Archive for September, 2011

Königskorallenfisch auf Krabbensauce [30.09.2011]

Friday, September 30th, 2011

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Lu Han Zai – Gebratenes Chinagemüse in Spezialsauce und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer lockte, entdeckte ich im Bereich der regulären Küche neben der üblichen, traditionell-regionalen Süßspeise, heute in Form einer Dampfnudel mit Vanillesauce heute auch eine Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Wildreismix bei Vitality und schließlich Königskorallenfisch auf Krabbensauce mit Gemüsereis im Bereich Globetrotter. Sowohl das Geflügelgericht als auch der Königskorallenfisch reizten mich und nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für das Fischgericht, das ich so oder in ihn ähnlicher Form hier, hier und hier schon mal versucht hatte. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Johannisbeerquark von der Dessert-Theke.

Königskorallenfisch mit Krabbensauce

Zwar ist Königskorallenfisch nicht gerade die geschmackintensivste Fischsorte ist, so erwies sich das zarte, grätenfreie Stück gedünsteten Fischfilets doch als gute Wahl. Dazu gab es eine leicht fruchtige, cremige Sauce mit zahlreichen kleinen Krabben darin und schließlich noch eine größere Portion Reis mit einigen Karottenstiften und etwas Lauch – von beidem aber so wenig dass ich die Bezeichnung “Gemüsereis als fast grenzwertig bezeichnen möchte. Aber es reichte aus dass ich dies nicht negativ in die Wertung einfließen lassen möchte. Und auch am Quark mit reichlich Johannisbeeren darin gab es keinerlei Grund zur Kritik.
Eigentlich hätte ich dem Königskorallenfisch heute den ersten Platz gegönnt, doch das Kantinenpublikum hatte heute scheinbar doch mehr Lust auf die asiatischen Gerichte gehabt, die mit leichtem Vorsprung heute den ersten Platz belegten. Doch der Fisch folgte schon auf Platz zwei und eng auf auch die Hähnchenbrust auf dem dritten Platz. Die Dampfnudeln erreichte schließlich nur Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Königskorallenfisch: ++
Krabbensauce: ++
Gemüsereis: ++
Johannisbeerquark: ++

Schweinshaxe mit Semmelknödel [29.09.2011]

Thursday, September 29th, 2011

Heute fand sich im Bereich der Wies’n Gerichte ein Angebot dass ich unmöglich ausschlagen konnte: Schweinshaxe vom Grill mit Biersauce und Kartoffelknödel. Da ließ ich sowohl das Gebratene Curry-Gemüse nach Thai-Art und das Gai Pad Prik King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit Gemüse in rotem Curry an der Asia-Thai-Theke als auch den das Pikante Bohnengulasch im Bereich Vitality als auch das Rindergeschnetzelte “Stroganoff” im Reisrand bei Globetrotter und auch das Sonderangebot 2 Paar Schweinswürstel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree links liegen. Zu der Schweinshaxe nahm ich mir noch eine kleine Portion Rot- bzw. Blaukraut (wie es hier ja heißt) von der Gemüse- und einen winzigen Becher Milchreis auf Birne von der Dessert-Theke.

