Archive for March, 2012

Lachspinatlasagne mit Tomatenbasilikumsauce [16.03.2012]

Friday, March 16th, 2012

Heute musste ich mal kalorientechnisch sündigen, denn man bot nach langer Pause endlich mal wieder Lachspinatlasagne mit Tomatenbasilikumsauce in der Sektion Globetrotter an, ein gericht dass ich erst zwei Mal hier und hier probiert hatte. Der Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt-Zucker aus der Abteilung Tradition der Region fiel aufgrund seiner Eigenschaft als Süßspeise für mich aus – ich bin ja kein Freund von Süßem als Hauptspeise bin. Was die Nährwerte angeht wäre in der regulären Küche auf jeden Fall die Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatella al tomato bei Vitality klüger gewesen, aber meine Wahl stand fest. Da ich ja gestern schon Asiatisch gegessen hatte, möchte ich die Gebackene Ananas und Banane sowie das Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce nur der Vollständigkeit halber erwähnen – auch wenn süß-sauer immer sehr verlockend erscheint. Aber meine Entscheidung für die Lachsspinatlasagne mit Tomatenbasilikumsauce stand fest, zu der sich noch ein Becherchen Vanillepudding auf mein Tablett.

Lachs-Spinat-Lasagne / Salmon spinach lasagne

Zwischen fünf Schichten von gut al dente gekochten Lasagneplatten fanden sich wie sich bei genauerem Hinsehenabwechselnd je zwei Schichten mit zartem, grätenfreien Lachfilet sowie zwei weiteren Schichten von würzigem Blattspinat, das ganze überbacken mit einer dünnen Schicht Käse und schließlich garniert mit der fruchtigen Tomatensauce mit ihrem Basilikum-Aroma.

Lachs-Spinat-Lasagne / Salmon spinach lasagne - CloseUp

Da das Ganze offensichtlich ohne die sonst bei Lasagnegerichten so gerne verwendeten Bechamelsauce zubereitet worden war (ich selber habe es ja auch damit zubereitet) dürfte sich dieses wirklich sehr leckere Gericht nicht allzu negativ auf meine heutige Kalorienbilanz auswirken. Ich war auf jeden Fall mal wieder sehr zufrieden und hoffe in Zukunft häufiger diese Gericht häufiger auf der Speisekarte entdecken zu können. Der weiche, nur leicht gesüßte Vanillepudding, den man mit einigen Pistaziensplittern sowie einer Keks-Schoko-Stange garniert hatte, bildete schließlich einen gelungenen Abschluss des heutigen Mittagsmahles und somit auch der Mittagsgerichte der aktuellen Arbeitswoche.
Was die Lachsspinatlasagne anging teilten heute auch die meisten anderen Kantinengäste meine Vorliebe und lancierten das Gericht somit auf einen verdienten ersten Platz der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala. Um Platz zwei lieferten sich die Hühnerbrust mit Basilikumpesto und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Beurteilung nach die Hühnerbrust für sich gewinnen konnte. Nach den Asia-Gerichten auf Platz drei folgte schließlich der Kaiserschmarrn auf Platz vier. Hinzu kamen einige Salatteller sowie selbst zusammengestellte Gerichte, die ich aber nicht mit in die Beliebtheitsskala einfließen lasse.

Mein Abschlußurteil:
Lachsspinatlasagne: ++
Tomatenbasilikumsauce: ++
Vanillepudding: ++

Gaeng Dang Nua [15.03.2012]

Thursday, March 15th, 2012

Obwohl heute mal wieder ein Pikantes Kichererbsencurry auf indische Art mit Basamtireis im Bereich Vitality auf der Speisekarte stand – die traditionell-regionale Krautroulade mit Specksauce und Kartoffelpüree sowie das Gyros vom Schwein mit Tatziki und Zwiebeln und Pommes Frites bei Globetrotter erschienen mir beide eindeutig zu kalorienreich – entschied ich mich doch am heutigen Donnerstag dazu, an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen. Dort fand sich neben dem dem vegetarischen Gebratenem Curry-Gemüse nach Thai-Art auch ein Gaeng Dang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry. Denn ich hatte zwar schon viele Gerichte die mit Gaeng (was auf thailändisch einfach Curry bedeutet) beginnen hier probiert, aber laut meiner Recherche hier im Blog war noch nie ein Gaeng Dang Nua dabei gewesen. Dazu gab es wie üblich eine Schüssel Reis, einen Glückskeks und schließlich noch ein kleines Becherchen Mandarinenquark von der Dessert-Theke.

