minuten köcheln.
18 - Gut verrühren

Während unser Wirsing vor sich hin köchelt, lassen wir den zerschnittenen Bacon in einer Pfanne mit dem Olivenöl aus
19 - Schinken in Olivenöl auslassen

und geben dann die Bratwurststückchen hinzu um sie rundherum anzubraten.
20 - Bratwurststücke mit anbraten

Es folgen nun die Zwiebelwürfeln, die wir erst kurz andünsten lassen
21 - Zwiebeln dazu

bevor wir die gepressten Knoblauchzehen unterheben
22 - Knoblauch unterheben

und dann auch den Ingwer mit in die Pfanne geben.
23 - Ingwer mit anbraten

Während das Fleisch bei mittlerer Temperatur langsam brät, würzen wir unseren Wirsingeintopf mit Kümmel, zerstoßenen Senfkörnern, Senf, Muskat, Pfeffer und Salz.
24 - Würzen

Ist der Pfanneninhalt durch und durch gebraten, geben wir ihn mit in den Topf
25 - Pfanneninhalt hinzufügen

und rühren ihn gut unter.
26 - Gut unterrühren

Schließlich gießen wir noch die Sahne auf
27 - Mit Sahne aufgießen

und lassen sie noch einmal für ca. 5 Minuten einkochen.
28 - Wirsingeintopf mit Inger & Bratwurstklösschen / Savoy stew with ginger & bacon - einkochen lassen

Jetzt können wir die Platte ausschalten, den Topf vom Herd nehmen und unser Gericht servieren.
29 - Wirsingeintopf mit Inger & Bratwurstklösschen / Savoy stew with ginger & bacon - Fertiges Gericht

Was ich hier mit dem Wirsing gekocht hatte, erwies sich als gewürztechnisch wundervoll ausgewogenes und leckeres Sommergericht. Ich hatte noch überlegt ob ich hier mit zusätzlichen Gewürzen experimentieren sollte und bin froh es nicht getan zu haben. Der Ingwer gab dem Gericht dabei eine leichte, unterschwellige Schärfe so wie ich liebe. Wirsing ist, richtig gekocht, wirklich ein wunderbar leckeres Gemüse, das sich mit den Kartoffeln und den Möhren perfekt ergänzte.

30 - Wirsingeintopf mit Inger & Bratwurstklösschen / Savoy stew with ginger & bacon - CloseUp

Erst im Nachhinein stellte ich fest, dass im Originalrezept wohl Brühwärmste anstatt roher Bratwürste verwendet worden waren – aber das tat diesem Leckerschmecker-Gericht keinen Abbruch. Ich kann dieses Gericht und sein Rezept wirklich vorbehaltlos weiterempfehlen.

Guten Appetit

Seelachs in gelber Kokossauce [22.07.2011]

Friday, July 22nd, 2011

Ich hatte die ganze Woche mal wieder ausschließlich in der regulär-westlichen Küche zugeschlagen wie ich feststellen musste. Da kam es heute natürlich recht gelegen dass heute mit dem traditionell-regionalen Wildreis mit Waldbeerensauce (das mir aufgrund seiner Süßspeisen-Herkunft nicht zusagte), dem Feinen Putenbraten in Champignonsauce, dazu Wildreis bei Vitality (der mich visuell nicht ansprach – etwas ähnliches hatte ich hier, hier, hier, hier und hier schon mal probiert) und dem Seelachsfilet paniert mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensauce bei Globetrotter (an dem mir der Kartoffel-Gurkensalat nicht gefiel) nichts bot was ich probieren oder verzehren wollte. Also wandte ich meine Aufmerksamkeit der Asia-Thai-Theke zu, wo heute Gebackener Ananas und Banane und Moo Bad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce auch Gebackenes Seelachsfilet mit frischem Gemüse in gelber Kokossauce auf dem Menuplan zu finden war. Obwohl ich ja bereits am Mittwoch schon mal Fisch verzehrt hatte, schlug ich dennoch auch heute mal wieder beim Fisch zu, den ich nur mit der üblichen Schale Reis ergänzte. Nachtisch gab es heute mal keinen.

