Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud [31.08.2011]
31.08.2011 19:01 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Auch dieser Mittwoch sollte wie üblich mal wieder mein Fisch- und Meeresfrüchtetag werden. Dazu klangen heute die Gung Pad Prik – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce für mich im ersten Moment noch etwas verlockender als der Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis, den ich ja hier, hier, hier, hier, hier und hier schon recht häufig verzehrt hatte. Sowohl das Griechische Gyros mit Fladenbrot und Tzatziki als auch den traditionell-regionale Abgebräunten Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat sowie den Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei, frischem Gemüse in einer leichten Soja Sauce ließ ich da heute mal außen vor. Doch leider wurde meinem Plan die Asia-Thai-Garnelen zu wählen ein Riegel vorgeschoben, denn im entsprechenden Wok fanden sich neben reichlichem Gemüse so gut wie keine Garnelen mehr – die hatten meine Vorgänger wohl alle fein säuberlich rausgefischt. Und weit und breit niemand der den Bestand wieder auffüllen konnte. Also sattelte ich kurzfristig doch noch auf den Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud um und ergänzte diesen mit einem Becherchen Erdbeer-Rhabarber-Mousse von der Dessert-Theke.
Natürlich war dies wie üblich keine schlechte Wahl gewesen. Gut, das zarte, grätenfreie Seelachsfilet, welches man wohl gedünstet hatte, hätte etwas größer sein können – hier hatte ich einfach Pech bei der Bestückung meines Teller gehabt. Aber zusammen mit dem Stück Pfirsich, dem Gemüse aus dünnen, ebenfalls gedünsteten Lauchringen sowie dem fruchtigen Sud mit Pfirsich und Ingwer-Aroma und natürlich der großen Portion Reis reichte alles vollkommen aus meinen heutigen Hunger zu stillen. Und auch am luftig-lockeren Mousse mit seiner Garnitur aus Schokostreuseln und After-Eight und dem süß-säuerlichen Erdbeere-Rhabarber-Geschmack gab es nichts auszusetzen.
Beim Gros des Kantinenpublikums lag heute aber die Vorliebe eindeutig beim Gyros mit Fladenbrot, das wohl auf den meisten Tabletts zu sehen war und somit Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala erreichte. Auf Platz zwei folgte der Leberkäse, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten und Last but not least schließlich der Seelachs auf Platz vier. Hatte ich heute auch nicht anders erwartet.
Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Reis: ++
Tags: betriebsrestaurant, coalfish, dessert, erdbeer-rhabarber-mousse, essen, food, kantine, lunch, mittagessen, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, pfirsich-ingwer-sud, pollock, reis, rice, seelachs
Gefüllte Paprikaschote auf Tomatensauce [30.08.2011]
30.08.2011 20:03 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Obwohl ich zugeben muss dass sowohl das Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry als auch das Nua Bad Kratiem Prik Thai – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Knoblauch, schwarzem Pfeffer und Zwiebeln an der Asia-Thai-Theke durchaus lecker aussahen, wandte ich aufgrund der Tatsache dass ich ja bereits gestern Asiatisch gegessen hatte meinen Hauptaugenmerk heute der regulären Küche zu. Als erstes stach hier ein Tagesangebot in Form einer Gebratenen Hähnchenkeule mit Kartoffelsalat hervor, wohl die Reste der Hähnchenkeule mit Paprikasauce von gestern. Aber auch die Tortellino al pesto basilico aus der Sektion Vitality die ich hier, hier und hier schon in ähnlicher Form mal gewählt hatte klangen ganz lecker und die Schweinefiletstreifen mit Pilz-Kräutersauce und Knöpfle bei Globetrotter, das ich hier zuvor einmal gewählt hatte, erschienen ein recht verlockendes Angebot. Doch dann entdeckte ich bei Tradition der Region Gefüllte Paprikaschote auf Tomatensauce und Kartoffelpüree, ein Gericht dass zwar schon häufiger angeboten worden war, welches ich aber noch nie probiert hatte. Dies holte ich heute endlich mal nach. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher mit Himbeerefrüchten und einer beigen Puddingmasse von der Dessert-Theke.
