Barschfilet auf karibische Art [28.09.2011]

Nachdem ich ja schon gestern asiatisch gespeist hatte, ließ ich die dortigen Angebote heute mal außen vor. Und das obwohl sowohl das Feng Shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Curry Sauce als auch das Pla Sam Rod – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce eigentlich recht verlockend klangen. In der regulären Küche fanden sich neben einem Bunten Gemüsetopf mit vegetarischen Maultaschen und frischen Kräutern bei den traditonell-regionalen Wies’n Gerichten, einer Gebratenen Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle bei Globetrotter sowie als Sonderangebot Münchner Zwiebelfleisch mit Kartoffelpüree auch noch im Bereich Vitality ein Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis, ein Gericht das ich hier, hier, hier und hier so oder in ähnlicher Form schon mal gewählt hatte. Und da ich von meiner Gewohnheit Mittwochs Fischgerichte den Vorzug zu geben nicht abkommen wollte, schlug ich hier zu. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Müsliquark als Dessert.

Barschfilet auf karibische Art

Und auch heute war das Gericht mal wieder eine gute Wahl gewesen. Zu einem zarten, absolut grätenfreien Barschfilet, welches auf der Oberseite mit einer dünnen, pikant-scharfen grünlichen Kruste bedeckt war gab es eine ebenfalls leicht pikante Gemüsemischung in der ich vor allem Stangensellerie, Paprika und stückige Tomaten entdeckte sowie eine Portion Vollkornreis, dem einige (meiner Meinung nach zu wenige) Kidneybohnen beigemengt waren. Ein leckeres und mit gerade mal 504kcal auch angenehm leichtes Mittagsgericht, an dem es bis auf den etwas sparsamen Umgang mit Kidneybohnen im Bohnenreis nichts auszusetzen gab. Und auch das Becherchen gesüßtem Naturquarks mit seiner Garnitur aus Haferflocken, Rosinen und anderen Müslikomponenten weckte keinen Grund zur Kritik bei mir.
Der Gros der anderen Kantinengäste hatte heute aber ihre Gunst der Putenoberkeule in Orangenrahmsauce den Vorzug gegeben, die somit den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, welche somit das Zwiebelfleisch noch knapp in ihrer Platzierung übertrumpften. Auf Platz vier folgte schließlich das Barschfilet, welches ich meinte noch etwas häufiger als den vegetarische Gemüsetopf mit Maultaschen auf den Tabletts gesehen zu haben. Das stützt mal wieder meine These dass es vegetarische Gerichte nun mal schwer haben – dabei sah er eigentlich recht verlockend aus. Wäre Mittwoch nicht mein Fischtag hätte ich ihm trotzdem heute wohl den Vorzug gegeben.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibischer Gemüsemix: ++
Reis mit Kidneybohnen: ++
Müsliquark: ++

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

One Response to “Barschfilet auf karibische Art [28.09.2011]”

  1. […] Vergleich zu früheren Darreichungen dieses Gerichtes zum Beispiel hier, hier, hier, hier oder hier hatte man die heutige Portion sogar noch etwas aufgewertet, denn statt des normalen Reis […]

Leave a Reply