Gaeng Dang Nua

Was die wie üblich sehr reichhaltige Gemüsemischung anging, musste ich gleich zu beginn feststellen dass diese heute ziemlich Stangensellerie-lastig geraten war. Zwar fanden sich auch viele andere Sorten wie Möhren, Zucchini, Curryblätter, Bambussprosse, Paprika und Kohl in der wirklich gut scharf geratenen, dunklen Sauce, aber die Stücke der Stangensellerie dominierten eindeutig. Aber natürlich gab es auch wieder reichlich recht zartes, sehr flach geschnittenes Rindfleisch, das wie ich fand geschmacklich sehr gut mit der scharfen Sauce und der Selleriedominanz harmonierte. Gemeinsam mit dem Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab alles somit mal wieder ein sehr gelungenes Mittagsgericht, das ich schließlich mit dem mit reichlich Fruchtstücken sowie einen Knusperflocken versehenen Mandarinenquark abschloss.
Bei den anderen Kantinengästen lag die Vorliebe aber mal wieder, ganz wie zu erwarten war, natürlich bei den Gyros mit Pommes Frites, die mit nicht einholbaren Vorsprung den ersten Platz auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala belegten. Auf Platz zwei folgte schließlich die Krautroulade, die wie ich fand mit sehr knappen Vorsprung die Asia-Gerichte in ihrer Beliebtheit übertrumpften und somit auf Platz drei verdrängten. Das Kichererbsencurry landete schließlich auf einem guten, aber dennoch vierten Platz. Warum die Asia-Gerichte von ihrem sonst meist erreichten zweiten in letzter Zeit immer häufiger auf den dritten Platz verdrängt werden ist mir hierbei allerdings vollkommen unklar, denn meiner Meinung nach hat sich weder in Geschmack noch in der sonstigen Qualität irgend etwas im Vergleich zu früher verändert. Ich vermute mal dass es sich hier um saisonale Schwankungen handelt – wenn sich diese Verschiebung wieder normalisieren sollte werde ich natürlich hier darüber berichten.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Dang Nua: ++
Reis: ++
Mandarinenquark: ++

Pochierter Lachs in Estragonsauce [14.03.2012]

Wednesday, March 14th, 2012

Wie immer sollte auch der heutige Mittwoch wieder mein Fischtag werden. Dazu standen zum einen Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse zur Auswahl, das neben Gebratenem Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Die andere Option war bestand aus Pochierter Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln in der Sektion Vitality, das neben 2 Stück gebackene Camembert mit Preiselbeeren und Salatgarnitur bei Tradition der Region und einer Hähnchenbrust in der Knupserpanade auf Gemüsereis in der Abteilung Globetrotter im Bereich der regulären Küche angeboten wurde. Zuerst überlegte ich zwar, bei dem Asiatischen Fischgericht zuzuschlagen, doch da sich an dieser Theke bereits eine kleine Schlange gebildet hatte und ich beobachten konnte wie die anderen Interessenten bereits wieder dabei waren, fein säuberlich die letzten Fischstücke aus dem verbliebenen Gemüse des fast leeren Woks heraus zu lesen. Daher änderte ich meine Entscheidung situationsbezogen und schwenkte auf das Lachsgericht um, ein Gericht dass ich wie man hier sehen kann schon einige Mal probiert hatte. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Heidelbeer-Mousse von der Dessert-Theke.

Lachs in Estragonsauce / Salmon in estragon sauce

Zwar fand sich eine einzelne, dafür aber recht große Gräte im mit Haut pochierter, ebenfalls angenehm großen Stückchen zarten Lachsfilets, damit muss man bei Fisch aber nun mal rechnen, daher lasse ich das wie üblich nicht in die Endwertung mit einfließen, da der Fisch ansonsten absolut meinen Erwartungen entsprach. Dazu gab es eine kleine, aber ausreichende und angenehm würzige Portion Blattspinat mit Zwiebeln sowie einige Salzkartoffeln, die in einer dickflüssigen, kräftigen, ebenfalls sehr würzigen Estragonsauce angemacht waren, die geschmacklich wie ich fand sehr gut zum der Gesamtkomposition passte. Aufgrund der Größe der Portion und der gerade mal 407kcal dafür konnte ich den kleinen Becher locker-leichtes Mousse mit Heidelbeergeschmack schließlich auch noch vorbehaltlos verantworten.
Die Allgemeinheit der Kantinengäste sagte heute aber der Hähnchenbrust in Knusperpanade zu, der ich ohne Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen konnte. Mit knappen Vorsprung gelang es dann heute auch dem Camembert mit Salatgarnitur, die Asia-Gerichte knapp, aber eindeutig um den zweiten Platz zu bringen. Nach den asiatischen Gerichten auf dem dritten Platz folgte schließlich der Fisch auf einem guten, aber dennoch vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pochierter Lachs: ++
Blattspinat: ++
Estragonsauce: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Heidelbeermousse: ++