Schweinshaxe mit Semmelknödel / Pork Knuckles with dumpling

Im ersten Moment schien es zwar dass ich eine der kleineren Schweinshaxen erwischt hätte, doch durch den weitaus kleineren Knochen hatte ich wohl letztlich genau so viel Fleisch wie die anderen die dieses Gericht gewählt hatte. Es gab zwar einige ziemlich fettige Stellen und einige Stücke der Kruste erwies sich als zu hart als dass man sie hätte mitessen können, doch insgesamt war ich doch sehr zufrieden mit meiner Wahl. Und auch der große, mit Semmelbröseln gefüllte Knödel und das fruchtige Rotkraut gaben keinen Grund zur Kritik – und die leicht herbe Dunkelbiersauce passte wunderbar zu der Haxe und erwies sich auch Mengenmäßig als nicht zu viel und nicht zu wenig. Und auch der Becher Milchreis mit einigen Birnenstückchen und einer Garnitur aus einer getrockneter Aprikose traf meinen heutigen Geschmack.
Und mein Geschmack deckte sich heute mal (ausnahmsweise) mein Geschmack mit dem der anderen Kantinengäste, denn auch auf den meisten der anderen Tabletts konnte ich die Schweinshaxe entdecken. Auf Platz zwei der allgemeinen Beliebtheitsskala würde ich den Asia-Gerichten zubilligen, knapp gefolgt von Geschnetzelten “Stroganoff” und schließlich dem Bohnengulasch auf Platz vier. Da die Schweinswürstel mit Sauerkraut nur in kleinen Restmengen vorhanden und beim verlassen der Kantine aus waren, lasse ich sie heute mal nicht in die Beliebtheitsskala einfließen.

Mein Abschlußurteil:
Schweinshaxe: ++
Dunkelbiersauce: ++
Semmelknödel: ++
Blaukraut: ++
Milchreis mit Birne: ++

Barschfilet auf karibische Art [28.09.2011]

Wednesday, September 28th, 2011

Nachdem ich ja schon gestern asiatisch gespeist hatte, ließ ich die dortigen Angebote heute mal außen vor. Und das obwohl sowohl das Feng Shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Curry Sauce als auch das Pla Sam Rod – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce eigentlich recht verlockend klangen. In der regulären Küche fanden sich neben einem Bunten Gemüsetopf mit vegetarischen Maultaschen und frischen Kräutern bei den traditonell-regionalen Wies’n Gerichten, einer Gebratenen Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle bei Globetrotter sowie als Sonderangebot Münchner Zwiebelfleisch mit Kartoffelpüree auch noch im Bereich Vitality ein Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis, ein Gericht das ich hier, hier, hier und hier so oder in ähnlicher Form schon mal gewählt hatte. Und da ich von meiner Gewohnheit Mittwochs Fischgerichte den Vorzug zu geben nicht abkommen wollte, schlug ich hier zu. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Müsliquark als Dessert.

Barschfilet auf karibische Art

Und auch heute war das Gericht mal wieder eine gute Wahl gewesen. Zu einem zarten, absolut grätenfreien Barschfilet, welches auf der Oberseite mit einer dünnen, pikant-scharfen grünlichen Kruste bedeckt war gab es eine ebenfalls leicht pikante Gemüsemischung in der ich vor allem Stangensellerie, Paprika und stückige Tomaten entdeckte sowie eine Portion Vollkornreis, dem einige (meiner Meinung nach zu wenige) Kidneybohnen beigemengt waren. Ein leckeres und mit gerade mal 504kcal auch angenehm leichtes Mittagsgericht, an dem es bis auf den etwas sparsamen Umgang mit Kidneybohnen im Bohnenreis nichts auszusetzen gab. Und auch das Becherchen gesüßtem Naturquarks mit seiner Garnitur aus Haferflocken, Rosinen und anderen Müslikomponenten weckte keinen Grund zur Kritik bei mir.
Der Gros der anderen Kantinengäste hatte heute aber ihre Gunst der Putenoberkeule in Orangenrahmsauce den Vorzug gegeben, die somit den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, welche somit das Zwiebelfleisch noch knapp in ihrer Platzierung übertrumpften. Auf Platz vier folgte schließlich das Barschfilet, welches ich meinte noch etwas häufiger als den vegetarische Gemüsetopf mit Maultaschen auf den Tabletts gesehen zu haben. Das stützt mal wieder meine These dass es vegetarische Gerichte nun mal schwer haben – dabei sah er eigentlich recht verlockend aus. Wäre Mittwoch nicht mein Fischtag hätte ich ihm trotzdem heute wohl den Vorzug gegeben.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibischer Gemüsemix: ++
Reis mit Kidneybohnen: ++
Müsliquark: ++

Ente in Kokosmilchsauce [27.09.2011]