Leider entsprach die grüne Paprikaschote, die mit einer würzigen Masse aus Schweinegehacktem gefüllte war, nicht ganz dem was ich normalerweise von einem solchen Gericht erwarte. Zwar gab es geschmacklich nichts auszusetzen, doch man hatte die Schoten wohl etwas zu lange gebacken, denn sie waren deutlich zusammengefallen. Daher kann ich hier heute mal keine volle Punktzahl geben. An der mit italienischen Kräutern gewürzten Sauce aus stückigen Tomaten und dem sahnigen Kartoffelpüree gab es aber nichts zu bemängeln – hier waren sowohl Präsentation als auch Geschmack absolut in Ordnung. Beim Nachtisch wiederum gefiel mir die Kombination aus dem leicht säuerlich-süßen Himbeerfrüchten und dem recht zähen Pudding mit Karamel-Geschmack nur bedingt – vor allem weil sich beide Komponenten schlecht mischen ließen. Geschmacklich war beides aber in Ordnung. Hatte schon besseres, aber insgesamt war auch heute das Mittagsgericht in Ordnung.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber ganz deutlich und mit weitem Vorsprung das Schweinegeschnetzelte mit Pilz-Kräutersauce auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, auf Platz drei kam die Paprikaschote, knapp gefolgt von den Tortellino und der Hähnchenkeule mit Kartoffelsalat, denen ich zu gleichen Teilen den vierten Platz zubilligen würde. Dabei sei noch zu erwähnen, dass die Hähnchenkeule nur in beschränkten Mengen vorhanden gewesen zu sein schien – das aber ist üblich bei solchen Sonderangeboten.
Mein Abschlußurteil:
Gefüllte Paprikaschote: +
Tomatensauce: ++
Kartoffelpüree: ++
Himbeerfrüchte mit Karamelpudding: +
Tags: betriebsrestaurant, dessert, essen, food, gefüllte paprikaschote, Hackfleisch, himbeeren, kantine, karamellpudding, kartoffelpüree, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, paprika, paprikaschote, pudding, tomatensauce
Phoaxao – Gebratene Reisnudeln nach Namainh-Art [29.08.2011]
29.08.2011 19:57 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Am ehesten hätte mich aus dem Bereich der regulären Küche heute die Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis in der Abteilung Globetrotter gereizt, ein Gericht dass ich in ähnlicher Form hier, hier und hier bereits versucht hatte. Das traditionell-regionale Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse überbacken, dazu Pommes Frites, welches hier mein schon einmal mein Tablett geziert hatte, war mir eindeutig zu kalorienreich und die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis sprachen mich visuell nicht so an. Und ich war auch drauf und dran bei der Hähnchenkeule zuzugreifen als ich in der Asia-Thai-Theke neben dem Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry (welches wir von hier und hier schon kennen) entdeckte ich auch mal wieder Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia-Thai-Gemüse nach Namainh-Art, ein Gericht dass ich meines Wissens noch nicht versucht hatte. Also schlug ich heute mal hier zu und ergänzte das Ganze mit einem Glückskeks und einem Becherchen Fruchtsalat als Nachtisch. Bei Reisnudeln verzichtete ich aber auf eine Schale Reis.
Das Gericht war zwar “nur” vegetarisch, aber aber dafür sehr reichhaltig an verschiedenen Gemüsesorten. Ich entdeckte neben Lauch, Sellerie, Mu-Err-Pilze, Möhren, Blumenkohl, Paprika und Schoten um nur die Hauptbestandteile zu nennen – alles angerichtet in einer pikanten Sauce, die geschmacklich etwas an Sojasauce mit zusätzlichen Gewürzen erinnerte. Was genau diese Namainh-Art ausmacht konnte ich allerdings trotz Recherche im Internet nicht feststellen. Gemeinsam mit den dünnen, leckeren Reisnudeln ein schmackhaftes, würziges und sättigendes Gericht, mit dem ich trotz des fehlenden Fleisches sehr zufrieden war. Und beim der Glückskeks und der Obstsalat aus Apfel, Birne, Trauben, Pfirsich und Melone gab es nichts zu meckern. Ein leichtes und trotzdem vollkommen ausreichendes Mittagsmahl.
Bei den anderen Kantinengästen lag die die Präferenz heute eindeutig beim Schweinesteak Tessin, auf Platz zweiter allgemeinen Beliebtheitsskala folgten aber schon die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der Hähnchenkeule auf Platz drei und schließlich den Chili-Linsen. Das entsprach auch meinen Erwartungen – nur bei Platz zwei und drei war ich nicht ganz sicher gewesen.
Mein Abschlußurteil:
Phoaxao: ++
Obstsalat: ++
Tags: asiatisch, Blumenkohl, dessert, essen, food, gemüse, karotten, lauch, lunch, möhren, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, nudeln, obstsalat, paprika, reisnudeln, schoten, sellerie
Hüttenkäse-Nudelauflauf – das Rezept
28.08.2011 16:13 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Nachdem ich den Rest meines gestrigen Gerichtes noch am Abend verzehrt hatte wollte ich natürlich auch heute nicht Hungern. Zum Glück hatte ich vorgesorgt und mir bereits etwas herausgesucht das in meiner Küche entstehen sollte: Ein Hüttenkäse-Nudelauflauf mit Zucchini und Schnittlauch. Im Original war das Ganze vegetarisch, ich entschied mich aber dazu es mit ein paar Schinkenwürfeln aufzuwerten. Außerdem addierte ich noch zwei Tomaten. Und das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen lassen, sondern erwies sich auch als sehr lecker.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
sowie etwas Butter zum anbraten und zum ausfetten der Form sowie Salz und Pfeffer zum würzen
Zuerst bereiten wir nun die Nudeln nach Packungsanleitung zu.