Seelachs in gelber Kokossauce / Pollock in yellow coco sauce

Eine gute Wahl muss ich sagen. Neben reichlich Gemüse, unter anderem entdeckte ich Möhren, Zucchini, Paprika in rot und grün, Frühlingszwiebeln und Chinakohl, fanden sich auch reichlich panierte gebratene Fischfilets vom Seelachs, die sich als grätenfrei und angenehm zart erwiesen. Und alles war in einer süßen, leicht scharfen gelblichen Sauce mit Kokosaroma angerichtet. Gemeinsam mit dem Reis ein erneut sehr leckeres Mittagsgericht – auch wenn ich zugeben muss dass meine Augen heute etwas größer als der Magen gewesen waren. Ich musste gegen Ende doch etwas kämpfen um alles zu schaffen. Das nähme ich mir natürlich zur Lehre – denn kleinere Portionen sind natürlich auch optimaler für meine heutige Kalorienbilanz. 😉
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute aber der Seelachs mit Kartoffelsalat recht deutlich auf Platz eins. Um Platz zwei lieferten der Putenbraten und die Asia-Gerichte ein recht enges Rennen, das aber meiner Meinung nach der Putenbraten für sich gewinnen konnte. Nach den Asia-Gerichten auf Platz drei folgte schließlich der Milchreis mit Beerensauce auf Platz vier. Hier also wenig Überraschungen, das entsprach den Beobachtungen und Erfahrungen die ich früher gemacht hatte.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs in gelber Kokossauce: ++
Reis: ++

Update auf OS X 10.7 Lion – Installation & Erste Eindrücke

Thursday, July 21st, 2011

Heute habe ich es endlich geschafft das neue Mac OS X 10.7 Lion fertig zu laden und auf meinem MacBook Pro I7 zu installieren. Wer die Installationsdatei für später aufheben will, sollte die heruntergelassene Datei, die unter Programme abgelegt wird, übrigens auf ein externes Medium sichern – nach der Installation war sie nicht mehr dort zu finden. Man kann es bei gleicher AppleId über den AppStore zwar nachladen, aber das muss ja nicht sein. Mein altes G5 Mac und mein altes Macbook Pro (obwohl ich das noch probieren werde) sind vom Update wohl ausgeschlossen. Hatte es natürlich schon gestern Abend erworben, aber leider waren die Server zu dieser Zeit offensichtlich zu überlastet. Also musste die Installation bis heute warten. Nachdem die 3,76GB zum Preis von 23,99 Euro über den App Store geladen waren, startet die Installation automatisch, in der man nicht viel mehr tun brauchte als das Installationsvolumen und den Lizenzvertrag zu bestätigen. Ich hatte zuvor natürlich noch ein frisches TimeMachine Backup gemacht – sicher ist sicher. Etwa drei Minuten installierte die erste Setup-Routine ein paar Dateien

dann startete das System neu und nach dem Neustart öffnete sich automatisch die eigentliche Installation. Angezeigt wurden 33 Minuten Installationsdauer,

sie dehnte sich aber auf 35 bis 40 Minuten aus und wurde mit einem erneuten Restart beendet. Der erste Start dauerte etwas länger als ein normaler Boot (was ich weiß obwohl ich mein Macbook Pro extrem selten neu starte) und wenig später wurde ich durch den neuen Login-Screen begrüßt.

sehr schick muss ich sagen – was mir hier besonders gefiel war die bereits vor dem Login eingeblendeten Anzeigen für Batterieladestatus, WLAN und Uhrzeit. Aber auch die Anordnung der Loginkomponenten machte einen frisches und sauberen Eindruck.
Nach dem Login war das System erst einmal ein wenig schwammig, doch das hatte wohl zum Grund dass noch Skripte im Hintergrund liefen und zeitgleich eine Neuindizierung für Spotlight lief. Auch die Temperaturanzeige (ich nutze hier immer noch smcFanControl) ging etwas hoch bis etwa 80 Grad – normal sind hier 30 bis 40. Aber das beruhigte sich über die Zeit alles wieder etwas, der Arbeitsfluss war danach angenehm flüssig und irgendwie – zumindest subjektiv – fixer als unter Snow Leopard. Die Ions auf dem Desktop waren nach der Installation erst einmal ziemlich riesig, aber dies ließ sich schnell über die Darstellungsoptionen wieder auf die gewünschte Größe anpassen.