Tuesday, September 27th, 2011

Heute lockte die Küche mit einem Halben Wiesnhend’l mit Pommes Frites in der Sektion der Oktoberfestgerichte und ich muss zugeben dass ich einen längeren Moment überlegte ob nicht nicht hier zuschlagen sollte. Doch dann meldete sich doch mein Kalorien-Gewissen und ich sah mich auch noch in den anderen Bereichen um. Die Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen in der Sektion Vitality war aber nichts für mich, da ich kein allzu großer Freund des Gemüses Aubergine bin. Besser klangen da schon die Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce aus dem Bereich Globetrotter. Aber auch die Asia-Thai-Theke hatte einige verlockende Angebote wobei noch vor dem Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thai-Curry und Kokosmilchsauce und dem San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce eindeutig die größte Lust auf die Gebackene Ente mit verschiedenem Gemüse in Kokossauce verspürte. Also entschied ich mich dazu heute mal wieder asiatisch zu speisen und nahm mir eine Portion des Entengerichtes, dass ich noch mit einer Portion, einem Glückskeks und einem Becher Mousse Caramel mit Kaffeearoma.

Ente in Kokosmilchsauce

Zwar war auch dieses Mal das Gemüse für meinen Geschmack etwas zu grob geschnitten – vor allem die Zucchini und die Möhren hätten etwas kleiner sein können, aber an dem übrigen vegetarischen Komponenten zu denen Paprika, Salat, Frühlingszwiebeln und Brokkoli gehörten gab es soweit nichts auszusetzen. Über das einzelne Stück Möhre dass etwas weicher hätte sein können sehe ich da mal hinweg. Viel mehr als das Gemüse interessierte mich aber natürlich das in dünner Panade gebackene Entenfleisch, das glücklicherweise reichlich vorhanden war und sich als angenehm zart erwies. Gemeinsam mit der milden Kokosmilchsauce eine durchaus gute Wahl und in Kombination mit der Portion Reis auch angenehm sättigend. Da hätte ich auf den schaumigen, lockeren Becher Caramelmousse mit leichtem Kaffeegeschmack auch gut verzichten können, aber hier hatte mich die Macht der Gewohnheit überlistet.
Dass bei den anderen Kantinengästen lag aber natürlich wie es abzusehen war das halbe Hähnchen deutlich vorne auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach kam länger nichts, bevor die Asia-Speisen mit sehr knappen Vorsprung vor den Cannelloni den zweiten Platz belegten. Platz vier belegte schließlich die gefüllte Aubergine. Obwohl der halbe Hahn durchaus verlockend war, konnte ich mich heute auch über das asiatische Entengericht nicht wirklich beschweren – und was die Nährwerte angeht war es eindeutig eine klügere Wahl.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Ente in Kokosmilchsauce: ++
Reis: ++
Caramelmousse: ++

Schweinswürstel mit Sauerkraut [26.09.2011]

Monday, September 26th, 2011

Die Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen im Bereich Vitality wäre mit Sicherheit das kalorientechnisch klügste Gericht gewesen und meine Erinnerungen an ähnliche Gerichte von hier, hier und hier waren eigentich auch ganz gut Doch irgendwie war mir heute nach etwas Fleischlastigeren. Die Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen von der Asia-Thai-Theke wären z.B. in Kombination mit dem außerdem hier angebotenen Gai Pad Bai Krapao – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum durchaus eine Alternative gewesen. Aber noch mehr reizten mich noch die beiden übrigen Angebote der regulären Küche. Und das Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen aus der Sektion Globetrotter wurde dabei noch von dem heutigen Wies’n Gericht übertrumpft, denn in dieser aktuell den Bereich “Tradition der Region” ersetzende wurden heute 2 Paar Schweinswürstel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree angeboten und darauf stand mir heute am meisten der Geschmack. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Panacotta mit Himbeeren von der Dessert-Theke.