Außerdem würfeln wir die Zucchini

waschen und schneiden das Schnittlauch

und schälen, entkernen und zerschneiden die Tomaten

Sobald die Nudeln fertig sind, gießen wir sie ab und stellen sie bei Seite.

Nun zerlassen wir etwas Butter in einer großen Pfanne

und braten die Speckwürfel darin kräftig an.

Sobald diese durch sind, geben wir die Zucchini hinzu und braten sie für einige Minuten mit an,

dann geben wir auch die Tomatenwürfel dazu und lassen sie für weitere Minuten mit bruzzeln.

Dabei würzen wir alles schon einmal ein wenig mit Salz und Pfeffer.

Ist alles gut durchgebraten, nehmen wir die Pfanne von der Kochstelle und fügen (in beliebiger Reihenfolge) Hüttenkäse,

und die Sahne mit zum Pfanneninhalt,

Anschließend verrühren wir noch den Käse mit der so entstandenen Masse

und schmecken alles noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.

Nachdem wir nun den Backofen auf 175Grad vorgeheizt haben, fetten wir eine Auflaufform aus

und geben die Frischkäse-Nudelmasse hinein.

Ist der Backofen dann aufgeheizt, überbacken wir alles für 20-30 Minuten.

Sobald die obere Schicht dann beginnt dunkler zu werden, können wir die Auflaufform entnehmen

und das Gericht servieren. Ich hatte ein wenig Schnittlauch zurückgehalten und nutzte es um alles noch etwas zu garnieren.

Eine wirklich sehr leckere und schnell gemachte Kreation muss ich sagen. Die Kombination aus würzigen Emmentaler und milden, körnigen Hüttenkäse gab diesem Auflauf einen nicht gerade pikanten, aber doch angenehm käsigen Geschmack. Gemeinsam mit dem kross angebratenen Speckwürfeln, der Zucchini und dem Schnittlauch ein Gericht das man sich durchaus häufiger schmecken lassen kann.
Die Tomaten hatten jedoch keinen großen Einfluss auf das Gesamtergebnis – ich denke man kann sie ggf. auch weglassen. Denkbar wären hier aber noch die Zugabe von Lauch oder Frühlingszwiebeln, die man gemeinsam mit dem Speck andünstet. Des weiteren könnte man das Ganze auch noch mit zusätzlichem Käse bestreuen und überbacken. Hier besteht auf jeden Fall noch viel Variationspotential, auch wenn ich mit der heute zubereiteten Kombination grundsätzlich sehr zufrieden war. Das Rezept kann ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.
Guten Appetit