Scrollrichtungs-Umkehrung
Gewöhnungsbedürftig wiederum war die Tatsache, dass man im Rahmen der Anpassung an iOS die Scrollrichtung für alle Apps umgekehrt hat. Anstatt mit dem Drehen des Scrollrades nach oben auch weiter nach oben zu scrollen, scrollt man nun nach unten und umgekehrt. Da dies in einigen wenigen Fällen wie den großen Editierfeldern – zum Beispiel hier in WordPress – noch wie früher ist führt das zu etwas seltsamen Verhaltensweisen. Aber ich gewöhne mich bereits jetzt langsam daran. Eigentlich entspricht die neue Konfiguration ja auch der eher der natürlichen Bewegungsrichtung – aber man löst sich ja immer etwas ungern von alten Gewohnheiten.

Autokorrektur

Sehr schön fand ich auf Anhieb aber die neue Autokorrektur, die jetzt mehr an die Version von iPhone oder iPad erinnert. Wählt man allerdings nicht die Abbrechen-Option, die man auch mit ESC ausführen kann, wandelt er aber bei deutschen Spracheinstellungen bei der Verwendung von CSS ein padding in ein Pudding um.

Durch stellen des Cursors ans Wortende kann man die Änderung aber schnell und komfortabel wieder rückgängig machen.

Launchpad
Sehr schick sind auch das Launchpad, über das man die installierten Programme nun im Stile von Apps auf iPhone oder iPad durchschollen und starten kann. Ob ich das exzessive nutzen werde wird sich aber über die Zeit herausstellen.

Full Screen Apps

An jedem Fenster findet sich jetzt auch ein kleiner Doppelpfeil. Dieser dient dazu die jeweiligen Fenster auf Full-Screen-Modus umzuschalten. Das Dock und die obere Leiste werden dabei ausgeblendet und das Fenster auf volle Bildschirmauflösung vergrößert. Im ersten Moment sehr praktisch, da man sich auf die Arbeit in einem Fenster verstärkt konzentrieren kann – inwieweit ich es natürlich nutzen werde wird sich mit der Zeit zeigen. Beenden kann man den Fullscreen-Modus durch doppeltes Drücken des ESC-Taste. Die Fenster und die Buttons wirken im allgemeinen übrigens trotz weiterhin abgerundeter Ecken etwas eckiger als früher, aber sieht schick aus und passt gut ins Gesamtdesign.

Mission Control
Und auch das neue Mission Control, welches das alte Expose erweitert und ersetzt, ist eindeutig eine deutliche Verbesserung. Anstatt nur das aktuelle Vordergrund-Fenster anzuzeigen, erhält man nun einen Überblick über alle offenen Fenster, gruppiert nach Applikation. Sehr komfortabel und nützlich. Außerdem hat man im oberen Bereich noch Zugriff auf alle Desktops und das Dashboard. Klasse, kann ich mich sofort mit anfreunden.

Apple Mail
Apple Mail startet erst einmal mit einem Konvertierungsdialog, der ca. 5 Minuten läuft – abhängig natürlich von Anzahl der Mails und Mailaccounts.

Nach der Aktualisierung präsentiert sich das Mailprogramm jetzt in neuem Kleid. Die linke Ordnerbar ist ausgeblendet, lässt sich aber mit einem Klick wieder aktivieren. Eine neue Leiste mit der Zusammenfassung der empfangenen Mails hat sich zwischen dieser Ordnerleiste und dem Darstellungfenster platziert und bietet schnellen Überblick über die empfangenen Mails ohne zwischen Ordnern oder Postfächern wechseln zu müssen. Alles erinnert wieder ein wenig an die Mailprogramme aus iPad und iPhone.