Schweinswürstel mit Sauerkraut / Pork sausages with sauerkraut

Und heute gab es mal wieder absolut nichts zu meckern. Die drei Schweinswürstchen, die ich wohl als Nürnberger Art bezeichnen würde, waren heiß, gut durchgebraten und angenehm würzig. Dazu eine große Portion leckeres Sauerkraut und eine noch größere Portion nicht allzu dünn gestampften Kartoffelpüree. Gemeinsam mit den schaumigen Panacotta, das mit einem Klecks Himbeermarmelade garniert war, ein leckeres und sehr sättigendes Mittagsgericht.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute meines Eindrucks nach aber das Paprikarahmschnitzel in seiner Beliebtheit noch knapp vor den Schweinswürstel die somit nur Platz zwei der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich die Mediterrane Gemüsepfanne. Hier keine

Mein Abschlußurteil:
Schweinswürstel: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: ++
Panacotta mit Himbeeren: ++

Spinat-Lachs-Rolle – das Rezept

Sunday, September 25th, 2011

Für heute entschied ich mich dazu, mal etwas zuzubereiten was man sonst eigentlich eher in den Bereich des Buffet- oder Fingerfood einordnen würde: Die klassische Lachs-Spinat-Rolle. Dabei ist die Zubereitung recht unkompliziert und braucht nicht viele Zutaten.

Für eine Rolle (etwa 8-10 Scheiben) benötigen wir:

250g Blattspinat
01 - Zutat Blattspinat

4 Eier
02 - Zutat Eier

200g Frischkäse
03 - Zutat Frischkäse

200g Räucherlachs
04 - Zutat Räucherlauchs

40-50g Parmesan
05 - Zutat Parmesan

2-3 TL Dill
06 - Zutat Dill

sowie etwas Salt, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen.

Während der Spinat auftaut – ich verwendete die Mikrowelle um den Prozess etwas zu beschleunigen – trennen wir erst einmal die vier Eier.
07 - Eier trennen

Das Eiweiß schlagen wir gemeinsam mit einer Prise Salz mit einem Schneebesen steif.
08 - Eiweiß schlagen

Sobald des Blattspinat aufgetaut ist, drücken wir diesen gut aus um die Flüssigkeit zu reduzieren, geben ihn dann mit den Eigelb in ein Behältnis, würzen alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss, vermischen alles gut
09 - Würzen

und pürieren dann alles mit einem Pürierstab.
10 - Pürieren

Anschließend heben wir das Eiweiß unter
11 - Eiweiß unterheben

addieren noch den Parmesan
12 - Parmesan beimengen

und verrühren alles gut miteinander.
13 - gut verrühren

Bevor es weitergeht, geben wir die Masse aus Blattspinat und Ei in ein Sieb und lassen die letzte überflüssige Feuchtigkeit noch mal abtropfen. Gleichzeitig können wir schon mal den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
14 - abtropfen lassen

Nun legen wir ein Backblech mit Backpapier aus und verteilen die Spinat-Ei-Masse in einer dünnen Schicht darauf.
15 - Auf Backpapier auftragen

Sobald der Backofen aufgeheizt ist, schieben wir unser Backblech auf der mittleren Schiene hinein und backen die Teigmasse für 15 bis 18 Minuten.
16 - Backen

Dabei erschien mir der Spinat beim einschieben noch so feucht, dass ich befürchtet hatte dass das Rezept nicht gelingt – doch das erwies sich glücklicherweise als Fehleinschätzung. Als ich es aus dem Backofen entnahm damit es vollständig auskühlen konnte, hatte sich die Masse perfekt gefestigt und ließ sich auch problemlos vom Backpapier lösen.
17 - auskühlen lassen

Während die Masse abkühlt geben wir zwei bis drei Teelöffel zum Frischkäse unter verrühren ihn gut.
18 - Frischkäse und Dill mischen

Ist die Spinatmasse kalt, verstreichen wir die Dill-Frischkäse-Mischung darauf
19 - Frischkäse auf Spinat verteilen

und belegen diesen schließlich noch mit dem Räucherlachs.
20 - Mit Räucherlachs belegen