Chili con Carne & Baguette [13.03.2012]

Tuesday, March 13th, 2012

Zuerst überlegte ich zwar, beim heutigen Vitality-Gericht, einem Risotto mit Austernpilzen und Ruccola aus der Sektion Vitality zuzuschlagen, aber dann entschied ich mich doch anders. Aber weder die Angebote des Asia-Thai-Gerichte Pad Pak Raum Modmamaung – Gebratenes Gemüse mit Knoblauch in Soja Sauce sowie das Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce noch die traditionell-regionalen Ravioli mit Käsefüllung in Basilikum-Tomatensauce brachten mit zu diesem Entschluss, sondern viel mehr das von mir so über alles geschätzte Chili von Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette brachte mich dazu meine Entscheidung zu ändern. Und bei einem solchen Gericht verzichtete ich heute sogar mal auf mein Dessert.

Chili con carne & Baguette

Zwar verfügte das Gericht heute über eine durchaus angenehme, tatsächlich leicht scharfe Würze, aber die ansonsten recht fruchtige Tomatensauce in der neben krümelig angebratenen Hackfleisch auch wie üblich Mais und Kidneybohnen fanden, besaß meiner Meinung nach einen zu leichten, aber doch deutlichen Geschmack nach Saucenbinder oder irgend einer anderen Lebensmittelstärke, die mich dazu bewog heute mal keine vollständig positive Bewertung zu vergeben. Das Stück Baguette wiederum gab keinerlei Grund zur Kritk, es war frisch und außen knusprig und innen weich, so wie ich es liebe.
Und auch bei den anderen Kantinengäste lag heute das Chili con Carne eindeutig am höchsten in der Gunst und belegte somit den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz folgten heute aber nicht wie so häufig die Asia-Gerichte, sondern mit nur geringen Abstand zum erstplatzierten Gericht die Ravioli mit Käsefüllung. Auf Platz drei folgten schließlich die asiatischen Speisen und auf Platz vier das Risotto mit Austernpilzen. Auch wenn sie nicht auf meinem Radar gewesen waren, so muss ich doch zugeben dass die Ravioli tatsächlich sehr lecker aussahen. Somit ist dieser kleine Ausbrauch aus der Normalverteilung im Nachhinein durchaus verständlich.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: +
Baguette: ++

Heutige Downtime

Tuesday, March 13th, 2012

Leider kam es durch ein unvorhersehbares Hardwareproblem heute zu einigen Stunden Downtime des WebServers.
Jegliche dadurch entstandene Unannehmlichkeiten bitte ich zu entschuldigen. 🙁

Gebratene Spätze mit Speck – Resteverwertung

Monday, March 12th, 2012

Gebratene Spätze mit Speck - Resteverwertung / Fried spaetzle with bacon - leftovers

Auch wenn eine Gefahr bestand, dass ich eine Parmesan-Überdosis abbekommen könnte, entschied ich mich heute Abend dazu, die Reste der selbst zubereiteten Gebratenen Spätzle mit Speck vom Freitag aufzuwärmen und mit etwas frisch geriebenen Parmesan zu garnieren. Somit kann ich ja nun auch dieses Gericht zum Aufwärmen freigeben. Zwar waren die Spätzle ganz leicht trocken geworden, aber diese Einschränkung hielt sich glücklicherweise so weit in Grenzen, dass es zu keinen geschmacklichen Einschränkungen kam.

Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Walnussöl [12.03.2012]

Monday, March 12th, 2012

Nach einer Woche Pause ging es nun heute endlich mal wieder in das bereits wohl bekannte Betriebsrestaurant, wo heute mal wieder ein buntes Angebot verschiedenster Gerichte auf der Speisekarte zu finden war. Während die Asia-Thai-Theke versucht mit Poh Phiard Thord – knusprige Frühlingsröllchen oder Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce zu locken, fanden sich in der regulären Küche Jägerschnitzel in Pilzrahmsauce mit Knöpfle bei Tradition der Region sowie Penne Ragiata “alla Carbonara” mit Parmesan bei Globetrotter und schließlich Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl in der Sektion Vitality. Am Verlockendsten klang natürlich das Jägerschnitzel, das wie üblich unpaniert gebraten worden war. Aber nach den teilweise doch etwas kalorienreicheren Gerichten die ich am Wochenende selbst gekocht hatte, wollte ich heute mal wieder etwas kürzer treten und entschied mich nach kurzem Abwägen für das vegetarische Gnocchi-Gericht, das mit 539kcal wohl zu den leichtesten Gerichten im heutigen Angebot zählte. Ob dabei das reichlich darauf verstreute Parmesan dabei mit einberechnet waren, ist mir allerdings nicht bekannt. Dennoch entschied ich mich dazu, noch ein Becherchen Limonen-Joghurt-Mousse von der Dessert-Theke mit auf das Tablett zu packen.

Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl

Die zahlreichen Gnocchi, die man nicht nur mit den angekündigten Austernpilzen und Egerlingen sowie etwas Blattspinat, sondern auch mit einigen Dosen-Champignons vermengt und dann mit dem milden Walnussöl vermengt. Ein einfaches, aber sehr leckeres, würziges und auch einigermaßen gut sättigendes Mittagsgericht, das mir mal wieder sehr gut gemundet hat. Das Limonen-Joghurt-Mousse, das man mit einigen Pistazienkernen sowie einem Schoko-Keks-Stäbchen garniert hatte, erwies sich als schön luftig und locker wie ich es mag. Ich konnte also mal wieder sehr zufrieden sein.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag natürlich, ganz wie es zu erwarten war, das Jägerschnitzel mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Um den Platz zwei lieferten sich schließlich die Asia-Gerichte und die Penne Rigata ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach die Asia-Gerichte beim genaueren Hinsehen für sich entscheiden konnte. Nach den Röhrennudeln alla Carbonara auf Platz drei folgte auf Platz vier schließlich das von mir gewählte Gericht aus Gnocchi, verschiedenen Pilzsorten und Spinat. Somit ergab sich mal wieder eine übliche Platzierung, die im Rahmen des heutigen Angebots den bisherigen Erfahrungswerten entspricht – dem brauche ich dann auch glaube ich nichts mehr hinzuzufügen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen & Walnussöl: ++
Limetten-Joghurt-Mousse: ++

Pfannkuchen mit Räucherlachs und Kräuter-Sour Cream – das Rezept

Sunday, March 11th, 2012

Ich hatte noch einige Kartoffeln übrig und bevor sie wieder anfingen zu keimen und nicht mehr richtig zu gebrauchen waren, suchte ich mir heute ein Gericht aus, in dem ich sie verarbeiten konnte. Dabei fiel meine Wahl auf Pfannkuchen nach einem angeblich holländischen Rezept, die ich mit Kräuter Sour Cream und Räucherlachs komplettierte. Eine sehr leckere Kombination, die ich hier mit diesem Beitrag heute mal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 1-2 Portionen?

500-600g Kartoffeln
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 Zwiebel (ca. 80g)
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 EL Mehl
03 - Zutat Mehl / Ingredient flour

3 EL Kondensmilch
04 - Zutat Kondesmilch / Ingredient evaporated milk

1 Hühnerei
05 - Zutat Hühnerei / Ingredient chicken egg

etwas Räucherlachs (mind. 100g)
06 - Zutat Räucherlachs / Ingredient smoked salmon

etwas Sour Cream mit Kräutern
07 - Zutat Sour Cream mit Kräutern / Ingredient sour cream with herbs

ein paar Stile Dill zum garnieren
08 - Zutat Dill / Ingredient dill

sowie Salz und weißen Pfeffer zum würzen
und neutrales Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl) zum braten

Beginnen wir also damit, die Kartoffeln zu schälen
09 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und dann unter fließendem Wasser abzuwaschen und gut trocken zu tupfen.
10 - Kartoffeln waschen / Wash potatoes

Dann reiben wir sie mit der groben Seite einer Küchenreibe klein
11 - Kartoffeln reiben / Grate potatoes

und geben sie dann in ein Sieb, um sie dort abtropfen zu lassen. Das entstehende Kartoffelwasser können wir später nicht in unserem Pfannkuchen brauchen.
12 - Abtropfen lassen / Drain potatoes