Sonstiges
Beim Finder hätte ich mir zwar etwas mehr Renovierung gewünscht, hier besteht weiterhin Verbesserungsbedarf, aber die neue Funktionen wie z.B. Alle meine Dateien erscheint im ersten Moment recht praktisch. Airdrop konnte ich noch nicht testen – mal schauen ob ich es gebrauchen kann. Dass die Geräte – also Festplatten und gemountete Volumes wie USB-Sticks, DVDs und externe Platten – jetzt unten angeordnet sind und man diese Anordnung zumindest meiner bisherigen Erkenntnis nicht ändern kann finde ich gewöhnungsbedürftig, aber ich werde wohl damit leben können. Beim Drag-and-Drop von Dateien wird die Anzahl jetzt außerdem die Anzahl der gerade ausgewählten Dateien in einer roten Bubble am Mauszeiger angezeigt – ein Feature dass ich zwar nicht vermisst habe, dass aber auch nicht schadet.
Die neuen Mausgesten erscheinen vom Lesen her recht praktisch, da ich zu Hause aber meist eine Maus angeschlossen habe, werde ich sie wohl seltener nutzen.
Das neue Layout von Adressbuch und iCal ist aber auf jeden Fall sehr hübsch, auch wenn es mich ein wenig an Apps der frühen neunziger Erinnern. Aber die alten Designs waren auch nicht besser – passt also.
Die Apps die ich regelmässig nutze laufen alle auch alle. In der Grundinstallation fehlt leider Java komplett, beim Start von Programmen die eine JVM (Java Virtual Machine) benötigen, wird dies jedoch automatisch über Softwareaktualisierung nachgeladen.
Die restlichen ca. 240 neuen Features wie FaceTime oder iCloud werde ich dann in nächster Zeit beschäftigen. Der erste Eindruck ist meiner Meinung nach aber durchgehend positiv. Apple Mac OS X 10.7 wirkt aufgeräumt, stabil und ein wenig schneller als sein Vorgänger. Dabei sind es vor allem die vielen verbesserten Kleinigkeiten die den User erfreuen. Hatte natürlich auch nichts anderes erwartet – aber man weiß ja nie. Vom jetzigen Standpunkt aus gesagt waren die knapp vierundzwanzig Euro eine gute Investition.

Spaghetti mit Balsamico-Linsen & Ruccola [21.07.2011]

Thursday, July 21st, 2011

Einen Moment liebäugelte ich heute zwar mit den Angeboten der Asia-Thai-Theke, wo neben Asiatischem Gemüse herzhaft gebraten in Austernsauce auch Gaeng Pad Gai Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce auf der Karte stand. Der Abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat aus dem Bereich Tradition der Region und das Rinderlendensteak “Madagascar” mit Pfefferrahmsauce, dazu Röstkartoffeln bei Globetrotter klangen aber auch nicht übel und das heutige Zusatzangebot Pikanter Kartoffelgulasch war ebenfalls recht verlockend, doch meine Entscheidung fiel letztlich dann doch auf die Spaghetti mit Balsamico-Linsen, die garniert mit Ruccola angeboten wurden – ein Gericht das ich hier, hier, hier und hier bereits mit Begeisterung verschlungen hatte und etwas ähnliches auch schon einmal selbst gekocht hatte. Dazu verirrte sich noch ein kleiner Becher Johannisbeerquark von des Desserttheke auf mein Tablett.

Spaghetti mit Balsamicolinsen & Ruccola / with balsamico lentils & ruccola

Diese vegetarische Saucenzubereitung mit ihrem leicht säuerlichen Balsamicoaroma und der Gemüsezusammenstellung aus Linsen, Möhrenwürfeln, Stangensellerie, einigen Pepperonistückchen und einer Tomatensauce finde ich jedes Mal von neuen extrem lecker. Gemeinsam mit den wirklich frischen Ruccolablättern und den angenehm al-dente gekochten Spaghettinudeln immer wieder erste Wahl. Und bei gerade mal 531kcal pro Portion war der mit Pistazien und einer Traube garnierte Quark mit zahlreichen frischen Johannisbeeren auch problemlos noch drin ohne meine Kalorienbilanz zu sehr ins negative zu verreißen.
In der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lagen heute die Vorliebe aber natürlich etwas anders. Das Rinderlendensteak und der Leberkäse lagen dabei eng auf, aber ich würde dem Rinderlendensteak mit knappen Vorsprung den ersten Platz zubilligen. Nach dem Leberkäse auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gerichte und dann die Spaghetti mit Balsamico-Linsen und letztlich der Kartoffelgulasch. Natürlich alles wieder rein subjektiv, ich sehe ja nur einen kleinen zeitlichen Ausschnitt der gesamten Mittagsphase.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti mit Balsamico-Linsen: ++
Johannisbeerquark: ++

Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud [20.07.2011]

Wednesday, July 20th, 2011

Wie üblich sollte auch dieser Mittwoch natürlich wieder mein Fischtag werden. Dadurch fielen das traditionell-regionale Schweinesteak Tessin mit Schinken und Käse überbacken, dazu Kartoffel Wedges sowie die Spaghetti mit Gemüsebolognese und geriebenen Parmesan bei Globetrotter natürlich aus. Ebenso das Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei, frischem Gemüse in einer leichten Soja-Sauce von der Asia-Thai-Theke. Blieben also noch der Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis sowie die asiatischen Gung Pad Prik – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce. Da ich auf das entfernen der daran belassenen Schwänze bei den Garnelen keine große Lust hatte, griff ich dann heute mal wieder zum Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud, den ich nach hier, hier, hier, hier und hier so oder in ähnlicher Form nun zum sechsten Mal zu meinem Mittagsgericht wählte. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Joghurt mit Obstsalat von der Desserttheke.

Seelachs in Pfirsich-Ingwer-Sud / Pollock in peach ginger stock

Lecker wie immer kann ich hier nur sagen. Das angenehm große Stück gedünsteten Seelachsfilets erwies sich wie üblich als grätenfrei und zart. Interessant in diesem Zusammenhang wäre übrigens noch zu erähnen, dass es sich bei dem Fisch der im allgemeinen als Seelachs verkauft wird gar nicht wirklich um Lachs sondern um einen Fisch der Sorte Köhler handelt, der zu der Familie der Dorsche gezählt wird während die Lachse ja (bekanntermaßen) zu den Forellenartigen zählen. Aus Merketinggründen wird er aber von der Fischindustrie unter dem Begriff Seelachs vermarktet. Ob er aber nun zu den Dorschen oder zu den Forellen gehört: Mir schmeckt er auch so. Das Fischfilet war mit einem Stück Pfirsich garniert und mit einer Sauce aus Pfirsich und Ingwer garniert, wobei ich heute feststellen musste das das Aroma heute – zumindest subjektiv- eindeutig viel fruchtiger war als früher und die leichte Zugabe von Ingwer eher in den Hintergrund trat. Passte aber geschmacklich sehr gut zu dem Fisch. Mit der Sättigungsbeilage des lockeren Reis mit leichtem Jasminaroma mal wieder ein sehr gelungenes Mittagsgericht – und bei 545 kcal auch angenehm leicht. Und auch am Joghurt, in dem ich Trauben, Melonenstücke sowie Birnen- und Apfelwürfel entdeckte gab es wenig auszusetzen – einzig die Süßung hätte meiner Meinung nach etwas weniger kräftig ausfallen können.
Wenn ich mich in der Kantine umsah, konnte ich schnell erkennen dass heute das Schweinesteak Tessin, das mit einer Scheibe gekochten Schinken sowie einer Tomatenscheibe garniert und dann mit Käse überbacken worden war, heute ohne Frage den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala der anderen Kantinengäste belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber sehr eng gefolgt vom Köhler, äh, Seelachs der noch deutlich vor der Gemüsebolognese den dritten Platz belegte. Diese Gemüsebolognese muss ich unbedingt auch irgendwann noch mal probieren – klingt schon ganz interessant. Nur dann sollte man sie eben mal nicht an meinem Fischmittwoch kochen… 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++
Joghurt mit Obstsalat: ++