Jetzt brauchen wir alles nur noch aufzurollen
21 - Aufrollen

und umwickeln dann die so entstandene Spinat-Lachs-Rolle mit etwas Frischhaltefolie. damit sie nicht austrocknet während sie nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruht.
22 - In Frischhaltefolie einwickeln

Danach ist sie dann so fest dass man sie mit einem scharfen Messer problemlos in Scheiben schneiden können.
23 - In Scheiben schneiden

Dann brauchen wir das Gericht nur noch servieren.
24 - Spinat-Lachs-Rolle / Spinach salmon role - Serviert

Zwar hätte ich es etwas fester wickeln können, doch für meinen ersten Versuch dieses Gericht herzustellen war ich sehr zufrieden. Die Kombination aus Spinat mit Frischkäse, Dill und Räucherlauchs ergab ein leckeres Kaltgericht, das sich gut als Snack, aber auch zum Abendbrot und natürlich für jedes Buffet wunderbar eignet. Ich kann dabei noch das beträufeln mit etwas Zitronensaft empfehlen, das gibt dem Gericht noch eine besondere Note und passt gut zu dem Räucherlachs.

25 - Spinat-Lachs-Rolle / Spinach salmon role - CloseUp

Hätte ich Dill-Frischkäse in dem Supermarkt in dem ich eingekauft habe gefunden, hätte man mit Sicherheit auch diesen verwenden und sich das mischen sparen können. Aber auch Kräuterfrischkäse dürfte problemlose funktionieren. Ansonsten gibt es zu diesem zugegebenermaßen einfachen, aber sehr leckeren Gericht zumindest aus meiner Sicht nichts weiter zu verändern oder zu verbessern. Nur an meinen Wickeltechniken muss ich bei Gelegenheit noch mal arbeiten, denn die Rolle hätte dichter gewickelt sein können – hier spielte aber auch mit rein dass ich den Lachs teilweise etwas zu dick und zweischichtig aufgelegt hatte. Da hätte wohl etwas weniger besser gewesen. Dennoch ein empfehlenswertes Rezept, dass ich hiermit kurz vorstellen möchte. Und für morgen Abend ist auch noch etwas übrig.

Guten Appetit

Asiatische Krabbennudeln – das Rezept

Saturday, September 24th, 2011

Da ich noch ein Päckchen Krabben im Kühlschrank hatte, entschied ich mich heute dazu eine Portion Asiatische Krabbennudeln zuzubereiten. Die Gelegenheit nutzte ich gleichzeitig dazu, mal die Reste aus meinem Gemüsefach zu verbrauchen, in dem noch einige mehr oder weniger frische Zutaten lagerten die dringend verbraucht werden mussten. Daher liegt dem heutigen Kochexperiment auch kein Rezept zu Grunde, sondern es entstand spontan und ungeplant aus dem was ich noch so im Haus hatte. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen und vor allem schmecken lassen, daher möchte ich die Gelegenheit nutzen das Ganze hier mal – wie üblich – festzuhalten.

Was brauchen wir für 2 Portionen?

120g Krabben (Kann auch gerne mehr sein)
01 - Zutat Krabben

Für die Marinade:
4-5 EL helle Sojasauce
02 - Zutat helle Sojasauce

3 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauchzehen

Außerdem benöten wir:
1 Stange Lauch
04 - Zutat Lauch

2 Karotten
05 - Zutat Möhren

1 Paprika (Farbe nach Wahl – ich hatte noch grüne da, daher verwendete ich diese)
06 - Zutat grüne Paprika

4 Frühlingszwiebeln
07 - Zutat Frühlingszwiebeln

90-100g Erbsen (TK)
08 - Zutat Erbsen

1 mittlere Zwiebel
09 - Zutat Zwiebel

1 Handvoll Bambussprossen
10 - Zutat Bambussprossen

1 Handvoll Mungobohnenkeimlinge
11 - Zutat Mungobohnen Keimlinge

1 Platte Mie-Nudeln
12 - Zutat Mie Nudeln

Dunkle Sojasauce zum würzen
13 - Zutat dunkle Sojasauce

sowie etwas Öl zum anbraten. Wer Thai-Chiliöl im Haus hat kann dies verwenden, es geht aber auch normales Pflanzenöl.

