Moo Pad Sam Rod [10.02.2012]

Die Woche sollte dieses mal, zumindest was das Mittagessen anging, so enden wie sie begonnen hatte: Mit einem asiatischen Gericht. Denn weder das Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensauce bei Globetrotter noch der traditionell-regionale Milchreis mit Waldbeerensoße oder der Feine Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis bei Vitality konnte mich so recht begeistern. Also entschied ich mich für das Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce, das neben Gebackener Ananas und Banane an an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Dazu gab es die übliche Schale Reis und da die Glückskekse heute leider aus schienen, ergänzte ich alles noch mit einem Becher Zitronen-Joghurt-Mousse aus dem Dessert-Angebot.

Moo Pad Sam Rod

Ich hatte Glück gehabt und der Wok war gerade als ich dort ankam frisch aufgestockt worden, so dass ich im wahrsten Sinne des Wortes aus dem vollen schöpfen konnte. Und dieses Mal waren die scheinbar in dünner,aber würziger Panade gebratene Schweinefleischstreifen nicht nur in der Beschreibung knusprig, sondern erwiesen sich tatsächlich als außen angenehm knusprig und innen wunderbar zart. Dabei spielte es natürlich auch eine Rolle, dass man sich beim den Braten der Gemüsesorten, die unter anderem aus Broccoli, Curryblättern, Kohlstreifen, Möhren, Sprossen und Keimlingen bestanden, die Menge der Sauce auf ein wirklich absolutes Minimum beschränkt hatte, so dass das Gemüse zwar noch angenehm saftig geworden war und das Aroma der süssen Currysauce mit aufgenommen hatte, aber die Fleischstücke nicht durchweichten während sie im Warmhalte-Wok auf ihre Endabnehmer warteten. Gemeinsam mit dem Reis ergab dies ein wirklich sehr leckeres Mittagsgericht, das aus meiner Sicht keine Wünsche offen ließ. Im Nachhinein gesehen hätte ich da auch das luftig-lockere Mousse mit Zitronenaroma auf verzichten können, aber wo ich es auf das Tablett bugsiert und bereits bezahlt hatte, blieb mir nichts anderes übrig als es auch noch zu vertilgen. Zur Sättigung wäre es aber wahrlich nicht mehr nötig gewesen.
Auch wenn die Kantine heute nur sehr schwach besucht war während ich sie besuchte, gelang es mir dennoch auch heute wieder durch Beobachtung eine Beliebtheitsskala für die Gerichte aufzustellen indem ich die anderen Gäste unauffällig beobachtete. Wie zu erwarten belegte da heute wieder das Fischgericht mit Kartoffel-Gurkensalat den ersten Platz, aber nur mit knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten. Auf Platz drei folgte schließlich der Putenbraten und auf Platz vier der Milchreis. Somit ergab sich heute eine Platzierung, die ganz der übliche Verteilung entsprach.

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Sam Rod: ++
Reis: ++
Zitronen-Joghurt-Mousse: ++

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