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Überbackenes Hähnchen-Saltimbocca in Tomaten-Paprika-Sugo – das Rezept
27.08.2011 21:48 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Nachdem die Temperaturen von gestern über 35 Grad auf heute gerade mal 18 Grad gefallen waren, erschien mir die Gelegenheit günstig endlich mal ein Rezept auszuprobieren dass ich schon seit längerem in Petto hatte: Eine Überbackenes Saltimbocca-Hähnchen in Tomaten-Paprika-Sugo Dabei variierte ich das Rezept etwas und kombinierte verschiedene Komponenten anderer, ähnlicher Rezepte mit diesem. Und das Ergebnis ist es absolut wert hier vorgestellt zu werden.
Was brauchen wir also für 2 Portionen?
250g Paprika Ich nahm kleine rote und grüne, das machte das ganze etwas bunter

400g Tomaten (stückige oder geschälte aus der Dose)

2-3 TL Italienische Kräuter (TK)

Außerdem etwas Olivenöl zum anbraten.
Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst hacken wir das Knoblauch und schneiden die Paprika in kleine Würfel.

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrüste, tupfen sie trocken und schneiden sie soweit auf dass wir sie auseinander klappen können. So würzen wir sie von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer.

Die Innenseiten bestreuen wir außerdem mit etwas von den italienischen Kräutern und legen jeweils einen Streifen Feta hinein.

Anschließend klappen wir sie zusammen und belegen die mit den Salbeiblättern

bevor sie sie abschließend mit dem Speck umrollen.

In einer Pfanne erhitzen wir nun etwas Olivenöl und braten die so vorbereiteten Hähnchenbrüste von beiden Seiten für 3-5 Minutenauf erhöhter Stufe an.

Dann nehmen wir sie heraus, schalten die Platte herunter und geben Paprikawürfel und Knoblauch ins Bratenfett um sie ebenfalls einige Minuten anzubraten.

Sobald sie die Paprikawürfel einigermaßen durch sind, geben wir die Tomaten hinzu und würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern

um alles dann auf niedrigerer Stufe für fünf Minuten köcheln und reduzieren zu lassen. Dabei probieren wir alles und würzen ggf. noch nach.

Den Backofen heizen wir jetzt auf 180Grad (Ober-Unterhitze) vor. Anschließend geben wir die so entstandene Paprika-Tomaten-Sugo in eine Auflaufform

und legen die angebratenen Hähnchenbrüste darauf.

Um dem Ganzen noch den letzten Schliff zu geben – man kann die nächsten drei Schritte auch weglassen – schnitt ich noch eine Tomate in Scheiben

belegte die umrollten Hähnchenbrüste mit jeweils zwei davon

und gab abschließend noch etwas ebenfalls in Scheiben geschnittenen Mozzarella darauf.

Sobald der Backofen aufgeheizte ist, schieben wir unsere Hähnchenbrüste auf mittlerer Schiene hinein und lassen sie für ca. 30 Minuten backen.

Sobald der Käse zerlaufen ist und die Sugo blubbert, können wir alles dann wieder entnehmen

und anschließend servieren. Wer mag kann noch Ciabatta dazu reichen, aber auch Reis würde gut passen.

Die Hähnchenbrüste waren angenehm zart und saftig geworden und ergänzten sich meiner Meinung nach wunderbar mit der fruchtigen Sugo aus Tomaten und Paprika. Der Speck und die Schafskäsefüllung in Kombination mit Salz, Pfeffer und Kräutern gaben dem Geflügelfleisch außerdem ein angenehmes Aroma, wobei die außen angebrachten Salbeiblätter der Würze den letzten Schliff hinzufügten. Alles in allem ein abgerundetes und sehr leckeres Mittags- oder Abendgericht.
Ich hatte zuerst befürchtet dass die Hähnchenbrust nicht ganz durch ist, das erwies sich jedoch nach dem zerschneiden als absolut unbegründet. Alles ist wunderbar gelungen und kann auch heute von mir vorbehaltlos weiterempfohlen werden. Abgesehen von den optionalen Tomaten- und Mozzarella-Scheiben gibt es dieses mal keine weiteren Variationsvorschläge – ich fand das Gericht so wie es war wirklich perfekt gelungen.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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