Zuerst stellen wir aus 4-5 EL heller Sojasauce und den gepressten Knoblauchzehen eine Marinade her
14 - Marinade mischen

und legen die Krabben in einem verschließbaren Gefäß darin ein. Die Krabben nach dem aufgießen gut in der Marinade wenden. Das Ganze wandert dann für mindestens 30 Minuten verschlossen in den Kühlschrank.
15 - Krabben einlegen

Nun folgen die üblichen Vorbereitungsarbeiten für das Gemüse: Wir waschen, entkernen und zerteilen die Paprika in kleine Stücke,
16 - Paprika schneiden

waschen die Lauchstange und schneiden sie in dünne Ringe
17 - Lauch in Ringe

schälen die Möhren und schneiden sie in kleine Stifte,
18 - Möhren in Stifte

waschen die Frühlingszwiebeln und zerteilen sie ebenfalls in Ringe
19 - Frühlingszwiebeln in Ringe

und schälen die Zwiebel und schneiden sie in schließlich in feine Würfel.
20 - Zwiebel zerkleinern

Haben sich die Krabben nach mindestens 30 Minuten genug mit der Marinade vereinigt, braten wir sie in einer Pfanne oder einem Wok rundherum an und legen sie dann bei Seite.
21 - Krabben anbraten

Anschließend schwitzen wir die Zwiebel unter Zugabe von etwas zusätzlichem Öl in der Pfanne an
22 - Zwiebeln anschwitzen

und geben dann die Möhrenstifte hinzu, die wir unter regelmäßigen Rühren einige Minuten anbraten lassen.
23 - Möhren anbraten

Als nächstes folgen die Paprikawürfel, denen wir ebenfalls einige Minuten in der Pfanne gönnen.
24 - Paprika dazu

Zwischendurch können wir die Mie-Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten. Da ich Instant-Nudeln hatte, brauchte ich sie nur mit etwas heißen Wasser zu übergießen und ziehen zu lassen.
25 - Nudeln aufgießen

Während die Nudeln ziehen, addieren wir die Lauchringe und die Frühlingszwiebeln und lassen sie ebenfalls zwei bis drei Minuten anbraten.
26 - Lauch und Frühlingszwiebeln rein

Anschließend können wir die Erbsen
27 - Erbsen addieren

und wenig später auch die Keimlinge und Sprossen hinzufügen.
28 - Sprossen und Keimlinge beigeben

Dabei sollten wir natürlich nicht vergessen zwischendurch auch unsere Nudeln abzugießen und abtropfen zu lassen.
29 - Nudeln abgießen

Das Gemüse können wir dann schon einmal mit einem Schuß dunkler Sojasauce würzen.
30 - Sojasauce eingießen

Auf mittlerer Stufe und bei regelmäßigen umrühren lassen wir alles nun gut durchbraten bis das Gemüse durch, aber noch bissfest ist. Das können wir durch probieren einfach mal testen.
31 - Festigkeit Gemüse probieren

Ist das Gemüse durch, entfernen wir es aus der Pfanne und legen es bei Seite
32 - Gemüse beiseite legen

um die Nudeln mit etwas Öl rundherum anzubraten.
33 - Nudeln anbraten

Sobald die Nudeln gut durchgebraten sind, fügen wir Gemüse und Krabben wieder hinzu,
34 - Gemüse und Krabben wieder dazu

vermischen es mit den Nudeln, schmecken es noch einmal mit etwas dunkler Sojasauce ab
35 - Mit Sojasauce abschmecken

und lassen es noch einmal für drei bis vier Minuten auf niedriger Stufe braten.
36 - Durchbraten

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren.
37 - Asiatische Krabbennudeln / Asia shrimps noodles - Fertiges Gericht

Sehr lecker muss ich mal wieder sagen. Das Gemüse war zwar gut durch, aber noch angenehm bissfest und nicht zu weich geworden. Gemeinsam mit den eingelegten Krabben mit ihrer Knoblauchnote sowie den Mie-Nudeln als Sättigungsbeilage ein sehr schmackhaftes Mittagsgericht, das außer der dunklen Sojasauce wirklich keinerlei anderen Gewürze benötigte.