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce – das Rezept

Tuesday, July 19th, 2011

In meinem Kühlschrank lagerte noch ein Päckchen Hackfleisch, das ich mir am Samstag gekauft hatte und das am morgigen Tag abgelaufen wäre (Schutzatmosphärenverpackung sei dank 😉 ). Also entschloss ich mich dazu heute Abend spontan noch etwas zu kochen. Bei der Wahl des Rezeptes fiel meine Wahl auf eine Zubereitung, die ich noch aus meinen Kindertagen kenne und bis heute Liebe: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce. Die Zubereitungsform ist dabei extrem einfach, aber das Ergebnis ist eine Sauce in die ich mich heute noch hineinknien könnte. Die Nudeln sind dabei natürlich austauschbar – aber für mich gehören bevorzugt Spaghetti dazu.

Was braucht man also für 2-3 Portionen?

250g Hackfleisch (halb & halb oder reines Schweinehack)
01 - Zutat Hackfleisch

80g Tomatenmark (entspricht einer kleine Dose)
02 - Zutat Tomatenmark

350 ml Wasser
03 - Zutat Wasser

1,5 EL Mehl
04 - Zutat Mehl

250g Spaghetti
05 - Zutat Spaghetti

1-2 EL Tomatenketchup (um ggf. etwas zu strecken)
06 - Zutat Tomatenketchup

Italienische Kräuter (TK-Ware)
07 - Zutat Italienische Kräuter

Salz, Pfeffer und scharfes Paprika zum würzen
08 - Gewürze

etwas Olivenöl zum anbraten
09 - Zutat Olivenöl

Beginnen wir nun mit der Zubereitung:

Zuerst würzen wir unser Gehacktes falls wir es ungewürzt erworben haben – ich wählte etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver.
10 - Gehacktes würzen

Dann erhitzen wir einen Topf mit etwas Olivenöl
11 - Öl erhitzen

und braten das Hackfleisch darin krümelig an.
12 - Gehacktes anbraten

Anschließend geben wir das Tomatenmark und das Mehl hinein
13 - Tomatenmark und Mehl hinein

und verrühren beides gut und dünsten es kurz an
14 - verrühren

um es dann mit dem Wasser aufzugießen.
15 - Mit Wasser aufgießen

Während alles nun vor sich hin köchelt
16 - köcheln

würzen wir unsere Sauce mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver.
17 - würzen

Jetzt können wir auch die Spaghetti nach Packungsbereitung zubereiten.
19 - Spaghetti kochen

Während die Nudeln vor sich hin kochen, prüfen wir die Sauce und strecken sie falls sie zu dünn ist mit etwas Ketchup.
18 - Mit Ketchup verrühren

Außerdem rühren wir die italienischen Kräuter unter
20 - Kräuter unterheben

und schmecken es noch ein letztes Mal ab.
22 - abschmecken

Jetzt brauchen wir nur noch die Spaghetti abgießen und abzuschrecken,
21- Spaghetti abgießen

und schon können wir das Gericht servieren und genießen.
23 - Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Fertiges-Gericht

Obwohl die Zutaten nicht gerade umfangreich sind, war das Ergebnis mal wieder unglaublich lecker. Die leicht süße und auch fruchtige Sauce mit ihrer Fleischbeilage und der simplen, aber schmackhaften Würzung ergibt meiner persönlichen Meinung nach eine Tomatensauce, die man immer wieder kochen kann.

24 - Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - CloseUp

Nachdem ich ja inzwischen schon einige Erfahrung im Kochen sammeln konnte, bin ich immer wieder begeistert wie man mit so einfachen Komponenten eine so schmackhafte Hackfleisch-Tomatensauce zubereiten kann. In größerer Menge Zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt hält sich das Gericht außerdem mehrere Tage und schmeckt aufgewärmt immer noch sehr lecker. Wer mag kann natürlich noch ein wenig mit den Gewürzen herum experimentieren – im absoluten Grundrezept wird die Sauce sogar nur mit Salz und – so glaube ich mich zu erinnern – Pfeffer gewürzt. Gute Gerichte müssen halt nicht immer hochkompliziert sein. 😉

Guten Appetit