Während die Kartoffeln abtropfen, können wir auch die Zwiebel schälen und würfeln
13 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und die Kondensmilch mit dem Mehl gut verrühren
14 - Kondesmilch & Mehl mixen / Mix evaporated milk & flour

um dann auch das Ei in die entstandene Teigmasse einzurühren.
15 - Ei einrühren / Mix in egg

Nach 10 bis 15 Minuten pressen wir mit der Hand noch die letzten Reste Kartoffelwasser durch das Sieb aus unseren geriebenen Kartoffeln, dann gießen wir die entstandene Flüssigkeit in der Spüle weg
16 - Kartoffelwasser abgießen / Drain potato water

und geben die Kartoffelmasse wieder in die vorher ausgespülte und getrocknete Schüssel wo wir die Teigmasse aus Mehl, Ei und Kondensmilch
17 - Teigmasse hinzufügen / Add dough

sowie die gewürfelte Zwiebel hinzufügen
18 - Zwiebeln hinzufügen / Add onions

und alles gut miteinander vermengen
19 - Gut verrühren / Mix

wobei wir alles mit einem Teelöffel Salz sowie einer großzügigen Menge weißen Pfeffers würzen.
20 - Mit Salz & weißem Pfeffer würzen / taste with salt & white pepper

Anschließend bedecken wir den Boden einer Pfanne mit einer dünnen Schicht Pflanzenöl und erhitzen dies kräftig
21 - Öl erhitzen / Heat up oil

um dann Esslöffelweise die entstandene Teigmasse hinein zu geben
22 - Teigmasse in Pfanne geben / Add dough to pan

und von beiden Seiten etwa drei bis vier Minuten anzubraten. Am besten ist es, zwischen mittlerer und der darauf folgenden Stufe immer mal hin und her zu wechseln, damit die Pfannkuchen schön kross werden. Dabei aber vorsichtig vorgehen, denn das Öl spritzt gewaltig – wir wollen ja nicht dass sich hier jemand verbrennt. 😉
23 - Beidseitig anbraten / Frie both sides

Die fertigen Pfannkuchen dann nebeneinander (nicht übereinander!) auf etwas Küchenpapier geben, sie ggf. auch mit einer Lage davon bedecken, und dabei das Öl abtropfen lassen.
24 - Fett abtropfen lassen / drain fat

Anschließend brauchen wir sie nur noch mit einem Klecks Sour Cream und etwas Räucherlachs sowie etwas Dill zu garnieren und zu servieren.
25 - Pfannkuchen mit Räucherlachs & Sour Cream / Pancakes with smokes salmon & sour cream - Serviert

Sehr lecker kann ich da nur sagen. Die nach dem neuen, angeblich holländischen Rezept gefertigten Pfannkuchen waren wunderbar knusprig und würzig geworden, wobei der weiße Pfeffer dem Ganzen wie ich fand eine besondere geschmackliche Note hinzufügte. Aber auch die Kombination mit der pikanten Kräuter-Sour Cream und dem Räucherlachs eröffnete mir eine bisher unbekannte und wie ich fand sehr leckere Kombinationsmöglichkeit für Pfannkuchen. Bisher kannte ich doch tatsächlich nur die Variante mit Apfelmus, die zwar nicht schlecht ist, aber von dieser dennoch kulinarisch dennoch um Längen geschlagen wird.

26 - Pfannkuchen mit Räucherlachs & Sour Cream / Pancakes with smokes salmon & sour cream - CloseUp

Für dieses Gericht eine Kalorienprognose abzugeben fällt mir recht schwer, da ich nicht abschätzen kann wie viel von dem verwendeten Pflanzenöl in den Pfannkuchen nach dem abtropfen auf Küchenpapier zurückgeblieben ist. Daher beschränke ich mich heute einfach mal darauf den Hinweis zu geben, dass es sich bei dieser Zubereitung keinesfalls um ein leichtes Gericht handeln dürfte, denn immerhin sind die Pfannkuchen ja in viel Öl gebraten worden. Eine andere Methode sie schön knusprig zu bekommen ist mit aktuell auch leider nicht bekannt, aber für Hinweise diesbezüglich bin ich natürlich wie immer dankbar. 😉

In diesem Sinne: Guten Appetit