38 - Fried asia shrimps noodles - CloseUp

Einzig etwas mehr Krabben wäre durchaus von Vorteil gewesen, aber ich hatte leider nur 100g im Kühlschrank gehabt, daher musste das ausreichen. Was die Gemüsesorten angeht ist das Gericht natürlich wie bei solchen Asia-Gerichten üblich sehr variabel. Ich könnte mir zum Beispiel auch noch Chinakohl, Zucchiniwürfel und sogar asiatische Pilze darin vorstellen. Eignet sich auf jeden Fall gut zur Gemüse-Resteverwertung. 😉
Für ein spontan und ohne jegliches zugrundeliegendes Rezept entstandenes Gericht war ich mit meiner Kreation auf jeden Fall sehr zufrieden und kann das Rezept mal wieder ohne jegliche Vorbehalte weiterempfehlen.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Gaeng Massaman Nua [23.09.2011]

Friday, September 23rd, 2011

Während mich der traditionell-regionale Apfelstrudel mit Vanillesauce und der Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce heute nicht sonderlich ansprachen, stand im Bereich Vitality mit einem Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren ein durchaus interessantes Gericht auf der regulären Speisekarte – ein Gericht dass ich so oder in fast gleicher Form hier, hier, hier und hier schon einmal mit Genuss verzehrt hatte. Dann aber fiel mir ein dass ich diese Woche noch nicht ein Mal an der Asia-Thai-Theke zugeschlagen hatte. Gut, die Gebackene Ananas und Banane zu der wie üblich eine Art Honig serviert wurde, war eindeutig nichts für mich, aber sowohl der Gebackene Fisch mit frischem Gemüse in süßer Chili-Sauce als auch das Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry erschienen durchaus verlockend. Nach kurzem überlegen entschied ich mich schließlich für das Rindfleischgericht zu dem ich mir neben dem Reis und dem Glückskeks noch einen Becher weißer Mousse Chocolate von der Dessert-Theke nahm. Außerdem hatte man dieses mal kleinere Teller für die Asia-Gerichte ausgelegt – somit hatte man endlich mehr Platz auf dem Tablett.

Gaeng Massaman Nua

Leider entsprach meine heutige Gericht nicht dem was ich sonst von der Asia-Thai-Theke gewohnt bin. Die Fleischstreifen waren etwa zur Hälfte ziemlich zäh und nur schwer zu beißen. Und auch das Gemüse, das heute aus Paprika, Zucchini, Frühlingszwiebeln, Brokkoli, Salat, Möhren, Erbsen und Kartoffel bestand, kam nicht ganz ohne Kritik weg, denn sowohl ein Stück Zucchini, ein Stück Brokkoli und ein Kartoffelwürfel waren scheinbar nicht lange genug gekocht und erwiesen sich als viel zu bissfest als dass ich es verzehren konnte und wollte. An der leicht scharfe Sauce, sämigen Sauce und dem Reis gab es aber nichts auszusetzen und auch das luftig-lockere Mousse Chocolate erwies sich als gute Wahl.
Beim allgemeinen Kantinenpublikum schien heute eher das Putensteak in Honig-Pfeffersauce den größten Zuspruch zu finden, denn es landete meiner Meinung nach mit knappen Vorsprung vor dem Seelachs auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf Platz drei folgten die Asia-Gericht und auf Platz vier der Apfelstrudel. Im Nachhinein gesehen wäre wohl auch für mich entweder der asiatische Chili-Fisch oder aber das Putensteak die beste Wahl gewesen – aber da steckt man halt voerher nicht drin. In der Regel sind die Asia-Gerichte ja auch sehr absolut ok, nur heute hatte ich eben mal daneben gegriffen…

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Massaman Nua: +/-
Reis: ++
Weißes Mousse Chocolate: ++